Leon de Winter Leo Kaplan

(50)

Lovelybooks Bewertung

  • 58 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 4 Rezensionen
(18)
(20)
(8)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Leo Kaplan“ von Leon de Winter

Der Schriftsteller Leo Kaplan, fast vierzig, fast Millionär, ist ein Virtuose des Ehebruchs. Bis es seiner Ehefrau Hannah zu bunt wird. Kaplan muss erkennen, dass er durch seine Liebeseskapaden nicht nur seine Ehe, sondern auch seine Kreativität verspielt hat. Erst als er überraschend seine große Jugendliebe wiedertrifft, beginnt er zu verstehen, wie er zu dem wurde, der er heute ist. Ein bewegender Roman über die Sehnsucht und die Suche nach den eigenen Wurzeln.

Zufallstreffer - ein beeindruckender Entwicklungsroman

— Ruby Summer
Ruby Summer

Bei dem ein oder anderen Buch von de Winter konnte ich mich sehr schnell mit der Hauptperson identifizieren, das ist eines davon. Super!

— MatthiasRiedel
MatthiasRiedel

Stöbern in Romane

Und es schmilzt

Was für ein Buch!

Buchperlenblog

Niemand verschwindet einfach so

Wunderschönes Cover, poetische Sprache, aber wenig Handlung: Der Protagonistin in ihre Depression zu folgen, war nicht mein Fall.

Walli_Gabs

Kirchberg

Leider ein Abbrecher- nicht mein Fall

kadiya

Wer hier schlief

Puhh- irgendwie nicht meins

kadiya

In einem anderen Licht

Ein sehr mitreißender Roman abends mit Tee und Kerzen

Anja_Si

Der Junge auf dem Berg

Eine Geschichte, die wach rüttelt und wieder und wieder an das appelliert, was wichtig ist. Wer bestimmt deine Gedanken?

Maren_Zurek

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ich war sowohl Leo als auch Ellen

    Leo Kaplan
    Ruby Summer

    Ruby Summer

    20. October 2016 um 17:04

    Auf der Suche nach Lektüre für den diesjährigen Sommerurlaub bin ich in einem Antiquariat auf diesen Roman gestoßen. Es ist der erste, den ich von de Winter gelesen habe, wird aber nicht der letzte bleiben. Leo Kaplan sehnt sich nach Liebe und - so simpel es auch klingen mag - findet sie erst, nachdem er begonnen hat, sich selbst zu lieben und mit seiner Vergangenheit zu versöhnen. Vor diesem Hintergrund ist es zwar einerseits traurig, dass aus einem zweiten Beziehungsanlauf mit seiner Jugendliebe Ellen nichts wird, andererseits wäre es aber wohl auch zu einfach gewesen. Vieles ist in den zwanzig Jahren, die im Roman thematisiert werden, geschehen und das "große Geheimnis" - nämlich, dass Ellen entgegen ihrer damaligen Aussage das gemeinsame Kind nicht abgetrieben, sondern zusammen mit ihrem jetzigen Mann groß gezogen hat - bleibt ungelüftet. Meiner Erfahrung nach schreibt de Winter so geschickt, dass ich abwechselnd schweißgebadet mit den Protagonisten mitgefiebert habe und dann wieder schreien wollte: "Warum sagst du denn nichts? Es könnte doch so leicht sein, wenn du es nur sagen würdest!" Ich war sowohl Leo als auch Ellen und habe manchmal leise weinend im Wohnwagen gelegen und gelesen, während Mann und Kind friedlich schlummerten. Trotzdem ich mir insgeheim gewünscht habe, dass Leo und Ellen wieder zueinander finden, war ich nicht enttäuscht, dass der Autor ein anderes Ende gewählt hat. Allzu berührend ist die Szene, in der Leo ein letztes Mal zur "Schul" geht, um seinem verstorbenen Vater die Ehre zu erweisen. Insgesamt ein Roman, der mich sehr beeindruckt hat und den ich so schnell nicht mehr vergessen werde.

    Mehr
  • Rezension zu "Leo Kaplan" von Leon de Winter

    Leo Kaplan
    Daphne1962

    Daphne1962

    14. January 2011 um 16:47

    Langweilig, handelt nur vom Ehebruch, abgebrochen bei Seie 83

  • Rezension zu "Leo Kaplan" von Leon de Winter

    Leo Kaplan
    Duffy

    Duffy

    24. November 2010 um 10:32

    Leo Kaplan, 40, Schriftsteller und permanent beschäftigt, durch diverse Seitensprünge seine Ehen zu ruinieren, wird nach der Trennung von Ehefrau Nr.2 damit konfrontiert, dass er nicht nur eine gewisse Unfähigkeit zum Lieben entwickelt hat, sondern auch noch seine Kreativität gen Null strebt. Die Begegnung mit seiner großen Jugendliebe deckt viele Mißverständnisse auf, zwingt den Schriftsteller jedoch auch zu einer Reihe von schmerzvollen Auseinandersetzungen mit sich selbst, seinem Lebensverlauf und seinen Mitmenschen. Leon de Winter hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Der eine oder andere Leser wird sich mit den Fragen, die sich die Hauptfigur stellt, sicher auch schon beschäftigt haben. Ohne Weisheit versprühen zu wollen, kann der Autor mit leichter Feder direkt ins Zentrum der selbstgestellten Themenschwerpunkte vordringen. Eine geschickte Struktur macht das Buch außerdem noch zu einem Lesevergnügen, das man nur sehr ungern unterbrechen will.

    Mehr
  • Rezension zu "Leo Kaplan" von Leon de Winter

    Leo Kaplan
    Monsignore

    Monsignore

    17. February 2010 um 22:16

    Es sind die typischen Leon de Winter-Themen, die diesen phantasievollen Roman antreiben: Suche nach Identität, Wurzel und Standpunkt, Sucht nach Liebe und Anerkennung, Verarbeitung schwerwiegender Vergangenheit. Der 40jährige Millionär und Schriftsteller mit Schreibhemmung läßt seine zweite Ehe scheitern und entdeckt auf einer Lesereise im Ausland nicht nur seine Jugendliebe, sondern auch das Grundmuster seines scheiternden Lebens. Leon de Winter erzählt unterhaltsam mit schier unerschöpflicher Ideenvielfalt, das Buch läuft richtig über mit Stories, Rückblenden - aber er führt alles immer wieder schnell und sicher zusammen. Man liest sich in diese Figuren hinein, lebt mit ihnen mit, ohne dabei auf beliebiges oder gar kitschiges Gelände zu geraten. Dann streut er eben mal so hier einen menschlichen Abgrund und da eine Liebeseskapade.

    Mehr