Serenade

von Leon de Winter 
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Serenade
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Wundervoll geschrieben, nachdenklich und leicht

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Inhaltsangabe zu "Serenade"

Der Niederländer Leon de Winter, er entstammt einer jüdisch-orthodoxen Familie, schrieb die Geschichte eines Sohnes, der seine Mutter neu für sich entdeckt. Anneke Weiss, Mitte siebzig, lebenslustig und immer bereit, sich in das Leben ihres Sohnes Bennie einzumischen, erkrankt an Krebs. Bennie besteht darauf, ihr die Diagnose zu verschweigen. Anneke lebt wie gewohnt weiter, verliebt sich sogar. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Bennie vermutet sie auf einer Vergnügungsreise. Aber, als ein Lebenszeichen ausbleibt, macht er sich auf die Suche. Er findet die alte Dame, aber nicht dort, wo er sie vermutet hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257061086
Sprache:
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:167 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:01.10.1998
Das aktuelle Hörbuch ist bei steinbach sprechende bücher erschienen.

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    Andrea-Karminrots avatar
    Andrea-Karminrotvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wundervoll geschrieben, nachdenklich und leicht
    Eine große Liebe zwischen Mutter und Sohn!...

    Inniger kann eine Liebe nicht sein. Stoisch erträgt Bennie, die Anrufe der Mutter, die lebenslustig ihr Leben als Witwe meistert. Steht ihr Rede und Antwort, läßt sich nicht aus der Ruhe bringen, egal in welcher Situation oder Gelegenheit sie auch anrufen mag. Dann erfährt der Sohn, dass seine Mutter schwer krank ist: Anneken hat unheilbaren Krebs. Der Sohn und erfolgloser Komponist, möchte nicht, dass seine Mutter ihre Diagnose erfährt. Diese entwickelt einen besonderen Spass am Leben, verliebt sich neu und verschwindet Zeitweise in fremden Städten. Bennie wird angerufen und vor vollendete Tatsachen gestellt, wo sie sich aufhält. Aber eines Tages, ist die Mutter verschwunden, meldet sich nicht. Der Freund der Mutter macht sich große Sorgen, obwohl auch er nicht die Diagnose kennt. So macht sich der Sohn, mit dem Liebhaber, auf die Suche nach der Mutter. Bennie erfährt auf dieser Suche Dinge über seine Mutter, die er nie hören wollte, auch nie vermutet hätte.

    Leon de Winter schreibt wundervoll leicht und unterhaltsam. Mit tiefgründigem Witz. Die Geschichte führt uns in die Nähe des Kriegsgebietes (1994) nach Split. Sarajevo liegt unter Beschuss und die Mutter möchte so dicht wie möglich an die Kampflinie. Dabei kommen Kriegstraumata der Mutter aus dem zweiten Weltkrieg zum Vorschein und werden sanft abgehandelt. Die Liebe des Sohnes, zu seiner Mutter, ist deutlich spürbar.
    Am Ende hatte ich Tränen in den Augen. Ein wundervolles Buch, das ich nur empfehlen kann.

    Die Widmung auf der ersten Seite:
    “Zum Gedenken an meine Mutter
    Annie de Winter-Zeldenrust
    1910 - 1994”

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    heartofwordsvor einem Jahr

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