Leon de Winter Serenade

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Inhaltsangabe zu „Serenade“ von Leon de Winter

Der Niederländer Leon de Winter, er entstammt einer jüdisch-orthodoxen Familie, schrieb die Geschichte eines Sohnes, der seine Mutter neu für sich entdeckt. Anneke Weiss, Mitte siebzig, lebenslustig und immer bereit, sich in das Leben ihres Sohnes Bennie einzumischen, erkrankt an Krebs. Bennie besteht darauf, ihr die Diagnose zu verschweigen. Anneke lebt wie gewohnt weiter, verliebt sich sogar. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Bennie vermutet sie auf einer Vergnügungsreise. Aber, als ein Lebenszeichen ausbleibt, macht er sich auf die Suche. Er findet die alte Dame, aber nicht dort, wo er sie vermutet hat.

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  • Die Vergangenheit bleibt

    Serenade

    Duffy

    13. January 2014 um 10:59

    Bennie Weiss, ein Komponist von Werbemusik, erfährt, dass seine 74jährige Mutter Anneke ein unbehandelbares Karzinom hat. Er beschließt, ihr diese Diagnose zu verschweigen. Das Leben scheint ganz normal weiterzugehen. Bennie arbeitet und pflegt seine Beziehung zur Journalistin Anne. Die Mutter verliebt sich in den 77jährigen Fred Bachmann und ahnt nichts von ihrer Krankheit. Plötzlich verschwindet sie jedoch und die beiden Männer machen sich auf die Suche. Die Spur führt nach Split, wo sie auch gefunden wird. Wie in vielen seiner Bücher bettet de Winter die Erinnerung an den Holocaust in seine Geschichte mit ein. So wird die scheinbar unerklärliche Reise der Mutter in ein Kriegsgebiet von diesen Erinnerungen an damals angetrieben. Obwohl der Autor leicht und manchmal humorvoll schreibt, bleiben die Hintergründe der düsteren Vergangenheit immer präsent. Bennie, der Sohn, hier in der Rolle des Ich-Erzählers, wird immer wieder angehalten, sich mit der Denkweise seiner Mutter auseinanderzusetzten. So mündet die Geschichte in eine Betroffenheit, die der Leser miterlebt. Das ist ein Stilmittel, das nur gute Schreiber anwenden, weil es ein großes Potential an dramaturgischen Fähigkeiten erfordert. Die Essenz dieses Romans, den de Winter seiner verstorbenen Mutter widmete, ist das Erkennen des Grausamen, das sich Menschen überall auf dieser Welt antun und die quälende Gewissheit, fast gar nichts dagegen tun zu können. Eine beeindruckende Leistung und der Beweis, das man auch auf nur 170 Seiten ein bewegendes Thema sehr eindringlich behandeln kann.

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