Leon de Winter SuperTex

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Inhaltsangabe zu „SuperTex“ von Leon de Winter

Max, ein holländischer Jude, 36 Jahre alt, Erbe des Textilimperiums SuperTex, muß sich auf die Couch einer Analytikerin begeben, nachdem er mit seinem Porsche einen chassidischen Juden, der sich auf dem Weg in die Synagoge befand, angefahren hat. Er, der bisher sein Yuppie-Dasein genoß, sieht sich plötzlich mit Fragen konfrontiert: Warum kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit dem Vater, der das KZ mit knapper Not überlebte? Was veranlaßte seine große Liebe, die sephardische Jüdin Esther, den orthodoxen Glauben anzunehmen? Wie kommt sein Bruder Boy dazu, sich in eine marokkanische Jüdin aus einer bettelarmen, gläubigen Großfamilie zu verlieben? Es sind Fragen, die schließlich in eine einzige Frage münden: Was bin ich eigentlich, ein Jude, ein Goij, was ist der Sinn meiner Existenz?

2015

— claudiaaa
claudiaaa

Eines der besten Bücher von Leon de Winter.

— rimon
rimon

Top.

— OlafJahnke
OlafJahnke

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  • Rezension zu "SuperTex" von Leon de Winter

    SuperTex
    Duffy

    Duffy

    11. October 2012 um 11:58

    Als Max Breslauer mit seinem Porsche am Sabbatmorgen fast einen jüdischen Jungen in Amsterdam überfährt, kommt es zur großen Auseinandersetzung mit seinem Leben. Der Erbe eines holländischen Textilunternehmens beschließt, sich einer Therapeutin anzuvertrauen und erfährt nach und nach alles über den Konflikt mit seinem Vater, seinem Bruder, arbeitet seine Beziehungen zu Frauen auf und trifft immer wieder auf seine Schwierigkeiten mit dem jüdischen Glauben. Zum Schluss versucht er, für sich eine Akzeptanz in seiner Existenz zu finden, die es ihm ermöglicht zu leben, ohne seine inneren Überzeugungen aufgeben zu müssen. Vieles ist ihm durch das Gespräch mit der Therapeutin klar geworden. Mit schneller Feder hat de Winter hier wieder eine Geschichte erzählt, die Tiefe hat ohne tiefschürfend zu sein. Der leichte Ton täuscht trotzdem nicht über die existentiellen Fragen hinweg, die sich seine Hauptfiguren, jede von einer anderen Warte, zu stellen haben. De Winter kann mit diesen ironischen Augenaufschlägen den Leser genauso zum Lächeln verführen, wie mit traurigen Zwischentönen zum zeitweiligen Innehalten. Ein schöner Roman, geschrieben von einem Autoren, der schöne Romane schreiben kann. Inklusive ein paar sehr lehrreicher jüdischer Weisheiten.

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  • Rezension zu "SuperTex" von Leon de Winter

    SuperTex
    rabaukin

    rabaukin

    01. December 2010 um 20:21

    Das Buch handelt von einem Juden, Erbe eines großen Textilunternehmens, der ein unreflektiertes Leben mit toller Frau, viel Kohle, viel Stress und einem dicken Porsche führt. Gerade ein Unfall mit diesem Porsche, bei dem er beinah einen kleinen Jungen überfährt, bringt den Helden des Buchs ins Grübeln. Sein Weltbild gerät ins Wanken, seine Beziehung zu seiner Freundin, seinem Vater und seinem Bruder werden zweifelhaft. Am Ende des Buchs hat er sich wieder gefunden. Ein tolles Buch, bei dem es darum geht, was ist ein Jude und wie sollte er sich verhalten,es geht um Identitätsfragen und Fragen nach der Abhängigkeit von Vorbildern.

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