Leon de Winter Zionoco

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Inhaltsangabe zu „Zionoco“ von Leon de Winter

De Winter beschreibt mitreißend und ergreifend die tragikomische Suche nach dem unerreichbaren Vater. Rabbi Sol Mayer verkauft in New York absolute Wahrheiten und zweifelt dennoch: an Gott, an seiner Ehe und am selbst erlebten Wunder, das den Lebemann und Taugenichts bewogen hatte, Rabbi zu werden wie sein Vater. Als er sich in eine junge Sängerin verliebt, bringt das nicht nur seine Hormone durcheinander.

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  • Irgendwie abgehoben

    Zionoco

    Ruby Summer

    24. March 2017 um 22:10

    Der Rabbi Sol Mayer steht im Mittelpunkt der Geschichte. Sol hat es geschafft: Er ist mit einer reichen Frau verheiratet, hat einen tollen Posten in New York City und führt alles in allem ein interessantes Leben. Dennoch holt ihn mit um die Vierzig seine Vergangenheit ein: Wie einst sein Vater, der ebenfalls Rabbiner war, gehen die sexuellen Gelüste mit ihm durch und führen zu einem radikalen Einschnitt. Im zweiten, kürzeren Teil des Buches findet er sich in Surinam (ehemalige niederländische Kolonie) wieder und es wird kurz berichtet, wie sein Seitensprung öffentlich geworden ist und dafür gesorgt hat, dass er Frau, Anstellung und Ansehen verloren hat. Wiederum auf den Spuren seines Vaters, der in Surinam tödlich verunglückt ist, wird er vor Ort zum „Rabbiner der Indianer”. Puh – ich bin ein großer Fan von Leon de Winter, aber irgendwie geht mir das alles zu weit. Die erste Hälfte des Buches liest sich prima, es sind einige tolle Szenen darin, auch die Charaktere sind interessant, es gibt wenig Längen (die Bibelzitate nerven mich, es sind mir einfach zu viele) und viele Highlights. Aber dann – ich weiß nicht, ob ich es nicht verstehe oder ob die Geschichte tatsächlich so abgehoben ist, wie sie mir vorkommt. Ich kann mich nicht damit anfreunden, nicht nur das Setting, sondern der gesamte Stil sind plötzlich anders. Das gefällt mir gar nicht, weshalb das Buch in meinen Augen lediglich mittelmäßig ist.

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  • Rezension zu "Zionoco" von Leon de Winter

    Zionoco

    Duffy

    25. February 2013 um 11:52

    Der nach Amerika ausgewanderte Rabbiner Sol Meyer, verheiratet und protegiert mit einer Millionenerbin, lernt auf einem Flug eine Sängerin kennen und verliebt sich sehr heftig. Diese Verliebtheit wirkt sich nicht nur auf seine ganze emotionale Welt aus, sondern lässt ihn auch seine Zweifel an seinem Glauben und der jüdischen Theorie auf einer ganz neuen Ebene spüren. Da er sich ohnehin als Reformjude einen theoretischen Kampf mit seinen Gegnern liefert, sieht er sich insgesamt am Scheideweg. Denn immer wieder holt ihn auch seine Vergangenheit ein, sein Leben, bevor er Rabbiner wurde und vor allem das Verhältnis zu seinem Vater, der eigentlich als mächtige Instanz seine ganze Entwicklung beeinflusst hat und dessen Gegenwart er auch nach dessen Tod nicht los wird. Bis er sich jedoch mit all' seinen Schwierigkeiten wirkungsvoll auseinandersetzen kann, hat er viele schmerzhafte und aufwühlende Ereignisse zu bewältigen. Bis zum Schluss, schon als er gar nicht mehr an eine Befreiung von seinen Dämonen glaubt, ringt er mit allem, was sich ihm in den Weg stellt. Leon de Winter hat sich nicht erst mit diesem Roman in die Königsklasse geschrieben, aber hier liefert er eine Arbeit ab, in der nicht eine Zeile zu viel ist. Ein packendes Drama menschlicher Unzulänglichkeiten und Zweifel, das Profil eines Menschen, exemplarisch ausweglos in die Aufgabe der Selbstbefreiuung geworfen. Dazu gibt es einige großartige Aspekte zum Konflikt im Judentum, wie es de Winter auch schon in anderen Romanen immer wieder thematisiert hat. Nicht nur, dass man einiges lernen kann, schon alleine philosophische Grundgedanken reichen, um den Leser auch unabhängig von der Materie, den einen oder anderen Moment innezuhalten zu lassen, um sich vielleicht selbst einmal auf den spirituellen Prüfstand zu stellen. Nicht missverstehen - das ist eine Option, der Leser wird sich selbst entscheiden, ob er das will, es ändert auch nichts an der Lektüre selbst, die auf eine Fülle von Material auf der Handlungsebene genug Stoff bietet, dieses Buch zu lieben.

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