Leonard Bell

 4.4 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Leonard Bell

Leonard Bell ist ein Pseudonym. Der Mensch dahinter ist ein erfolgreicher Drehbuch- und Romanautor. Bells heimliche Leidenschaft gilt den 50er Jahren, die er, da zu spät geboren, nicht miterleben durfte. Aber dank lebenshungriger Eltern ist er im Geist von Elvis Presley, James Dean, Marilyn Monroe und den anderen Größen dieser Zeit aufgewachsen. Leonard Bell lebt in Berlin und in der Märkischen Schweiz.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Leonard Bell

Cover des Buches Der Petticoat-Mörder (ISBN: 9783548063072)

Der Petticoat-Mörder

 (17)
Erschienen am 31.08.2020
Cover des Buches Der weiße Panther (ISBN: 9783548063119)

Der weiße Panther

 (0)
Erscheint am 02.08.2021

Neue Rezensionen zu Leonard Bell

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Rezension zu "Der Petticoat-Mörder" von Leonard Bell

spannend, packend und tolle Ermittler
Dandyvor 7 Tagen

Bei „ Der Petticoat – Mörder“ von Leonard Bell handelt es sich um Fred Lenkes ersten Fall.


Der Einstieg ist mir leicht gefallen und die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Der knackige Schreibstil sorgt dafür, dass die Geschichte sehr rasant vorwärts geht. Hier ist kein Wort, keine Beschreibung zu viel.


Durch die bildhaften Beschreibungen der Handlungsorte fühlte ich mich während dem Lesen in das Berlin in den 50 er Jahren versetzt. Die damalige Stimmung, Atmosphäre hat der Autor sehr gut eingefangen. Der Krieg ist noch nicht lange her, die Stadt liegt noch in Trümmern und das Leben geht für viele weiter, andere sind gedanklich noch in den Kriegsjahren. DM, DDR, Automodelle usw. alles ist stimmig.


Auf den ersten Seiten lernen wir Leser erst einmal Fred kennen und lieben. Seine Hartnäckigkeit, seine Ermittlungsschritte und dass er sich nicht immer an die Vorschriften hält, gefallen mir.


Der Fall ist sehr spannend, wendungsreich und durch die vielen Verdächtigen konnte ich mit auf Tätersuche gehen und wurde am Ende sehr überrascht.



Ich empfehle dieses Buch weiter.


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Rezension zu "Der Petticoat-Mörder" von Leonard Bell

Der Mörder im Mantel
fayreadsvor 8 Tagen

Der erste Fall des Ermittlerduos Fred Lemke und Ellen von Stain im Berlin der goldenen 50er Jahre.Berlin 1958 Fred Lemke, ehemals Laternenanzünder, jetzt Quereinsteiger bei der akut unterbesetzten Berliner Kriminalpolizei, wird mit seinem ersten Mordfall betraut. Am Ufer des Fennsees wurde eine männliche Leiche gefunden. Sein Kollege würde den Fall am liebsten als Raubmord klassifizieren und zu den Akten legen, doch Lemke sieht die Sache anders. Zuerst geraten Ehefrau, Haushälterin und Geliebte des Toten ins Visier, doch dann erfährt er mehr über die Vergangenheit des Opfers und über dessen Verstrickungen in den Nationalsozialismus. In einem Berlin, in dem aus den Kellern zerbombter Häuser Rockmusik dringt, und wo sich die jungen Leute auf den Straßen kleiden wie die großen amerikanischen Stars, ermittelt Fred Lemke gemeinsam mit seiner Kollegin, der selbstbewusst-schillernden Baronesse Ellen von Stain. Und sie stoßen dabei auf Widerstände, die zeigen, wie viel Macht die alten Kader noch immer haben.


Fazit: 

Die Geschichte hat mir gut gefallen, besonders die Beschreibung der Zeit in der dieser Krimi spielt. Ich konnte mir das Berlin von der Nachkriegszeit sehr gut vorstellen und habe mich nie verloren gefühlt. 

Auch die vergangene NS-Zeit wird natürlich thematisiert, aber es gibt in dem Buch nicht nur Böse und Gut, also es werden keine Vorurteile bedient! 

Zuerst wird Fred Lemke vorgestellt, da er eigentlich ein schlechtes Zeugnis bei der Polizeiakademie bekommen hat, aber trotzdem eine Stelle bekommt. Ich war erst kritisch, ob da nicht der Fall zu kurz kommt, aber es hat einfach gepasst, da der Fall auch mit Fred zu tun hat. 

Mit Ellen von Stain hatte ich mehr Probleme, da ich sie einfach nicht einschätzen konnte. Über die Geschichte konnte ich aber trotzdem Sympathie zu ihr entwickeln und ich mag die beiden Ermittler auch im Duo. 

Der Fall hatte Spannung, die ich genossen habe, und auch insgesamt war es ein gelungenes Buch!

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Rezension zu "Der Petticoat-Mörder" von Leonard Bell

Toller neuer Ermittler
Elchi130vor 9 Tagen

Fred Lemke schließt 1958 die Polizeischule als zweitschlechtester seines Jahrgangs ab. Trotzdem erhält er eine Anstellung als Kriminalassistent in der Abteilung für Mordermittlungen in Berlin. Sofort an seinem ersten Arbeitstag wird er mit seinem Vorgesetzten, Kommissar Auweiler, an den Tatort eines Mordes gerufen…

Fred Lemke hat ein schlechtes Zeugnis auf der Polizeischule erhalten, weil er einen fantasievollen Ermittlungsstil hat und sich Autoritäten nicht unterordnen will. Und genau diese beiden Merkmale zeichnen auch seine Arbeit in der Mordkommission aus. Die altgedienten Vorgesetzten sind stets auf der Suche nach der schnellen, bequemen Lösung des Mordfalls. Doch das reicht dem Kriminalassistenten Fred Lemke nicht. Er will die Wahrheit herausfinden. Auch, wenn er dabei immer wieder in die Nazi-Vergangenheit Deutschlands vorstoßen will. Denn diese ist für viele Menschen in den 50er Jahren Geschichte, die unter den Teppich gekehrt wurde und dort ruhen soll.

Zu Beginn führt der Autor Leonard Bell uns langsam und leise in die Zeit der 50er Jahre ein, damit wir als Leser/innen ein Gefühl für diese Zeit bekommen. Genauso gemächlich stellt er uns seine Hauptfigur Fred Lemke ausführlich vor, damit wir ein Gespür für ihn entwickeln. Daher hatte ich zu Beginn die Befürchtung, dass die Kriminalhandlung zu kurz kommt.

Doch bald durfte ich feststellen, dass dies nicht der Fall ist. Die gesamte Handlung kreist um ihren Ermittler. Dabei erfahren wir viel darüber, was dieser für ein Mensch ist, wie er denkt und die Welt erlebt. Doch wir begleiten ihn ebenso bei seinen Ermittlungen. Sehen, wie er sich wie ein Terrier nicht von seinen Ermittlungen abbringen lässt und trotz Gegenwind von oben beharrlich nach der Wahrheit und nicht nach der offensichtlichen Lösung sucht. Begleitet wird er immer wieder von der Sonderermittlerin Ellen von Stain, die am gleichen Tag in der Abteilung für Mordermittlungen anfängt wie er. Allerdings hat sie einen Sonderstatus, der sogar die Chefs vor ihr zurückweichen lässt. So kann sie sich einige Dinge erlauben, die sich ein neuer Kriminalassistent nicht erlauben darf.

Die Ermittlungen selbst sind spannend. Wir kreisen ein ums andere Mal Verdächtige ein, müssen sie wieder ziehen lassen. Zweifeln, ob wir den Täter nicht doch übersehen haben. Diese Art des Rätselratens liebe ich an guten Krimis. Zusätzlich ist hier die Auflösung nach meiner Ansicht auch noch gut gelungen.

Weiter so Fred Lemke – und natürlich auch Leonard Bell.

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Cover des Buches Der Petticoat-MörderL

Mit dem "Petticoat Mörder" beginnt eine Krimi-Reihe, die im Berlin 1958 spielt. Eine spannende Zeit, in der die vom Krieg massiv zerstörte Großstadt Berlin und ihre Bewohner zum lebendigen Leben zurückkehrten. Die Zeit der Spione, der Verbrecher und der Vergnügungssüchtigen Rock'n'Roller. Kriminalassistent Fred Lemke, ein Junge vom Land, und sein großstädtisches Pendant Ellen von Stain ermitteln.

Hallo! Leonard Bell ist ein Pseudonym. Alle Bücher, die ich bisher veröffentlicht habe, sind anders als "Der Petticoat Mörder", und Ulstein und ich fanden es besser, die Fred Lemke-Krimireihe (jedes Jahr ein neuer...) auf völlig unbeackerten Boden zu pflanzen. Ich freue mich auf eure Kommentare, Anregungen, Kritiken. Viel Spaß beim Lesen!

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