Leonard Gardner Fat City

(28)

Lovelybooks Bewertung

  • 31 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 3 Leser
  • 24 Rezensionen
(5)
(13)
(10)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Fat City“ von Leonard Gardner

Es gibt immer jemanden, der kämpfen will Leonard Gardner hat mit seinem ersten und einzigen Roman gleich einen Klassiker der amerikanischen Literatur geschrieben. FAT CITY ist keine Heldengeschichte, sondern eine Verbeugung vor dem letzten Willen, der erst erwacht, wenn alle Hoffnung unter den Tisch getrunken ist. Eine Liebeserklärung an eine Zeit, in der man von der Hand in den Mund lebte. Gregor Hens gelingt es mit seiner Neuübersetzung meisterhaft, dem Californian-Working-Class-Sound, dem trotzigen Humor und der feinen Melancholie eine deutsche Stimme zu geben. »Gardner erzählt so überzeugend, dass wir uns nur an ihre Hoffnung erinnern, nicht an ihre Niederlagen.« The New York Review of Books »FAT CITY hat mich mehr bewegt als die gesamte Gegenwartsliteratur der letzten Jahre.« Joan Didion

Eine Geschichte von verlorenen Träumen ..

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Zerplatzte Träume, falsche Entscheidungen, hartes Leben im Kalifornien der 50er. Durchaus ansprechend, aber irgendwie fehlte mir der Biss.

— Gulan
Gulan

Eine melancholische Milieustudie, die nicht durch Spannung, sondern durch einen schnörkellosen Erzählstil & authentische Charaktere besticht

— BookHook
BookHook

Eine „Milieu-Studie“, die mich aber emotional nicht erreicht hat.

— Gelinde
Gelinde

Eine ehrliche und authentische Schilderung der Boxerszene im Kalifornien der 1950er Jahre.

— mona_lisas_laecheln
mona_lisas_laecheln

Überzeugende Darstellung des Lebens in den 50ern in Kalifornien - nichts von wegen das Land der Träume, ganz im Gegenteil.

— Xirxe
Xirxe

Das Buch fängt perfekt die "Working class" ein, konnte mich vom Erzählstil aber nicht völlig überzeugen, da mir Emotionen und Nähe fehlten!

— Raven
Raven

Angenehmer Erzählstil, aber die Figuren blieben mir fremd.

— Talitha
Talitha

Ein interessanter Klassiker mit vielen interessanten Einblicken

— Diana182
Diana182

Fat City, der Traum vom prallen Leben - unerreichbar für jene, die sich nicht zwischen Liebe, Hass, Disziplin oder Suff entscheiden können.

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

Stöbern in Romane

Und es schmilzt

Erschreckende, schonungslose Erzählweise einer mehr als tragischen Kindheit!

Caro2929

Palast der Finsternis

Spannende Ausgangsgeschichte, die mit Sicherheit noch mehr zu bieten hätte.

Kaaaths

Die Phantasie der Schildkröte

Ein Buch mit einer sehr schönen Botschaft, aber auch mit einem Ende, was ein wenig vorhersehbar war. Bleibt im Herzen ♥

schokokaramell

Vintage

Rasanter Rockroman, mit vielen Fakten rund um den Mythos Gitarre. Eine unterhaltsame Lektüre!

liesdochmaleinbuch

Das saphirblaue Zimmer

meine hohen Erwartungen wurden leider vollends enttäuscht - gute Idee, die leider nicht richtig umgesetzt wurde

Gudrun67

Phantome

Mich hat das Buch auf jeden Fall berührt, es wirkt nach, vor allem wegen der Teile des Bosnienkriegs.

readinganna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

    Mehr
    • 2303
  • Das "El Dorado" bleibt Illusion ...

    Fat City
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    04. August 2017 um 07:12

    Dieser Roman gilt als moderner amerikanischer Klassiker, der bereits 1969 erschienen ist und nun in einer neuen Übersetzung vorliegt.Worum geht’s?Billy Tully ist ein Boxer, der auf dem Weg nach oben, plötzlich nicht mehr siegt. Daraufhin verlässt ihn seine Frau. Damit beginnt die klassische Abwärtsspirale mit viel Alkohol und Gelegenheitsjobs als Erntehelfer."An El Dorado...standen an den warmen Sommerabenden Hunderte von Erntehelfern und Arbeitslosen herum. Sie unterhielten sich, schauten herum, ließen sich von einer Bar in die nächste treiben, in Spielhallen, Imbissbuden, Billardsalons, Schnapsläden und Kinos..." (S. 105)Noch einmal rafft er sich auf und beginnt wieder zu trainieren. Ein 18-jähriger Nobody, Ernie Munger, setzt ihm zu. Billy erkennt Ernies Talent und zieht ein paar Fäden. („Der Junge ist halt ein Naturtalent, 'ne echte Ausnahmeerescheinung“). Doch die Boxer-Karriere entwickelt sich nicht so wie Billy und Ernie sich das wünschen.Übrig bleiben ein zerschlagenes Gesicht und zerstörte Hoffnungen. Das „El Dorado“ ist nur ein Symbol für das gute Leben und bleibt wie „Fat City“ eine Illusion.Meine Meinung:Deutlich ist Gardeners Herkunft aus Stockton (Kalifornien), dem Schauplatz des Romans, spürbar. Die Depressionen, der Pessimismus der Einwohner scheint aus Stockton, den idealen Hintergrund für das Scheitern zu machen.Die Sprache ist dem tristen Milieu angepasst und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Die Leser erhalten eine Darstellung des anderen Kaliforniens. Abseits von Glitzer und Glamour der Reichen und Schönen ist das Leben in den 1950er Jahren, staubig, schlecht bezahlt und oftmals hart an der Grenze zum Überlebenskampf. John Huston hat den Roman 1972 mit Jeff Bridges (Ernie) und Stacy Keach (Billy) verfilmt.Fazit:Auch wenn dieses Buch nicht unbedingt meinen Geschmack trifft, so kann es als Symbol für das Scheitern gelten.

    Mehr
  • Fat City

    Fat City
    Blaustern

    Blaustern

    20. July 2017 um 12:08

    1950er Jahre USA/Kalifornien: Das Leben ist hart. Es gibt kaum gutbezahlte Jobs. Ganz anders beim Boxen. Da winkt noch das große Geld, wenn man erfolgreich ist. Billy Tully ist heute Ende zwanzig und will es noch einmal versuchen. In jüngeren Jahren war er ein Star. Ernie Munger zieht mit ihm. Er ist gerade 18. Gemeinsam versuchen sie es bei Tullys ehemaligem Manager Ruben. Das Geschäft ist hart, die Lebenslage aber ebenfalls, und es herrscht ein rauer Ton in der Szene, die absolut brutal ist. Billy Tully hat schon einiges einstecken müssen in seiner Vergangenheit. Aber nach jeder Niederlage hat er sich stets wieder aufgerappelt. Sie hoffen auf bessere Zeiten, und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Das amerikanische Lebensgefühl jener Zeit kommt hier gut zum Ausdruck. Dem hat sich auch der Schreibstil angepasst, genau treffend und auch einfach zu lesen.

    Mehr
  • Kaliforniens Schattenseiten.

    Fat City
    Gulan

    Gulan

    18. July 2017 um 19:50

    Er spürte, dass sein Leben endgültig zum Stillstand gekommen war, und dass es nirgends einen Ausweg gab. Er drückt die Hand in den Rücken und richtete sich auf, und er betrachtete mit verschwommenem Blick die tief gebeugten Männer, die Zentimeter für Zentimeter durch die Reihen vorrückten, und er verstand, dass seine weiße Hautfarbe kein Vorteil mehr war. Sein Leben wurde mit all den anderen Existenzen auf einen Haufen geworfen, die Stunde um Stunde in der elenden Erde scharrten und in Knechtschaft verschwendet werden. (S.92) Kalifornien in den 1950ern: In einem Box-Gym treffen sich zufällig der junge Ernie Munger und der etwas ältere Billy Tully auf eine Runde Sparring. Tully hat früher selbst geboxt, ist nun raus aus dem Geschäft. Aber nach dieser Runde Sparring animiert Billy Ernie zu einer Karriere im Boxring. Und auch er selbst will es noch einmal wissen. Autor Leonard Gardner ist gebürtig aus Stockton, Kalifornien. Er ist erfolgreicher Autor von Drehbüchern und Kurzgeschichten. „Fat City“ erschien 1969 und ist sein erfolgreichster Roman. Er wurde 1972 von John Huston verfilmt. Gardner wird auf dem Klappentext zitiert: „Wenn jemand sagt, er geht jetzt nach „Fat City“, heißt das, er stürzt sich jetzt in das pralle Leben. Der Titel ist natürlich ironisch. „Fat City“ ist das bekloppte Ziel, das niemand je erreichen wird.“ Damit ist die Richtung des Romans vorgegeben. Es ist eine ziemlich pessimistische Working-Class-Geschichte, die Gardner erzählt. Billy Tully ist fast dreißig, aber schon ziemlich am Ende. Er war ein drittklassiger Boxer, hat sich aber verheizen lassen. Seine Ehe ist am Ende, er frönt dem Alkohol und reiht sich in die Schlangen der Tagelöhner ein, um über die Runden zu kommen. Tully beginnt eine chancenlosen Beziehung mit der komplizierten Oda. Auf der anderen Seite der Jungspund Ernie Munger. Ein Boxtalent, im Ring selbstbewusst, aber ansonsten noch unerfahren und unsicher. Seine erste Freundin Faye wird schwanger, es wird geheiratet. Kurzum: Ernie droht dieselben Fehler wie Tully zu begehen. Diese Männer machen sich natürlich etwas vor, insgeheim ahnen sie, dass sie es wohl kaum bis nach ganz oben schaffen werden. Ein melancholisches Buch über zerplatzte Träume, falsche Entscheidungen, ein hartes Leben. Der Sound ist durchaus stimmig und doch hat es bei mir nicht die ganz große Begeisterung ausgelöst. Es ist vielleicht etwas zu „glatt“ und vorhersehbar erzählt, irgendwie hat mir der letzte Biss, die letzte Konsequenz gefehlt. Trotzdem hat es mir ordentlich gefallen und wer mit dem Genre und Setting etwas anfangen kann, sollte das Buch mal selbst anlesen.

    Mehr
    • 6
  • "Fat City" von Leonard Gardner

    Fat City
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    17. June 2017 um 09:50

    Wer auf diesen Roman nicht durch den Titel aufmerksam wird, wird    es auf jeden Fall durch das Cover. In knallorange gestaltet, prangt auf dem Buchdeckel ein Boxer in Angriffspose. Ein anbsoluter Hingucker, der auch mich zu diesem Roman geführt hat.Der Boxer auf dem Cover hält auch, was er verspricht, denn es geht in diesem Roman genau um diesen Sport. Zwei Protagonisten: Billy Tully, ein Exboxer, der es aber gerne noch einmal probieren möchte, und Ernie Munger, der mit 18 Jahren gerade am Beginn einer möglichen Karriere steht. Die Lebenswege dieser beiden Männer, die im Kalifornien der 50er Jahre versuchen, ihr Glück zu machen, beschreibt und verwebt Gardner miteinander. Doch das Kalifornieren dieser beiden Männer ist nicht das, was man sich gemeinhin unter diesem sonnendurchfluteten Surferparadies vorstellt. Im Gegenteil: es ist eine raue Gegend, in der es ums Überleben geht. Und genau diese trostlose, oft melancholische Stmosphäre fängt Gardner perfekt mit seiner lakonischen Sprache ein. Als Leser taucht man daher sehr schnell ein in die Welt beider Protagonisten ein, einer Welt, in der es wenig oder nur schlecht bezahlte Arbeit gibt und in der Alkohol zum Vergessen an der Tagesordnung ist.Garnder versteht es perfekt die raue, stets angrifsslustige Atmosphäre dieser Zeit und dieser beiden Männer einzufangen. Dabei erschwert sich  jedoch der Aufbau einer emotinalen Verbindung zu eben diesen Figuren, da der Stil des Romans wenig Raum für Gefühle und eingehende psychologische Einblicke in die Figuren gewährt. Dies ist sicherlich auch so gewollt, da Gardnders Thema das des Überlebens, des Nicht Aufgebens ist, das Lesen des Romans kommt dadurch aber nicht so recht in den Fluss, da die Charaktere dem Leser doch relativ fremd bleiben. Doch nichtsdestotrotz ist es eine Leseerfahrung, die ich nicht missen möchte, da es beeidnruckend zu sehen war, wie genau Garnder diese Welt der 50er Jahre einfängt.

    Mehr
  • ein schönes Klassiker Remake

    Fat City
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    09. June 2017 um 10:39

    Inhalt: Das Remake des amerikanischen Klassikers neu übersetzt! Ein Roman über Manpower, den freien Willen, die Liebe und das Leben der Arbeiterklasse Kaliforniens. Billy Tully ist der Protagonist, 28 Jahre alt, und anscheinend schon zu alt für den großen Erfolg als Boxer. Macht nichts, solange sein Glas immer schön voll bleibt, hält er die Augen auf nach Talenten oder einem Wiedereinstieg. Melancholisch, schmutzig und befleckt wie das Leben selbst erzählt der Autor von der letzten Sehnsucht, von dem langen, harten und oftmals vergeblichem Weg zum Glück.  Schreibstil: Die Übersetzung ist sehr gut gelungen, das gute alte amerikanische Feeling kommt bereits nach den ersten Seiten auf. In einer einfachen Sprache gehalten und in Kombination mit einem Protagonisten, der nicht gerade eine weiße Weste trägt, jedoch in seinem Scheitern sympathisch ist, war es endlich ein Klassiker, der mich mitreißen konnte.  Protagonisten:  Billy Tully ist so schön befleckt und schlicht in seinem Charakter. Er hat in seinen jungen Jahren einiges erlebt und muss ein ziemlich großes Päckchen tragen, dennoch ist er für seinen Maßstab ein Kämpfer und gibt nicht auf, seinem Glück hinterher zu jagen. Manchmal auf eine versoffene und verschrobene Art und Weise, die ihn nur noch sympathischer macht. Billy ist so ein Typ alla harte Schale, weicher Kern, mit Hoffnungen, die eventuell nicht jedermanns Geschmack treffen, doch im Grunde das Aussagen, was alle möchten. Im Grunde möchte man okay sein, ohne sich große Sorgen zu machen.   Story:  Die Geschichte ist kurz und prägnant. Es geht um Aufstieg und Fall. Um das, was ein Mensch ertragen kann,  und das, was einen jede Hoffnung nehmen kann.   Fazit: Ein überraschend melancholisches Buch in einem faszinierendem Milieu. Der Autor schreibt über so viel mehr als nur den Werdegang eines gescheiterten Boxers. Das Buch ist durch und durch menschlich.  

    Mehr
  • Träume sind Schäume - eine melancholische Milieustudie

    Fat City
    BookHook

    BookHook

    08. June 2017 um 10:23

    Meine Meinung:Leonard Gardner (* 03.11.1933) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Sein Debut-Roman „Fat City“ erschien 1969 und wird heute zu den modernen Klassikern der US-amerikanischen Literatur gezählt. 2017 wurde das Buch in einer neuen Übersetzung von Gregor Hens neu aufgelegt.Romane und Filme über Boxer sind ein amerikanisches Phänomen. So stupide, brutal und stumpf dieser Sport wirken kann, so gut eignet er sich doch zugleich, die Flüchtigkeit des Augenblicks aufzuzeigen und über genutzte und viel mehr vertane Chancen zu sinnieren. Autor Leonard Gardner schickt in seinem Roman Billy Tully auf die Jagd nach dem Amerikanischen Traum, der sich – auch mangels Alternativen – als Boxer einen großen Namen machen will. Doch bereits vor seinem 30. Geburtstag steht Tully vor dem Scherbenhaufen seines Lebens, das er in billigen Motel-Zimmern verbringt, mit Aushilfsjobs finanziert und im Alkohol ertränkt. Dieser Roman ist eine Milieustudie und ein Spiegel seiner Zeit in einem Amerika der 50´er Jahre, in denen viele Menschen einem Traum nachjagen, den sie doch nie erreichen werden. Mit einem schnörkellosen, stellenweise düsteren Schreibstil begleitet der Autor seinen Protagonisten und lässt seine Leser an diesem tristen und melancholischen Leben teilhaben. Hierbei erlebt man, wie flüchtig Momente sein und wie dicht Höhen und Tiefen beieinander liegen können. FAZIT:Eine melancholische Milieustudie, die nicht durch Spannung, sondern durch einen schnörkellosen Erzählstil und authentische Charaktere besticht.

    Mehr
  • Fat City

    Fat City
    Gelinde

    Gelinde

    05. June 2017 um 10:40

    Fat City, von Leonard GardnerAus dem Amerikanischen von Gregor HensCover:Auffällige Farbe mit klaren Kontrasten, raffiniert gemacht das innere aufklappbare Faltblatt.Inhalt:Zwei Männer begegnen sich. Einer am Beginn einer möglichen Boxerkarriere, der anderen hat diese anscheinend zu früh beendet.Beide träumen von einer Profi-Karriere.Ist hier Platz für eine Liebe, für eine Familie und Kinder?Wie sieht der Absturz aus, wenn man mit einer Flasche Whiskey bei den Pennern in der Gosse landet?Meine Meinung:Durch ein Missverständnis habe ich dieses Buch zugeschickt bekommen, deswegen habe ich es jetzt gelesen.Dies ist so gar nicht meine Welt. Die harte, brutale ja „schäbige“ Umgangssprache schreckt mich eher ab. Auch ist Boxen etwas das ich überhaupt nicht verstehen kann und auch nie verstehen werde, deshalb fehlt mir einfach der Bezug und das Verständnis zu den Protagonisten.Hier wird eine harte und brutale Welt auf der harten Seite des Lebens und des Boxens ungeschönt, brutal und schonungslos beschrieben, einer Welt der ich überhaupt nichts abgewinnen kann.Auch außerhalb des Boxens ist dies eine harte Welt, an der Grenze des Existenzminimums. Es wird von der Hand in den Mund gelebt. Es geht ums Überleben (gesellschaftlicher Absturz), Sex und Alkohol, für mich sieht es so aus als ob es keine Perspektive gibt.Das Ganze hat mich auch emotional überhaupt nicht angesprochen, es klingt für mich wie ein Bericht, ich fühle mich nicht in oder mit der Geschichte.Auch wenn man seinen Horizont immer mal wieder erweitern sollte, möchte ich eigentlich ungern in meiner Freizeit davon lesen.Autor:Leonard Gardner ist in Kaliforniern geboren. 1972 wurde der Roman mit Jeff Bridges in der Hauptrolle von John Huston verfilmt.Übersetzer:Gregor Hens, geb. 1965 in Köln, lehrte zwei Jahrzehnte lang an verschiedenen amerikanischen Universitäten. Seit 2013 lebet er al freier Autor in Berlin.Mein Fazit:Auf jedenfall nicht mein Buch, aber nicht weil es schlecht geschrieben ist, sonder weil dies auf jedenfall nicht meine Welt ist, ich sie überhaupt nicht verstehen kann und sie mich auch abstößt.Es ist schwer für mich das Buch positiv oder neutral zu beurteilen, wenn ich die Handlung und die Charaktere rundum nicht verstehe und ablehne.Eine „Milieu-Studie“, die mich aber emotional nicht erreicht hat.Also von mir knappe und ganz wohlwollende 3 Sterne.

    Mehr
  • Ehrlich und authentsich

    Fat City
    mona_lisas_laecheln

    mona_lisas_laecheln

    31. May 2017 um 11:32

    Im Kalifornien der 1950er Jahre verspricht der Boxkampf mit Ruhm und Gewinn einen Ausweg aus dem tristen Alltag als Tagelöhner. Im Fokus stehen der junge Boxer Ernie, Tully, der seine Boxkarriere vorzeitig beendet und seine besten Jahre hinter sich hat sowie ihr Manager Ruben. Aus den Augen der drei Hauptfiguren kann der Leser die damalige Boxerszene miterleben und in die Welt der Akteure eintauchen. Dem Autor gelingt es dabei gekonnt, Einblicke in die Verhältnisse der damaligen Zeit zu gewähren und die Situation seiner Charaktere ehrlich und authentisch zu schildern. Die Charaktere und ihre Situation werden dabei nicht beschönigt, sie sind keine Helden und finden sich gefangen im Kampf mit sich selbst. Sie sehnen sich nach einem Ausweg aus ihrem harten Lebensalltag, der sich ihnen durch die Boxkämpfe präsentiert. Der Schreibstil ist dabei einfach gehalten und passt sich an die Alltagssprache der Figuren an, vor allem die Übersetzung erscheint gelungen und es gelingt, den amerikanischen Slang, (natürlich nur soweit möglich) ein Stück weit ins Deutsche zu übertragen. Das Buch hat keinen typischen Unterhaltungswert, überzeugt aber gerade durch seine Konzeption und Darstellung der damaligen Lebenssituation und den inneren Kämpfen der Boxer. Es wird meiner Meinung nach zurecht als Klassiker der amerikanischen Literatur gefeiert und ist für alle Klassiker-Fans definitiv eine Lektüre wert.

    Mehr
  • Zwei Boxerleben ohne Glanz und Gloria

    Fat City
    VroniMars

    VroniMars

    25. May 2017 um 20:59

    Der Roman "Fat City" von Leonard Gardner stellt das Leben zweier Männer dar, die durch das Boxen ihren ärmlichen Verhältnissen entkommen wollen. Während der eine schon seine besten Tage hinter sich hat und es nochmal wissen will, steht der andere noch am Anfang seiner Karriere. Ich verstehe das Werk als Milieustudie der regionalen Boxerszene in den 50er Jahren. Dabei hat die Wirklichkeit wenig mit heroischen Kämpfen zu tun. Vielmehr ist es eine grausame Welt. Das Buch fängt gekonnt die Stimmung zu dieser Zeit ein, genauso wie die Charaktere der Hauptprotagonisten. Die sprachliche Gestaltung ist präzise und treffend, teilweise mit einem spitzen Unterton. Manche der Szenen fand ich sehr eindringlich und packend. Der Autor deutet vieles aber nur an und lässt somit viel Interpretationsspielraum. Insgesamt hat mich das Buch angesprochen, aber nicht ganz gefesselt. Für mich ist es nicht ganz rund. 

    Mehr
  • Das Leben in Kalifornien in den 50er Jahren

    Fat City
    Xirxe

    Xirxe

    25. May 2017 um 13:47

    Kalifornien in den 50er Jahren, es gibt kaum Arbeit. Die Männer drängen sich um schlecht bezahlte, beschwerliche Erntearbeiten, um wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen. Der Boxsport scheint da zumindest für Einige das große Los zu sein: Hat man Erfolg, steht man im Rampenlicht und verdient gutes Geld, ein wahrhaft besseres Leben als das eines Erntehelfers. Billy Tully, Ende Zwanzig, versuchte es und hatte Erfolg. Doch als seine Frau ihn verließ, begann er zu trinken und ging nicht mehr zum Training; seitdem schlägt er sich mit solch schlecht bezahlten Jobs durchs Leben. Ernie Munger, 18 Jahre, verdient seinen Lebensunterhalt an einer Tankstelle. Auf Empfehlung Tullys geht er zu dessen früheren Box-Manager, der ihn unter seine Fittiche nimmt.Leonard Gardners Buch ist keine Geschichte im herkömmlichen Sinn, mit Anfang und Ende und zwischendrin einer Entwicklung. Es ist eher eine Art Zustandsbeschreibung aus dem Leben mehrerer Menschen aus dem Boxermilieu. Gardner gibt schnörkellos, fast schon roh den Tonfall der Menschen dieses Milieus und dieser Zeit wieder und stellt anschaulich die damaligen Lebensbedingungen dar. Es ist dreckig, laut, brutal, vulgär und man mag kaum glauben, dass so das sonnige Kalifornien gewesen sein soll, gerade mal 60 Jahre früher. Dennoch ist es kein Buch, das einen trostlos zurücklässt, trotz der abgerissenen Gestalten und beklagenswerten Verhältnisse. Denn so erbärmlich es Billy, Tully und all den anderen auch gehen mag; ihren Lebensmut haben sie noch immer. Selbst wenn sie ins Jammern verfallen, kommt früher oder später der Punkt, an dem sie wieder daran glauben, dass es besser werden wird. Irgendwann…

    Mehr
  • Es gibt immer jemanden, der kämpfen will!

    Fat City
    Raven

    Raven

    24. May 2017 um 17:09

    Das Buch "Fat City" von Leonard Gardner ist 224 Seiten lang und bei Blumenbar erschienen.Das Hardcover besticht durch seine außergewöhnlich, schrille Farbe und hat schöne dicke Leseseiten. Der Buchdeckel ist aus dicker Pappe ohne Schutzumschlag. Das find ich bisserl Schade, weil man Flecken nicht abwischen kann. Fat City ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur. Es ist keine Heldengeschichte, sondern es fängt das Leben der "Working Class" ein, die von der Hand in den Mund lebt. Das Buch gibt perfekt die  Melancholie, das harte Leben zwischen Verzweiflung und Hoffnung der Working-Class wieder. Der Autor hat einen rauen, distanzierten Ton, der die Zeit perfekt einfängt mit ihrer drückenden Atmosphäre und dem Kampf ums tägliche Überleben. Im Vordergrund steht dabei der Boxsport, welcher mit Ruhm, Niederlage, Erfolg und Absturz, das Leben perfekt einfängt und auch die Bissigkeit der Menschen. Zitat:" Mit Hoffen hat das nichts zu tun. Ist eine Frage des Wollens. Du musst so scharf darauf sein, dass du den Sieg riechen kannst. Wenn du es wirklich willst, dann siegst du auch."Fat City ist komplett in melancholischer, düsterer Stimmung verfasst mit winzigen Lichtblicken, die jedoch schnell wieder versiegen. Mir war die Geschichte zu kühl und distanziert verfasst. Ich hätte mir Motivation, Spannung, mehr Emotion und einen besseren Draht zu den Protagonisten gewünscht. Die Zeit ist perfekt eingefangen mit all ihren Sorgen und dem Kampf ums überleben, mit dem Teufelskreislauf der Alkoholsucht um sich zu betäuben, mit Selbstaufgabe, Sieg und Fall, aber da der Bezug zu den Charakteren im Buch fehlt, kann man die Emotionen nur erahnen, was ich wirklich sehr schade finde. Auch die Liebe, die Motivation zum Sport hat mir gefehlt. Da war nicht genug Leidenschaft und Herz dabei. Ich finde das Buch Fat City nicht schlecht, aber auch nicht wirklich herausragend. Fazit: Fat City fängt perfekt das Leben der "Working Class" in melancholischer, düsterer Stimmung ein und gibt die Zeit authentisch wieder in all ihren Facetten. Leider ist die Geschichte mit zu wenig Herz, Leidenschaft und Emotion geschrieben. Weder das Feuer des Boxsports kann man auskosten, noch einen engen Bezug zu den Protagonisten herstellen. Daher rührt es nur wenig an die eigenen Gefühle. Keine schlechte Literatur, aber auch nicht herausragend. Hinweis: Das Buch wurde 1972 mit Jeff Bridges in der Hauptrolle von Jon Huston verfilmt.

    Mehr
  • Angenehmer Erzählstil, aber die Figuren blieben mir fremd

    Fat City
    Talitha

    Talitha

    22. May 2017 um 16:20

    Ende der 1950er Jahre in den USA, Kalifornien: Der Ex-Boxer Billy Tully, 29, geschieden, heruntergekommen im Suff und depressiv, begegnet in einem Fitness Club einem 18-jährigen Box-Naturtalent: Ernie Munger, dem eine große Zukunft vorausgesagt wird... Normalerweise mag ich gerne Bücher über die so genannte "Unterschicht" lesen, aber hier waren mir die Figuren und ihre Leben leider im gesamten Roman über fremd. Dabei gab es genug "Abgründe" und Szenen, in denen es anders hätte sein müssen, z. B. Ernie und seine Freundin oder die Sache mit den Erntehelfern. Irgendwie sprang jedoch der Funke bei mir nicht über. Dabei war der Erzählstil wirklich sehr angenehm zu lesen, sehr sachlich und prägnant, mit interessanten Dialogen. Mein Fazit daher: Ein interessantes Buch, aber irgendwie bin ich damit nicht ganz warm geworden. Am Thema lag es nicht, ich finde Boxen sehr faszinierend, ebenso wie soziale Abgründe. Ich grüble noch weiter, woran es lag, vielleicht lese ich es noch ein zweites Mal und ergänze dann meine Rezension. Am besten macht sich jeder mit einer Leseprobe selbst ein Bild. So richtig empfehlen oder abraten kann ich nicht vom Buch. Es bleibt irgendwie seltsam in der Schwebe, halt ein typisches 3 Sterne-Buch: nicht umwerfend, aber auch nicht schlecht. 

    Mehr
  • Dieser Klassiker konnte mich nicht fesseln

    Fat City
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    21. May 2017 um 22:42

    Leonard Gardner, geboren 1933, ist ein US-amerikanischer Autor, Kurzgeschichtenschreiber und Drehbuchautour. 1969 erschien sein Roma Fat City, der sich über die Jahre zu einem Klassiker entwickelte. Der Blumenbar Verlag hat ihn nun in dieser Erscheinung neu aufgelegt. Von außen sieht das Buch großartig aus. Man kann erkennen, dass sich darin ein Klassiker verbirgt. Das knallige Orange sticht direkt ins Auge. Das schöne blaue Lesebändchen rundet das hochwertige Hardcover wunderbar ab.Was innen drin steckt konnte mich leider nicht so richtig überzeugen, Mir hat der Erzählstil gut gefallen, doch die Figuren blieben mir zu blass und distanziert. Die Geschichte konnte mich schlichtweg nicht erreichen, aber sowas ist ja immer Geschmackssache. Wer gerne Klassiker liest und sich für das Milieu im Boxring interessiert, der sollte unbedingt mal reinlesen. Ich finde es ist eine tolle Sache wenn Klassiker neu aufgelegt werden und allein daher hat es sich schon gelohnt.

    Mehr
  • Fat City

    Fat City
    Diana182

    Diana182

    18. May 2017 um 15:22

    Das Cover ist in Orange gehalten und zeigt das Bild eines Boxers. Darüber prangt der Titel FAT CITY. Auf Anhieb konnte ich damit nichts anfangen, war daher umso neugieriger. Dies steigerte sich noch nach dem Lesen des Klappentextes. Denn es handelt sich bei diesem Buch um eine Geschichte, welche bereits im Jahre 1969 in den Vereinigten Staaten geschrieben und nun nochmals neu übersetzt wurde. Also ein echter Klassiker. Der Einstig in das Buch gelingt recht einfach. Die Protagonisten werden vorgestellt, welche man nun auf ihrem Weg begleiten kann. Der Schreibstil, sowie die Übersetzung des Autors haben mir sehr gefallen. Ich habe das Buch mit Interesse  gelesen  und konnte die einzelnen Gefühlsregungen der Protagonisten sehr gut nachempfinden. Die Protagonisten werden für meinen Geschmack gut gezeichnet. Man erhält einen guten Einblick in die damalige Zeit und das entsprechende Boxer-Milleu. Auch wenn das Buch in den 50iger Jahren spiele mag, entdeckt man doch hier und da noch ein paar Parallelen in der heutigen Zeit. Allerdings ist es kein Roman, den man mal schnell weg liest. Man muss sich schon sehr genau damit beschäftigen und ein denken. Um mal die Seele baumeln zu lassen, eignet sich dieses Buch daher eher weniger. Der Verlauf der Geschichte ist sehr gut gewählt, auch wenn es hier und da mal ein paar längen gibt. Dennoch habe ich auch diese mit Neugier gelesen. Das Ende ist sehr passend gewählt und schließt die Geschichte in sich rund um ab. Hier kommen noch einmal sehr gut alle Emotionen zusammen, die man als Leser direkt mitfühlen kann. Mein Fazit:Eine sehr interessante Geschichte mit spannenden Rückblicken in eine längst vergangene Zeit. Aber auch interessante Einblicken in das Leben eines Boxers. Das Buch hat mir sehr gefallen und war mal etwas ganz anderes im Vergleich zu meiner sonstigen Lektüre. Ich werde mir jetzt sicherlich öfters mal einen Klassiker heraussuchen.

    Mehr
  • weitere