Leonard Mlodinow

 4,2 Sterne bei 94 Bewertungen
Autor von Die kürzeste Geschichte der Zeit, Feynmans Regenbogen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Leonard Mlodinow

Leonard Mlodinow, Physiker und Autor, lehrte am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena. Er promovierte an der University of California in Berkeley zum Doktor der Physik und war u. a. Alexander-von-Humboldt-Stipendiat am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei München. Weltbekannt wurde er als Koautor von Stephen Hawking mit den Bestsellern „Die kürzeste Geschichte der Zeit“ und „Der Große Entwurf“. Neben Lehr- und Sachbüchern hat er auch Drehbücher für die TV-Serien MacGyver und Star Trek: The Next Generation geschrieben. Bei Rowohlt erschienen seine internationalen Bestseller „Feynmans Regenbogen“ und „Wenn Gott würfelt“.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Leonard Mlodinow

Cover des Buches Die kürzeste Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499621970)

Die kürzeste Geschichte der Zeit

 (54)
Erschienen am 02.10.2006
Cover des Buches Der große Entwurf (ISBN: 9783499623011)

Der große Entwurf

 (27)
Erschienen am 01.12.2011
Cover des Buches Feynmans Regenbogen (ISBN: 9783499621772)

Feynmans Regenbogen

 (5)
Erschienen am 02.05.2007
Cover des Buches Das Fenster zum Universum (ISBN: 9783593369310)

Das Fenster zum Universum

 (1)
Erschienen am 18.02.2002
Cover des Buches Schöpfung oder Zufall? (ISBN: 9783442341061)

Schöpfung oder Zufall?

 (1)
Erschienen am 19.03.2012
Cover des Buches Stephen Hawking (ISBN: 9783498001575)

Stephen Hawking

 (0)
Erschienen am 15.09.2020

Neue Rezensionen zu Leonard Mlodinow

Cover des Buches Die kürzeste Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499621970)tobi101996s avatar

Rezension zu "Die kürzeste Geschichte der Zeit" von Leonard Mlodinow

Was wissen wir über das Universum ?
tobi101996vor 8 Monaten

In dem Buch Die kürzeste Geschichte der Zeit von Stephen Hawking, geht es um die Erklärung was wir bereits alles über das Universum wissen und was die Vergangenheit darüber wusste oder zu glauben wusste. Es wird erklärt, wie wir zu dem Wissen über das Universum im Laufe der Jahre gelangt sind und was wir auch daraus gelernt und verbessert haben. Es werden kurz einzelne bekannte Wissenschaftler angesprochen, welche ihren Teil zum Verständnis des Universums beigetragen haben. 


Meine Meinung:

Auch wenn das Thema sachlich ist, konnte ich trotzdem alles verstehen und nachvollziehen. Die Geschichte war trotzdem spannend und gut erzählt, die beiden Sprecher der Geschichte haben sie gut wiedergegeben und verständlich erklärt. 


Fazit:

Mit normalem Hintergrundwissen von Chemie konnte ich die Geschichte gut verstehen. Ob sie zu verstehen ist, wenn man nicht gut in Chemie oder Physik ist, weiß ich nicht. Wenn man sich aber für das Universum interessiert und schon etwas darüber weiß, dann ist das Sachbuch bestimmt spannend und verständlich.

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Cover des Buches Die kürzeste Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499621970)M

Rezension zu "Die kürzeste Geschichte der Zeit" von Leonard Mlodinow

Rezension zu " Die kürzeste Geschichte der Zeit" von Stephen W. Hawking
Mario_Veraguthvor 7 Jahren

Hawking kann getrost als einer der Gründerväter einer modernen und leserfreundlichen Herangehensweise beim Schreiben von Sachbüchern bezeichnet werden, dem die verständliche und zugängliche Darstellung mindestens genau so wichtig ist wie die wissenschaftliche Korrektheit. Zu einer Zeit, in der elitäre und für Laien absolut unverständliche Werke zur Profilierung von akademischen Höhenfliegern Hochkonjunktur hatten, begann er mit der Erarbeitung bis heute ihresgleichen suchender Werke.

Der vorliegende Band ist die nochmals verkürzte Form der „Kurzen Geschichte der Zeit“. Diese war trotz der Maxime des Fokus auf bessere Verständlichkeit wesentlich komplexer, mit mitunter schwer verständlichen Illustrationen versehen und insofern der Versuch eines Spagats zwischen den Befriedigung der Bedürfnisse von interessierten Fachunkundigen und bereits mit den Themen vertrauten Lesern. Es wurden zudem weniger und unter größerer Einbeziehung des Fokus auf Verständlichkeit ausgewählte Zeichnungen und Skizzen als im Vorgänger ausgewählt.

Mit diesem schmalen Band schlägt das Pendel endgültig in Richtung der Zugänglichkeit aus und wird bestimmt noch häufig von angehenden Wissenschaftlern als einer der auslösenden Zündstoffe für ihre Berufswahl genannt werden.

Nicht weniger als ein Schnelldurchlauf der gesamten Entwicklungsgeschichte der Kosmologie wird präzise dargestellt, von der flachen Scheibe bis zur Quantengravitation werden die wesentlichen Eckpunkte und theoretischen Erklärungsmodelle anschaulich erläutert. Beginnend mit den Vorstellungen vom Universum und der Entstehung unseres Weltbilds, die vom heutigen Gesichtspunkt aus überaus okkult wirkt, wie etwa die 3 Schildkröten als Träger der Erde und ähnliche Skurrilitäten, zieht sich der Reigen der Anschauungspunkte über das Wesen wissenschaftlicher Theorien, um in Erklärung von Relativitätstheorie, dem gekrümmten Raum, Quantengravitation, Urknall, schwarzen Löchern, expandierendem Universum, Wurmlöchern und schließlich Zeitreisen zu münden. Die Komplexität steigt mit dem Voranschreiten der Lesezeit und den Entdeckungen und Theorien an, wobei trotz der virtuosen Veranschaulichungskompetenz Hawkins gegen Ende hin aufgrund des Mangels an zusätzlichen Erklärungsoptionen zur besseren Verständlichkeit der Schweregrad der Lektüre nochmals ansteigt. Was bei größtenteils auf Hypothesen fußenden und mit unserer Vorstellung von 3 Dimensionen, in denen wir immerhin leben, absolut nicht in Einklang zu bringenden und instinktiv als unmöglich erachteten Theorien, die aufgrund ihrer scheinbaren Unvereinbarkeit mit den subjektiv gefühlt richtigen Naturgesetzen Ungläubigkeit schüren, auch nicht verwunderlich ist.

Warum der Autor, seinem außerordentlichen wissenschaftlichen Ruf zum Trotz, immer wieder Anspielungen auf einen Gottesbezug einfließen lässt, ist aufgrund der ansonsten wohl fundierten Wissensvermittlung rätselhaft. Gerade einer prominenten Kultfigur wie Hawking sollte die Bedeutung der Wahrung von wissenschaftlicher Seriosität durch rigide Trennung von philosophischen und theologischen Themen klar sein. Liefert er doch gerade dadurch in einem ansonsten einwandfreien Werk einen Vorwand zur Kritik, der wirklich nicht notwendig wäre.

Gegen Ende des Werks wird die Begeisterung des Autors für eine noch nicht gefundene, mögliche allfassende Theorie des Universums merklich, deren philosophische Eckpunkte erklärt werden. Auch wenn die Vorstellung, nach Überwindung dieser Hürde die gesamte Menschheit dadurch auf eine höhere Ebene zu bringen, ein Beleg sowohl für die noblen Ideale, aber leider auch gleichzeitig unrealistischen Träume eines im Elfenbeinturm lebenden Genies ist.

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Cover des Buches Feynmans Regenbogen (ISBN: 9783499621772)G

Rezension zu "Feynmans Regenbogen" von Leonard Mlodinow

Feynmans Regenbogen
glglglvor 7 Jahren

Der Titel weckt Erwartungen. Doch das Buch enttäuscht sie in erschreckendem Maße, es kann nicht einmal vom Feynman-Effekt profitieren. Die Auslassungen des Autors sind größtenteils belanglos, maniriert und teilweise auch peinlich. Bücher von und über Feynman werden halt gekauft und gelesen, mögen sich Autor und Verlag gedacht haben - und was mich betrifft hatten sie damit sogar leider Recht. Es gibt mit Abstand bessere Bücher über Feynman, Regenbögen, die Suche nach Schönheit, die Physik und das Leben.

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