Leonard Woolf Mein Leben mit Virginia

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben mit Virginia“ von Leonard Woolf

Leonard und Virginia Woolf heirateten im August 1912; ihre Ehe dauerte beinahe dreißig Jahre, und in diesem Zeitraum erschienen ihre großen Romane, die Erzählungen, Kritiken und Essays. Ein authentisches Zeugnis vom Leben und Schreiben Virginia Woolfs vermittelt die Autobiographie ihres Mannes, auf der dieser Band basiert. Er beginnt mit dem Jahr 1911, als Leonard Woolf aus dem Kolonialdienst aus Ceylon zurückkehrt, und endet 1941, dem Jahr von Virginias Freitod. Leonard Woolf berichtet von ihrer Familie, ihren Freunden und der berühmten Bloomsbury Group sowie von der Gründung ihres eigenen Verlages, der Hoghart Press. Seine Erinnerungen fügen dem Bild der Schriftstellerin wichtige biographische Einzelheiten hinzu und sind das Zeugnis eines liebenswerten, klugen und mutigen Mannes, der ihr immer wieder Kraft gab, ihre Depressionen zu überwinden und ihre schriftstellerische Arbeit wieder aufnehmen zu können. Ihm gehörte ihr ganzes Vertrauen, und so schreibt sie denn auch in ihrem Abschiedsbrief: »Du weißt, daß ich alles Glück in meinem Leben nur Dir verdanke.«

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  • Rezension zu "Mein Leben mit Virginia" von Leonard Woolf

    Mein Leben mit Virginia
    Sokrates

    Sokrates

    12. September 2011 um 09:39

    Nach Virginias Tod hat Leonard Woolf seine Eindrücke aufgeschrieben, seine Erfahrungen mit ihren Krankheiten, ihren Hochphasen, in denen sie überproduktiv ihre Vielzahl an Werken geschaffen hat. Virginia Woolf hat an Leonard immer dessen Geradlinigkeit, dessen Objektivität und dessen Zuverlässigkeit bewundert und geschätzt. Er war für sie der Fels in der Brandung, der ihr einen ruhigen Pol garantiert hat, wenn aufgrund ihrer psychischen Probleme eine Depression im Anrollen war. Genau diesen Eindruck vermitteln auch Leonards Aufzeichnungen. Er managte das Eheleben, kümmerte sich um die finanziellen Dinge, bremste Virginias Hochphasen auf einen Normalzustand aus, gab ihr ihre Medikamente und überwachte ihre Gesundung. Er war der Garant für Stabilität in ihrem von Hoch zu Tiefs changierenden Leben, das ständig Gefahr lief, im Chaos zu versinken. Diese Stabilisierung garantierte, dass Virginia immer wieder gesund wurde und ihre schweren Depressionen überstand; in den ruhigen Zwischenphasen konnte sie dann ihre Kraft allein in die Literatur stecken. . Das Buch ist eine (fast immer) objektive Schilderung einer Kranken- und Menschengeschichte. Leonard beschreibt die Bloomsberries, die er nach seiner Rückkehr aus Ceylon wieder als Freundeskreis hatte, beschreibt sein Kennenlernen mit Virginia und ihre spätere Ehe. Der Gesamteindruck ist ruhig, sicher und innerlich zufrieden, auch wenn er Virginia bereits 1941 in Folge ihres Freitodes verloren hat.

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