Leonardo Boff

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Autor von Sehnsucht nach dem Unendlichen, Prinzip Mitgefühl und weiteren Büchern.

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Sehnsucht nach dem Unendlichen

Sehnsucht nach dem Unendlichen

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Erschienen am 01.03.2011
Kleine Sakramentenlehre

Kleine Sakramentenlehre

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Erschienen am 03.01.2003
Meditation des Lichts

Meditation des Lichts

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Erschienen am 29.11.2010
Die Erde ist uns anvertraut

Die Erde ist uns anvertraut

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Erschienen am 24.03.2010
Der Heilige Geist

Der Heilige Geist

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Erschienen am 16.09.2014
Überlebenswichtig

Überlebenswichtig

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Erschienen am 08.02.2016
Befreit die Erde!

Befreit die Erde!

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Erschienen am 20.04.2015
Herzenssache

Herzenssache

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Erschienen am 01.03.2016

Neue Rezensionen zu Leonardo Boff

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Rezension zu "Achtsamkeit" von Leonardo Boff

„Gib die Hoffnung, den Traum, die Utopie niemals auf. Das ist der Weg der Zukunft.“
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

Den älteren Lesern noch als einer der Hauptvertreter der „Theologie der Befreiung“ in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Erinnerung, hat der brasilianische Theologe Leonardo Boff bald seine an Problemen  der Armutsbekämpfung, der Gerechtigkeit, des Friedens und der Menschenrechte („konziliarer Prozess“ nannten das die Basischristen in den achtziger Jahren) orientierte Spiritualität um das Konzept des Achtsamkeit ergänzt, das er hier in diesem Buch beschreibt.

 

Man kann aus diesem Buch gut lernen, wie sich in der Ideengeschichte und der Theologie die Ehrfurcht vor dem Leben, und sei es noch so klein, entwickelt hat und nun heute als die einzige Lösung erscheint, mit einer Änderung unserer Haltung die Welt und die Schöpfung vor der langsamen Zerstörung zu bewahren.

 

Leonardo Boff glaubt an eine bessere Zukunft, aber er setzt dabei nicht auf Konferenzen und Agenden von Staaten. Er ist fest davon überzeugt, dass eine liebevolle Sorge füreinander schon im kleinen Bereich der Familie und der Gruppe und daraus folgend auch eine liebevolle Sorge für die Welt in unserem Mikrokosmos automatisch zu einer Abkehr vom Wahn des unbegrenzten Wachstums führt. Hin zu Frieden, Gerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung. Achtsamkeit ist für ihn wie ein neues, von Liebe und Respekt getragenes Menschenbild. Gepaart mit einer Ökologie der Nachhaltigkeit, im Kleinen wie im Großen, kann sie Menschen verändern.

 

„Gib die Hoffnung, den Traum, die Utopie niemals auf. Das ist der Weg der Zukunft.“ Das sagt Boff am Ende eines bewegenden und klugen Buches, das auch vielen Zweiflern und Kritikern den Segen eines spirituellen Lebens vermitteln kann.

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Rezension zu "Meditation des Lichts" von Leonardo Boff

Rezension zu "Meditation des Lichts" von Leonardo Boff
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Der große alte theologische Lehrer Leonardo Boff, Träger des Alternativen Nobelpreises 2001, hat Generationen von Theologen beider christlicher Konfessionen geprägt mit seinen fast 60 Büchern, die er geschrieben hat über die befreiende Botschaft des Evangeliums.

Wie alle radikalen Interpreten der Bibel aller Zeiten ist auch Leonardo Boff ein Mystiker, der die "göttliche Energie mitten im Alltag" wirken sieht und spürt. In dem hier vorliegenden kleinen Meditationsbuch (vgl. u.a. sein bei Butzon und Bercker erschienenes großes Werk "Die Erde ist uns anvertraut: Eine ökologische Spiritualität") führt er seine Leser auf einen einfachen und täglich zu begehenden Weg der "Meditation des göttlichen Lichts".

Zehn Schritte umfasst diese Meditation, die leicht zu erlernen ist und für die man kein spezielles Zentrum und keine besondere Auszeit braucht. Sie sind Teil des Alltags und wollen ihn langsam von innen verändern. So wie bei allen Meistern (vgl. nur unlängst: Richard Rohr "Pure Präsenz", Claudius 2010) geht es um die Überwindung der Dualismen in unserem Leben und in dieser Welt. Es geht um die Integration der zuvor erlebten Gegensätze (vgl. Ken Wilber, "Integrale Spiritualität", Kösel 2009) und schließlich um die Rückkehr zum Ursprungsquell: Gottes Liebe.
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Rezension zu "Die Erde ist uns anvertraut" von Leonardo Boff

Rezension zu "Die Erde ist uns anvertraut" von Leonardo Boff
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Alle bisherigen Klimagipfel der Nationen der Welt haben bisher keine wirkliche Einigung gebracht. Unsere Welt, die Erde und das Klima bleiben bedroht, obwohl etwa in Deutschland erhebliche Fortschritte beim Klimaschutz gemacht werden. Es bleibt bis auf wenige Ausnahmen aber eine Umweltpolitik, die bei aller ökologischen Orientierung sich an wirtschaftlichen Indizes ausrichtet. Immer wieder wird betont, dass unser Land profitiert, wenn es in umweltschonende Produkte und Verfahren investiert.

Das Gesamte, die Erde als „oikos“, als anvertraute Schöpfung kommt nicht in den Blick, und wenn, dann nur instrumental.
Das Buch des brasilianischen Theologen und Franziskaners Leonardo Boff, der in den siebziger Jahren weit über die Zunft der Theologen hinaus als herausragender Vertreter der sogenannten Befreiungstheologie bekannt und vom damaligen Papst mit diversen Verboten belegt wurde, zeigt in dem vorliegenden Buch, dass die Krise des Planeten auch als eine Chance begriffen werden kann, eine Chance zu einer neuen, ökologisch geprägten Spiritualität. Denn:
„Befreit von den Fesseln unserer konsumistischen und überheblichen Zivilisation, können wir in wahrhaft menschlicher Weise als Brüder und Schwestern zusammenleben, und wir werden imstande sein, das Lokale mit dem Globalen, die Teile mit dem Ganzen zu verknüpfen, Arbeit mit Poesie zu verbinden, Effizienz mit Großzügigkeit in Einklang zu bringen und die Subjektivität wiederherzustellen.“

Das mag naiv klingen, formuliert jedoch eine dringend notwendige Ergänzung und Grundlegung allen Engagements für die Bewahrung der Erde: „Entweder bilden wir eine globale Partnerschaft, um für die Erde und füreinander zu sorgen, oder wir riskieren, uns selbst und die Vielfalt des Lebens zugrunde zu richten.“

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