Leonardo Boff Die Erde ist uns anvertraut

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Inhaltsangabe zu „Die Erde ist uns anvertraut“ von Leonardo Boff

Leonardo Boff zeigt, dass die Krise unseres Planeten nicht in die Katastrophe münden muss, sondern auch eine große Chance in sich birgt: Die Menschheit steht vor einem entscheidenden Schritt in ihrer Evolution hin zu einer wahrhaft solidarischen Gemeinschaft, der das Leben insgesamt anvertraut ist. Eine neue Art zu konsumieren, zu produzieren und eine neue, ökologisch geprägte Spiritualität sind dafür Voraussetzung. Boff zeichnet die faszinierende Geschichte des Kosmos und des Lebens auf unserem Planeten nach und zeigt, dass wir ein Teil dieses großen Prozesses sind.

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  • Rezension zu "Die Erde ist uns anvertraut" von Leonardo Boff

    Die Erde ist uns anvertraut
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. September 2011 um 18:58

    Alle bisherigen Klimagipfel der Nationen der Welt haben bisher keine wirkliche Einigung gebracht. Unsere Welt, die Erde und das Klima bleiben bedroht, obwohl etwa in Deutschland erhebliche Fortschritte beim Klimaschutz gemacht werden. Es bleibt bis auf wenige Ausnahmen aber eine Umweltpolitik, die bei aller ökologischen Orientierung sich an wirtschaftlichen Indizes ausrichtet. Immer wieder wird betont, dass unser Land profitiert, wenn es in umweltschonende Produkte und Verfahren investiert. Das Gesamte, die Erde als „oikos“, als anvertraute Schöpfung kommt nicht in den Blick, und wenn, dann nur instrumental. Das Buch des brasilianischen Theologen und Franziskaners Leonardo Boff, der in den siebziger Jahren weit über die Zunft der Theologen hinaus als herausragender Vertreter der sogenannten Befreiungstheologie bekannt und vom damaligen Papst mit diversen Verboten belegt wurde, zeigt in dem vorliegenden Buch, dass die Krise des Planeten auch als eine Chance begriffen werden kann, eine Chance zu einer neuen, ökologisch geprägten Spiritualität. Denn: „Befreit von den Fesseln unserer konsumistischen und überheblichen Zivilisation, können wir in wahrhaft menschlicher Weise als Brüder und Schwestern zusammenleben, und wir werden imstande sein, das Lokale mit dem Globalen, die Teile mit dem Ganzen zu verknüpfen, Arbeit mit Poesie zu verbinden, Effizienz mit Großzügigkeit in Einklang zu bringen und die Subjektivität wiederherzustellen.“ Das mag naiv klingen, formuliert jedoch eine dringend notwendige Ergänzung und Grundlegung allen Engagements für die Bewahrung der Erde: „Entweder bilden wir eine globale Partnerschaft, um für die Erde und füreinander zu sorgen, oder wir riskieren, uns selbst und die Vielfalt des Lebens zugrunde zu richten.“

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