Leonardo Boff Haus aus Himmel und Erde

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Inhaltsangabe zu „Haus aus Himmel und Erde“ von Leonardo Boff

Eine unmögliche Liebe: Die Wasserfälle am Iguaçú.§Niemand, der je die mächtigen Wässerfälle des Iguaçú-Flusses an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien gesehen hat, wird die stolze Palme vergessen, die - exakt an der Stelle, an der die Wassermassen siebzig Meter in die Tiefe stürzen - sich auf einem winzigen Inselchen in den Himmel streckt. Und genau dort, nahe der Palme, ist tief unten im klaren Wasser ein Stein zu erkennen. Es mutet wie ein Wunder der Natur an, dass sowohl die Palme als auch der Stein dem Wirbel der tosenden Wassermassen standhalten.§Die Indianer, die dort leben, die Kaingang, kennen den Grund und verraten uns sein Geheimnis. Jedes Jahr im Frühling bieten die Kaingang dem Bösen das schönste Mädchen des Stammes zur Heirat an. Vorher allerdings darf die junge Frau weder einen Mann angeschaut noch ihr Herz von einem Verehrer erobert haben lassen. Das Böse, dem mit der Vermählung Genüge getan wird, zügelt im Gegenzug dann seine Boshaftigkeit.§Einmal traf die Wahl die wunderschöne Naipí, die Tochter des großen Häuptlings. Die Vorbereitungen für das Fest waren bereits in vollem Gang. Unter den Gästen aus den Nachbardörfern befand sich auch Taborß, ein junger kräftiger Krieger, schlank von Gestalt. Als sich ihre Blicke trafen, entbrannte in beiden eine solchermaßen mitreißende Leidenschaft, dass nicht einmal mehr das Böse sie beherrschen konnte . . .
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