Leonardo Boff Sehnsucht nach dem Unendlichen

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Inhaltsangabe zu „Sehnsucht nach dem Unendlichen“ von Leonardo Boff

Krisenzeiten werfen uns Menschen zurück auf die Frage nach dem Sinn – tief in uns spüren wir die Sehnsucht nach dem Unendlichen. Beispiele dafür findet Leonardo Boff in der gesamten Menschheitsgeschichte: in der Mythologie, in Literatur und Poesie und auch in den modernen Naturwissenschaften. Daraus zieht er seine Überzeugung, dass Spiritualität mehr ist als Religion: Sie ist „der innerste Glutkern jeder Religion“. Sein Streifzug durch die Religionen der Menschheit zeigt, dass Spiritualität durchaus alltagstauglich ist. Mit konkreten Tipps, wie wir die spirituelle Dimension unseres Daseins füllen können, ist dieses Buch Anregung für alle, die ihrem Leben eine andere Richtung geben wollen.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach dem Unendlichen" von Leonardo Boff

    Sehnsucht nach dem Unendlichen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    26. April 2011 um 18:24

    Der brasilianische Theologe Leonardo Boff gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten katholischen Theologen der Gegenwart. Schon in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat er mit seinen befreiungstheologischen Schriften erheblich zu einer Erneuerung katholischer und auch evangelischer Theologie beigetragen und hat unendliche viele Männer und Frauen in den Kirchen beeinflusst und ermutigt. Nicht weniger Menschen hat er in den letzten beiden Jahrzehnten bewegt mit seiner ökologischen Theologie und Spiritualität, die in allen seinen befreiungstheologischen Büchern schon angelegt war, angesichts der politischen Zuspitzung damals jedoch nicht richtig erkannt wurde. In dem vorliegenden, eher kurzen Buch folgt er der „Sehnsucht nach dem Unendlichen“, indem er sie sozusagen zur Grundausstattung des Menschen definiert und in allen Religionen ihre Spuren und Quellen findet: „Es gibt in uns ein heiliges Feuer, das von der Asche des Konsumismus, des Strebens nach materiellen Gütern und eines von den wichtigen Dingen abgelenkten Lebens in Zerstreuung überdeckt ist., Es kommt darauf an, diese Asche zu entfernen und die heilige Flamme wieder zu entfachen. Und dann werden wir ausstrahlen und wie eine Sonne sein.“ In einem spirituellen Leben, das weitaus mehr ist, als ein Leben nach den Regeln und den Traditionen der Religionen, auch wenn es nicht ohne sie denkbar ist, sieht Leonardo die Haltung und Lebenspraxis, die das ganze Menschsein durchdringen kann, den Menschen befreien kann von seinen Ängsten und seelischen Krankheiten, die nicht ohne Grund immer weiter zunehmen, und ihn schlussendlich öffnen kann mit seiner ganzen Existenz zu einem engagierten und achtsamen Wesen, der in Frieden mit der Schöpfung und mit anderen Geschöpfen leben kann und sich für sie einsetzt. So wie sein Bruder im Glauben Richard Rohr sieht Leonardo Boff in der Mystik von Jesus und vieler anderer Mystiker quer durch die Zeit, die sich auf ihn beziehen die große und unerschöpflicher Quelle für ein spirituelles Leben, das der Sehnsucht nach dem Unendlichen Nahrung gibt und den Menschen endlich satt macht ohne materielle Güter.

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