Leonardo Padura

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Lebenslauf von Leonardo Padura

Leonardo Padura wurde 1955 in Havanna geboren. Er studierte Lateinamerikanistik und schrieb nach dem Studium für zahlreiche kubanische Zeitschriften. Seine Reportagen gehörten bald zu den meistgelesenen in Kuba. Bekanntheit erlangte er durch seinen Kriminalzyklus »Das Havanna-Quartett« und erhielt dafür zahlreiche renommierte Auszeichnungen.

Bekannteste Bücher

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  • Dicker Schinken mit Niveau

    Der Mann, der Hunde liebte

    Jossip

    28. May 2017 um 13:18 Rezension zu "Der Mann, der Hunde liebte" von Leonardo Padura

    Ein episches Werk, das mit Geschichte satt lockt. Spanischer Bürgerkrieg, Stalins Moskau, Trotzki im Exil quer durch die Welt.Und doch ist es im Zentrum eine große Auseinandersetzung mit den Irrungen des Kommunismus. Wohin führt das unbedingte Wollen, wenn alle "Ketten gesprengt" sind. Die beiden Hauptpersonen, Trotzki und sein Mörder, müssen sich immer wieder fragen, welche Grenzen sie überschritten haben, ob ihr Handeln noch mit ihren Zielen und Hoffnungen übereinstimmt. Wie die Diktatur des Proletariats bei beiden ihre Kreise ...

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  • Havanna und ein Verbrechen

    Ein perfektes Leben

    laraelaina

    10. February 2017 um 15:02 Rezension zu "Ein perfektes Leben" von Leonardo Padura

    Ein perfektes Leben ist der 1. Teil der Havanna-Serie. Interessant und anspruchsvoll geschrieben, gewährt der Krimi Einblicke in die kubanische Gesellschaft. Der ermittelnde Kommissar wird von Rückblenden auf seine Jugend geplagt und kämpft mit unerfüllten Sehnsüchten. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Meiner Meinung nach lesenswert.

  • Zwischen Krimi und Weltliteratur

    Das Havanna-Quartett

    Joachim_Tiele

    06. August 2016 um 12:17 Rezension zu "Das Havanna-Quartett" von Leonardo Padura

    Zwischen Krimi und Weltliteratur - der kubanische Existenzialist und Humanist Leonardo Padura, dessen Romanzyklus Havanna-Quartett jetzt vollständig auf Deutsch erschienen ist ( 1 ), verbindet die Suche nach Mördern mit der Suche der Generation der mittleren Siebziger des vorigen Jahrhunderts nach individuellen und gleichzeitig gesellschaftlich wegweisenden Lebensentwürfen und beschreibt die Trauer über ihr Scheitern. Den Zugang zum Werk des kubanischen Journalisten und Schriftstellers Leonardo Padura, Jahrgang 1955, kann man auf ...

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    • 2
  • Als Krimis "verkleidete" Literatur einer tiefverwurzelten Humanität

    Das Havanna-Quartett

    Joachim_Tiele

    Rezension zu "Das Havanna-Quartett" von Leonardo Padura

    Zwischen Krimi und Weltliteratur - der kubanische Existenzialist und Humanist Leonardo Padura, dessen Romanzyklus Havanna-Quartett jetzt vollständig auf Deutsch erschienen ist*), verbindet die Suche nach Mördern mit der Suche der Generation der mittleren Siebziger des vorigen Jahrhunderts nach individuellen und gleichzeitig gesellschaftlich wegweisenden Lebensentwürfen und beschreibt die Trauer über ihr Scheitern. Den Zugang zum Werk des kubanischen Journalisten und Schriftstellers Leonardo Padura, Jahrgang 1955, kann man auf ...

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    • 7
  • Ein reifer, abgeklärter, man möchte sagen, sozialpsychologischer Kriminalroman

    Inselfeuer

    Joachim_Tiele

    Rezension zu "Inselfeuer" von Sylvia B. Lindström

    Einen Prolog, der einem die Gänsehaut gefrieren lässt, gibt es hier nicht. Stattdessen wird von der ersten Seite an die Soziographie einer südschwedischen Insel über einige Generationen hinweg bis in feinste Verzweigungen aufgedröselt, verbunden mit der Darstellung einer Serie von Kriminalfällen bis hin zu ihrer logischen und glaubwürdig folgerichtigen Auflösung. Das ist klassisch-moderne Krimischule, die die Spitzfindigkeiten und Irreführungen etwa einer Agatha Christie getrost hinter sich lassen kann, ohne in den Hyperrealismus ...

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    • 10
  • Atmosphärisch und spannend

    Der Nebel von gestern

    Barbara62

    26. February 2016 um 08:14 Rezension zu "Der Nebel von gestern" von Leonardo Padura

    Mario Conde, Expolizist, Padura-Fans vertraut aus Das Havanna-Quartett, verdient sein Geld als Antiquar. Eines Tages entdeckt er eine seit 40 Jahren unberührte Bibliothek unter der Obhut zweier alter Geschwister. Neben den kostbaren Büchern fasziniert ihn ein alter Zeitungsbericht über eine gefeierte Bolerosängerin, die sich 1960 überraschend von der Bühne zurückzog und Selbstmord beging. Schnell wird klar, dass ihr Geheimnis eng mit der Bibliothek verbunden ist, doch irgendjemand schreckt zu seinem Schutz nicht vor Mord ...

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  • Die St. Louis

    Ketzer

    walli007

    Rezension zu "Ketzer" von Leonardo Padura

    Der ehemalige Polizist Mario Conde, der sich als Antiquar betätigt, erhält den Auftrag, aufzuklären, wieso ein verschwunden geglaubtes Gemälde in London zur Versteigerung angeboten wird. Elias Kaminsky, der Sohn eines Exil-Kubaners, in dessen Familienbesitz sich das Gemälde, bei dem es sich um einen Rembrandt handeln soll, befand, will die Geschichte seines Vaters Daniel Kaminsky in Kuba erleben und den Weg des Bildes klären. Bei seinen Nachforschungen stößt Conde zunächst auf die Reise des Passagierschiffs St. Louis, das im Jahr ...

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    • 2
  • Auf den Spuren der kubanischen Freimaurer

    Die Palme und der Stern

    Annette69

    16. July 2015 um 16:08 Rezension zu "Die Palme und der Stern" von Leonardo Padura

    Eine Seelenverwandtschaft verbindet den kubanischen Schriftsteller Fernando Terry und seinen Landsmann, den Dichter José Maria Heredia. Wenn beide auch zu ganz unterschiedlichen Zeiten gelebt haben. So zumindest sieht es Fernando, der nach 18 Jahren im amerikanischen und spanischen Exil nach Havanna zurückkehrt. Dort hatte er Ende der 70iger Jahre seinen Job an der Uni verloren, hatte sich noch ein paar Jahre als Redakteur und Hilfsarbeiter durchgeschlagen, bevor er mit einem Boot vom Hafen Mariel in Richtung USA aufbrach. Zwei ...

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  • Kriminalliteratur auf den Spuren von Hemingway.

    Adios Hemingway

    Beagle

    11. March 2015 um 19:57 Rezension zu "Adios Hemingway" von Leonardo Padura

    Kriminalliteratur auf den Spuren von Hemingway. Als eine alte Leiche im Garten von Ernest Hemingways ehemaliger Finca auf Cuba gefunden wird, übergibt die Polizei den Fall an den ehemaligen Polizisten und erfolglosen Schriftsteller Mario Conde. Es ist eine Suche nach dem Mörder des durch zwei Kugeln aus einer Machinenpistole getöteten Mannes, gleichzeitig aber auch eine Suche nach dem Inneren - Conde ist hin und hergerissen. Einerseits war er immer ein Anhänger von "Papas" Literatur, andererseits kann er sich gleichzeitig gut ...

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  • Das jüdische Kuba und eine Reise durch Jahrhunderte

    Ketzer

    michael_lehmann-pape

    27. January 2015 um 13:31 Rezension zu "Ketzer" von Leonardo Padura

    Das jüdische Kuba und eine Reise durch Jahrhunderte Je weiter der Leser in diesen lebendigen, bildreich verfasste und historisch kundigen Roman vordringt, desto mehr wird das jüdische Leben in Kuba bis zur Revolution, die jüdische Geschichte (gerade die der (oft selbstgewählten) Gettos) in Europa von der Mitte des 17. Jahrhunderts, vor allem aber zu Zeiten des Holocaust, in den Mittelpunkt der Erzählung rücken. Zunächst aber führt Padura mit kräftiger Sprache in das aktuelle Leben in Kuba ein, setzt mit seinem bereits aus ...

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