Leonardo Padura Der Schwanz der Schlange

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Inhaltsangabe zu „Der Schwanz der Schlange“ von Leonardo Padura

Ein außergewöhnlicher Mordfall führt Mario Conde in die geheimnisvolle Welt von Havannas Barrio Chino. Ein alter Chinese baumelt tot in seinem Kämmerchen, mit zwei in die Haut geritzten Pfeilen und einem abgeschnittenen kleinen Finger. Ein religiöser Ritualmord mit Santería-Hintergrund? Oder steckt doch eine interne Abrechnung dahinter? Da Teniente Conde seiner attraktiven chinesischstämmigen Kollegin, der unwiderstehlichen Patricia Chion, nichts abschlagen kann, kümmert er sich selbst um diesen Fall. In den geheimen Zirkeln der chinesischen Gemeinde stößt Mario Conde auf mysteriöse Zusammenhänge und obskure Machenschaften und immer wieder auf Geschichten von Entwurzelung und Einsamkeit.

wenn nur die vielen Klischees nicht wären!

— Beust

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  • Rezension zu "Der Schwanz der Schlange" von Leonardo Padura

    Der Schwanz der Schlange

    tedesca

    23. April 2012 um 15:07

    Eigentlich ist Mario Conde ja schon seit Beginn des neuen Jahrtausends nicht mehr bei der Polizei, diese Geschichte ist also ein Rückblick auf einen Fall, den der damalige Teniente Ende der 1980er klären musste. Er führt uns in das Chinesenviertel von Havanna, das heute so gut wie nicht mehr vorhanden ist. Damals war es noch ein lebendiges Cuarto, in dem sich der Verfall aber immer mehr abzeichnete. Wobei Mord auch damals nicht auf der Tagesordnung stand, schon garnicht einer, den man auf den ersten Blick mit der Santeria in Verbindung bringen würde. Wie immer verfällt der gute Teniente einmal mehr dem weiblichen Charme, wie immer stellt er sich selbst und seinen Lebensstil infrage, sieht sich selbst immer weniger als Zahnrad in diesem Mechanismus der Bürokratie. Und gerade diese persönlichen Aspekte machen diesen Roman zu einem Muss für Fans von El Conde, weil er ein Baustein mehr in der Geschichte eines Mannes darstellt, der sich letztendlich seinen eigenen Weg sucht, auch wenn das System es eigentlich nicht zulässt. Die Geschichte selbst ist spannend und interessant. Bei meinem Besuch in Havanna war das Barrio Chino nur mehr eine ramponierte Häuserzeile mit ein paar aufgemalten Schriftzeichen, mir war nicht bewusst, welche Rolle es einst spielte und wie schwer seine Bewohner es hatten. So füllt sich eine kleine Wissenslücke, während man auf bestem sprachlichem Niveau unterhalten will. Für mich ein erfreuliches Leseerlebnis, auch wenn es nicht ganz an die Qualität seiner unmittelbaren Vorgänger anknüpft. Was daran liegen mag, dass Padura diese Geschichte vor vielen Jahren geschrieben und immer wieder umgemodelt hat.

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  • Rezension zu "Der Schwanz der Schlange" von Leonardo Padura

    Der Schwanz der Schlange

    Jade

    17. March 2012 um 18:07

    Mario Conde im Barrio Chino Teniente Mario Conde hat Urlaub und wird von seiner schönen und heissen Kollegin überredet im Chinesenviertel einen Mordfall zu übernehmen. Ein alter Chinese wurde erhängt, es sieht nach einem Ritualmord aus. Conde taucht in die Welt des Barrio Chinos ein. Fragen tauchen auf, die in viele Richtungen weisen. Ist es eine alte Abrechnung in den alten geheimen Zirkeln? Oder hat es etwas mit Entwurzelung zu tun und reicht zurück bis nach China? Mario Conde steht wie immer zwischen seiner Arbeit, seiner Libido, seinen Gefühlen, Rum und seinen Freunden und trotzdem erreicht Padura in diesem Buch bei weitem nicht die Qualität seiner früheren Bücher. Diesem Buch fehlt es an Tiefe, Spannung und auch an der sprachlichen Bildhaftigkeit, die wir von Padura gewöhnt sind. Für mich ist diese Geschichte, als passionierte Padura-Anhängerin, leider eine Enttäuschung.

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