Himmel, Herrgott, Arsch und Aktien

von Leonhard Loewe 
4,3 Sterne bei9 Bewertungen
Himmel, Herrgott, Arsch und Aktien
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chaos-deluxes avatar

witzig und skuril was da so im Himmel los ist

junias avatar

Im Himmel ist der Teufel los

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Inhaltsangabe zu "Himmel, Herrgott, Arsch und Aktien"

Eine bissige Satire mit tiefschwarzem Humor

Manni wird in den Frühruhestand hineingemobbt. Am ersten Tag stirbt er. Er findet sich im Himmel wieder, der so ganz anders ist, als er sich vorgestellt hat. Die Ähnlichkeiten zwischen Erde und Himmel sind auffallend. Die Himmelsberatung »Holland und Ärger« war da und hat Umstrukturierungen vorgeschlagen. Als Manni sich bei Gott beschweren will, wird er abgewimmelt. Gott und auch alle anderen Verantwortlichen im Jenseits sind gerade unabkömmlich.
Langsam keimt in Manni ein Verdacht. Ist Gott etwa an die Börse gegangen? Wird die Abrechnung am Jüngsten Tag von einem Controller übernommen? Und wieso hat der Fürst der Hölle eine Einliegerwohnung? Manni befürchtet, dass das Schlimmste erst noch bevorsteht.

Für alle Leser*innen des Betriebsverfassungsgesetzes, der Bibel und den heutigen Aktienkursen.
Für uns 99%!
Für alle, die etwas Spaß vertragen können.

Leseprobe:
Manni drehte sich um. Ein merkwürdiger Typ kam auf ihn zu – langes Gewand, Jesuslatschen und einen ZZ-Top-Bart. Wie der Dorfälteste aus einem afghanischen al-Qaida-Kaff. Darüber hatte er mal eine Doku gesehen.
»Hey, ich bin Jonathan Ismael Elijah Bartholomäus Dini Tell Fekheriye. Alter aramäischer Name. Nenn mich einfach Joe. Das tun hier alle. Komm, ich bring dich zu deiner Wolke. Wir duzen uns hier oben alle, du hast doch nichts dagegen, oder? Wie soll ich dich nennen?«
»Manfred Huffendäubler.«
»Wirklich? Ich soll dich wahrhaftig Manfred Huffendäubler nennen? Das klingt so uncool. Hast du nicht einen kürzeren Namen? Wie nennen dich deine Freunde?«
»Manni!?«
»Also gut, Manni.« Er begutachtete ihn ausführlich von oben bis unten. Weder der Pyjama noch der Bademantel oder das Honigbrötchen schienen ihn zu irritieren. »Frag ruhig, während wir gehen.«
Endlich mal einer, der sich für sein Schicksal interessierte. »Ich bin mir relativ sicher, dass ich im falschen Himmel bin.«
»Wie kommst du darauf?«
»Was für einer Religion gehörst du denn zum Beispiel an?«, fragte Manni skeptisch.
»Ursprünglich war ich Jude. Doch dann bin ich konvertiert.«
Ach du Scheiße, ein Überläufer. Das waren noch die Schlimmsten. Die, die eine Wahl gehabt hätten, und sich trotzdem gegen die Aufklärung entschieden hatten. »Erst diese muslimische Empfangskomitee vor der Himmelspforte. Jetzt du. Ich bin definitiv falsch!«
»Dann bist du gar keine Muslime?« Joe blieb stehen und packte ihn an der Schulter.
Manni blickte in ein bestürztes Gesicht.
»Oh verdammt, so ein Mist. Und jetzt bist du schon eingecheckt. Nun ist es zu spät, was daran zu ändern. Eingecheckt ist eingecheckt!«
Manni klappte die Kinnlade runter. Erst sein verfrühter Tod, und dann war er auch noch im falschen Himmel gelandet. Gott erlaubte sich da wirklich einen schlechten Scherz mit ihm! Ihm wurde ganz schummrig. Ob man Nah-Tod-Erfahrungen auch noch nach dem Ableben habe konnte?
Auf einmal grinste Joe über beide Wangen und klopfte ihm auf die Schulter. »Nichts für ungut. Ich hab nur Spaß gemacht. Du bist schon im richtigen Himmel.«
»Und die Hindufrau an der Rezeption!«
»Oh das. Wir haben die Aushilfen am Empfang outgesourct. Indische Billigarbeiter. Die arbeiten für lau. Hindus erwarten nicht das Schlemmerparadies als Lohn, sondern nur das Nirwana. Toll, was!«

Autor:
Wie das große Vorbild Kurt Tucholsky schreibt auch Leonard Loewe (weil Peter Panter und Theobald Tiger vergriffen sind) unter viele verschiedenen Pseudonymen. Loewe hat Politologie und Literaturwissenschaft studiert und die Magisterarbeit über Kurt Tucholsky geschrieben.
Über lange Jahre hat der Autor bei verschiedenen Zeitschriften und Magazinen gearbeitet, danach ist er in die "freie" Wirtschaft gegangen.
Parteipolitik war nie sein Ding, Politik schon.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07F1ZYDJB
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:287 Seiten
Verlag:Selfpublisher
Erscheinungsdatum:25.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 2 Monaten
    Himmel, Herrgott, Arsch und Aktien

    Manni, grade erst im Vorruhestandt, stirbt an einem Herzinfarkt.  Schön, er kommt in den Himmel, doch das hatte er sich wirklich anders vorgestellt und kommt erst mal gar nicht klar. Hier ist alles beinah wie auf der Erde, mit sämtlichen Bürokratien, die man sich nur vorstellen kann. Nein, sogar Gesetze, Vorschriften und Abteilungen, die man sich nicht vorstellen kann.

    Richtig witzig, böse witzig möchte ich direkt sagen, viel schwarzer Humor, hatten Titel, Cover und Klappentext auch so versprochen.


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    chaos-deluxes avatar
    chaos-deluxevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: witzig und skuril was da so im Himmel los ist
    Himmel, Herrgott, Arsch und Aktien

    Zum Inhalt

    Manni wird in den Frühruhestand hineingemobbt. Am ersten Tag stirbt er. Er findet sich im Himmel wieder, der so ganz anders ist, als er sich vorgestellt hat. Die Ähnlichkeiten zwischen Erde und Himmel sind auffallend. Die Himmelsberatung »Holland und Ärger« war da und hat Umstrukturierungen vorgeschlagen. Als Manni sich bei Gott beschweren will, wird er abgewimmelt. Gott und auch alle anderen Verantwortlichen im Jenseits sind gerade unabkömmlich.


    Ein herrliches Buch humorvoll, sarkastisch und auch kritisch geschrieben.

    Im Buch sind sehr treffende Vergleiche beschrieben die es zur Zeit in unserer Welt, besonders in der Arbeitswelt gibt.

    Die Beschwerdeabteilung im Himmel ist gleich zu setzen mit der Agentur für Arbeit.

    Es gibt die Hell´s Angels mit den Manni sich rum schlagen muss und auch die Manipulation des Teufels ist ziemlich gerissen.

    Ein Unternehmensberater der nur noch Limmericks von sich gibt, da bin ich aus dem Lachen gar nicht mehr raus gekommen.

    Danke für das tolle Buch


    Kommentare: 1
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    junias avatar
    juniavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Im Himmel ist der Teufel los
    Im Himmel ist der Teufel los

    Wie kam ich zu diesem Buch?
    Durch eine Leserunde wurde ich auf das Buch bzw. den Autor aufmerksam. Es ist das erste Buch von Leonhard Loewe, das ich lese.

    Wie finde ich Cover und Titel?
    Das Cover ist schön bunt, der rote Teufel sticht ordentlich raus und auch der Titel weckt Interesse.

    Um was geht’s?
    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert im Leben bzw. Nachleben von Manni, dem Frühpensionär, der mit Honigbrötchen an der Wange in einer reinweißen Umgebung aufwacht. Es dauert ein wenig, bis er checkt, dass er tot und im Himmel ist. Sein Tutor Joe erklärt ihm die Welt äh den Himmel bzw. dessen Aufbau und schnell ist klar, im Himmel ist es doch nicht so himmlisch.

    Wie ist es geschrieben?
    Der Schreibstil ist locker-flockig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Ein subtiler bis herzerfrischender Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack, da waren einige sehr gute Wortspiele dabei, ich sag nur Hackfleisch.

    Wer spielt mit?
    Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Gegebenheiten sehr gut vorstellen und habe die Charaktere ein wenig kennengelernt.

    Wie steht es mit der Fehlerquote?
    In meiner Ausgabe befinden sich noch einige Fehler. Mich stört sowas leider immer beim Lesen.

    Mein Fazit?
    Das Buch hat mir ganz gut gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen. Die sozial- und gesellschaftskritischen Hinweise sind lustig verpackt, teilweise aber auch zu vehement (wohl damit es der doofste Leser auch mal kapiert, auch wenn es recht klar ist, was der Autor ausdrücken will), regt aber eindeutig zum Nachdenken an.

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    Daniela_Latzelvor 3 Monaten
    Saulustig, sautraurig - da gesellschaftsnah

    Hier hat mich der Titel auf das Buch aufmerksam werden lassen. Ich wollte unbedingt wissen was dahinter steckt. Das Cover ist ebenfalls auffällig und lässt ein aufmerksam werden. 

    Der Klappentext ist gut gewählt und macht neugierig.

    Der Schreibstil ist locker, leicht, lustig. 
    Schwarzer Humor, versteckter wortwitz. Total mein Fall und super geglückt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Einziges Manko, daher nur 4 Sternen, es dauert mir alles etwas zu lange.
    Über den Inhalt verrate ich nichts, da ihr es komplett ohne gespoilere lesen solltet um auch den versteckten wortwitz zu erkennen!








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    TifaLockharts avatar
    TifaLockhartvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch mit vielen guten Ideen, platten und tiefgründigen Witzen und mit einem Ende, das dem ganzen leider nicht gerecht wird.
    Ein unterhaltsames Buch mit nicht ganz zufriedenstellendem Ende

    Das Buch von Leonhard Loewe hat ein ansprechendes Cover und einen verheißungsvollen Klappentext, der mich neugierig auf die Geschichte gemacht hat und mich zur Teilnahme an der Leserunde bewegte. Alleine schon der Titel versprach mir eine lustige Geschichte.
    Es geht in Himmel, Hergott, Arsch und Aktien um Manni, der direkt am ersten Tag seiner Pensionierung stirbt und sich im Himmel wiederfindet, der allerdings überhaupt nicht so ist, wie man sich den Himmel vorstellt. Schnell hat er den Verdacht, dass der Himmel an die Börse gegangen ist. Er hat einen ganz schlimme Vermutung und geht dieser auf den Grund.
    Ich persönlich kam ganz gut rein und die Geschichte hat mir über weite Strecken auch gefallen. Der Protagonist Manni ist einem nicht auf Anhieb sympathisch, aber man lernt ihn zu schätzen und er macht eine große Entwicklung durch. Am Anfang ist er genauso verwirrt und planlos als Neuankömmling im Himmel, wie auch der Leser und gemeinsam löst man das Rätsel.
    Nur leider kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben, aus zwei Gründen: Für 5 Sterne dauert mir die Entwicklung der Geschichte etwas zu lange, da tritt man gefühlt mehrmals auf der Stelle, dafür fehlt an anderen Stellen ein oder zwei Sätze der Erläuterung. Die Geschichte ist einfach nicht ganz "rund". Und womit ich sehr unzufrieden war, ist das Ende. Das ist mir deutlich zu simpel und da fehlt mir einfach der Kniff. Die finale Handlung passt für mich nicht zu dem Bild, was ich von den vorhandenen Charakteren habe. Sie reagierten total untypisch und nicht weitsichtig. Aktien kommen zwar im Titel des Buches vor, aber das Buch dreht sich leider eine wenig zu viel um sie. Kurz gesagt hat das Ende mich mit dem Gedanken zurückgelassen: "Dafür habe ich jetzt ein ganzes Buch gelesen?" Die Geschichte ist trotzdem unterhaltsam und der finstere Humor entschädigt für vieles. Im Gesamteindruck zieht das Ende die Geschichte aber leider runter.
    Den Schreibstil von Leonhard Loewe finde ich größtenteils angenehm, weder zu oberflächlich noch zu detailverliebt, aber manchmal etwas zu lang und zäh. Der Humor ist teils bitterböse und schwarz wie die Nacht, teils eher Schenkelklopfer, was eine schöne Abwechslung reinbringt. Ich finde es gut, dass der Autor hier mit viel Humor an die Thematik rangeht und sich traut, Dinge zu Papier zu bringen, die so bestimmt nicht jeder schreiben würde. Auch vor aktuellen Themen macht er nicht halt.
    Von mir gibt es eine Kaufempfehlung für Leute, deren Humor die Sonne verdunkelt und lieber mit viel bösem Witz als mit bitterem Ernst (der trotzdem mitschwingt) mit dem Leben nach dem Tod und dem gegenwärtigen Zustand der Welt konfrontiert werden möchten. Wer noch dazu mit Aktien, BWL oder generell wirtschaftlichen Themen zu tun hat, sollte die Geschichte unbedingt lesen. Dieses Buch ist nicht für jeden geeignet, und das ist gut so.

    3 von 5 Sternen

    Danke für das Leseexemplar!

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    Galladans avatar
    Galladanvor 3 Monaten
    Politisch, witzig und unterhaltsam

    Himmel, Herrgott, Arsch und Aktien von Leonhard Loewe

    Manni erwacht nach einem offensichtlichen Herzinfarkt und fühlt sich wie neu geboren. Nichts tut weh. Dies liegt aber nicht an einem Drogencocktail, sondern daran, dass Manni frisch gestorben ist. Nun muss er sich der Bürokratie im Himmel unterordnen. Irgendwie erscheint der Himmel mehr als ein börsennotiertes Unternehmen und als Manni merkt, dass da nicht wirklich nach Gut und Böse getrennt wird, stellt er schnell fest, dass „Entertain me“ im Himmel groß geschrieben wird, aber die amtlichen Beschwerdestellen schlecht zugänglich sind. Manni beginnt den Himmel auf zu mischen.

    Dieses Buch ist witzig, gesellschaftskritisch und ganz sicher nicht katholisch. Es gibt nur einen Himmel für alle und auch nur einen Gott, dabei bekommen die verschiedenen Religionen jeder sein Stück vom Himmel. Dieses Buch ist sicher sehr politisch und völlig außerhalb der politischen Korrektheit des Bundestages, aber das ist einer der Aspekte, der dieses Buch so erfrischend anders macht. Flüssig geschrieben wendet sich dieses Buch eher an die unter uns, die nicht dem Glanz des Geldes verfallen sind und eher leben und leben lassen als Einstellung haben. AfD und FDP Wähler dürften von Teufelszeug sprechen und bei der CSU würde vermutlich eine Teufelsaustreibung für den Autor bestellt. Für den Rest von uns sind vergnügliche Stunden mit Manni und seinen himmlischen Freunden angesagt. Das Buch besser nicht in der Öffentlichkeit lesen, wenn sie zu Heiterkeitsausbrüchen neigen. 

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    Nadine_Imgrundvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner schwarzer Humor zum Weglachen und Weglesen
    Schöner schwarzer Humor zum Weglachen und Weglesen

    "Himmel, Herrgott, Arsch und Aktien" von Leonhard Loewe

    Buchbeschreibung

    „Manni wird in den Frühruhestand hineingemobbt. Am ersten Tag stirbt er. Er findet sich im Himmel wieder, der so ganz anders ist, als er sich vorgestellt hat. Die Ähnlichkeiten zwischen Erde und Himmel sind auffallend. Die Himmelsberatung »Holland und Ärger« war da und hat Umstrukturierungen vorgeschlagen. Als Manni sich bei Gott beschweren will, wird er abgewimmelt. Gott und auch alle anderen Verantwortlichen im Jenseits sind gerade unabkömmlich.

    Langsam keimt in Manni ein Verdacht. Ist Gott etwa an die Börse gegangen? Wird die Abrechnung am Jüngsten Tag von einem Controller übernommen? Und wieso hat der Fürst der Hölle eine Einliegerwohnung? Manni befürchtet, dass das Schlimmste erst noch bevorsteht.“

    Fazit

    Das Buch gefällt mir super! Schon allein das Cover und den Titel fand ich von Anfang an ziemlich geil! Und der Klappentext motiviert unbedingt, das Buch zu lesen.

    Der Schreibstil ist so locker, leicht und saulustig, dabei sogar gesellschaftskritisch und aktuell, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und es innerhalb von nur zwei Tagen komplett verschlungen habe.

    Ich habe selten so oft gelacht beim Lesen! Manni mit seinem Honigbrötchen ist so lustig beschrieben. Sein Ableben und der Check-in im Himmel - einfach herrlich! Und dann Hitler an der Essensausgabe und Kurt Cobain rockt gemeinsam mit Janis Joplin und Michael Jackson die Himmelsbühne.

    Selbst vor Limmericks ist man im Himmel nicht sicher.

    Oft ist die Geschichte so nah an der Realität, dass es fast schon schmerzt. In der Beschwerdeabteilung des Himmels muss man eine Nummer ziehen; mit Freispielen, Getränken und schönen Versprechen wird man gefügig gemacht und am Ende verkauft man seine Seele oder wahlweise seinen Anteil am Himmel für ein all-inklusive-Bändchen.

    Am Ende treffen wir auf die heilige Geist und auf Gott persönlich. Und auch Manni hat mit seiner wiedergefundenen Jugendliebe beste Aussichten auf eine glückliche Ewigkeit...

    Ein gelungenes rundes und bitterböses Buch. Absolute Leseempfehlung!

    Vielen Dank, dass ich das Buch im Rahmen der Leserunde lesen durfte!

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    annlus avatar
    annluvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: skurril, sarkastisch und sehr kritisch - aber immer wieder auch absolut lustig
    Willkommen im Himmel

    *Nicht einmal der Himmel hielt sich an seine eigenen Gesetze. Er würde jetzt gehen und sich beschweren. Und niemand würde ihn davon abhalten können!*


    Frisch gestorben kommt Manni in den Himmel – aber ist das überhaupt der richtige? Wolken gibt es zwar, aber ansonsten scheint hier alles vereint, was es an Religionen gibt. Umstrukturierung, Meetings, Himmelsberatung – das erinnert Manni viel zu sehr an seinen alten Job. Nicht mal der Himmel scheint noch das zu sein, was man sich erwartet. Manni beschließt sich zu beschweren.



    Mitunter skurril, immer wieder witzig, beleuchtet die Geschichte Mannis Eintritt in den Himmel. Dabei spiegelt dieser all die Probleme wieder, die es auf der Erde gibt. Manchmal mit Humor, immerzu aber auch mit Kritik wird der Himmel aus Mannis Sicht beschrieben. Dass damit besonders auch die unterschiedlichsten Religionen ihr Fett weg bekommen, hat mich nicht überrascht.


    Dafür habe ich nicht mit der großen Rolle gerechnet, den die aktuelle Arbeitswelt in der Kritik einnehmen würde. Als Thema finde ich das sehr schwer, bin bei zuviel schnell genervt. Hier allerdings wird diese immer wieder mit Humor gespickt und besonders dann, wenn es zu größeren Jammerattacken von Manni kommt, werden diese unterbrochen. Die Tatsache, dass Mannis Wolkennachbar in Reimen spricht, hat einigen der Diskussionen auch einen völlig anderen Stil verpasst, sodass sie in einer anderen Weise bei mir ankamen, als ich sie aus anderen Geschichten kannte.


    Im Laufe der Geschichte erfährt Manni mehr über den Himmel, als ihm lieb sein kann und so hat er Theorie parat, die seine Erfahrungen im Himmel aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen lassen. Der Humor ist dabei nicht mehr ganz so offensichtlich, wie zu Beginn. Besonders der eher versteckte Wortwitz ist bei mir sehr gut angekommen. Auch hat mich die Spannung, die sich durch Mannis Theorie aufgebaut hat überraschend interessant.


    Fazit: Skurril, sarkastisch, sehr kritisch aber mit einem sehr guten Wortwitz versehen. Gute Unterhaltung!

    Kommentare: 1
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    reginagaertners avatar
    reginagaertnervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ziemlich Böse. Der Witz ist oft sehr hintergründig. Und dann wieder Schenkelklopfer. Echte Leseempfehlung.
    Herrlich böse Satire

    Es fängt echt lustig an, niemand dann eine unerwarteter Abzweig, aber trotzdem sehr witzig.
    Himmel, Gott und Teufel und einmal gut durchgemischt, im Mixer  mit ein wenig Politik, Gesellschaftskritik und vielen absurden Ideen. Heraus kommt schwarzer Humor, echt abgedreht. Eine nette skurille Geschichte, so zum Weglesen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LLoewes avatar
    Hallo Freunde des Schenkelklopfens und seichten Humors. Hier etwas für euch:

    Manni, frisch verendet, kommt in den Himmel. Aber ist es auch der richtige Eingang?
    Und was hat dieser al-Qaida-Typ in Jesuslatschen da eigentlich da verloren? Hells Angels flattern durch die Wolken und die Himmelsberatung »Holland und Ärger« war da und hat Umstrukturierungen vorgeschlagen.

    Überhaupt ist der Himmel so ganz anders, als Manni es sich vorgestellt hat. Schließlich keimt in ihm ein bitterböser Verdacht: Ist der Himmel etwa an die Börse gegangen? Wird die Abrechnung am Jüngsten Tag von einem Controller übernommen? Und wieso hat der Fürst der Hölle eine Einliegerwohnung? Als Manni sich bei Gott beschweren will, wird er abgewimmelt. Gott und auch alle anderen Verantwortlichen im Jenseits sind gerade unabkömmlich.

    Bewerbt euch um ein Rezensionsexemplar von Himmel, Herrgott, Arsch und Aktien, wenn ihr Lust habt auf eine Komödie mit viel schwarzem Humor. Es ist ein Buch abseits von Mainstream, manchmal ein bisschen durchgeknallt, meistens ein bisschen absurd. Auf jeden Fall völlig verrückt und aberwitzig.

    295 Seiten im Printbuch

    Hier der Link zur Leseprobe= Blick ins Buch:  

    https://www.amazon.de/Himmel-Herrgott-Arsch-Aktien-Leonhard-ebook/dp/B07F1ZYDJB/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1531227555&sr=1-1&keywords=leonhard+loewe

    Es gibt insgesamt 15 E-Book-Exemplare für alle, die Lust auf dieses ungewöhnliche Buch haben und auch Lust und Zeit, aktiv bei der Leserunde mitzumachen. 

    Die E-Books werden wahlweise als Mobi- oder als Epub-Datei verschickt. Unter den Rezensenten werde ich ein Printexemplare auslosen.

    Ihr könnt euch ab sofort bewerben – ab heute bis zum 18.Juli 2018.

    Am 19.Juli werde ich die Teilnehmer öffentlich ausloben und per PN benachrichtigen. Gemeinsame Lesezeit ist dann bis zum 7. August, hier aktiv auf Lovelybooks.

     

    Bitte beantwortet folgende drei Frage in eurem Bewerbungspost:

    Wie heißt das letzte lustige Buch, das ihr gelesen habt?

    Welches ist eure Lieblings-Kabarett-Sendung im TV?

    Wer ist euer Lieblings-Comedian?

     

    Dann bin ich sehr gespannt darauf, ob ihr anbeißt.

    Bis bald, Leonhard Loewe

    Zur Leserunde

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