Leonie Biallas "Komm, Frau, raboti"

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Inhaltsangabe zu „"Komm, Frau, raboti"“ von Leonie Biallas

Leonie ist vierzehn Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder im Januar 1945 aus Breslau flüchten muss. Weit kommt sie nicht, denn die Rote Armee hat die Stadt in einem weitläufigen Ring umzingelt. Die Flüchtlinge müssen wieder umkehren und geraten schon Anfang Februar in die Hände der Russen. Es folgen Vergewaltigung, Verschleppung und Zwangsarbeit. Der drohenden Deportation nach Russland entgeht Leonie nur durch eine abenteuerliche Flucht mit Hilfe eines russischen Soldaten. In der fast völlig zerstörten Stadt bestimmt der Kampf um das tägliche Brot das Leben, bis die Familie im März 1946 vertrieben wird.

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  • Rezension zu ""Komm, Frau, raboti"" von Leonie Biallas

    "Komm, Frau, raboti"

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2011 um 11:34

    Klappentext: 1945 - Leonie ist vierzehn Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder im Januar 1945 aus Breslau flüchten muss. Weit kommt sie nicht, denn die Rote Armee hat die Stadt in einem weitläufigen Ring umzingelt. Die Flüchtlinge müssen wieder umkehren und geraten schon Anfang Februar in die Hände der Russen. Es folgen Vergewaltigung, Verschleppung und Zwangsarbeit. Der drohenden Deportation nach Russland entgeht Leonie nur durch eine abenteuerliche Flucht mit Hilfe eines russischen Soldaten. In der fast völlig zerstörten Stadt bestimmt der Kampf um das tägliche Brot das Leben, bis die Familie im März 1946 vertrieben wird. Meine Meinung: Diese Erzählung ist aufgrund ihrer Realität sehr bewegend. Die Autorin Leonie Biallas erzählt größtenteils aus ihren eignen Erinnerungen über den Krieg und die Zeit danach. Dabei berichtet sie zwar mit viel Feingefühl, dennoch nimmt sie kein Blatt vor dem Mund und beschreibt die grausame Wahrheit. Die Geschichte ist gut recherchiert und nimmt dank ihrer detaillierten Beschreibung den Leser mit in die grausame Vergangenheit. Leonie Biallas berichtet über ihre Angst, ihre Familie, die Verluste die sie erlitten haben und die Gewalt, der sie sich aussetzen mussten. Vergewaltigung, Flucht und Hass sind hier die Haupthandlung. Sehr real wird über den ständigen Hunger berichtet, die Scham, die trotz all der schlimmen Umstände noch bleibt. Der Leser spürt die Wut und die Verzweiflung. So war es trotz der geringen Seitenzahl kein Buch für mich, das ich in einem Rutsch durchlesen wollte und konnte. Im Gegenteil, ich brauchte immer wieder mal Pausen, um durchzuatmen, die Erzählung sacken zu lassen. Dies lag aber an der Handlung selbst und nicht am Schreibstil. Der Schreibstil ist sehr einfach, und auch wenn man glaubt, aufgrund der geringen Seitenzahl sei die Geschichte flach, so irrt man sich. Leonie Biallas Roman enthält sehr viele Informationen, die die Handlung stichfest machen. Das Cover ist passend gewählt und zeigt ein Foto von einer Frau aus dieser Zeit. Vielleicht die Autorin selbst? Ich vermute es bin mir aber nicht sicher. Fazit: Ein sehr bewegender Roman, der aufgrund seiner Handlung für mich keine leichte Kost war.

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