Leonie Britt Harper Wildes Herz

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Inhaltsangabe zu „Wildes Herz“ von Leonie Britt Harper

Irland, im Jahr 1845: Mehrere Missernten bescheren dem ganzen Land eine bittere Hungersnot. Wie viele andere verliert die junge Éanna ihr Zuhause und ihre Familie. Bettelarm ringt sie fortan jeden Tag aufs Neue um ihr Überleben. Doch dann trifft sie auf Brendan Flynn, der einen Ausweg aus ihrer verzweifelten Lage weiß. Wenn es ihnen gelingt, genügend Geld für die Schiffspassage nach Amerika aufzubringen, haben sie noch eine Chance.

Eine berührende Geschichte - mit viel Hintergrund Information, um noch tiefer in das Buch einzutauchen!

— RoteZora
RoteZora

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  • Guter historischer Jugendroman

    Wildes Herz
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    22. June 2016 um 19:25

    Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Kartoffelernten in Irland wegen einer Pilzkrankheit ausfallen, ereignet sich eine grauenvolle Hungerkatastrophe, die die arme Landbevölkerung gnadenlos trifft und das Land ins Elend stürzt. Aus der Sicht der fünfzehnjährigen Eanna Sullivan wird geschildert, wie ihre Familie vom Grundherrn vertrieben wird und sie bald alleine hungernd durchs Land zieht, auf der Suche nach etwas Essbarem. Sie sieht viel Leid, Ausbeutung und Tod, findet aber auch Freundschaft, Zusammenhalt und das große Glück in Brendan Flynn.Durch Zufall bin ich auf Leonie Britt Harpers historischen Jugendroman gestoßen, weil ich mich sehr für Irland interessiere. Von der großen Hungersnot 1845-50 hatte ich auch schon gehört und einige der damaligen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der britischen Regierung im Land selbst gesehen (Straßen und Gebirgspässe). Die Autorin hat es allerdings geschafft, das Leid der damaligen Zeit sehr lebendig und authentisch zu schildern, so dass es mir öfters kalt den Rücken herunterlief. Und das ist noch geschönt aufgrund der Zielgruppe, wie sie im Nachwort sagt. Protagonistin Eanna gibt nicht auf, hat aber dennoch Fehler und Zweifel, das gefiel mir sehr.Einziger Kritikpunkt ist der Schreibstil der Autorin, die regelmäßig an Kapitelenden die Spannung herausnimmt, durch Sätze wie „Doch es sollte anders kommen.“, „Noch ahnten sie nicht...“.Ich konnte auch nicht nachvollziehen, warum Eanna von ihrer Mutter immer als „Catherine“ spricht, anstatt Mutter oder „Ma“ zu sagen. Von diesen kleinen Kritikpunkten abgesehen, ist „Eanna – Wildes Herz“ ein historischer Jugendroman, der auch für Erwachsene sehr lesenswert ist.

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  • Interessante Geschichte die fesselt, aber nicht vollends überzeugt!

    Wildes Herz
    Miss_Jana

    Miss_Jana

    23. April 2013 um 20:14

    Die Autorin hat ein sehr interessantes Thema für ihre Reihe gewählt, das ich so zuvor auch noch nicht irgendwo in einem Jugendbuch gelesen habe. Die ganze Geschichte gefiel mir gut und hatte ihren Reiz, sodass ich gerne weitergelesen habe. Negativ fielen mir jedoch zwei Dinge auf: Erstens die vielen Fehler! Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt ein Buch mit so vielen Grammatik- oder auch Tippfehlern gesehen habe. Entweder fehlten Wörter ganz oder es wurden falsche Pronomen verwendet. Manchmal wurde ein Wort auch zweimal hintereinander gedruckt oder der Artikel war falsch. Auf Dauer hat mich das doch sehr gestört und den Lesefluss etwas behindert. Ich frage mich, wie diese Fehler entstanden sind, handelt es sich doch um eine deutsche Originalausgabe und nicht um eine Übersetzung! Der zweite Störfaktor betrifft den Schreibstil der Autorin, der sich zwar gut liest und auch gut zu der Zeit, in der der Roman spielt, passt, jedoch nicht gerade abwechslungsreich ist. Viele Ausdrücke wiederholen sich andauernd: Wie oft grinst jemand "spöttisch"? Wie oft wird "geblinzelt"? Nach einiger Zeit fällt das dem Leser auf und ich ertappte mich mehrmals dabei, wie ich instinktiv noch einmal die vorigen Sätze überflog und - erfolgreich! - nach dem eben gelesenen Ausdruck suchte. Trotzdem ist festzuhalten, dass die Autorin spannend schreibt und die Geschichte interessant gestaltet. Zuvor wusste ich wirklich kaum etwas über die Hungersnot in Irland und da sie auch nicht im Geschichtsunterricht in der Schule thematisiert wird, finde ich es wirklich gut, in einem Roman damit konfrontiert zu werden. Zu den Charakteren gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, Brendan und Éanna sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Nur Caitlin und Patrick O'Brien, beide mal erfrischend anders, sind mir noch besonders in Erinnerung geblieben. Insgesamt würde ich dem Buch eine Bewertung von 3 1/2 Sternen geben: Kein schlechtes Buch, allerdings hat es mich auch nicht umgehauen! ;)

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  • Rezension zu "Éanna - Wildes Herz" von Leonie Britt Harper

    Wildes Herz
    rabbit78

    rabbit78

    27. May 2011 um 19:23

    Ein sehr schöner 4-teiliger historischer Roman für Jugendliche. Selbst wenn man die vorherigen Bücher nicht hat, wird man stets zu Beginn "abgeholt".

  • Rezension zu "Éanna - Wildes Herz" von Leonie Britt Harper

    Wildes Herz
    RoteZora

    RoteZora

    18. January 2011 um 14:00

    Die Reihe beginnt spannend, man beginnt mit den Figuren mit zu fiebern. Leider werden die Erwartungen an die anderen Bände nicht erfüllt. Ein für mich entäuschendes Ende der Reihe, hängt vielleicht auch mit meinen romantischen Vorstellungen des Happy-Ends zusammen :)

  • Rezension zu "Éanna - Wildes Herz" von Leonie Britt Harper

    Wildes Herz
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    17. December 2010 um 09:42

    "Es waren immer die Kartoffeln, um die sich Geisterwesen wie der Graue Mann mit anderen Fairies stritten. Sie wollten den Iren die Erdfrucht rauben und sie dadurch ins Elend stürzen. Dabei waren die Kartoffeln für die bitterarme Landbevölkerung Irlands das Einzige, was sie vor dem Verhungern bewahrte." Wer von uns verschwendet heute schon einen zweiten Gedanken an etwas so Banales wie eine Kartoffel? Für die Iren im 19. Jahrhundert war sie jedoch das einzige Nahrungsmittel, das sie am Leben erhielt. Als im Jahr 1845 die Kartoffelernte verfault, bricht eine nie gekannte Hungersnot aus. Auch die junge Éanna und ihre Familie, einfache Bauern, leiden darunter und nach nur wenigen Monaten bleibt Éanna ganz allein zurück. So versucht sie, den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen und ihre Verwandten in Dublin zu suchen, die das arme Mädchen vielleicht bei sich aufnehmen könnten. Und zieht von Dorf zu Dorf, ohne auch nur eine einzige Münze in ihrer Tasche, ohne zu wissen, ob sie im nächsten Ort etwas zu essen kriegt, ohne zu wissen, ob sie am nächsten Tag überhaupt noch am Leben ist. Auf ihrer Reise trifft sie auf den Dieb Brendan Flynn. Zusammen fällt ihnen das Überleben leichter. Doch beide wissen, dass es in Irland keine Hoffnung mehr für sie gibt. Sollen auch sie sich dem Schicksal vieler anderer Iren anschließen und nach Amerika flüchten? ________ Meine Meinung "Éanna - Wildes Herz" ist der gelungene erste Teil einer mehrbändigen Reihe. Éannas trauriges Schicksal hat mich sofort mitgerissen und ich wollte das Buch gar nicht mehr wegpacken. Die Geschichte um ihre Reise quer durch Irland, den Kampf gegen den quälenden Hunger und die Soldaten Englands, die die irischen Katholiken grausam ausbeuten, ist so mitreißend, aber mit einfachen Worten erzählt, dass sie mich einfach nicht mehr losgelassen hat. Obwohl die Zeiten hart sind, jeden Tag Tote am Straßenrand liegen und jeder nur an das eigene Überleben denkt, trifft Éanna immer wieder auf Leute, die ihr zeigen, dass das Gute im Menschen noch existiert und ihr die Hoffnung zurückgeben. Da wäre beispielsweise der undurchschaubare Patrick O'Brien, ein wohlsituierter junger Mann, der Éanna aus unerfindlichen Gründen immer wieder unterstützt, sich gleichzeitig jedoch über sie lustig zu machen scheint. Oder ihre Freundin Emily, die sie bei den harten Arbeiten im Steinbruch kennengelernt hat. Und auch zwischen Éanna und Brendan entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die der Geschichte zusätzlichen Reiz verleiht. Für ein Jugendbuch ist dabei der Grad an geschichtlichen Details genau richtig; man bekommt einen guten Einblick in die Situation der Iren im 19. Jahrhundert, wird aber nicht wie in einem Geschichtsbuch mit Fakten erschlagen. Viel eher macht das Buch neugierig auf die Geschichte Irlands und regt in bestem Fall dazu an, selbst weiterzuforschen. Der Schreibstil unterstützt dabei den leicht verständlichen Eindruck und passt hervorragend zu einem Jugendbuch. Die Sprache ist einfach und flüssig gehalten, lediglich die im Buch auftauchenden reichen, gebildeten Leute drücken sich etwas geschwollen aus. Mein Fazit: Éanna - Wildes Herz ist ein großartiges Jugendbuch über ein junges Mädchen, dass der Hungersnot und dem Verlust ihrer Familie mutig trotzt. Ein Buch, bei dem man sogar noch etwas über Geschichte lernen kann. Einfach toll!

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  • Rezension zu "Éanna - Wildes Herz" von Leonie Br. Harper

    Wildes Herz
    BlueNa

    BlueNa

    19. October 2010 um 20:53

    Die große Hungersnot und eine Hoffnung, die niemals stirbt . Kartoffelfäule, wir haben alle im Geschichtsunterricht darüber gehört, hat die größte Hungersnot in Europa im 19. Jahrhundert ausgelöst. Grauenvolles hat sich zugetragen, das irische Volk hat Hunger gelitten und ist daran gestorben. Leichen säumen Éannas Weg, als sie mit ihrer Mutter, die, wie viele Anderen, von ihrem Pachtland vertrieben werden, weil sie ihre Pacht nicht zahlen können. Ihr Marsch führt sie über die Straße der Sterne, voller Hunger und Angst, zu einem Arbeitsprogramm in einem Steinbruch. Harte, körperlich anstrengende Arbeit verrichten das 15-jährige Mädchen und ihre Mutter für ein paar Pennys, zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. Als es kalt wird erkrankt Éannas Mutter schwer an Fieber und ihr ausgezehrter Körper kann sich nicht mehr dagegen wehren. Jetzt hat Éanna nur noch sich selbst! Ganz allein macht sie sich auf den Weg, über die Straße der Sterne, um ihr letztes Versprechen einzulösen, und nach Dublin zu gelangen… . Das Buch hat mich sehr mitgenommen. Das Leiden, der Hunger und die Angst der Iren, einem stolzen Volk, war einfach grauenvoll und das, obwohl es nicht in seinem ganzen Ausmaß beschrieben wird. Die Autorin hat sich hier auf das Nötigste beschränkt. Sehr gefühlvoll erzählt Leonie Britt Harper die Geschichte von Éanna Sullivan, die ganz auf sich gestellt, auf den Landstraßen Irlands überleben muss. Sie zeichnet ein Bild des zerstörten und morbiden Landes, dessen wohlhabende Herrscher der leidenden Landbevölkerung einfach nicht helfen wollten. Entsetzen machte sich bei mir breit, als ich Seite um Seite in das Innere des Buches vordrang. . Der Schreibstil von Leonie Brit Harper ist einem Jugendbuch angemessen. Eine leichte und flüssige Erzählweise lassen die Seiten nur so durch die Finger fliegen. Man fiebert und leidet, hofft und zittert mit Éanna Sullivan. . Allen Widrigkeiten zum Trotz ist Éanna Sullivan ein sehr starkes und stures Mädchen, das die Zähne zusammenbeißt und irgendwie überlebt. Ein Feuer brennt in ihr, heiß und hell, wie ein Licht in stürmischer Nacht, das nicht verlischt. Sie hilft einem völlig fremden Mädchen, weil sie glaubt, es eines Tages zurückzubekommen. Und dieser Glaube an die Menschheit rettet Éanna später das Leben. Emily und Brendan sind zwei weitere wichtige Personen. Emily, in der Éanna eine gute Freundin findet und Brendan, der sie erst beklaut und später die wichtigste Person in ihrem Leben wird. . Die Covergestaltung verrät nichts über das Elend der Iren, das einen zwischen den Buchdeckeln erwartet. Es ist frisch und in hellen Farbtönen gehalten. Der Kopf eines jungen Mädchens dominiert dreiviertel des Titelbildes, während unter dem Titel, der in der Mitte prangt, eine schöne irische Landschaft zu sehen ist. . Éanna – Wildes Herz ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe und ein aufrüttelndes, gutes historisches Jugendbuch, von denen es mehr geben sollte! Ein Mädchen, das niemals aufgibt, obwohl sie zu einer der schlimmsten Zeiten in unserer jüngsten Vergangenheit lebt, sollten wir uns als Vorbild nehmen!

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  • Rezension zu "Éanna - Wildes Herz" von Leonie Britt Harper

    Wildes Herz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2009 um 18:49

    Dieser erste Teil der Saga hat mich beeindruckt und nicht so schnell wieder losgelassen! Die Autorin schreibt ohne falsche Eindrücke aus dieser harten zeit zu liefern, sondern sie bleibt in ihrem Ausdruck sachlich, andererseits auch einfühlsam und liefert nicht zu viele Infos, sodass es übersichtlich bleibt, ohne den leser ganz zu überrollen. Ich fand diesen Roman wirklich bestsellerreif und wunderschön gemacht.

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  • Rezension zu "Éanna - Wildes Herz" von Leonie Britt Harper

    Wildes Herz
    JuliaO

    JuliaO

    07. August 2008 um 15:45

    Teil 1
    Ziemlich gut - aber an mnchen Stellen hat die Autorin etwas an Infos gespart. (Absichtlich, um es für ein Jugendbuch nicht zu "heftig" werden zu lassen.
    Ein gut gelungener historischer Roman, der sich mit der Hungersnot in Irland
    befasst.

    1: Wildes Herz
    2: Stürmische See