Aus dem Dunkel: Psychothriller

von Leonie Haubrich 
4,7 Sterne bei17 Bewertungen
Aus dem Dunkel: Psychothriller
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Neue Kurzmeinungen

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der Thriller ist eher ruhig und subtil mit geradliniger Handlung

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Spannender Thriller, den man in einem Rutsch lesen kann!

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Inhaltsangabe zu "Aus dem Dunkel: Psychothriller"

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Zwei verschwundene Töchter. Und eine Mutter, die niemals aufhört zu kämpfen.

Wenn die jahrelang verschollene Tochter plötzlich ohne Erklärung mit einem Baby vor der Haustür steht –
Jetzt hält Annegret einen Säugling im Arm und Riccarda ist wieder weg. Als einige Tage später Riccardas Kleidungsstücke auf einer Rheinbrücke gefunden werden, geht die Polizei von einem Suizid aus. Annegret gibt nicht auf. Gemeinsam mit Kommissar Steffen Noack, dessen Tochter ebenfalls verschwunden ist, begibt sie sich auf die Suche.
Doch je tiefer Annegret in Riccardas Geheimnis eindringt, desto mehr fürchtet sie sich vor der Wahrheit …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B078JFD977
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:212 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:19.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
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    Lesezeichen16s avatar
    Lesezeichen16vor 8 Monaten
    Aus dem Dunkel

    Inhaltsangabe:

    Riccarda verschwindet spurlos, aber ihre Mutter Annegret verliert nicht die Hoffnung, dass ihre Tochter eines Tages wieder vor ihrer Tür steht. Und genau dies passiert, aber sie ist nicht allein: in ihrem Arm hält sie ihre kleine Tochter Sophie. Diese gibt Riccarda in die Obhut der Mutter, um kurz darauf wieder zu verschwinden. Wohin will Riccarda und warum lässt sie die Kleine bei ihrer Mutter? Zusammen mit Kommissar Steffen Noack versucht sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen…


    Aus dem Dunkel ist der neue Psychothriller von Leonie Haubrich (Heike Fröhling). Wieder einmal überzeugt sie mit ihrem leichten, aber sehr detaillierten Schreibstil und versteht es den Leser an das Buch zu fesseln. Ab der ersten Seite gelingt es ihr, den Spannungsbogen sich immer weiter zu steigern und bis zum Schluss aufrecht zu halten. Die gut ausgearbeiteten Charaktere und eine brillant beschriebene Kulisse runden das ganze Geschehen ab. In diesem Thriller merkt der Leser, dass Leonie selbst Mutter ist. So wie sie die Emotionen und Ängste von Annegret, Riccardas Mutter, eingefangen und wiedergegeben hat, war nahezu perfekt. Die immerwährende Suche nach dem rettenden Strohhalm, der Annegret zu ihrer Tochter führt, lässt den Leser nicht kalt. Man fiebert und leidet mit. Die Handlung liegt im Fokus von Riccardas Verschwinden und der Suche nach ihr. Aber nicht nur das, denn es geht auch um die Mutter - Tochter Beziehung, die nicht einfach war. Das Ende war zwar gut gewählt, aber ich hätte mir ein paar mehr Details bezgl. Noacks Tochter, der Sekte u.s.w.) gewünscht.


    Für mich ist Aus dem Dunkel ein kurzweiliger, aber dennoch emotionaler und spannender Thriller.

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    Mimmicitas avatar
    Mimmicitavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Thriller, den man in einem Rutsch lesen kann!
    Spurlos verschwundene Tochter taucht plötzlich wieder auf!

    Der Psychothriller „Aus dem Dunkel“ von Leonie Haubrich ist im Dezember 2017 erschienen und umfasst 210 Seiten.

    Inhalt
    Annegrets Tochter Riccarda verschwindet bei einem gemeinsamen Urlaub in Marokko spurlos. Auch nach vielen Jahren fehlt von ihr nach wie vor jede Spur. Doch die Hoffnung besteht noch immer bei Annegret, eines Tages ihre Tochter wieder in die Arme schliessen zu können. Mit dem im Fall Riccarda ermittelnden Kripobeamten Steffen Noack ist Annegret befreundet und sie teilen dasselbe Schicksal, denn auch seine Tochter Kate ist vermisst. Zusammen haben sie den Verein Schattenkinder gegründet. Hierbei unterstützen sie Leute mit einem ähnlichen Schicksal.
    Eines Tages klingelt es plötzlich an der Haustüre und vor Annegret steht ihre Tochter Riccarda. In ihren Armen hält sie die kleine Tochter Sofie. Ohne grosse Worte übergibt Riccarda Sofie an Annegret und verschwindet wortlos. Einige Tage später werden Riccardas Klamotten an einer Rheinbrücke gefunden. Die Beamten gehen von einem Suizid aus. Doch Annegret weigert sich zu akzeptieren, dass ihre Tochter Tod sei und beginnt selber nachzuforschen… Was sie herausfindet, damit hätte wohl niemand gerechnet!

    Meine Meinung
    Das Cover ist in eher in dunklen Farben resp. Schwarz und Rot gehalten. Man sieht wie eine Person eine Treppe im Dunkeln hinaufgeht – das Cover passt perfekt zum Inhalt und zum Titel des Buches und vermittelt etwas düsteres und Geheimnisvolles! Der blutrote Titel passt dabei wie die Faust aufs Auge.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Annegret und Riccarda erzählt und spielt hauptsächlich in der Gegenwart. Jedoch finden einige Male auch Zeitsprünge in die Vergangenheit statt, so dass dem Leser mehr Informationen über das Verhältnis und das Geschehene zwischen Mutter und Tochter nähergebracht werden.

    Mir gefällt der Inhalt der Geschichte, welcher das Zerwürfnis und dadurch schwierige Verhältnis zwischen Mutter und Teenager-Tochter aufzeigt. Die junge Riccarda bricht aus und haut mir einer Kollegin ab. Dabei gerät sie jedoch in den Fängen einer Sekte und versucht anschliessend mühsam den Austritt zu bewältigen. Dabei stösst sie auf viel Wiederstand und grosse Gefahren lauern überall. Es zeigt, wie schnell eine unsichere Person sich von anderen leiten lässt und den Weg der falschen Freunde folgt.

    Fazit
    Das Buch hat mir gut gefallen und war quasi in einem Rutsch gelesen. Die Spannung konnte stets gehalten werden, auch wenn man sich mit etwas Fantasie ausmalen konnte, wie die Geschichte in etwa ausgehen würde. Die Geschichte ist eher ruhig und subtil, jedoch bleibt die Spannung bis zum Schluss bestehen. Etwas schade ist vielleicht, dass die Geschichte eben etwas gar gradlinig ist und ohne überraschende Wendungen auskommt. Teils hätte der Thriller noch etwas mehr an Tiefe vertragen, z. B. die Antwort auf dem Warum und Wie es wirklich so weit kommen konnte.

    Ich gebe dem Buch sehr gerne 4 von 5 Sterne und bedanke ich ganz herzlich bei der Autorin, dass ich dieses Buch lesen durfte!

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    anja_bauers avatar
    anja_bauervor 8 Monaten
    hier taucht man ab in das Dunkel

      Annegret Wiesel hat nach dem Verschwinden ihrer Tochter Riccarda mit Kommissar Steffen Noack den Verein „Schattenkinder“ gegründet, der sich um Eltern verschwundener Kinder kümmert.  Die Tochter von Steffen ist auch verschwunden, daher haben sie beide eine Gemeinsamkeit. Doch wie ist das, wenn plötzlich die jahrelang verschwundene Tochter vor der Tür steht und ohne eine Erklärung einem das Baby in die Hand drückt und wieder verschwindet? Für Annegret bricht zunächst wieder die Welt zusammen. ‚Und dann findet die Polizei Tage später Riccardas Kleidung an einer Rheinbrücke! War es wirklich Suizid, wie die Polizei glaubt? Doch für Annegret ist das keine Grund die Suche nach Riccarda aufzugeben.
    „Aus dem Dunkel“ ist ein Thriller, der mit reellen Ängsten spielt, wie es sie fast jeden Tag vorkommen. Ein Kind verschwindet spurlos und lässt die Eltern hilflos und allein zurück mit einer gewissen Hoffnung. Leonie Haubrich schafft es gut, die ganzen <>Ängste, Emotionen und Hoffnungen von Annegret Wiesel einzufangen und darzustellen. Man wird hineinversetzt in die Gefühle der Mutter. Aber wie in einen guten Thriller wird hier die Spannung aufgebaut und gehalten. Man erlebt die Situationen mit und kann nicht aufhören zu lesen. Förmlich hineingesogen wird man ins Geschehen, spürt die Ängste, die Spannung. Das Ende ist rasant und ein wenig vorhersehbar. Aber trotzdem spannend. Was ich ein wenig bemängele ist vielleicht der Hintergrund des ganzen Thrillers, der nicht ganz so die Tiefe hat, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Gerade das Warum, Wieso ist mir hier ein bisschen zu seicht. Aber das tut dem Allgemeinbild des Psychothrillers keinen Abbruch. Wieder ist es Leonie Haubrich gelungen, einen fesselnden Thriller zu schreiben, den man fast nicht aus der Hand legen kann. Die mitwirkenden Personen sind gut und realistisch dargestellt. Der Schreibstil flüssig und wie gesagt fesselnd. Das Cover finde ich auch sehr passend. Düster, eindringlich und geheimnisvoll. Der Titel klar blutrot, wie es bei einem dunklen Cover gehört 😊 Ich kann diesen Thriller empfehlen, denn diesen wird man beim Lesen nicht so schnell aus der Hand legen.

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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor 9 Monaten
    Leonie Haubrich kann man einfach nicht widerstehen!

    Zum Inhalt

    Zwei verschwundene Töchter. Und eine Mutter, die niemals aufhört zu kämpfen.

    Wenn die jahrelang verschollene Tochter plötzlich ohne Erklärung mit einem Baby vor der Haustür steht ...
    Jetzt hält Annegret einen Säugling im Arm und Riccarda ist wieder weg. Als einige Tage später Riccardas Kleidungsstücke auf einer Rheinbrücke gefunden werden, geht die Polizei von einem Suizid aus. Annegret gibt nicht auf. Gemeinsam mit Kommissar Steffen Noack, dessen Tochter ebenfalls verschwunden ist, begibt sie sich auf die Suche. Doch je tiefer Annegret in Riccardas Geheimnis eindringt, desto mehr fürchtet sie sich vor der Wahrheit.



    Über die Autorin

    Mit ihrem Wunsch, Schriftstellerin zu werden, schaffte es Leonie Haubrich immer wieder, sich das Leben selbst schwer zu machen. Warum nicht einfach nach dem abgeschlossenen Studium (Musikwissenschaft, Germanistik und Schulmusik) etwas »Vernünftiges« arbeiten? Doch das Leben ist nicht dafür da, um das zu tun, was alle tun. Man kann die Sterne nicht vom Himmel holen. Aber wenn Leonie Haubrich einmal alt ist und über das Meer blickt, möchte sie sich sagen können, dass sie es wenigstens versucht hat.
    Doch bei einem Versuch ist es nicht geblieben. Jahrelang war Leonie Haubrich als Journalistin für Frauenzeitschriften tätig. Sie veröffentlicht seit 1999 als Verlagsautorin, seit 2012 auch als Selfpublisherin. Mit ihrem Mann, drei Kindern, vier Katzen und Hund lebt sie in Wiesbaden.
    Zur besseren Einordnung der Werke erscheinen die Psychothriller unter dem Pseudonym Leonie Haubrich, die anderen Romane unter dem Realnamen Heike Fröhling.


    Mein Fazit und meine Rezension

    Annegret ist eine Kämpfernatur und ihr bleibt auch nichts anderes übrig, denn sie ist allein. Vor vielen Jahren ist ihre Tochter Riccarda spurlos verschwunden, doch anstatt sich der Trauer und der Ohnmacht hinzugeben, hat Annegret alles getan, was in ihrer Macht steht, um Riccarda zu finden. Und dann ist er da, der Tag, der alles verändert: Riccarda steht vor ihrer Haustür, drückt ihr einen Säugling in die Hand und verschwindet genauso schnell wieder wie sie gekommen ist. Aber war ist passiert? Wo war sie und wo will sie hin? All diese Fragen bleiben unbeantwortet, denn wenig später wird die Kleidung von Riccarda auf einer Rheinbrücke gefunden, von ihr selbst jedoch fehlt jede Spur. Haben wir es tatsächlich mit einem Suizid zu tun? Annegret zweifelt das an, schließlich spürt eine Mutter so etwas ...

    Annegret ist als rettender Engel im Verein "Schattenkinder" tätig und hilft und betreut Eltern, deren Kinder spurlos verschwunden sind. Die Menschen sind ihr dankbar für ihre Unterstützung, wissen sie auch darum, dass auch Annegret einen solchen Verlust erlitten hat. Doch aus der einst toughen und kämpferischen Annegret ist eine zerstreute Frau geworden, der es sogar schwer fällt, die Namen ihrer Klienten zu merken. Mich persönlich hat es gewundert, dass sie nicht noch weitere Anzeichen aufweist und beispielsweise Angstzustände entwickelt hat. 

    Und dann klingelt es an der Tür und die jahrelang verschollene Tochter steht vor ihr: groß, mit langen Haaren, abgemagert und mit dunklen Augenringen, mit zerschlissener Kleidung und einem süßen Säugling auf dem Arm. Da ist sie also wieder: Riccarda ist zurück. Doch die Freude währt auch bei dem Leser nicht lange, eher macht sich Verwunderung breit, da sie das Kind in die Arme ihrer Mutter legt und genauso schnell wieder verschwindet. War sie wirklich da? Tatsächlich musste auch ich noch einmal zurückblättern und die Passage erneut lesen: Ja, war sie. Wir irren uns nicht. 

    Doch auch der hinzugerufene Polizeibeamte und langjährige Freund von Annegret, Kommissar Steffen Noack, kann die Spur der erneut verschollenen Tochter nicht finden. Stattdessen findet er ihre Kleidung an einer Brücke. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. 

    Man merkt, schon allein zu Beginn der Geschichte wird einiges an Fahrt reingesteckt. Leonie Haubrich versteht sich darin, den Leser geschickt zu ködern, ihm immer wieder Häppchen hinzuwerfen und ihn somit vollends zu fesseln, um ihn nicht wieder los zu lassen. So erging es auch mir wieder, bei ihrem neuen Buch. 

    Dabei ist der Schreibstil der Autorin gleichermaßen flüssig, aber auch für uns Leser Nerven zerreißend wie eh und je. Wer sonst könnte mir allein beim Lesen auf der Couch (im warmen Wohnzimmer in einer Decke eingekuschelt) vermitteln, dass ich mich mitten in einem dunklen Wald befinde, mit den Schuhen im feuchten Waldboden eintauchend, neben mir die verräterischen Geräusche aus dem Unterholz hörend und dabei die feuchte und kühle Luft einatme? Als ich dann auch noch gemeinsam mit Annegret und Riccarda in einem Verlies lande ... tja, mehr verrate ich nicht. 

    Aber ihr seht: hier ist sehr viel Spannung verborgen! Ein weiterer Aspekt, den ich an dieser Geschichte einfach liebe, sind nicht nur die Wechsel der Blickwinkel (von Annegret zu Riccarda), sondern auch die einzelnen Abschnitte, die uns Leser in die Vergangenheit entführen, um dort im Nachhinein immer mehr Licht ins Dunkel der Mutter-Tochter-Beziehung zu bringen. Dabei begreift man immer mehr, was die Beiden bereits erlebt haben und wie sich das Verhältnis zueinander immer mehr verändert hat. 

    Was ich am Erzählstil von Leonie Haubrich jedoch so bewundere ist die Tatsache, dass sie die Protagonisten nicht nur etwas erleben oder erzählen lässt, sondern die intensiven Gefühle wie die Ohnmacht von Annegret oder aber die Todesangst von Riccarda so vermittelt, dass man sie selbst auch beim Lesen einfach spüren muss. Man selbst ist mitten im Geschehen angekommen und ist nicht nur ein unbeteiligter Dritter, der jederzeit aus der Geschichte aussteigen kann. Solch eine Geschichte geht nicht spurlos an dem Leser vorbei. 

    Für mich also eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Leonie Haubrich, aber auch von Psychothrillern! Hier bekommt ihr garantiert Gänsehaut!

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    KerstinMCs avatar
    KerstinMCvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Thriller
    Ich liebe einen guten Thriller

    Das Cover zeigt im übertragenen Sinne den Titel „Aus dem Dunkel“. Eine Person geht eine dunkle Treppe hinauf. Mir gefällt das Cover und es passt perfekt zum Psychothriller.

    Ich habe den Roman um Annegret und Riccarda verschlungen. Leonie Haubrich ist es gelungen mich von der ersten Seite an zu fesseln und das nicht nur, weil ich selbst im Roman mitspiele. Abwechselnd erzählen Annegret und Riccarda. So baut sich für mich Stück für Stück das Verhältnis von Mutter und Tochter auf. Ich bange mit Annegret und hoffe sie findet einen Weg aus dem Dunkel.

    Für mich war es, wie du dir denken kannst ein ganz besonderes Lesevergnügen. Was mir sehr gut gefällt, dass das Buch mit wenig Worten auskommt. Immer mehr finde ich gefallen an Büchern, die mit weniger als 300 Seiten auskommen. Es ist genau die richtige länge, um sich einen schönen Lesetag zu machen.

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    janakas avatar
    janakavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: superspannend, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen
    Die Hoffnung stirbt zuletzt…

    *Inhalt*
    Annegret Wiesel traut ihren Augen kaum, als es an der Tür klingelt. Dort steht ihre Tochter Riccarda, die seit Jahren verschwunden ist. Dann geht alles sehr schnell, Riccarda legt Annegret ihre Tochter Sofie in den Arm und verschwindet wieder. Ein paar Tage später werden Riccardas Klamotten an einer Rheinbrücke gefunden, aber wieder glaubt Annegret, dass ihre Tochter tot. Sie macht sich auf die Suche nach ihr… warum ist Riccarda wieder untergetaucht? Ist sie auf die schiefe Bahn gekommen? Und auch wenn Annegret Angst hat die Wahrheit zu erfahren, versucht sie diese aufzudecken.

    *Meine Meinung*
    "Aus dem Dunkel" von Leonie Haubrich ist ein spannender und sehr emotionaler Thriller, der mich vom ersten Augenblick gefesselt hat. Ich habe das Buch erst aus der Hand gelegt, als ich wusste, was mit Riccarda geschehen ist, also am Ende. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus Annegrets Sicht, wie sich Sorgen macht, aber auch gleichzeitig Angst hat, etwas Schreckliches aus Riccardas Leben zu erfahren. Die Sicht von Riccarda gibt dem Leser nach und nach einen Einblick, warum sie wieder untergetaucht ist. In Rückblenden erfährt der Leser, warum Riccarda beim ersten Mal weggelaufen ist. Diese verschiedenen Handlungsstränge machen den Thriller spannend und fesselnd. An manchen Stellen hatte ich richtig Angst um einen der Protagonisten. Leonie Haubrich hat mich mit ihren tollen und anschaulichen Schreibstil voll in die Geschichte katapultiert.

    Die Charaktere entwickeln sich langsam. Nach und nach bekommt der Leser ein Bild von Annegret und Riccarda. Beide haben es im Leben nicht einfach gehabt. Falsche Freunde und falsche Entscheidungen haben für ihre Entfremdung gesorgt. Annegret hat mit dem Kommissar Steffen Noak eine Selbsthilfegruppe für Eltern ins Leben gerufen, deren Kinder alle verschwunden sind. Das hat mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Trotz ihrer Sorge um Riccarda hat sie die Kraft gefunden, anderen Eltern zuzuhören und für sie da zu sein. Echt beeindruckend. Ich habe Leonie diese Figur sofort abgenommen, sie ist authentisch und lebensecht.
    Auch Riccarda hat sich zu einer starken Frau entwickelt, wie und warum, das müsst ihr selbst lesen….

    *Fazit*

    Diesen spannenden Thriller kann ich nur empfehlen und er bekommt von mir 5 Sterne.

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    Igelas avatar
    Igelavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ohne blutige Szenen, dafür sehr abwechlungsreich und spannend!
    Der etwas andere Thriller!

    Annegret Wiesel und Steffen Noack sind die Gründer der Selbsthilfegruppe "Schattenkinder". Sie haben beide ihre Töchter verloren, Annegret ihre vor sieben Jahre verschwundene Tochter Riccarda,  Steffen seine Tochter Kate. Eines Tages klingelt es an der Türe, und Riccarda steht vor Annegret. Die 24 jährige bittet ihre Mutter auf ihr Baby, die neugeborene Sofie, aufzupassen…und ist wieder weg. Als einige Tage später Riccardas Kleider auf der Rheinbrücke gefunden werden, ist ihre Mutter nicht von einem Selbstmord überzeugt. Und stellt eigene Recherchen an, die sie in ein Kloster führen. Was ist mit Riccarda geschehen?


    Dieses Buch hat bei mir von Beginn weg einen regelrechten Sog entwickelt. Gerade wegen dem ausdrucksstarken Schreibstil konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen. Die Autorin versteht es hervorragend gerade die Gefühle, sehr authentisch zu beschreiben. So waren mir auch die Figuren sehr schnell,  sehr nah und ich habe mitgefühlt. Leonie Haubrich zeichnet das Bild einer schwierigen Mutter-Tochterbeziehung. Diese Beziehung wurde immer und immer wieder strapaziert von der, meiner Meinung nach, schwer erziehbaren Riccarda.  Drogen, Alkohol, ein Sekte und schlussendlich ihr Verschwinden, das Wiederauftauchen und erneutes Abtauchen nach sieben Jahren , stellen die Liebe ihrer Mutter Annegret auf den Prüfstand. Sehr gefallen hat mir, wie diese Belastungsprobe beschrieben wurde, und wie Annegret dem Leser ihre Gefühle vermittelt.

    In wechselnden Perspektiven aus der Sicht von Annegret und Riccarda erlebt man so, wie die Tochter sich auflehnt …und Annegret immer und immer wieder verzeiht, Entschuldigungen sucht und da ist für ihre Tochter. Ihre Geduld habe ich viele Male bewundert. Vor allem der Rückblick auf eine Zeit , die die Beiden gemeinsam in Marokko verbringen, hat mich emotional sehr berührt. In diesem Abschnitt  bin ich erschrocken über einige Szenen, die mich atemlos haben weiterlesen lassen.

    Von einem Tag auf den anderen wird Annegret von ihrer Tochter vor vollendete Tatsachen gestellt und übernimmt die Mutterrolle bei ihrer neugeborenen Enkelin. Der Alltag mit Baby, das Verhalten des Säuglings sind sehr authentisch dar gestellt und beschönigen nichts.

    Als sehr abwechslungsreich, durch die verschiedenen Perspektiven und die Rückblicke, empfand ich dieses Buch. Wenn auch ziemlich schnell klar war, wer für den Massenmord in dieser Geschichte verantwortlich ist und wie alles zusammenhängt. Der Fokus liegt ganz klar nicht auf der Ermittlung der Täter, somit hat mich eine gewisse Vorhersehbarkeit überhaupt nicht gestört.

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    tweedledees avatar
    tweedledeevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: der Thriller ist eher ruhig und subtil mit geradliniger Handlung
    Wo ist Riccarda?

    Bei dem gemeinsamen Urlaub in Marokko verschwindet Annegrets Tochter Riccarda spurlos, inzwischen sind Jahre vergangen, von Riccarda keine Spur. Trotzdem hat Annegret die Hoffnung nie aufgegeben, ihre Tochter eines Tages wiederzusehen. Mit dem ermittelnden Kripobeamten Steffen Noack ist Annegret inzwischen befreundet, auch seine Tochter Kate ist vermisst. Zusammen haben sie den Verein Schattenkinder gegründet, um Menschen mit einem ähnlichen Schicksal zu helfen und Unterstürzung zu bieten.


    Doch dann ändert sich alles, als Riccarda plötzlich vor Annegrets Tür steht und ihr einen Säugling in die Arme drückt. Nur eine kurze Erklärung, dann ist sie schon wieder weg, bevor Annegret überhaupt reagieren kann. Mit der Versorgung ihrer kleinen Enkelin  Sofie ist Annegret überfordert, aber die Begegnung mit ihrer Tochter hat ihr wieder Mut gemacht. Als die Kleider ihrer Tochter wenig später an einer Rheinbrücke gefunden werden, geht die Polizei davon aus, dass sie Selbstmord begangen hat. Auch Steffen, der bisher immer auf ihrer Seite war, ist von Riccardas Selbstmord überzeugt. Annegeret  hat  keinen Rückhalt mehr, also versucht sie alles, um Ricccarda auf eigene Faust zu finden.


    Die Handlung wird aus der Sicht von Annegret und Riccarda erzählt, so dass man als Leser über mehr Informationen verfügt, als Annegret. Anfangs hat man keine Ahnung was dazu führte, dass Riccarda verschwunden ist, erst im Verlauf wird klar, dass Riccarda in den Fängen einer üblen Organisation ist, aus der sie sich verzweifelt zu befreien versucht. In Rückblicken erfährt man Details aus der Vergangenheit, auch dass das Verhältnis von Mutter und Tochter seit der Pubertät schwierig war. Schockierend,  was damals im Urlaub in Marokko vorgefallen ist.


    Der Thriller ist eher ruhig und subtil, wie von der Autorin gewohnt sehr gut geschrieben und streckenweise auch sehr spannend. Die Figuren sind schön gezeichnet, ich konnte mit Annegret und auch mit Riccarda mitfiebern.  Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass die Handlung geradlinig,  ohne überraschende Wendungen auskommt. Ich vergebe 4 Sterne für einen fesselnden Thriller.


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    Patnos avatar
    Patnovor 10 Monaten
    Verschollene Kinder

    „Aus dem Dunkel“ taucht plötzlich Annegrets verschollene Tochter wieder auf. „Da stand sie: Riccarda. Mit einem Baby auf dem Arm.“ „Sie ist zu früh geboren. Es war der Stress. Sie heißt Sofie.“ Plötzlich hielt Annegret ihre kleine Enkelin auf dem Arm und ihre Tochter ist wieder verschwunden. Mit diesem Szenario beginnt Leonie Haubrichs neuer Psychothriller und meine Neugier ist bereits geweckt. Kommissar Steffen Noack kommt in die Handlung, dessen Tochter ebenfalls verschwunden ist. Gemeinsam mit Annegret betreut er über den Verein „Schattenkinder“ Angehörige, deren Kinder verschwunden sind. Einige Tage nach Riccardas Besuch werden ihre Kleidungsstücke auf einer Rheinbrücke gefunden und Steffen macht Annegret wenig Hoffnung, dass ihre Tochter noch lebt. Die Polizei geht von einem Suizid aus, doch Annegret glaubt fest daran, dass ihre Tochter noch lebt. Verzweifelt versucht sie Steffen zu überreden, ihr bei der Suche zu helfen. Kann Annegret das Geheimnis um ihre Tochter lüften? Zunächst beginnt alles sehr geheimnisvoll. Als Leser war ich von Anfang an auf der Suche nach dem Warum-Weshalb-Wieso? Es geht nicht übermäßig gruselig und blutrünstig zu, dennoch hat mich Leonie Haubrich mit ihrem lebendigen Schreibstil mitgerissen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen und so habe ich die 210 Seiten an einem Abend weggeschmökert. Die Story erscheint mir sehr nah an der Realität geschrieben und könnte sich so ähnlich irgendwo schon einmal zugetragen haben. Missverständnisse zwischen Eltern und ihren halbwüchsigen Kindern, die dazu führen, dass die Jugendlichen eines Tages verschwinden. Nein, das möchte ich ganz sicher nicht erleben. Aber ich konnte mit Annegret mitfühlen, wie sie sich auf der einen Seite um ihre kleine Enkelin kümmern musste und andererseits verzweifelt nach ihrer Tochter sucht und sich verzweifelt daran festhält, dass sie noch lebt. Kommissar Steffen Noack ist der Ruhepol, betrachtet die Sache nüchtern aus der Sicht des Ermittlers. Trotzdem fand ich die beiden als Team sehr sympathisch. Nur die Täterrolle schien mir etwas oberflächlich abgearbeitet. Hier wäre ich gern tiefer in das Szenario eingedrungen, da mich Motive und Hintergründe besonders interessierten. Aber das ist wohl eine Frage des persönlichen Lesegeschmacks. Insgesamt ist „Aus dem Dunkel“ ein fesselnder Psychothriller, den ich absolut empfehlen kann. Die angenehme Buchlänge sorgt für ein kurzweiliges Lesevergnügen!

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    Xanakas avatar
    Xanakavor 10 Monaten
    Hoffnung besteht immer

    Annegret Wiesel hat vor Jahren nach dem spurlosen Verschwinden der eigenen Tochter den Verein "Schattenkinder" gegründet. Die Arbeit im Verein und der Trost anderer betroffener Eltern hält sie aufrecht und gibt ihr Kraft den Verlust der eigenen Tochter zu überstehen.

    Doch dann geschieht das Unfassbare. Es klingelt und Riccarda ihre Tochter steht vor der Tür. Sie ist nicht allein. Im Arm hält sie Sofie, ihr Baby. Annegret ist im ersten Moment völlig überfordert. Mehr noch, Riccarda hält ihr das Baby hin und sagt, sie muss sofort wieder weg. Dann ist sie auch schon verschwunden. Tage später findet die Polizei Riccardas Kleidung an einer Rheinbrücke. Man geht von Selbstmord aus, die Ermittlungen werden eingestellt. Für Annegret ist das keine Grund die Suche nach Riccarda aufzugeben.

    Auch in diesem Buch gelingt des Leonie Haubrich die Ängste, die Emotionen, die Befürchtungen die einer Mutter in so einer Situation durch den Kopf gegen, in Worte zu fassen. Sie beschreibt alles mit so mit einer Intensität, als wenn es meine eigenen Gedanken und Gefühle wären. Ihr gelingt es perfekt sich in die Gefühlswelt hineinzuversetzen und diese zu Papier zu bringen, so dass ich mich intensiv in Annegret hineinversetzen konnte und mitfühlen konnte. Dabei kommt die Spannung nicht zu kurz. Leonie Haubrich schafft es in brillanter Weise die Atmosphäre ihrer Schauplätze lebendig werden zu lassen und baut von Anfang an eine unglaubliche und atemberaubende Spannung auf, die sie bis zum Schluss aufrecht erhalten kann.

    Von mir gibt es für dieses Buch verdiente fünf Lesesterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

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