Leonie Haubrich Die Sprache des Schmerzes: Psychothriller (Liz Günther 2)

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Inhaltsangabe zu „Die Sprache des Schmerzes: Psychothriller (Liz Günther 2)“ von Leonie Haubrich

Nur für kurze Zeit zum Einführungspreis!
Ein Fehlurteil, eine Entführung, ein Psychoduell – und ein Kampf um Gerechtigkeit, der in unfassbare Abgründe führt.
Thomas Juchmann kann aus dem Maßregelvollzug fliehen. Dabei ist er nur von einem Gedanken getrieben: die Konfrontation mit dem Gutachter, der dafür verantwortlich ist, dass Thomas für einen Mord verurteilt wurde, den er nie begangen hat. Elf Jahre lang saß er in der Psychiatrie.
Doch das Vorhaben gestaltet sich schwieriger als geplant. Bald muss sich Thomas fragen: Gibt es für ihn eine Grenze, die er nicht überschreitet, um sein Ziel durchzusetzen? Ist er wirklich besser als der Gewalttäter, für den ihn alle halten?

Ein dramatischer Psychothriller, in dem aus Jägern Gejagte werden und umgekehrt, in dem Schuld und Unschuld verschwimmen.

Dieses Buch ist der zweite Band der Reihe um die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Liz Günther. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, einzeln oder in beliebiger Reihenfolge.
- Band 1: Was du nicht siehst: Psychothriller (Liz Günther 1), nominiert für die Shortlist Deutscher Selfpublishing Preis 2017
- Band 2: Die Sprache des Schmerzes: Psychothriller (Liz Günther 2)

Guter Thriller der besonders im zweiten Teil spannend wird!

— Mimmicita

Leonie schafft es mal wieder ohne Blut mir das entsetzen ins Gesicht zu zaubern. Ein spannender Roman, der unter die Haut geht.

— KerstinMC

Ein spannender Psychothriller, bei dem die Grenzen zwischen Schuld und Unschuld verwischen

— janaka
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  • Wo liegen die Grenzen zwischen Schuld und Unschuld?

    Die Sprache des Schmerzes: Psychothriller (Liz Günther 2)

    Mimmicita

    13. April 2018 um 11:22

    Der Psychothriller „Die Sprache des Schmerzens“ von Leonie Haubrich ist im Dezember 2017 erschienen und umfasst 226 Seiten. Das Buch ist der zweite Teil der Liz-Günther-Reihe. Inhalt Thomas Juchmann war 11 Jahre unschuldig wegen Morden in der Psychiatrie eingesperrt. Grund für die Haft ist angeblich ein Fehlgutachten vom damaligen psychologischen Gutachter im Prozess, Christopher Günther. Thomas gelingt es aus dem Mssregelvollzug zu fliegen und will sich nun an ihn für die verlorenen Jahre rächen. Die Frage stellt sich aber schnell, wer ist nun Ofer, wer Täter? In einem zweiten Erzählstrang geht es um den kleinen Jungen Jan. Dieser befindet sich bei Liz Günther, einer Kinder- und Jugendpsychologin in Therapie. Er fällt auf, da er Gedanken mit Gewalt äussert, in der Regel gibt Jan aber seinem Teddy Jakob die Schuld dafür – kann ihn Liz helfen diese Gedanken loszulassen oder kann ein kleines Kind auch zum Verbrecher werden? Meine Meinung Das Cover ist in eher in dunklen Farben resp. Schwarz und Rot gehalten. Es hat einen in Schwarztönen gehalten Farbkleks, der meiner Meinung nach wohl den Schmerz symbolisieren soll. Das Cover passt perfekt zum Inhalt und zum Titel des Buches und vermittelt etwas düsteres und Geheimnisvolles!   Der Scheib- und Erzählstil ist sehr angenehm. Der Autorin gelingt es, den Leser mit in die Geschichte eintauchen zu lassen. Personen, Plätze und auch Handlungen werden sehr realistisch dargestellt und man fühlt sich so, als stehe man gerade vor dem Geschehen - ist aber total hilflos und kann nicht eingreifen. Besonders gelungen finde ich, wie die einzelnen Geschichten am Ende wieder zu einer verschmelzen. Die Personen sind sehr facettenreich dargestellt und der Leser weiss manchmal nicht wer nun gut oder böse ist. In dieser Geschichte sind die Gedanken der Hauptpersonen ein zentraler Punkt und dem Leser wird ein spannender aber auch erschreckender Ausflug in die Psyche der Menschen gewährt. Fazit Das Buch hat mir gut gefallen. Im ersten Drittel lernen wir insbesondere die Protagonisten und ihre „Vergangenheit und Probleme“ kennen. Teilweise kann dieser Teil als etwas langfädig empfunden werden, erhält der Leser zwar viele Informationen, die Geschichte kommt aber nicht so richtig in Fahrt. Dies ändert sich dann aber schlagartig etwa ab dem zweiten Drittel und der Leser kann das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist ein Psychothriller, in dem aus Jägern Gejagte werden und umgekehrt. Es zeigt auf, dass die Grenzen zwischen Schuld und Unschuld manchmal nicht ganz klar definierbar sind. Ich gebe dem Buch sehr gerne 4 von 5 Sterne und bedanke ich ganz herzlich bei der Autorin, dass ich dieses Buch lesen durfte!

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  • Ausdrucksstarker Psychothriller von Leonie Haubrich

    Die Sprache des Schmerzes: Psychothriller (Liz Günther 2)

    Xanaka

    06. April 2018 um 23:00

    Ist Thomas Juchmann wirklich unschuldig? Er weiß, dass er die junge Frau nicht vergewaltigt und ermordet hat. Seine Argumente und Erklärungen, die er sich selbst und dem Leser darlegt, lassen einen das auch wirklich glauben. Der psychologische Gutachter im Prozess Christopher Günther sieht das aber ganz anders. Für ihn gibt es ein eindeutiges Ergebnis auf Grund verschiedener psychologischer Tests, die er durchführte, dass Thomas Juchmann in jedem Fall schuldig ist. Vorausschauend gibt er sogar noch die Prognose, dass von Juchmann auch in Zukunft wahrscheinlich ähnliche Taten zu erwarten sind. Sein Ergebnis stützt er u.a. auf den Rohrschachtest, einem über hundert Jahre alten Verfahren, welcher für ihn ein unverzichtbares Hilfsmittel ist. Während des Lesens schwankte ich bereits von Thomas, der durchaus glaubhaft schilderte, dass er auf keinen Fall der Täter sein kann, dann doch wieder zu Christopher dem Gutachter. Dieser belegt nicht nur an Hand des Testes eine mögliche Täterschaft von Thomas. Doch wem soll ich nun glauben? Thomas Juchmann wiederum nimmt den Verlauf der Handlung selbst in die Hand. Er flieht aus der Haft und will sich nun rächen. Es ist aber auch die Geschichte von Liz und Jan. Jan, ein kleiner Junge, der zu Hause und auch in der Schule durch Gewaltphantasien auffällt. Liz ist seine Therapeutin. Ihr gelingt es in ersten Ansätzen zu ihm durchzudringen und ist der Meinung, sie kann ihm auf jeden Fall helfen. Obwohl alle diese Personen bis auf wenige Ausnahmen eigentlich keine Gemeinsamkeiten haben, gelingt es der Autorin ungemein gut, diese zusammen zu führen. Am Anfang ahnte ich noch nicht worauf es hinausläuft. Leonie Haubrich gelingt es auch in diesem Buch erneut, sich in die Psyche des Menschen so extrem hinein zu versetzen. Ob es nun die Gewaltphantasien von Jan sind, die nur zu Tage treten, wenn er mit Jakob seinem imaginären Freund spricht, oder aber auch das Sinnieren von Liz über ihre Ehe mit Christopher. Schon entsteht beim Lesen die Ahnung, ja so könnte es auf jeden Fall gewesen sein, und die eigenen Gedanken wandern weiter. Auch das Fortschreiten der Handlung wird geschickt durch die Gedanken der agierenden Personen gesteuert. Die Dramatik entsteht während des Lesens. Anfänglich, wie oben beschrieben, ahnt man das Ausmaß des Ganzen noch gar nicht. Aber dann verselbstständigen sich die Gedanken und die Spannung erhält einen neuen Schub. Dieser erneute Psychothriller von Leonie Haubrich spielt wieder mit den Gedanken der Protagonisten und lässt uns an ihnen teilhaben. Hilflos steht man als Leser und Zuschauer in der ersten Reihe und kann das Geschehen dann letztlich doch nicht verhindern. Für mich war auch dieses Buch von Leonie Haubrich wieder ein absolut gelungener Ausflug in die Psyche und die Abgründe der Menschen. Ich kann es allen nur empfehlen und vergebe verdiente fünf Lesesterne.

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  • Einfach nur: WOW!!!!

    Die Sprache des Schmerzes: Psychothriller (Liz Günther 2)

    Ninasan86

    03. April 2018 um 18:36

    Zum Inhalt: Ein Fehlurteil, eine Entführung, ein Psychoduell – und ein Kampf um Gerechtigkeit, der in unfassbare Abgründe führt. Thomas Juchmann kann aus dem Maßregelvollzug fliehen. Dabei ist er nur von einem Gedanken getrieben: die Konfrontation mit dem Gutachter, der dafür verantwortlich ist, dass Thomas für einen Mord verurteilt wurde, den er nie begangen hat. Elf Jahre lang saß er in der Psychiatrie. Doch das Vorhaben gestaltet sich schwieriger als geplant. Bald muss sich Thomas fragen: Gibt es für ihn eine Grenze, die er nicht überschreitet, um sein Ziel durchzusetzen? Ist er wirklich besser als der Gewalttäter, für den ihn alle halten? Ein dramatischer Psychothriller, in dem aus Jägern Gejagte werden und umgekehrt, in dem Schuld und Unschuld verschwimmen. Über die Autorin: Mit ihrem Wunsch, Schriftstellerin zu werden, schaffte es Leonie Haubrich immer wieder, sich das Leben selbst schwer zu machen. Warum nicht einfach nach dem abgeschlossenen Studium (Musikwissenschaft, Germanistik und Schulmusik) etwas »Vernünftiges« arbeiten? Doch das Leben ist nicht dafür da, um das zu tun, was alle tun. Man kann die Sterne nicht vom Himmel holen. Aber wenn Leonie Haubrich einmal alt ist und über das Meer blickt, möchte sie sich sagen können, dass sie es wenigstens versucht hat.Doch bei einem Versuch ist es nicht geblieben. Jahrelang war Leonie Haubrich als Journalistin für Frauenzeitschriften tätig. Sie veröffentlicht seit 1999 als Verlagsautorin, seit 2012 auch als Selfpublisherin. Mit ihrem Mann, drei Kindern, vier Katzen und Hund lebt sie in Wiesbaden.Zur besseren Einordnung der Werke erscheinen die Psychothriller unter dem Pseudonym Leonie Haubrich, die anderen Romane unter dem Realnamen Heike Fröhling.Mein Fazit und meine Rezension: Thomas Juchmann saß zu Unrecht im Maßregelvollzug, wurde dort gequält und stets unterdrückt, doch der Gedanke daran, seinen einstigen Peiniger selbst zu unterdrücken, hält ihm am Leben und verhilft ihm zur Flucht – hin zu dem Gutachter, der sein Schicksal besiegelt hat. Doch wie weit kann er gehen und was wäre er bereit alles zu tun? Thomas Juchmann wurde zu Unrecht im verurteilt, er hat nichts getan und das Gutachten hat ihn so verteufelt, dass kein anderer Ausweg geblieben ist, als ihn in die Psychiatrie zu stecken. Schuld daran allein trägt der Gutachter Christopher, der unter Zuhilfenahme von Rorschachtests Thomas analysiert und bescheinigt hat, dass er zutiefst böse ist und eine erneute Gefährdung von anderen nicht ausbleiben würde. Allein wegen ihm hat er elf Jahre lang ein Martyrium auf sich nehmen müssen, dass er nun mit aller Macht gegen Christopher wenden möchte, doch der Gutachter ist einfach schwer zu fassen. Aber auch Christopher, den wir als Leser bereits kennen lernen durften in Leonie Haubrichs Roman „Was du nicht siehst“, hat schwer mit sich zu kämpfen, denn auch er muss einsehen, dass er nicht jedem Menschen helfen kann und dass die Schwierigkeiten noch nicht einmal vor seiner Ehe Halt machen. Dann treffen wir auch wieder auf Liz, die Kinder- und Jugendpsychologin, die wir ebenfalls in dem Roman „Was du nicht siehst“ kennengelernt haben. Sie hat dieses Mal keine leichte Zeit, denn nicht nur ihre Ehe ist seit dem Tod von Christophers Bruder aus den Fugen geraten, auch ein kleiner Junge namens Jan, der Mordgedanken hegt, bereitet ihr große Sorgen. Doch als ob das alles nicht genug wäre, taucht dann auch noch dieser Fremde vor ihrer Haustür auf und wartet auf ihren Mann. Sie kann ja nicht ahnen, dass sie Thomas Juchmann vor sich hat, der wenige Zeit später ihr Schicksal besiegeln will. Ich hoffe, ich habe euch nicht zu viel verraten, denn das ist nicht meine Absicht! Wie jeder ihrer Romane, ist auch dieser von Leonie Haubrich ausgeklügelt und reich an Spannung sowie Szenen, die einem den Atem stocken und das Blut in den Adern gefrieren lassen. Wieder einmal werden wir mit der Psyche des Menschen konfrontiert, die undurchdringlich scheint und bei der man niemals gedacht hätte, dass man auf solche tiefen Abgründe stoßen kann. Leser mit schwachen Nerven (und einer regen Fantasie) seien hier vorgewarnt!Mit ihrem Schreib- und Erzählstil schafft es die Autorin wieder einmal, mich mitten ins Geschehen hinein zu ziehen und zwar so intensiv, dass ich selbst die Emotionen der Protagonisten fühlen, die Kälte der Umgebung, aber auch den Schlamm und Morast im dunklen Wald spüren und riechen kann. Und genau DAS macht für mich einen guten Psychothriller aus: hier werde ich nicht nur „unterhalten“ und kann mich für einige Lesestunden aus der Realität fliehen, ich werde selbst ein Teil dieser Geschichte und empfinde so intensiv mit, dass ich am Ende gar nicht mehr weiß, ob ich all das nur gelesen oder aber wirklich erlebt habe. Allen Fans von Leonie Haubrich kann ich diesen Roman einfach nur ans Herz legen: wer spannende Lesestunden erwartet, wird hier garantiert nicht enttäuscht, denn auf Leonie Haubrich kann man sich verlassen!

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  • Ein spannender Psychothriller, bei dem die Grenzen zwischen Schuld und Unschuld verwischen

    Die Sprache des Schmerzes: Psychothriller (Liz Günther 2)

    janaka

    01. April 2018 um 20:44

    *Inhalt*Ist es moralisch vertretbar, sich an einem Gutachter zu rächen, wenn sein Gutachten Grund dafür ist, dass man unschuldig verurteilt wurde. Wer ist Opfer, wer ist Täter? Diese Fragen muss sich Thomas Juchmann stellen, der 11 Jahre unschuldig wegen Mordes in der Psychiatrie saß. Seine Rachegedanken sind so groß, dass er schafft zu fliehen. Nun will er sich an den Gutachter Christopher Günther rächen und spioniert diesen aus.In einem zweiten Erzählstrang geht es um Jan, einem kleinen Jungen, der sich bei Liz Günther, einer Kinder- und Jugendpsychologin in Therapie befindet. Seine Gedanken sind manchmal schon sehr erschreckend… Hier stellt sich die Frage, wird er seinen Gedanken Taten folgen lassen?*Meine Meinung*"Die Sprache des Schmerzes" von Leonie Haubrich ist der zweite Teil der Liz-Günther-Reihe, ein spannender Psychothriller, der ohne Blutvergießen auskommt und mir beim Lesen eine Gänsehaut erzeugt. Mit ihrem fesselnden Schreibstil zieht die Autorin mich sofort in den Bann. Einfühlsam erzählt sie die Geschichte von Thomas Juchmann, von seiner Unschuld und von seinen Racheplänen. Die Autorin beschreibt den Zwiespalt, der im Inneren von Thomas herrscht, sehr gut. Wenn er seine Rache umsetzt, ist er dann genauso schuldig wie der Gutachter? Wie weit kann man mit seiner Rache gehen ohne schuldig zu werden? Ich mag es, wenn Bücher mich zum Nachdenken animieren und das ist bei diesem Thriller der Fall. Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse, kann man hier eine klare Grenze ziehen?Die Spannung wird durch die Perspektivwechsel zusätzlich erhöht, jedes Kapitel wird aus der Sicht was mir sehr gut gefällt.Die Charaktere sind facettenreich, die Autorin zeigt uns hier, dass Menschen nicht nur gut oder böse sind, die Konturen verwischen sich. Auf ein Wiedersehen mit Liz habe ich mich sehr gefreut, mir war sie schon im ersten Band sehr sympathisch. Ich mag ihre Art, wie sie mit ihren Patienten umgeht. Sie hat nicht dieses Schubladendenken, wie ihr Mann Christopher. Wie sie mit dem kleinen Jan umgeht und seine Gedanken hinterfragt, gefällt mir sehr gut.*Fazit*Wer spannende und fesselnde Psychothriller liebt, die ohne Blutvergießen auskommen, ist hier genau richtig. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Über einen dritten Teil mit der Psychologin Liz Günther würde ich mich sehr freuen.

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  • Der Roman geht unter die Haut

    Die Sprache des Schmerzes: Psychothriller (Liz Günther 2)

    KerstinMC

    31. March 2018 um 15:07

    Das Cover hat die klassischen Thriller Farben: rot, weiß und schwarz. Außer den Buchstaben gibt es keine geraden Linien und Kanten. Alles ist etwas zerrissen oder verschwommen. In der unteren Hälfte kann man einen Schmetterling sehen. Für mich ist das Cover ein Hingucker, gerade weil man den Schmetterling erst richtig erkennen kann, wenn man das Buch in die Hand nimmt. Und genau den Effekt hat es auf mich, ich muss es näher betrachten, um zu sehen was es ist. Dieser Falter spielt eine ganz spezielle Rolle im Leben der Protagonistin. Warum erfährst zu im ersten Roman „Was du nicht siehst“. Allerdings brauchst du den Hintergrund nicht unbedingt, um den zweiten Roman mit Liz Günther zu verstehen. Es sind zwei in sich abgeschlossene Romane, die du unabhängig voneinander lesen kannst. Im Roman tauchen drei wichtige Personen auf. Liz arbeitet als Kinder- und Jugendpsychologen und hat eine andere Vorstellung von Therapie als ihr Mann. Thomas ist aus dem Maßregelvollzug geflohen und sinnt nach Rache. Jan ist bei Liz in Therapie und er führt ellenlange Monologe. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt. Die meiste Zeit ist der Erzähler in der Nähe von Liz und ich erfahre alles aus ihrer Gefühlswelt. Nur wenn Jan im Mittelpunkt steht wechselt die Perspektive in die erste Person. Jan unterhält sich mit Jacob, seinem Teddy und erzählt ihm alles. Ich fand es spannend in die Abgründe von Jan einzutauchen. Und wie Thomas in Freiheit tickt. Der Schreibstil von Leonie Haubrich hat mich wieder sehr gefesselt und so habe ich das Buch am Stück gelesen. Ich finde es sehr schön, dass die Bücher nicht so lang sind. So kann man an einem Tag in den Psychothriller abtauchen und ihn genießen. Und muss nicht zwischendrin schlafengehen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und ich bin gespannt ob es einen dritten Roman um Liz Günther geben wird. Vielen Dank liebe Leonie für das Rezenionsexemplar

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