Leonie Haubrich Was du nicht siehst

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Inhaltsangabe zu „Was du nicht siehst“ von Leonie Haubrich

Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz' Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz' Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?

Wow! Was für eine krasse Story!!!

— MissJaneMarple
MissJaneMarple

Einfach nur genial - viele Wendungen mit denen man so nicht rechnet und ein Spannungsbogen der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

Nach kurzer Anlaufphase wahnsinnig spannend, verzwickt und packend! Ein toller Thriller, den ich nur empfehlen kann..

— Nepomurks
Nepomurks

Kurzweiliger und spannender Psychothriller zwischen Realität und Wahrnehmung.

— Patno
Patno

Wahrnehmung oder Einbildung? Spannend!

— Rebecca1120
Rebecca1120

Super Spannung und überraschendes Ende - toller Psychothriller!

— Alex1309
Alex1309

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  • Was siehst Du?

    Was du nicht siehst
    anja_bauer

    anja_bauer

    16. May 2017 um 18:48

    Liz ist eine angesehene Kinder und Jugendpsychologin.  Als der angebliche Kindermörder Hans Peter in ihrer Nachbarschaft zieht, gibt sie ihm eine zweite Chance. Doch mit dem Einzug geschehen merkwürdige Dinge. Liz meint, dass jemand in ihrer Abwesenheit in dessen Wohnung war. Auch bekommt sie merkwürdige Briefe. Weitere Dinge geschehen und sie wendet sich an ihren Exmann Christopher. Doch niemand glaubt ihr und ihr Ex macht sich Sorgen wegen ihr Verhalten. Dann geschieht ein Mord und Liz wird wegen Körperverletzung verhaftet. Ist sie wirklich unschuldig, wie sie behauptet? „Was Du nicht hat siehst“ von Leonie Haubrich ist ein spannender Psychothriller. Am Anfang lernt man Liz kennen und ihre Lebens Situation. Nach und nach wird man in das Geschehen hineingezogen und man fragt sich, wer will was Böses für Liz. Die Spannung steigt stetig, zumal sie allein dasteht. Leonie Haubrich schafft es, dass man sich in seiner eigenen Wohnung nicht mehr sicher fühlt und man sich dort über die Schulter beim Lesen guckt. Außerdem führt sie oft auf eine falsche Fährte und so bleibt lange das Täter Aha aus.  Die Protagonisten sind einen symphytisch und auch die Verzweiflung von Liz spürt man genau. Was mich doch hier ein wenig irritiert, sind die Nachtfalter. So richtig habe ich da nicht durchgeblickt. Aber eigentlich hat es, so wie mir scheint, etwas mit ihrer Kindheit zu tun. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, sonst geht die Spannung verloren. Das Cover ist ansprechend. Schlicht und einfach in Schwarz und Weiß Töne gehalten und mit einen schlafenden (toten) Mädchen, wo im Vordergrund ein Achtfalter ist. Dieses Cover verspricht schon allein eine spannende Lektüre. Ich jedenfalls bin in die Tiefe der Seele gereist, so wie die Widmung für mich in diesem Buch von Leonie Haubrich steht.Einfach aber wirkungsvoll, so kann ich diesen Psychokrimi beschreiben, mit überraschenden Ende.

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  • Was geht hier vor?

    Was du nicht siehst
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    05. May 2017 um 21:25

    Inhalt:Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz' Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz' Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?Quelle: KlappentextMeinung:Schon nach den ersten paar Kapiteln, weiß man nicht mehr genau, ob Liz eine ernstzunehmende Psychose hat oder, ob ihr jemand wirklich übel mitspielt.Niemand scheint ihr zu glauben, die Polizei nicht und auch nicht ihre engsten Vertrauten.Ihr Ex-Mann steht ihr zwar bei, versucht sie aber zu analysieren und dadurch zu beschwichtigen.Ihre beste Freundin macht Liz schreckliche Vorwürfe, wegen des Hundes und glaubt ihr die Geschichten, vom nächtlichen Besucher auch nicht. Sie ist viel zu sehr mir ihrem eigenen Leid beschäftigt. In kurzen Kapiteln, die zunächst auf dem Polizeirevier und in Rückblicken spielen, entspinnt sich ein Psychothriller vom Allerfeinsten, der in einer großen Überraschung endet.Der Schreibstil ist leicht zu lesen und durch die durchgehende Spannung liest sich das Buch weg, wie nix. Fazit:Ein Thriller genau nach meinem Geschmack! Absolute Leseempfehlung von mir!

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    • 7
  • Nachtfalter

    Was du nicht siehst
    tweedledee

    tweedledee

    05. May 2017 um 14:18

    Die Kinder- und Jugendpsychologin Liz Günther hat sich vor zwei  Jahren von ihm Mann scheiden lassen, seitdem lebt sie allein in ihrem Haus, in dem auch ihre Praxisräume untergebracht sind. Sie geht in ihrem Beruf auf und engagiert sich für die Kinder, oft muss sie sich gegen Lehrer oder die Schulleitung behaupten, um das Beste für ihre kleinen Patienten herauszuholen. Der Alptraum beginnt, als sie eine Trauerkarte ohne Absender bekommt, in der ein Bibelspruch steht. Liz bemerkt, dass in ihrem Haus kleine Dinge anders liegen, sie hegt den Verdacht dass jemand heimlich ihr Haus betritt. Oder bildet sie sich das nur ein? Dann verschwindet der Hund ihrer Freundin, auf den sie aufpassen sollte und nachts steht ein Fremder in ihrem Garten. Schließlich geschieht  ein Mord.... In kurzen Kapiteln rollt sich die Story auf, ganz zu Anfang gibt es eine Episode aus Liz Kindheit, die erklärt, wieso sie eine Phobie vor Nachtfaltern hat. Diese Angst ist sehr real geschildert, die Ängste eines kleinen Mädchens vor der Dunkelheit, wenn die Falter in ihr Zimmer eindringen. Und das ungeschickte Vorgehen des Vaters, der ihre Ängste nicht verstehen kann und mit Strafe droht. Nachdem Liz Mutter gestorben war, ist der Kontakt zu ihrem Vater nach und nach weniger geworden, jetzt sind schon zwei Jahre vergangen seit sie ihn zuletzt gesehen hat. Ihr Entsetzen ist greifbar, als sie feststellen muss, dass sich ein Fremder Zutritt zu ihrem Haus verschafft hat und in ihren Sachen wühlt. Als sie ihrem Exmann, zu dem sie einen guten Kontakt hat, von dem Brief und ihren Vermutungen erzählt, ist ebendieser verschwunden. Kein Wunder, dass er ihr nicht glaubt. Der Aufbau der Geschichte ist clever gelöst. Als Liz einen Einbrecher in ihrem Haus niederschlägt und nicht klar ist ob er überleben wird, wird sie in Gewahrsam genommen und muss die Nacht bei der Polizei verbringen. Ab diesem Punkt werden die letzten Tage vor diesem Ereignis geschildert, mit jedem Abschnitt, jedem Tag erfährt man mehr über Liz und kommt dem schicksalhaften Ereignis näher, so dass sich die Spannung enorm steigert. Wie von der Autorin gewohnt ist der Schreibstil locker und flüssig zu lesen, die Protagonisten sind gut beschrieben. Einziger kleiner Kritikpunkt ist das Ende, das mich nicht ganz überzeugen konnte. Fazit: Insgesamt bietet das Buch viel psychologische Spannung und Atmosphäre, ganz wie ich es bei einem Thriller liebe.

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  • Nach kurzer Anlaufphase wahnsinnig spannend, verzwickt und packend! Ein toller Thriller...

    Was du nicht siehst
    Nepomurks

    Nepomurks

    02. May 2017 um 16:28

    Liz verletzt einen Mann in ihrem Haus - lebensgefährlich. Sie beruft sich auf Notwehr und nennt das Opfer einen Einbrecher. Die Polizei hat Zweifel an dieser Version.. Doch was hat sich in Liz‘ Haus zugetragen? Was steckt hinter dieser scheinbar verzweifelten Tat?! Im Grunde ist nichts so, wie es scheint. Alles ist verworren und undurchsichtig, bis nach und nach Licht ins Dunkel kommt… Und alles in einem anderen, ganz neuen Licht zeigt.„Was du nichts siehst“ ist der neueste Thriller von Leonie Haubrich. Ein Roman, der zwar erst langsam in Fahrt kommt, dann aber jede Menge Nervenkitzel und unerwartete Wendungen zu bieten hat! Die Figuren wirkten auf mich anfangs noch ein wenig fahrig und ich musste mit den Charakteren, wie auch der Handlung erst einmal warm werden, bevor es mich dann richtig gepackt hat. Liz ist meiner Meinung nach zum Beispiel nicht unbedingt eine Person, die man gleich sympathisch nennen würde. Ein wenig konfus, dazu berechnend und beinahe psychopathisch wirkt sie zu Anfang. Doch man blickt nach und nach hinter die Fassaden und erkennt dann schließlich auch ein Muster in den Entwicklungen und Handlungen. Richtig spannend wurde es in etwa ab Mitte des Buches, bis dahin bauen sich die Erzählstränge noch vage auf und verweben sich subtil immer weiter miteinander. Unheimliche Nacht-Falter, Liz‘ Paranoia und die Männer in ihrem Leben – das alles ergibt irgendwann im Verlauf einen klareren Sinn und bringt einige Überraschungen mit sich. Mir gefielen der eingängige Schreibstil, sowie die sich langsam aufbauende Spannung letztlich sehr gut. Zudem ist das Buch doch recht kurzweilig und bleibt in der Länge absolut überschaubar. Wer Psycho-Thriller mag, wird hier meines Erachtens bestens bedient. Ein gut konzipierter und ziemlich spannender Thriller, den es sich zu lesen lohnt! Deshalb 5 Sterne.

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  • Unheimlich und bedrückend

    Was du nicht siehst
    Xanaka

    Xanaka

    01. May 2017 um 18:20

    Elisabeth Günther, genannt Liz, hatte keine leichte Kindheit. Die Krankheit und der frühe Tod der Mutter haben sie traumatisiert. Dazu kommt noch ihre extreme Angst vor Nachtfaltern. Ob diese Ängste dazu führen, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychologin geworden ist, erfährt man nicht. Sie ist überaus erfolgreich und in der Lage den hilfesuchenden Menschen zu helfen. Und doch holen sie eines Tages ihre Ängste wieder ein. In ihrer Wohnung tauchen plötzlich wieder diese Nachtfalter auf. Dieses Flattern der Falter, ihr unkontrolliertes Fliegen gegen die Fenster, lassen die Ängste von damals wieder auferstehen. Auch das sie merkwürdige Briefe erhält, die dann plötzlich aus der Wohnung wieder verschwunden sind, macht die Situation nicht leichter. Es geschehen in kurzer Zeit immer mehr mysteriöse Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Ein Toter, der in ihrer unmittelbaren Nähe gefunden wird, der Hund auf den sie aufpassen soll, verschwindet aus der Wohnung. Sie kann sich das alles nicht erklären. Hat vielleicht Hans Petersen, der gerade entlassene Sträfling in ihrer Nachbarschaft damit zu tun?Leonie Haubrich ist es auch mit diesem Buch wieder gelungen, dass der Leser sich komplett in der Situation und den Ängsten von Liz wiederfindet. Mit einer unglaublichen Intension werden die Gefühle der Protagonistin so anschaulich beschrieben, dass ich diese fast selbst erleben könnte. Und doch kommen da auch Zweifel beim Lesen, vielleicht ist es ja doch alles nur Einbildung? Die Verunsicherung ist groß. Das Buch ist komplett aus der Sicht von Liz geschrieben. So konnte ich umso mehr die Ängste, die anwachsende Panik und auch ihre Hilflosigkeit nachvollziehen. Interessant fand ich auch die Vorgehensweise der Autorin, in dem sie uns abwechselnd die aktuellen Ereignisse und die zurückliegenden Geschehnisse erleben lies. Dadurch verstärkte sich die Spannung zusätzlich. Beängstigend und geradezu unheimlich beschreibt die Autorin die Phobie der Protagonistin vor den Nachtfaltern, die sogar Panikattacken erleidet beim geringsten Anzeichen auf Nachtfalter. Die Worte sind so intensiv, dass ich beim Lesen selbst Angst vor diesen Faltern bekam.Leonie Haubrich ist eine großartige Erzählerin. Wieder ist es ihr gelungen mich mit ihrem Buch absolut zu fesseln. Von mir gibt es dafür eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.  

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  • Wieder einmal ein toller Thriller aus der Feder von Leonie Haubrich

    Was du nicht siehst
    BeaSurbeck

    BeaSurbeck

    01. May 2017 um 15:42

    Was du nicht siehst von Leonie Haubrich Inhaltsangabe / Klappentext: Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz’ Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz’ Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf? Meine Meinung: Für mich war es nicht der erste Thriller den ich aus der Feder von Leonie Haubrich gelesen habe, aber „Was du nicht siehst“ war so ganz anders wie die Thriller die ich zuvor von ihr gelesen habe. Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Genau diese Fragen begleiteten mich von Anfang bis Ende – ich konnte bis kurz vor Schluss all diese Fragen nicht beantworten. Schon das erste Kapitel war sehr fesselnd, man lernt Liz als kleines verängstigtes Kind kennen das man am liebsten in die Arme nehmen und trösten möchte. Danach gibt es einen enormen Zeitsprung und man hat die erwachsene Liz vor sich. Dieses Mal ist sie nicht verängstigt, sondern am Rande der Verzweiflung. Der Thriller beginnt in der Gegenwart und danach wechselt die Perspektive immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Besonders blutig geht es in dem Thriller nicht zu, dafür aber ist er enorm spannend und sehr fesselnd, man ist einfach nur gespannt was als nächstes passiert. Man saugt alles förmlich in sich auf und dabei grübelt man immer wieder darüber und sucht nach einer plausiblen Erklärung für das Ganze. Es gab immer wieder Wendungen die ich (meinte) richtig zu deuten, aber letztendlich war ich kurz vor dem Ende immer noch so schlau wie am Anfang. Die einzelnen Charakter haben mir sehr gut gefallen – sie waren alle so dargestellt das man sie nicht durchschauen konnte und jeder einzelne mir Rätsel aufgab. Sie waren nicht unsympathisch, aber irgendwie auch nicht geheuer. Viele Verwicklungen und Wendungen hielten die Spannung von Anfang bis Ende auf einem sehr hohen Niveau. Der Schreibstil passt zur Geschichte, leicht verständlich und sehr fesselnd und Cover und Titel runden das Gesamtpaket wunderbar ab. Mein Fazit: Meine Erwartungen an den Thriller haben sich erfüllt und somit kann ich eine Leseempfehlung aussprechen und fünf Sterne vergeben.

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  • Einbildung ...oder doch nicht ?

    Was du nicht siehst
    Igela

    Igela

    26. April 2017 um 14:12

    Dr.Liz Günther arbeitet als Kinder und Jugendpsychotherapeutin und engagiert sich sehr für ihre Patienten. Aus gutem Grund, denn auch sie kennt teilweise die Probleme ihrer Schützlinge. Sie hatte selbst eine schwere Kindheit und leidet noch heute an einer Insektenphobie.Als seltsame Dinge in ihrer Wohnung und ihrem Leben geschehen,weiss Liz erst nicht ob sie sich das einbildet. Doch dann geschieht in einer Kirche in der Nähe ein Mord und auf der Brust des Toten wird ein Brief mit Bibelversen gefunden.Liz kommt dieser Brief bekannt , sehr bekannt vor....Dieser Thriller aus der Feder von Leonie Haubrich, das das Pseudonym von Heike Fröhling, hat mich sehr gefesselt. Der schnörkellose Schreibstil und die kurzen Kapitel taten das Uebrige und so habe ich diesen Psychothriller in einem Tag gelesen.Liz wird verhaftet und abwechselnd wurden die Kapitel "auf dem Polizeirevier" und rückblickend erzählt. Dadurch wurde der Spannungsbogen immer höher und höher geschraubt. Gerade diese rückblickend erzählten Kapitel hatten es in sich, denn ich empfand den Plot, die Idee und die Ausführung als sehr durchdacht und fesselnd. Gerade die Passagen, in denen die Phobie von Liz beschrieben werden, sind hervorragend und authentisch geschrieben. Da ich selbst an einer Phobie leide, wenn auch nicht so ausgeprägt und nicht an einer Insektenphobie , erlaube ich mir die Einschätzung. Sehr gute Recherchen spürt man bei der Arbeit von Liz. Als Therapeutin behandelt sie auch ein Mädchen mit ADHS, die Zusammenarbeit mit der Schule und dem Kind :auch wieder sehr authentisch! Liz tappt lange Zeit im Dunkeln, wer und ob überhaupt jemand ihr Böses will.  Da ist sie nicht die Einzige...auch ich habe lange Zeit gerätselt ob und was denn dran ist mit all den Dingen ,die geschehen. Die Auflösung hat mich sehr überrascht , war jedoch sehr schlüssig und logisch !

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  • Die Schatten der Nacht

    Was du nicht siehst
    Patno

    Patno

    21. April 2017 um 17:07

    Schatten in der Nacht, sirrendes Brummen und Schlagen der Flügel an den Wänden, halten die kleine Elisabeth vom Schlafen ab. Sie ist zutiefst verängstigt von den Nachtfaltern, die immer wieder in ihrem Kinderzimmer umherschwirren. Daraus entwickelt sich bei Liz eine Phobie, die von Panikattacken begleitet wird. So beginnt Leonie Haubrichs neuer Psychothriller "Was Du nicht siehst" Jahre später arbeitet Liz als Kinder- und Jugendpsychologin. Seit zwei Jahren ist sie geschieden und wohnt allein in einem Haus. Plötzlich kommt es in ihrer Wohnsiedlung zu Tumulten, denn der Straftäter Hans Petersen zieht nach seiner Haftentlassung in der Nachbarschaft ein. Doch Liz lässt sich von der "Panikmache" nicht anstecken. Als dann jedoch ein Mord geschieht, Dinge aus Liz Haus einfach verschwinden, ebenso wie der Pflegehund ihrer Freundin, Hans Petersen nachts in Liz' Garten auftaucht glaubt Liz nicht mehr an Zufälle. Passiert das alles wirklich gerade? Liz pendelt zwischen Realität und Traum und mittendrin tauchen wieder diese verdammten Nachtfalter auf. Die Story ist zunächst ziemlich undurchsichtig. Eine Reihe möglicher Täter wird präsentiert. Da ist Hans Petersen zum einen, anderseits sind Liz' Beziehungen zum Ex-Mann, zur Freundin und zum Vater auch schwer zu interpretieren. Unweigerlich fragt man sich als Leser, ob sich Liz das alles nur einbildet. Auf ca. 230 Seiten bietet Leonie Haubrich ihren Lesern also Psycho-Poker vom Feinsten! Sie schreibt sehr lebendig und taucht dabei seelentief in ihre Charaktere ein. So kann man sich die Akteure mit ihren Empfindungen bildlich gut vorstellen. Besonders interessant fand ich die Szenerie um die Nachtfalter, die dem Thriller den gewisse Spannungsfaktor verleihen. Sogar jetzt beim Schreiben bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich mir nur vorstelle, wie diese Viecher im Schlafzimmer umherschwirren und dabei die Haut leicht streifen. Das ist echt gruselig. Das Buch liest sich angenehm und ich habe es an einem Abend durchgelesen. Nur mit Auflösung des Falls habe ich persönlich gehadert. Irgendwie war mir die Intension des Täters zu lasch und passte nicht so ganz zu seinem Charakter. "Was Du nicht siehst" ist eine kurzweilige Thrillerlektüre zwischen Wahrheit und Täuschung. Spannender Lesestoff für zwischendurch!

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  • Wahrnehmung oder Einbildung? Spannend!

    Was du nicht siehst
    Rebecca1120

    Rebecca1120

    19. April 2017 um 16:22

    Liz lebt nach ihrer Scheidung vor zwei Jahren allein in ihrem Haus. Immer wieder entdeckt sie Dinge in ihrer Wohnung die sich verändert haben. Bildet sie sich das nur ein? Oder ist wirklich jemand in ihre Privatsphäre eingedrungen??? ….Auch in diesem Thriller gelingt es der Autorin wunderbar die menschlichen Gefühle, die wachsende Angst, die Panik, welche Liz beim Erkennen von immer mehr Veränderungen in ihrer Wohnung feststellt, in Worte zu fassen und den Leser dadurch mit gefangen zu nehmen. Wobei sie dabei so geschickt vorgeht, dass man fast bis zum Schluss den wahren Hintergrund kaum erraten kann und auch falsche Fährten legt. Dadurch entsteht und bleibt die Spannung beim Lesen. Man muss einfach weiterlesen.Sehr gut gefallen hat mir der kritische Dialog zwischen Vater und Tochter. Hier macht Liz ihren Vater klar, dass man die Gegenwart nur genießen kann, wenn man sich ihr stellt und Gefühle zulässt, was auch Trauer einschließt. Dieser Abschnitt hat mich stark berührt.Das Ende hat mir diesmal nicht so gut gefallen. Irgendwie fehlte mir hier die Dramatik etwas. Die Aufklärung lief mir hier zu „rund“. Das kam bei mir einem Spannungsknick gleich. Trotzdem vergebe ich 4 Lese-Sterne und spreche eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus.

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