Leonie Haubrich Was du nicht siehst

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Inhaltsangabe zu „Was du nicht siehst“ von Leonie Haubrich

Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz' Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz' Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?

Ein Thriller, der unter die Haut geht!

— Janosch79
Janosch79

Spannung und Überraschungen bis zum Schluss

— Synapse11
Synapse11

Wow! Was für eine krasse Story!!!

— MissJaneMarple
MissJaneMarple

Einfach nur genial - viele Wendungen mit denen man so nicht rechnet und ein Spannungsbogen der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

Nach kurzer Anlaufphase wahnsinnig spannend, verzwickt und packend! Ein toller Thriller, den ich nur empfehlen kann..

— Nepomurks
Nepomurks

Kurzweiliger und spannender Psychothriller zwischen Realität und Wahrnehmung.

— Patno
Patno

Wahrnehmung oder Einbildung? Spannend!

— Rebecca1120
Rebecca1120

Super Spannung und überraschendes Ende - toller Psychothriller!

— Alex1309
Alex1309

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    Was du nicht siehst
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    11. July 2017 um 14:51

    Meine Meinung:Liz ist Psychologin mit Leib und Seele und setzt sich sehr für ihre kleinen Patienten ein. In ihrem Leben allerdings läuft nicht alles so rund, sie hat Probleme mit ihrem Vater und viele Erlebnisse aus der Kindheit noch immer aufzuarbeiten. Dann geschieht um sie herum auch noch ein Mord und schon überschlagen sich die Ereignisse.Die Autorin hat hier nicht viele, dafür aber wahnsinnig tolle und authentische Charaktere erschaffen. Jeder hatte seine eigene, spezielle Persönlichkeit und in jeden konnte ich mich gut hineinversetzen, jeder war auf seine Art rätselhaft. Liz selbst ist mir allerdings eine ganze Weile auch ein kleines Rätsel geblieben, was ich super fand, denn so konnte die Spannung um ihre Person erhalten bleiben. Ich hatte hier bald einen Verdacht, dieser hat sich dann am Ende des Buches auch bestätigt, nachdem mir lange schon vorher vor Spannung fast der Atem weggeblieben ist. Ich hätte mir einige Stellen vielleicht noch ein bisschen dramatischer gewünscht, dennoch gab es in diesem Buch ein paar schöne Wendungen, sodass ich es absolut empfehlen kann.

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  • Ein Psychothriller, der mehr als fesseln kann

    Was du nicht siehst
    Janosch79

    Janosch79

    19. June 2017 um 17:30

    Mit "Was du nicht siehst" ist Leonie Haubrich erneut ein Thriller der besonderen Art gelungen.Inhalt: Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung?Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz' Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz' Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg.Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?Der Autorin gelingt es von Beginn an hervorragend mit den Ängsten der Hauptprotagonistin Liz zu spielen. Man kann sich genau in die Situation von Liz hineinfühlen. Dadurch entwickeln sich im weiteren Verlauf durch die bildhafte Sprache und die Ich-Perspektive viele Fragen für den Leser. Ist die Angst vor den Nachtfaltern echt berechtigt oder ist alles nur Einbildung? Ein klarer Pluspunkt ist auch der Perspektivenwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. So entwickelt der gesamte Thriller einen echten roten Faden. Bei der Figurenzeichnung von Liz ist ihre Angst vor den Nachtfaltern mehr als deutlich spürbar. Man kann ihre Phobie glaubwürdig nachvollziehen, was Leonie Haubrich auch sprachlich sehr gut umsetzt. Insgesamt ist "Was du nicht siehst" ein mehr als gelungener Thriller aus deutscher Feder, der sich vor anderen Größen des Genres überhaupt nicht verstecken muss.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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  • Wenn die Angst das Leben bestimmt

    Was du nicht siehst
    mabuerele

    mabuerele

    11. June 2017 um 20:46

    „...Sie war geschieden. Sie wollte ihr eigenes Leben führen, ihre eigenen Entscheidungen treffen...Nur waren Theorie und Praxis nicht zwangsläufig eine Einheit. Der Verstand war manchmal weiter als das Herz...“ Als Kind reagiert Elisabeth panisch, wenn Falter nachts im Schlafzimmer sind. Ihr Vater hat dafür kein Verständnis. Tiere werden nicht getötet, ist seine Devise. Seitdem sind Jahre vergangen. Liz, wie sich Elisabeth jetzt nennt, arbeitet als Psychologin. Als sie plötzlich einen Mann in ihrer Wohnung findet, schlägt sie ihn mit einer Vase nieder. Schwer verletzt kommt er ins Krankenhaus. Liz wird verhaftet, da die Polizei ihre Reaktion als unverhältnismäßig bewertet. Die Autorin hat einen fesselnden Thriller geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Sie wird einmal fortlaufend vom Zeitpunkt der Verhaftung erzählt, zum anderen im Rückblick beginnend 10 Tage vor der Verhaftung. Der Schriftstil unterstützt den Aufbau eines hohen Spannungsbogen und die Zuspitzung der Situation. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Dazu gehört auch, dass ich als Leser mitverfolgen darf, wie engagiert Liz sich in ihrem Beruf für die Rechte von Kindern einsetzt. Als Petersen, der aus dem Gefängnis entlassen wurde, sich in Liz` Nachbarschaft niederlässt, ruft Liz die Polizei, um den Mob aufzuhalten, der sich auf den Weg zu Petersens Wohnung gemacht hat. Ab diesem Tag aber kommen bei Liz Erinnerungen hoch, die sie überwunden glaubte. Plötzlich hat sie heftige Panikattacken, mit denen sie zwar umgehen gelernt hat, die sich aber psychisch und körperlich schwächen. Ursache ist Vorgänge in ihrer Wohnung, die sie sich nicht erklären kann. Außerdem erhält sie einen Brief mit schwarzem Rand und einem eigenartigen Spruch. Zwar ist sie geschieden, doch innerlich hängt sie noch an Christopher. Sie weiß, dass er für sie da ist, und ruft ihn an. Aber wird er ihr glauben, zumal der Brief nicht mehr auffindbar ist? Eine Aussprache mit dem Vater, den sie jahrelang gemieden hat und auf Christophers Rat hin aufsucht, um mit der Vergangenheit abzuschließen, endet im Streit. Sein Fanatismus und seine einseitige Sicht aufs Leben sind selbst für mich als Leser schwer zu ertragen. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet, Liz psychische Zerrissenheit deutlich zu machen. Von Tag zu Tag zweifelt sie mehr an ihren Wahrnehmungen und fällt in alte Handlungsmuster zurück. Aussagekräftige Dialoge sorgen für zusätzliche Höhepunkte im Handlungsgeschehen. Das Cover mit dem Gesicht und den Falter wirkt unruhig und rätselhaft. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, wie schwierig es ist, sich gegen raffinierte Manipulation zur Wehr zu setzen.

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    • 5
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2017

    LovelyBooks Spezial
    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und endet am 31.12.2017. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.11.2016 bis 31.12.2017 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2017 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2017 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2017-1400569386/ glanzente war wieder so lieb, und hat eine Liste mit Neuauflagen angelegt, die auch nach und nach ergänzt wird. Ihr findet sie hier: https://www.lovelybooks.de/thema/Neuauflagen-f%C3%BCr-die-Challenge-Krimi-gegen-Thriller-2017-1404878384/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Team Krimi:1. Postbote (2. Mercado)3. dorli 4. Bambisusuu 5. funny1 6. ChattysBuecherblog 7. faanie 8. hasirasi2 9. Lesezeichen16 10. janaka 11. buecherwurm1310 12. mabuerele 13. ChrischiD 14. mistellor 15. sommerlese 16. Bellis-Perennis 17. Katjuschka 18. danielamariaursula 19. claudi-1963 20. Michicorn 21. Wildpony 22. Wedma 23. Leserin71 24. clary999 25. saku 26. Barbara62 27. DaniB83 28. Caroas 29. Shanna1512 30. Traubenbaer 31. TheRavenking 32. Sabine_Hartmann 33. Schalkefan 34. Athene10077635. sophie20636. leaphelina37.Gelesene Bücher Januar: 21 Bücher Gelesene Bücher Februar: 69 BücherGelesene Bücher März: 68 BücherGelesene Bücher April: 92Gelesene Bücher Mai: 96Gelesene Bücher Juni: 58Zwischenstand: 404 BücherTeam Thriller:1. BeaSurbeck 2. calimero8169 3. lenicool11 4. glanzente 5. wortgewand 6. zusteffi 7. BookfantasyXY 8. KruemelGizmo 9. Jisbon 10. Floh 11. marpije 12. melanie1984 13. Janosch79 14. Steffi1611 15. Argentumverde 16. Thrillerlady 17. MelE 18. Sarlis 19. Brixia 20. MeiLingArt 21. Luzi92 22. katrin297 23. Lisa0312 24. Insider2199 25. Landbiene 26. lesebiene27 27. MissRichardParker 28. Joolte 29. Inibini 30. svenskaflicka 31. ScheckTina 32. Schluesselblume 33. LunaLuo 34. Luischen2002 35. fredhel 36. kalestra 37. Katharina99 38. Meteorit39. Gelesene Bücher Januar: 29 Bücher Gelesene Bücher Februar: 41 BücherGelesene Bücher März: 35 BücherGelesene Bücher April: 30Gelesene Bücher Mai: 36Gelesene Bücher Juni: 20Zwischenstand: 191 Bücher

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    • 665
    kubine

    kubine

    01. June 2017 um 17:22
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  • Was du nicht siehst

    Was du nicht siehst
    Pucki60

    Pucki60

    30. May 2017 um 12:19

    Die Geschichte beginnt damit, das die kleine Elizabeth nachts in ihrem Bett liegt und vor den Nachtfaltern fürchterliche Angst hat. Ihre Mutter ist krank und darf nicht gestört werden und der Vater hat kein Verständnis für seine Tochter. Jahre später ist Liz Kinder- und Jugendpsychologin geworden. Vor kurzem ist Hans Petersen nach seiner Haftentlassung in die Nachbarschaft von Liz gezogen.  Sie soll ihn bei einem Einbruch in ihr Haus brutal verletzt haben, ist von der Polizei verhaftet worden und wird verhört. In zwei Handlungssträngen werden die letzten 11 Tage vor der Haftung und die Zeit im Gefängnis erzählt. In den letzten Tagen sind sonderliche Dinge passiert, Briefe verschwinden aus Liz Haus und der Hund der Freundin verschwindet spurlos. Auch wird ein Kaplan ermordet aufgewunden. Der ehemalige Lebensgefährte von Liz verhält sich sehr sonderbar und rätselhaft. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven wird von Anfang an Spannung aufgebaut. Liz ist mir sehr sympathisch und ich hatte das Gefühl, es wird ihr übel mitgespielt. Es passieren viele unerklärliche Dinge und die Frage ist, was ist wahr und was existiert nur in Liz Einbildung. Das Ende ist dann umso überraschender und war absolut nicht zu erwarten. Schon in einem früheren Buch hat die Autorin genauso mit Fiktion und Wirklichkeit gespielt und das ist der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Buch habe. Aus diesem Grund vergebe ich 4 Punkte, kann aber eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Fans dieses Genre aussprechen.  

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    • 3
  • Was siehst Du?

    Was du nicht siehst
    anja_bauer

    anja_bauer

    16. May 2017 um 18:48

    Liz ist eine angesehene Kinder und Jugendpsychologin.  Als der angebliche Kindermörder Hans Peter in ihrer Nachbarschaft zieht, gibt sie ihm eine zweite Chance. Doch mit dem Einzug geschehen merkwürdige Dinge. Liz meint, dass jemand in ihrer Abwesenheit in dessen Wohnung war. Auch bekommt sie merkwürdige Briefe. Weitere Dinge geschehen und sie wendet sich an ihren Exmann Christopher. Doch niemand glaubt ihr und ihr Ex macht sich Sorgen wegen ihr Verhalten. Dann geschieht ein Mord und Liz wird wegen Körperverletzung verhaftet. Ist sie wirklich unschuldig, wie sie behauptet? „Was Du nicht hat siehst“ von Leonie Haubrich ist ein spannender Psychothriller. Am Anfang lernt man Liz kennen und ihre Lebens Situation. Nach und nach wird man in das Geschehen hineingezogen und man fragt sich, wer will was Böses für Liz. Die Spannung steigt stetig, zumal sie allein dasteht. Leonie Haubrich schafft es, dass man sich in seiner eigenen Wohnung nicht mehr sicher fühlt und man sich dort über die Schulter beim Lesen guckt. Außerdem führt sie oft auf eine falsche Fährte und so bleibt lange das Täter Aha aus.  Die Protagonisten sind einen symphytisch und auch die Verzweiflung von Liz spürt man genau. Was mich doch hier ein wenig irritiert, sind die Nachtfalter. So richtig habe ich da nicht durchgeblickt. Aber eigentlich hat es, so wie mir scheint, etwas mit ihrer Kindheit zu tun. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, sonst geht die Spannung verloren. Das Cover ist ansprechend. Schlicht und einfach in Schwarz und Weiß Töne gehalten und mit einen schlafenden (toten) Mädchen, wo im Vordergrund ein Achtfalter ist. Dieses Cover verspricht schon allein eine spannende Lektüre. Ich jedenfalls bin in die Tiefe der Seele gereist, so wie die Widmung für mich in diesem Buch von Leonie Haubrich steht.Einfach aber wirkungsvoll, so kann ich diesen Psychokrimi beschreiben, mit überraschenden Ende.

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  • Die eigene Angst bewirkt viel

    Was du nicht siehst
    MeiLingArt

    MeiLingArt

    11. May 2017 um 17:08

    Ein Psychothriller sollte es für mich mal wieder sein und so griff ich zu Leonie Haubrich´s "Was du nicht siehst".  Inhaltsbeschreibung: "Was ist Realität? Was Fantasie? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz´ Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz´ Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?" Meine persönliche Meinung: Leonie Haubrich schreibt mit einer sehr angenehmen Art, man kann einfach so in den Zeilen dahin fliegen. Es ist einfach toll, wenn ich ein Buch in der Hand habe und so fluffig vor mich hin lesen kann, ohne dass große Komplikationen durch zu viele Schachtelsätze oder ständige Fremdwörter entstehen. Gerade wenn es dann mal spannend wird, wird das Buch richtig zum Pageturner... ... was mir hier leider total fehlte. Gucken wir mal genauer hin: Die Protagonistin Liz´ ist Kinder- und Jugendpsychologin und erleidet selbst auf gefühlt jeder zehnten Seite eine Panikattacke vom Feinsten. Gut, dafür kann sie ja nichts, doch hat sie diese Erkrankung noch nicht so wirklich im Griff abgesehen ihres Fachwissens, sprich dem rationalen Denken darüber. Alle anderen auftauchenden Charaktere wie ihr Exmann, der Nachbar, die Freundin usw  bleiben für mich blass. Kurzzeitig erscheinen manche im Rampenlicht, doch treten sie aus diesem zurück, bleiben sie einfach nicht groß in Erinnerung. Liz im Übrigen auch nicht.  Die Handlung hat für mich leider keinen aufzeigbaren roten Faden. Ich sehe hier einen Schauplatz mit einer Patientin von Liz, ich sehe da den Schauplatz mit dem Bruder des Exmanns, ich sehe hier die Bühne mit Liz´ Ehe zu ihrem Exmann, und im Endeffekt las ich ganz viel, doch brachte mir das alles keinerlei Spannung, Gruselei oder sogar richtigen Psychotrill.  Auch dem Ende kann ich leider nur beimessen, dass es richtig unspektakulär ablief. Ich kann hier leider gar nichts aufwarten, was mit einer Spannungskurve oder ein bisschen Aufregung und Nervenkitzel zu tun gehabt hätte. So leid es mir tut, vergebe ich hier nur 2 von 5 Sterne, als Roman ist das Buch schnell gelesen. 

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  • Was geht hier vor?

    Was du nicht siehst
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    05. May 2017 um 21:25

    Inhalt:Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz' Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz' Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?Quelle: KlappentextMeinung:Schon nach den ersten paar Kapiteln, weiß man nicht mehr genau, ob Liz eine ernstzunehmende Psychose hat oder, ob ihr jemand wirklich übel mitspielt.Niemand scheint ihr zu glauben, die Polizei nicht und auch nicht ihre engsten Vertrauten.Ihr Ex-Mann steht ihr zwar bei, versucht sie aber zu analysieren und dadurch zu beschwichtigen.Ihre beste Freundin macht Liz schreckliche Vorwürfe, wegen des Hundes und glaubt ihr die Geschichten, vom nächtlichen Besucher auch nicht. Sie ist viel zu sehr mir ihrem eigenen Leid beschäftigt. In kurzen Kapiteln, die zunächst auf dem Polizeirevier und in Rückblicken spielen, entspinnt sich ein Psychothriller vom Allerfeinsten, der in einer großen Überraschung endet.Der Schreibstil ist leicht zu lesen und durch die durchgehende Spannung liest sich das Buch weg, wie nix. Fazit:Ein Thriller genau nach meinem Geschmack! Absolute Leseempfehlung von mir!

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    • 7
  • Nachtfalter

    Was du nicht siehst
    tweedledee

    tweedledee

    05. May 2017 um 14:18

    Die Kinder- und Jugendpsychologin Liz Günther hat sich vor zwei  Jahren von ihm Mann scheiden lassen, seitdem lebt sie allein in ihrem Haus, in dem auch ihre Praxisräume untergebracht sind. Sie geht in ihrem Beruf auf und engagiert sich für die Kinder, oft muss sie sich gegen Lehrer oder die Schulleitung behaupten, um das Beste für ihre kleinen Patienten herauszuholen. Der Alptraum beginnt, als sie eine Trauerkarte ohne Absender bekommt, in der ein Bibelspruch steht. Liz bemerkt, dass in ihrem Haus kleine Dinge anders liegen, sie hegt den Verdacht dass jemand heimlich ihr Haus betritt. Oder bildet sie sich das nur ein? Dann verschwindet der Hund ihrer Freundin, auf den sie aufpassen sollte und nachts steht ein Fremder in ihrem Garten. Schließlich geschieht  ein Mord.... In kurzen Kapiteln rollt sich die Story auf, ganz zu Anfang gibt es eine Episode aus Liz Kindheit, die erklärt, wieso sie eine Phobie vor Nachtfaltern hat. Diese Angst ist sehr real geschildert, die Ängste eines kleinen Mädchens vor der Dunkelheit, wenn die Falter in ihr Zimmer eindringen. Und das ungeschickte Vorgehen des Vaters, der ihre Ängste nicht verstehen kann und mit Strafe droht. Nachdem Liz Mutter gestorben war, ist der Kontakt zu ihrem Vater nach und nach weniger geworden, jetzt sind schon zwei Jahre vergangen seit sie ihn zuletzt gesehen hat. Ihr Entsetzen ist greifbar, als sie feststellen muss, dass sich ein Fremder Zutritt zu ihrem Haus verschafft hat und in ihren Sachen wühlt. Als sie ihrem Exmann, zu dem sie einen guten Kontakt hat, von dem Brief und ihren Vermutungen erzählt, ist ebendieser verschwunden. Kein Wunder, dass er ihr nicht glaubt. Der Aufbau der Geschichte ist clever gelöst. Als Liz einen Einbrecher in ihrem Haus niederschlägt und nicht klar ist ob er überleben wird, wird sie in Gewahrsam genommen und muss die Nacht bei der Polizei verbringen. Ab diesem Punkt werden die letzten Tage vor diesem Ereignis geschildert, mit jedem Abschnitt, jedem Tag erfährt man mehr über Liz und kommt dem schicksalhaften Ereignis näher, so dass sich die Spannung enorm steigert. Wie von der Autorin gewohnt ist der Schreibstil locker und flüssig zu lesen, die Protagonisten sind gut beschrieben. Einziger kleiner Kritikpunkt ist das Ende, das mich nicht ganz überzeugen konnte. Fazit: Insgesamt bietet das Buch viel psychologische Spannung und Atmosphäre, ganz wie ich es bei einem Thriller liebe.

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  • Was ist Wirklichkeit? - sehr spannnder Thriller

    Was du nicht siehst
    thora01

    thora01

    03. May 2017 um 11:15

    Inhalt/Klappentext:Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz’ Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz’ Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?Meine Meinung:Wundervoller Thriller. Er ist sehr spannend und tiefgründig. Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten sind sehr spannende Charaktere. Sie sind sehr detailiert geschrieben und wirken mit ihren kleinen Macken sehr realitätsnah. Die Story ist sehr spannend. Sie greift sehr tief in die Psyche der Protas ein. Für mich spielt die Autorin perfekt mit den unterdrückten Ängsten der Leser. Die Geschichte ist sehr spannend und extrem undurchsichtig. Ich konnte lange die Zusammenhänge nicht erkennen. Sehr spannend und überraschend war für mich der Schluss. Mit diesem Ende habe ich keine Sekunde gerechnet.Mein Fazit:Toller Thriller. Er konnte mich sofort überzeugen.

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  • Nach kurzer Anlaufphase wahnsinnig spannend, verzwickt und packend! Ein toller Thriller...

    Was du nicht siehst
    Nepomurks

    Nepomurks

    02. May 2017 um 16:28

    Liz verletzt einen Mann in ihrem Haus - lebensgefährlich. Sie beruft sich auf Notwehr und nennt das Opfer einen Einbrecher. Die Polizei hat Zweifel an dieser Version.. Doch was hat sich in Liz‘ Haus zugetragen? Was steckt hinter dieser scheinbar verzweifelten Tat?! Im Grunde ist nichts so, wie es scheint. Alles ist verworren und undurchsichtig, bis nach und nach Licht ins Dunkel kommt… Und alles in einem anderen, ganz neuen Licht zeigt.„Was du nichts siehst“ ist der neueste Thriller von Leonie Haubrich. Ein Roman, der zwar erst langsam in Fahrt kommt, dann aber jede Menge Nervenkitzel und unerwartete Wendungen zu bieten hat! Die Figuren wirkten auf mich anfangs noch ein wenig fahrig und ich musste mit den Charakteren, wie auch der Handlung erst einmal warm werden, bevor es mich dann richtig gepackt hat. Liz ist meiner Meinung nach zum Beispiel nicht unbedingt eine Person, die man gleich sympathisch nennen würde. Ein wenig konfus, dazu berechnend und beinahe psychopathisch wirkt sie zu Anfang. Doch man blickt nach und nach hinter die Fassaden und erkennt dann schließlich auch ein Muster in den Entwicklungen und Handlungen. Richtig spannend wurde es in etwa ab Mitte des Buches, bis dahin bauen sich die Erzählstränge noch vage auf und verweben sich subtil immer weiter miteinander. Unheimliche Nacht-Falter, Liz‘ Paranoia und die Männer in ihrem Leben – das alles ergibt irgendwann im Verlauf einen klareren Sinn und bringt einige Überraschungen mit sich. Mir gefielen der eingängige Schreibstil, sowie die sich langsam aufbauende Spannung letztlich sehr gut. Zudem ist das Buch doch recht kurzweilig und bleibt in der Länge absolut überschaubar. Wer Psycho-Thriller mag, wird hier meines Erachtens bestens bedient. Ein gut konzipierter und ziemlich spannender Thriller, den es sich zu lesen lohnt! Deshalb 5 Sterne.

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  • Unheimlich und bedrückend

    Was du nicht siehst
    Xanaka

    Xanaka

    01. May 2017 um 18:20

    Elisabeth Günther, genannt Liz, hatte keine leichte Kindheit. Die Krankheit und der frühe Tod der Mutter haben sie traumatisiert. Dazu kommt noch ihre extreme Angst vor Nachtfaltern. Ob diese Ängste dazu führen, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychologin geworden ist, erfährt man nicht. Sie ist überaus erfolgreich und in der Lage den hilfesuchenden Menschen zu helfen. Und doch holen sie eines Tages ihre Ängste wieder ein. In ihrer Wohnung tauchen plötzlich wieder diese Nachtfalter auf. Dieses Flattern der Falter, ihr unkontrolliertes Fliegen gegen die Fenster, lassen die Ängste von damals wieder auferstehen. Auch das sie merkwürdige Briefe erhält, die dann plötzlich aus der Wohnung wieder verschwunden sind, macht die Situation nicht leichter. Es geschehen in kurzer Zeit immer mehr mysteriöse Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Ein Toter, der in ihrer unmittelbaren Nähe gefunden wird, der Hund auf den sie aufpassen soll, verschwindet aus der Wohnung. Sie kann sich das alles nicht erklären. Hat vielleicht Hans Petersen, der gerade entlassene Sträfling in ihrer Nachbarschaft damit zu tun?Leonie Haubrich ist es auch mit diesem Buch wieder gelungen, dass der Leser sich komplett in der Situation und den Ängsten von Liz wiederfindet. Mit einer unglaublichen Intension werden die Gefühle der Protagonistin so anschaulich beschrieben, dass ich diese fast selbst erleben könnte. Und doch kommen da auch Zweifel beim Lesen, vielleicht ist es ja doch alles nur Einbildung? Die Verunsicherung ist groß. Das Buch ist komplett aus der Sicht von Liz geschrieben. So konnte ich umso mehr die Ängste, die anwachsende Panik und auch ihre Hilflosigkeit nachvollziehen. Interessant fand ich auch die Vorgehensweise der Autorin, in dem sie uns abwechselnd die aktuellen Ereignisse und die zurückliegenden Geschehnisse erleben lies. Dadurch verstärkte sich die Spannung zusätzlich. Beängstigend und geradezu unheimlich beschreibt die Autorin die Phobie der Protagonistin vor den Nachtfaltern, die sogar Panikattacken erleidet beim geringsten Anzeichen auf Nachtfalter. Die Worte sind so intensiv, dass ich beim Lesen selbst Angst vor diesen Faltern bekam.Leonie Haubrich ist eine großartige Erzählerin. Wieder ist es ihr gelungen mich mit ihrem Buch absolut zu fesseln. Von mir gibt es dafür eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.  

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  • Wieder einmal ein toller Thriller aus der Feder von Leonie Haubrich

    Was du nicht siehst
    BeaSurbeck

    BeaSurbeck

    01. May 2017 um 15:42

    Was du nicht siehst von Leonie Haubrich Inhaltsangabe / Klappentext: Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz’ Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz’ Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf? Meine Meinung: Für mich war es nicht der erste Thriller den ich aus der Feder von Leonie Haubrich gelesen habe, aber „Was du nicht siehst“ war so ganz anders wie die Thriller die ich zuvor von ihr gelesen habe. Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Genau diese Fragen begleiteten mich von Anfang bis Ende – ich konnte bis kurz vor Schluss all diese Fragen nicht beantworten. Schon das erste Kapitel war sehr fesselnd, man lernt Liz als kleines verängstigtes Kind kennen das man am liebsten in die Arme nehmen und trösten möchte. Danach gibt es einen enormen Zeitsprung und man hat die erwachsene Liz vor sich. Dieses Mal ist sie nicht verängstigt, sondern am Rande der Verzweiflung. Der Thriller beginnt in der Gegenwart und danach wechselt die Perspektive immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Besonders blutig geht es in dem Thriller nicht zu, dafür aber ist er enorm spannend und sehr fesselnd, man ist einfach nur gespannt was als nächstes passiert. Man saugt alles förmlich in sich auf und dabei grübelt man immer wieder darüber und sucht nach einer plausiblen Erklärung für das Ganze. Es gab immer wieder Wendungen die ich (meinte) richtig zu deuten, aber letztendlich war ich kurz vor dem Ende immer noch so schlau wie am Anfang. Die einzelnen Charakter haben mir sehr gut gefallen – sie waren alle so dargestellt das man sie nicht durchschauen konnte und jeder einzelne mir Rätsel aufgab. Sie waren nicht unsympathisch, aber irgendwie auch nicht geheuer. Viele Verwicklungen und Wendungen hielten die Spannung von Anfang bis Ende auf einem sehr hohen Niveau. Der Schreibstil passt zur Geschichte, leicht verständlich und sehr fesselnd und Cover und Titel runden das Gesamtpaket wunderbar ab. Mein Fazit: Meine Erwartungen an den Thriller haben sich erfüllt und somit kann ich eine Leseempfehlung aussprechen und fünf Sterne vergeben.

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  • Einbildung ...oder doch nicht ?

    Was du nicht siehst
    Igela

    Igela

    26. April 2017 um 14:12

    Dr.Liz Günther arbeitet als Kinder und Jugendpsychotherapeutin und engagiert sich sehr für ihre Patienten. Aus gutem Grund, denn auch sie kennt teilweise die Probleme ihrer Schützlinge. Sie hatte selbst eine schwere Kindheit und leidet noch heute an einer Insektenphobie.Als seltsame Dinge in ihrer Wohnung und ihrem Leben geschehen,weiss Liz erst nicht ob sie sich das einbildet. Doch dann geschieht in einer Kirche in der Nähe ein Mord und auf der Brust des Toten wird ein Brief mit Bibelversen gefunden.Liz kommt dieser Brief bekannt , sehr bekannt vor....Dieser Thriller aus der Feder von Leonie Haubrich, das das Pseudonym von Heike Fröhling, hat mich sehr gefesselt. Der schnörkellose Schreibstil und die kurzen Kapitel taten das Uebrige und so habe ich diesen Psychothriller in einem Tag gelesen.Liz wird verhaftet und abwechselnd wurden die Kapitel "auf dem Polizeirevier" und rückblickend erzählt. Dadurch wurde der Spannungsbogen immer höher und höher geschraubt. Gerade diese rückblickend erzählten Kapitel hatten es in sich, denn ich empfand den Plot, die Idee und die Ausführung als sehr durchdacht und fesselnd. Gerade die Passagen, in denen die Phobie von Liz beschrieben werden, sind hervorragend und authentisch geschrieben. Da ich selbst an einer Phobie leide, wenn auch nicht so ausgeprägt und nicht an einer Insektenphobie , erlaube ich mir die Einschätzung. Sehr gute Recherchen spürt man bei der Arbeit von Liz. Als Therapeutin behandelt sie auch ein Mädchen mit ADHS, die Zusammenarbeit mit der Schule und dem Kind :auch wieder sehr authentisch! Liz tappt lange Zeit im Dunkeln, wer und ob überhaupt jemand ihr Böses will.  Da ist sie nicht die Einzige...auch ich habe lange Zeit gerätselt ob und was denn dran ist mit all den Dingen ,die geschehen. Die Auflösung hat mich sehr überrascht , war jedoch sehr schlüssig und logisch !

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  • Was du nicht siehst - wieder ein toller Thriller von Leonie Haubrich

    Was du nicht siehst
    KerstinMC

    KerstinMC

    24. April 2017 um 20:47

    Das Cover ist in Grautönen gestaltet. Im oberen drittel ist das Gesicht einer schlafenden Frau zu sehen. Die Lippen leicht geöffnet mit Rissen oder ähnliches in den Mundecken. Unterhalb des Gesichts ist ein Falter zu sehen, dieser ist überdimensional groß dargestellt. In der unteren Hälfte wird das Bild vom Titel komplementiert. Für mich ist das Cover sehr stimmig und passend zum Inhalt. Die Protagonisten der Geschichte, Elisabeth, Liz genannt ist eine verschlossene Person. Sie arbeitet als Kinder- und Jugendpsychologin und setzt sich für ihre kleinen Klienten voll und ganz ein. Dabei vergisst sie, an sich selbst zu denken. Ihr Ex-Partner und ihre Freundin Vanessa sind ihre einzigen sozialen Kontakte. Die Kapitel sind in der Sie- Perspektive aus Sicht der Hauptperson geschrieben. So erfahre ich als Leser nur das, was Liz auch weiß. Und bin genau wie Liz den Nachtfaltern hilflos ausgeliefert. Die Geschichte startet mit dem Prolog (Kapitel 1). Dort steigen wir ein in Elisabeths Kindheit und der Frage: „Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?“. Von dort geht es in zwei Zeitsträngen weiter. Ich finde es immer wieder spannend zum Einen am Ende der Geschichte anzufangen, hier dem Polizeirevier und zum Anderen den Weg dort hin Stück für Stück zu erleben. Ich habe die 230 Seiten innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ich mag den Schreibstil von Leonie Haubrich und die kürze der Romane. Genau die richtige länge für ein verregnetes Wochenende. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Vielen Dank an Heike Fröhling bzw. Leonie Haubrich für das Rezensionsexemplar.

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