Wer Finsternis sät

von Leonie Lastella 
4,6 Sterne bei25 Bewertungen
Wer Finsternis sät
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clary999s avatar

Spannend, düster und nervenaufreibend!

sommerleses avatar

Grandioser Thriller, der mit tollen Protagonisten aufwartet und super inszeniert ist. Wäre toll als Filmgrundlage!

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Inhaltsangabe zu "Wer Finsternis sät"

Dein Leben ist eine Lüge.
Deine Mutter war nie tot.
Bis heute.

Joes Welt gerät ins Schwanken, als die Polizei in seinem Elternhaus auftaucht. Seine seit Langem tot geglaubte Mutter wurde auf bestialische Weise ermordet.
Und sie ist nicht das einzige Opfer. Joes Leben zerbricht, denn plötzlich steht er im Fokus des Killers, der jeden mit in die Finsternis zieht, der Jo etwas bedeutet.

Der neue Gänsehautthriller der Zweitplatzierten des NordWordAwards 2013

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9789963526383
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:275 Seiten
Verlag:bookshouse
Erscheinungsdatum:11.11.2014

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Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    ✎ Leonie Lastella - Wer Finsternis sät

    Ich habe den zweiten Teil dieser Reihe - ich geh davon aus, es ist eine ;) - gewonnen und wollte diesen ersten Teil (noch schnell) voran stellen, sodass ich nicht wieder mittendrin anfange, was ja meine Spezialität zu sein scheint. xD
    Anfangs ist der Thriller noch etwas verhalten. Es geht viel um Nebensächliches - was teilweise natürlich auch wichtig ist, aber manche Passagen hätten für mich ein bisschen kürzer sein können. Ich hatte mich hier vollkommen auf einen (Psycho)Thriller eingestellt und wurde ein wenig enttäuscht, denn der Thrilleranteil ist für mich einfach ein bisschen zu wenig.
    Nichtsdestotrotz weiß Leonie Lastella mit der Sprache umzugehen, schreibt klar und deutlich, verwendet einen leichten Schreibstil und erzeugte so manches Mal Gänsehaut bei mir. Dennoch war es mir irgendwie alles nicht genug. Es war nichts Neues. Relativ schnell war mir eigentlich klar, wer der Täter ist, auch wenn ich bis zum Schluss auf die endgültige Auflösung warten musste. Auch das Handeln einiger Protagonisten konnte ich quasi teilweise voraussehen, weil es solche schon sehr oft in Geschichten gab.
    Gut gefallen haben mir die Perspektivwechsel - für so etwas bin ich ja immer zu haben, wenn sie toll ausgearbeitet sind.
    Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit dem ein oder anderem Protagonisten im nächsten Teil. Ich bin sehr gespannt, was die Autorin dieses Mal geschrieben hat und ob sie mich vielleicht damit überzeugen kann..

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    mimimaus01s avatar
    mimimaus01vor 3 Jahren
    Nichts ist, wie es scheint...

    Im Thriller „Wer Finsternis sät“ von Leonie Castella lernen wir Jo kennen. Jo ist ein 17 Jähriger Gymnasiast, und erlebt gerade seine erste große Liebe mit Emma. Er hat zwar einige Probleme in der Schule, doch soweit ist sein Leben ganz in Ordnung.

    Doch eines Tages steht die Polizei vor der Türe, und verhaftet ihn wegen des Mordes an seiner Mutter. Jo fällt aus allen Wolken. Sein Vater hat ihm zwölf Jahre verschwiegen, dass seine Mutter in gar nicht weiter Ferne gelebt hat. Er ist zutiefst enttäuscht, und haut von zu Hause ab.

    Aber wie soll er beweisen, dass er weder seine Mutter kannte, noch diese ermordete?

    Und dann gibt es noch Jael. Er ist ein wahres Monstrum durch und durch. Jael ist durch den Mißbrauch des Großvaters an seiner Mutter entstanden. Es stellt sich heraus, dass Jo und Jael Halbbrüder sind.

    Ein Kriminalkommissaranwärter und ein Kriminalkommissar lassen diesen Thriller zu einem tollen Werk wachsen.

    Aber bis zu dieser Erkenntnis ist ein langer Weg, den ich hier natürlich nicht verraten werde.


    Ich habe diese Rezension bewusst kurz gehalten, da ich diesen Thriller so genial finde, dass ich hätte spoilern müssen. Ich habe ihn in einem Rutsch durchgelesen, und werde ihn immer nur weiterempfehlen können!

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    Gracey_Vs avatar
    Gracey_Vvor 4 Jahren
    Sehr packender Thriller

    Drei unterschiedliche Charaktere, eine spannende Handlung: Jo wird beschuldigt, seine Mutter ermordet zu haben und dabei ist diese doch schon vor 12 Jahren gestorben. Hannes ist der einzige bei der Polizei, der ihm zu glauben scheint und Jo hilft. Jael dagegen hatte eine schlechte Kindheit und fühlt sich selbst eher zum Bösen hingezogen.

    In letzter Zeit habe ich nicht sehr viele Thriller gelesen, da ich dachte, schon alles zu kennen. Oft verlaufen die Handlungen ja gleich und es ist eh der Charakter, mit dem man am wenigsten (oder gerade deswegen vor allem?) gerechnet hätte.
    Dieses Buch hat mich positiv überrascht, weil ich einen guten, aber wenig originellen Thriller erwartet hatte. Leseprobe und Buchtrailer sahen toll aus, aber auch so fand ich das Buch noch besser als das, was ich erwartet hatte.
    Zuerst einmal die Charakere: Sie sind total gelungen und vor allem die Abschnitte mit Jael sind gruselig und bedrückend. Und dabei weiß man irgendwie nie, was man von dem Charakter nun zu halten hat. Auch die anderen haben mir aber gefallen und es gibt noch weitere Charaktere, die wirklich gut sind.
    Die Geschichte zwingt einen quasi dazu, das Buch aufzuschlagen und dann nicht mehr zur Seite zu legen. Man weiß nie, was kommt und ist oft überrascht, zu welchen Wendungen es nun gekommen ist.

    Mir hat das Buch richtig gefallen.

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    Leelas avatar
    Leelavor 4 Jahren
    Spannend

    Jo ist 17 Jahre alt und hielt sich Leben bisher für in Ordnung, doch dann stellt er fest, dass er anscheinend jahrelang belogen wurde: Seine Mutter soll seit 12 jahren tot gewesen sein, doch nun beschuldigt ihn auf einmal die Polizei, sie umgebracht zu haben. Jos Mutter ist jedoch nicht die einzige Tote und Jo muss darum kämpfen, seine Unschuld zu beweisen; nur seine Freundin und der Polizist Hannes glauben ihm. Während Jo mit seinen Problemen zu kämpfen hat, scheint der Killer ein Auge auf ihn geworfen zu haben...

    "Wer Finsternis" säht ist ein spannender Thriller, der aus Sicht dreier unterschiedlicher Protagonisten erzählt wird. Normalerweise mag ich diese schnellen Perspektivenwechsel nicht, aber hier ist er gut gelungen, denn die Einblicke in die Gedanken von Hannes und Jael machen die Geschichte erst richtig spannend und oft wird man als Leser auf falsche Fährten geführt. Teilweise sorgt es für eine ziemlich andere Sicht auf die Geschichichte und hat mir gut gefallen.

    Die Geschichte ist schön düster und gibt dem Leser die Möglichkeit, selbst ein wenig mitzuraten. Es bleibt auf jeden Fall bis zum Ende spannend und teilweise tun sich gruselige Abgründe auf. Ein gelungener Thriller.

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    Albel_Noxs avatar
    Albel_Noxvor 4 Jahren
    Hochspannung

    Jo führt ein relativ normales Leben, bis die Polizei bei ihm auftaucht und ihn beschuldigt, seine Mutter ermordet zu haben, die allerdings seit vielen Jahren tot sein soll.
    Offensichtlich hatte sie noch gelebt, wurde nun aber von einem Killer umgebracht, der sich noch weitere Opfer sucht.
    Jo versteckt sich nun nicht nur vor der Polizei, sondern kann es auch seinem Vater nicht verzeihen, dass er ihn all die Jahre belogen hat. Doch wieso?

    Anhand von drei Charakteren erzählt Leonie Lastella diese spannende Geschichte, die mich bis zum Ende gefesselt hat. Man weiß quasi nie, was als nächstes passieren wird und die häufigen Perspektivenwechsel sorgen zusätzlich dafür, dass man weiterlesen will. Vor allem Jaels Abschnitte fand ich sehr interessant un vermitteln dem Leser einen Einblick in eine ganz schön kranke Psyche. Toll gemacht.

    Jo und Hannes sind da eher die Charaktere, mit denen man mitfiebern kann und sympathisch, gut beschrieben werden sie alle drei.

    Dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen.

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    janakas avatar
    janakavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein düsterer und spannender Thriller mit überzeugenden Protagonisten.
    "Ich bin das Böse"

    Jo Halken ist ein sympathischer siebzehnjähriger Junge und frisch in Emma verliebt, als er eines Tages aus der Bahn geworfen wird. Die Polizei steht vor der Tür und beschuldigt ihn seine Mutter Liana Kolbe umgebracht zu haben. Was Jo absolut nicht versteht, da seine leibliche Mutter angeblich seit 12 Jahren tot ist. Sein Vater und seine Stiefmutter haben ihn jahrelang belogen, Jo fühlt sich verraten und völlig allein.
    Leider ist Liane Kolbe nicht das einzige Opfer, weitere Leichen mit demselben Tatmuster werden gefunden. Einzig Emma und Polizeianwärter Hannes Cort glauben an Jo's Unschuld.
    Dann gerät auch Jo ins Visier des Täters. Eine gnadenlose Jagd beginnt…

    Der Thriller "Wer Finsternis sät" von Leonie Lastella beginnt mit einem spannenden und düsteren Prolog. Das Böse hat einen Namen… Jael.
    Der Spannungsbogen wird gleich zu Anfang gut gespannt und auch die ganze Zeit über gehalten.
    Zum Finale wird er dann nochmal kräftig angezogen. Langweile kam hier überhaupt nicht auf.

    Der Schreibstil ist fesselnd, angenehm zu lesen und auch wenn es komisch klingt, es macht Spaß diesen Thriller zu lesen. Er hat einen Suchtfaktor… nur noch ein paar Seiten…
    Die Beschreibungen von den Orten und Geschehnissen sind authentisch und detailgetreu, mein Kopfkino lief die ganze Zeit auf Hochtouren.

    Mit Jo und Hannes hat die Autorin zwei Protagonisten ins Leben gerufen, die man einfach mögen muss. Die Autorin hat die innerliche Zerrissenheit von Jo gut beschrieben, seine Wut, seine Traurigkeit und auch dieses Gefühl des Alleinseins. Als Mutter möchte man ihn einfach nur in den Arm nehmen.
    Hannes Begabung aus bestimmten Einzelteilen schnell die Zusammenhänge zu erkennen, finde ich einfach nur faszinierend. Auch glaubt er die ganze Zeit an Jo's Unschuld, all dass macht ihn mir sehr sympathisch.

    Mittels des Perspektivwechsels taucht der Leser in die Gedankenwelt des Bösen und nimmt Teil an seinen Gefühlen, Abgründe der menschlichen Seele tun sich auf.

    Fazit:
    Dieser spannende und fesselnde Thriller bekommt eine eindeutige Leseempfehlung und 5 Sterne von mir, ein Muss für alle Thriller-Fans.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Grandioser Thriller, der mit tollen Protagonisten aufwartet und super inszeniert ist. Wäre toll als Filmgrundlage!
    Die Finsternis des Bösen

    "*Wer Finsternis sät*" heißt der zweite Thriller von "*Leonie Lastella*". Sie ist Zweitplatzierte des NordWordAwards 2013 und Thrillerfans sollten sich diesen Namen merken. Das Buch erscheint  im Verlag "*bookshouse*".

    Jo steht vor dem Abitur, ist verliebt in Emma und hat in der Schule Probleme. Doch dann gerät seine Welt erst richtig ins Schwanken, als die Polizei ihn für den Mörder seiner eigenen Mutter hält, die er schon seit Jahren tot glaubt. Das brutale Morden geht weiter und Jos Leben droht zu zerbrechen. Nur Emma und Polizeianwärter Hannes Cort glauben an Jos Unschuld. Eine verzweifelte Flucht vor der Finsternis beginnt.

    "*Das Böse wurde nicht geboren. Es wuchs heran. Es wurde geformt in einem Zimmer, in das nur wenig fahles Licht drang, in einem Haus voller Finsternis, im Körper eine unscheinbaren Jungen.*" Seite 7

    Mit so einem düsteren Anfang kann ein Thriller einfach nur punkten und die Leser in seinen Bann ziehen. Leonie Lastella hat es aber geschafft, die Spannung weiterhin hoch zu halten und den Leser zu fesseln.

    Dazu bedient sie sich eines flüssigen Erzählstils, der dem Mörder und den Gejagten direkt in die Seele schauen lässt und Ängste oder kranke Gedanken offen darlegt und deutlich beschreibt. Man sieht das Kranke und psychisch Gestörte des Mörders und merkt, wie es von ihm Besitz ergreift und die Taten vollbringen lässt.
    Doch auch die guten Seiten sind einfühlsam gezeigt. Die erste Verliebtheit zwischen Jo und Emma berührt sehr eindringlich und das persönliche Vertrauen, das Hannes in Jo legt, lässt die Hoffnung in das Gute im Menschen wieder aufkeimen.

    Die Geschichte lebt von ständig wechselnden Perspektiven zwischen den Guten, Jo und Hannes, und dem Bösen, Jael. Dazwischen sind die packenden Ermittlungen gesetzt und bringen immer wieder neue Erkenntnisse und Zusammenhänge ans Licht. Die Schauplätze hat man bildhaft vor Augen und findet sich mal im dunklen unheimlich wirkenden Wald wieder, dann in einer romantisch anmutenden Baumhütte oder in einem gespenstischen verlassenen Haus. 
    Diese Beschreibung zeigt das Ganze schon fast wie einen ablaufenden Film und verdient meiner Meinung nach, besondere Anerkennung.
     
    Die Charaktere wirken authentisch und sind fast überdeutlich gezeichnet. Jael ist von einer kranken, unnatürlich abartigen Macht in sich besessen und kämpft gegen das Böse an, ohne es allerdings vollends zu unterdrücken. Das Ausleben des Bösen bringt ihm die Erfüllung für seine kranke Seele.
    Dagegen sind Jo und Hannes die sympathischen Helden des Thrillers, mit denen man mit fiebert und auf ihrer Seite ist. Jos Schicksal macht betroffen und man leidet mit seiner unheilvollen Situation als Verdächtiger, auch unter dem Verlust seiner Mutter und in seiner Rolle als Gejagter mit. 
    Hannes ist der herausragende Hoffnungsträger, dem man die Lösung der Verfolgung des grausamen Täters zutraut und ihm bedingungslos glaubt.
     
    Auch wenn hier viele Morde und tätliche Angriffe passieren, so wirkt dieser Thriller nicht allein durch die blutrünstigen Taten grausam, sondern eher von der Beschreibung der psychischen Gestörtheit des Täters. Dieser Blick in die Seele macht wirklich betroffen und ist der Grund für die nervenaufreibende Wirkung dieses Thrillers.

    Meine absolute Empfehlung für Thrillerliebhaber und den Namen Leonie Lastella sollten sich Thrillerfans gut merken. Hier wurde mit dem zweiten Thriller schon ein beachtliches Potential bewiesen. Hut ab!

    Kommentare: 2
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    Manu2106s avatar
    Manu2106vor 4 Jahren
    Wer Finsternis sät

    Spannend, von der Ersten bis zur Letzten Seite, zwischendurch richtiges Gänsehautfeeling.
    Der Einzige Nachteil an diesem Buch ist, das man es einfach nicht aus Händen legen kann, man liest und liest, und schwupps ist man durch...

    Ich würde so gerne was über die Geschichte erzählen, aber ich kann mich leider nicht kurz halten, und würde auch viel zu viel erzählen, ich find den Klappentext auch schon sehr vielversprechend:

    Dein Leben ist eine Lüge.
    Deine Mutter war nie tot.
    Bis heute.
    Jos Welt gerät ins Schwanken, als die Polizei in seinem Elternhaus auftaucht. Seine seit Langem tot geglaubte Mutter wurde auf bestialische Weise ermordet.
    Und sie ist nicht das einzige Opfer. Jos Leben zerbricht, denn plötzlich steht er im Fokus des Killers, der jeden mit in die Finsternis zieht, der Jo etwas bedeutet.


    Mit einem spannenden Prolog beginnt die Geschichte, dann lernen wir Jo erstmal etwas näher kennen, bevor die Geschichte nachher ihren Lauf nimmt...
    Spannung ist von der Ersten Seite an gegeben, bleibt auch die ganze Geschichte über, sie steigert sich langsam immer mehr.
    Den Showdown fand ich genial, sehr spannend, aber vorallem hat es ein Ende, mit dem ich während des lesens nicht gerechnet habe.
    Die Geschichte enthält aber nicht nur das abartige Böse, es gibt auch einen Teil fischer Liebe, und auch einiges zum Schmunzeln ist dabei.

    Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, wirken authentisch und wurden sehr gut ausgearbeitet.
    Die Hauptcharaktere sind Jo, Jael und Hannes.
    Jo und Hannes mochte ich gleich von Anfang an, richtige Sympathieträger die beiden, die hat man direkt ins Herz geschlossen. Jo kann einen einfach nur Leid tun, bei allem was ihn widerfährt, seine Reaktionen und Taten sind nachvollziehbar. Bei Hannes ist es nicht anders, er ist eben auch nur ein Mensch, und "lernt" ja noch, aber sein "Köpfchen" welches er besitzt ist bemerkenswert, vorallem was er damit leistet, sympathisch hat ihn für mich vorallem sein Kampfgeist gemacht, er war von etwas überzeugt, und hat nicht aufgegeben bis er erhört wird.
    Bei Jael war's ein wenig anders, denn er lässt uns in seine Abgründe schauen, seine Kämpfe mit dem Bösen mit ansehen. Seine Parts beinhalten Gänsehautfeeling, denn er kämpft mit dem Bösen. Jaels Identität bleibt dem Leser allerdings die ganze Zeit ein Rätsel, denn man erfährt erst am Ende wer er wirklich ist, aber das Rätseln rund um seine Person macht Spass.

    Die Beschreibungen der Schauplätze und dem ganzen drum herum ist gelungen, ich habe einfach mein Kopfkino laufen lassen, auch wenn's nicht immer sehr schön gewesen ist, vorstellen konnte man sich alles recht gut.

    Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, angenehm und flüssig zu lesen.
    Wir lesen aus drei Perspektiven, einmal von Jo, Jael und dem Polizisten Hannes Cort. Dieser doch recht flotten Perspektivenwechsel steigert die Spannung ungemein.
    Die 275 Seiten wurden in 9 Kapiteln unterschiedlicher Länge aufgeteilt.

    Ein Gänsehaut-Buch, ich konnte es leider nur sehr schwer aus den Händen legen, demzufolge war ich dann recht schnell durch, aber ich eine sehr schöne und spannende Lesezeit. Das selber lesen kann ich daher nur empfehlen.

    "Wer Finsternis sät" geht im Juni mit "2x3 Finsternis" in die Verlängerung, ich freu mich schon auf den Nachfolger.

    Kommentare: 1
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    clary999s avatar
    clary999vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, düster und nervenaufreibend!
    Wer Finsternis sät

    Ein packender Gänsehautthriller!

    „Kurzbeschreibung: Dein Leben ist eine Lüge.

    Deine Mutter war nie tot.

    Bis heute.

    Jos Welt gerät ins Schwanken, als die Polizei in seinem Elternhaus auftaucht. Seine seit Langem tot geglaubte Mutter wurde auf bestialische Weise ermordet.

    Und sie ist nicht das einzige Opfer. Jos Leben zerbricht, denn plötzlich steht er im Fokus des Killers, der jeden mit in die Finsternis zieht, der Jo etwas bedeutet.“

    Zum Inhalt: Der 17-jährige Jo lebt seit zwölf Jahren bei seinem Vater. Seine Mutter ist damals angeblich bei einem Unfall gestorben. Jos Stiefmutter ist an Krebs erkrankt. Die Angst und die Ungewissheit haben die Familie verändert. Als Jo von der Polizei erfährt, dass seine Mutter all die Jahre gelebt hat und jetzt ermordet wurde, ist er geschockt. Er kann seinem Vater diese Lüge nicht vergeben und versteckt sich.

    Der Mörder sucht schon sein nächstes Opfer…

    Meine Meinung: Jo ist ein eher ruhiger normaler Jugendlicher und hat sich vor kurzem in Emma verliebt. Er ist momentan sehr wütend und verzweifelt. Er möchte herausfinden, warum seine Mutter ihn verlassen hat. Nur Emma kann er noch vertrauen.

    Hannes Cort, ein junger zielstrebiger Kriminalkommissar-Anwärter, hat die Übereinstimmungen zwischen den Morden erkannt. Ein Serienmörder ist am Werk. Erst findet er kein Verständnis bei der Polizei, aber dann kommt Robert von der SOKO…

    Jael, der Täter, scheint von Grund auf böse zu sein. Für ihn bedeutet Liebe gleich Schmerz. Er ist schlau, gefühllos und extrem fixiert auf das Böse. Er wirkt geistig gestört. Durch grausame Ereignisse in seiner Kindheit hat er sich zu einem Monster entwickelt. Obwohl man schon einiges über ihn erfährt, bleibt er trotzdem lange im Dunklen.

    Der schnelle ständige Wechsel zwischen Jael und Jo, später kommt noch Hannes dazu, hält das Tempo durchgehend hoch. Genauso wie die Sichtweise unter den dreien wechselt, verändert sich auch die Atmosphäre. Die bildhaften Beschreibungen vertiefen die Szenen. Jo, Hannes und Emma waren mir sofort sympathisch. Jael ist gruselig und abartig. Auch die Nebenpersonen und ihr Verhalten sind (größtenteils) überzeugend.

    Die Handlung ist spannend und nervenaufreibend.

    Ein Blick in die tiefsten Abgründe einer menschlichen Seele!

    „Also folgte er dem Bösen und Merle durch das Dickicht und hinein in die Finsternis.“            Zitat aus dem Buch

    Es wird düster, unheimlich, gewalttätig und beängstigend!

    Ich war von diesem Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt!

    Ich freue mich auf weitere Bücher von Leonie Lastella!

    Klare Leseempfehlung für Thriller-Fans! 

     5 Sterne

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    Manja82s avatar
    Manja82vor 4 Jahren
    ein sehr guter Thriller, der Gänsehaut verursacht

    Kurzbeschreibung
    Dein Leben ist eine Lüge.
    Deine Mutter war nie tot.
    Bis heute.
    Jos Welt gerät ins Schwanken, als die Polizei in seinem Elternhaus auftaucht. Seine seit Langem tot geglaubte Mutter wurde auf bestialische Weise ermordet.
    Und sie ist nicht das einzige Opfer. Jos Leben zerbricht, denn plötzlich steht er im Fokus des Killers, der jeden mit in die Finsternis zieht, der Jo etwas bedeutet.
    (Quelle: Bookshouse)

    Meine Meinung
    Jos Welt ist eigentlich ganz in Ordnung. Sowohl in der Schule als auch mit seiner Freundin läuft es gut. Doch das ändert sich als eines Morgens die Polizei vor seiner Tür steht und ihm eröffnet, das seine Mutter, von der Jo glaubt sie sei bereits seit 12 Jahren tot, erst vor kurzem gestorben ist. Jos Welt gerät ins Wanken und als ob das noch nicht reichen würde gerät er selbst ins Visier der Ermittler.
    Jo läuft weg, wodurch der Mörder auch auf ihn aufmerksam wird. Es beginnt eine aufregende Jagd, die Jo alles abverlangt …

    Der Thriller „Wer Finsternis sät“ stammt von der Autorin Leonie Lastella. Sie hat bereits andere Bücher veröffentlicht, für mich war dies hier das erste von ihr.

    Die Charaktere sind alle wirklich glaubhaft und durchdacht beschrieben.
    Jo ist ein ganz normaler 17 Jähriger. Er ist behütet aufgewachsen. Seine Mutter ist bereits vor 12 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. So glaubt er zumindest, bis er durch die Polizei erfährt, dass sie womöglich gerade erst einem Serientäter zum Opfer gefallen ist. Ich empfand Jo als einen interessanten und recht sympathischen jungen Kerl.
    Hannes ist ein junger Polizist, der herausfinden möchte was wirklich passiert ist. Zu Beginn wird er eher belächelt, daher ermittelt er meist auf eigene Faust. Das ändert sich aber mit der Zeit. Auch Hannes gefiel mir gut und ich konnte seine Handlungen gut nachvollziehen.

    Es gibt noch weitere Charaktere im Buch, die ich ebenfalls sehr gut beschrieben fand. Vor allem beim Täter hat Leonie Lastella ganze Arbeit geleistet. Er wirkte auf mich krank und gestört.

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und flüssig. Man ist von Anfang bis Ende gefesselt und möchte wissen wie es endet.
    Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Ab und an wechselt die Sicht zum Täter und man bekommt gute Einblicke in seine Denkweise.
    Die Handlung ist von Anfang bis Ende wirklich düster und spannend gehalten. Leonie Lastella lässt den Leser zum Teil tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Sie hat gut recherchiert und die Ermittlungsarbeit gut ins Geschehen integriert. Die Geschichte baut sich nach und nach auf und man wird als Leser auch des Öfteren auf die falsche Fährte gelockt. Es geschehen unerwartete Dinge, die mich überrascht haben.
    Allerdings manche Situationen waren mir leider doch ein wenig zu kurz angeschnitten. Es wurde einiges nur angedeutet, ein wenig mehr Beschreibungen hätte ich hier besser gefunden.

    Der Showdown ist packend und nervenaufreibend gehalten. Es löst sich alles gut auf und man wird als Leser zufriedengestellt.

    Fazit
    Zusammenfassend gesagt ist „Wer Finsternis sät“ von Leonie Lastella ein sehr guter Thriller.
    Die glaubhaft gestalteten Charaktere, der flüssige locker leichte Stil und eine Handlung, die Gänsehaut verursacht und den Leser auch oftmals auf falsche Fährten lockt, haben mir hier fesselnde Lesestunden beschert.
    Durchaus lesenswert!

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    bookshouse Verlags avatar

    Der neue Gänsehautthriller der Zweitplatzierten des NordWordAwards 2013


    Dein Leben ist eine Lüge.
    Deine Mutter war nie tot.
    Bis heute.
    Jos Welt gerät ins Schwanken, als die Polizei in seinem Elternhaus auftaucht. Seine seit Langem tot geglaubte Mutter wurde auf bestialische Weise ermordet.
    Und sie ist nicht das einzige Opfer. Jos Leben zerbricht, denn plötzlich steht er im Fokus des Killers, der jeden mit in die Finsternis zieht, der Jo etwas bedeutet.




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    Zur Autorin:

    Leonie Lastella wurde 1981 in Lübeck geboren und wuchs in Haselau, nordwestlich von Hamburg, auf, wo sie noch heute, zusammen mit ihren drei Söhnen, im Haus ihrer Kindheit lebt.
    Nach ihrem gymnasialen Abschluss studierte sie einige Semester Erziehungswissenschaften und Biologie an der Universität Hamburg. Auslandsaufenthalte in den USA und Italien beeinflussten ihre Arbeit als Autorin ebenso wie ihre Tätigkeit in verschiedenen sozialen Einrichtungen.
    Seit 2006 widmet sie sich neben ihrer Arbeit und den Kindern dem Schreiben. Ihr erstes Buch Stille Seele erschien im Juni 2011 in der Edition Doppelpunkt und der Thriller Allein im Oktober 2012 über Create Space.
    Für mich sind Bücher ein Tor in eine andere Welt und es freut mich, wenn ich mit meinen Welten andere Menschen berühren kann.

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    Bei dieser Leserunde gibt es mindestens 7 E-Books im Wunschformat* zu gewinnen. Leonie Lastella sponsert zusätzlich 2 Taschenbücher von "Wer Finsternis sät".

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    * Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 35 Anfragen 8 E-Books, bei 40 Interessierten 9 E-Books, …


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    Euer

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    http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

    mimimaus01s avatar
    Letzter Beitrag von  mimimaus01vor 3 Jahren
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