Leonie Swann

 3.7 Sterne bei 4.584 Bewertungen
Autorin von Glennkill, Garou und weiteren Büchern.
Leonie Swann

Lebenslauf von Leonie Swann

Leonie Swann, 1975 in Dachau bei München geboren, ist eine deutsche Krimiautorin. Bei ihrem Namen handelt es sich um ein Pseudonym. Leonie Swann studiert an der LMU München Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft. Die Idee zu ihrem ersten Roman entsteht in Paris, wo sie sich wegen des turbulenten Großstadtlebens manchmal nach dem Landleben und nach Schafen, mit denen sie einst auf einer Irlandreise Bekanntschaft schloss, sehnt. Ihr erster Roman „Glennkill“ ist ein voller Erfolg. Der nationale wie internationale Bestseller wird bisher etwa 1,5 Millionen Mal verkauft und in 30 Sprachen übersetzt. Für das Buch erhält sie sogar den renommierten „Friedrich-Glauser-Preis“ für das beste Krimi-Debüt. Leonie Swann lebt heute in Berlin.

Alle Bücher von Leonie Swann

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Glennkill

Glennkill

 (3.624)
Erschienen am 30.04.2012
Garou

Garou

 (458)
Erschienen am 31.10.2011
Dunkelsprung

Dunkelsprung

 (184)
Erschienen am 17.10.2016
Gray

Gray

 (82)
Erschienen am 21.01.2019
Glennkill

Glennkill

 (115)
Erschienen am 13.08.2012
Garou

Garou

 (52)
Erschienen am 25.02.2013
Gray

Gray

 (44)
Erschienen am 15.05.2017
Dunkelsprung

Dunkelsprung

 (21)
Erschienen am 10.11.2014

Neue Rezensionen zu Leonie Swann

Neu

Rezension zu "Glennkill" von Leonie Swann

Ein Schafskrimi
Linny1vor 2 Monaten

Der Schäfer ist tot! Die Schafe von George Glenn sind fassungslos, denn wer soll nun mit ihnen auf die versprochene Europareise gehen, wenn ihr Schäfer mit einem Spaten in der Brust auf der Weide liegt? Da die Menschen anscheinend mehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind, beschließt Miss Maple, das schlauste Schaf der Herde, auf eigene Faust zu ermitteln. Das ist gar nicht so einfach, denn die Menschen sind schon immer ein sonderbares Völkchen gewesen und als richtiges Schaf muss sie natürlich auch viel Zeit auf Fressen, Schlafen und Sich-Fürchten verwenden. Trotzdem gelingt es ihrer Herde, ein altes Geheimnis aufzudecken, das mit dem vor Jahren verschollenen Bruder der Leitwidders zu tun hat ...
Ich habe mich schlappgelacht beim Lesen. Die Schafs-Perspektive ist klasse und auch der Krimi ist clever konzipiert. Ein bisschen hat es mich an die Katzen-Krimis von Rita Mae Brown erinnert, Unbedingt lesenswert!

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Rezension zu "Gray" von Leonie Swann

Sehr amüsanter Krimi mit sympathischem Mensch-Vogel-Ermittlerpärchen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten

In Cambridge stürzt Elliot Fairbanks, ein reicher Student, vom Dach der Kathedrale. Ein tragischer Unfall, denkt sich Dr. Augustus Huff, sein Mentor, der seinen arroganten Schützling nicht besonders gut leiden konnte. Doch dann "erbt" er durch Zufall dessen Studienobjekt, den Graupapageien Gray, dem Fairbanks sprechen und nachahmen beigebracht hatte.Huff will nun selbst von den Studien profitieren, entdeckt aber bald einige Details, die ihn an der Unfalltheorie zweifeln lassen. Fairbanks war offenbar ein Erpresser mit delikaten Fotos... 


Der Graupapagei ist im Gegenteil zu den Schafen kein ermittelndes Tier. Er reagiert vielmehr auf die Situation und Huff lernt immer besser, ihn zu verstehen. Das fand ich sehr faszinierend zu lesen. 

Huff war mir sehr sympathisch: ein schrulliger intelligenter, von Zwängen geplagter junger Mann, der über sich hinaus wächst.

Der Erzählstil ist, wie von der Autorin gewohnt, gut und flüssig zu lesen. Situationskomik und Spannung wechseln sich sehr gelungen ab.

Für mich ist das Buch daher seine 5 Sterne wert. Sehr zu empfehlen. :-)

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M

Rezension zu "Garou" von Leonie Swann

Thriller mit viel Schaf und Herz
Moonievor 4 Monaten

Die Handlung von "Garou" setzt ein, nachdem die Schafe am Ende des Schafkrimis "Glennkill" mit ihrer neuen Schäferin Rebecca nach Frankreich umgezogen sind. So richtig glücklich sind sie dort nicht, sie verstehen die Sprache der Menschen dort nicht, das Meer fehlt und auf der Nachbarweide direkt vor dem Schloss wohnen eine Horde verrückter Ziegen. Was irgendwie passend ist, denn im Schloss war früher eine Nervenheilanstalt untergebracht und ein paar Dinge aus dieser Zeit noch übrig: zum Beispiel ein Kleiderschrank auf der Schafsweide und ein Sofa, eine Kommode und ein Tisch auf der Ziegenweide.

Ziemlich schnell nachdem ein paar tote Rehe gefunden werden, geht das Gerücht des Garou - einem Werwolf - um, der vor einigen Jahren schon diverse Opfer gefordert hat. Und so geraten Schafe und Schäferin selbst in Gefahr, denn damals starben auch Menschen und eine ganze Schafsherde - bis auf eins, "der Ungeschorene" steht immer noch auf der Weide und ruft hin und wieder die Schafe seiner früheren Herde.

Für Miss Maple, Mopple the Whale, Othello und alle anderen Schafe, die man schon aus Glennkill kennt, gibt es jedenfalls jede Menge Rätsel zu lösen und die Zeit drängt, das wissen die Schafe.

Schon Glennkill hat mir sehr, sehr gut gefallen. Die Schafe sind so unterhaltsam in ihrer Denkweise, sie kombinieren detektivisch und doch auf ihre ganz eigene Art. Jedes Schaf ist ein eigener Charakter und jedes Schaf hat auch seine besonderen Talente. Mopple ist zum Beispiel das Gedächtnisschaf der Herde, er kann sich alles merken, Miss Maple ist das schlauste Schaf und das Winterlamm braucht immer noch einen Namen.

Neben den Schafen spielen in diesem Buch nun auch die Ziegen der Nachbarweide mit und sie sind so ganz anders als Schafe, bei denen ohnehin als "verrückt" verschrien, aber dieses Bild füllen die Ziegen nur allzu gerne aus. Trotzdem halten Schafe und Ziegen zusammen, wenn es nicht anders geht. Gemeinsam übernehmen sie verschiedene Spurensuchen, wagen sich sogar einmal ins Schloss.

Doch auch Rebecca, die Schäferin, hat eigene Sorgen. Zuerst ist da ihre kartenlegende Mutter, die bei ihr im Schäferwagen eingezogen ist und sie ein bisschen in den Wahnsinn treibt, dann gibt es haufenweise undurchsichtige Schlossbewohner, die ihrerseits Rätsel aufgeben. Denn auch Rebecca und ihre Mutter wollen natürlich wissen, wer der Garou ist und vor allem wollen sie weg von dieser Weide, doch so schnell geht das alles nicht ...

"Garou" ist natürlich kein typischer Thriller, aber auf seine Art durchaus spannend, immerhin schweben Rebecca und ihre Schafe permanent in Gefahr und die Dinge spitzen sich zu. Haufenweise Verdächtige werden benannt, verworfen und es wird nicht langweilig. Der Schreibstil und die Idee sind wie auch schon bei Glennkill wirklich grandios, amüsant, treffend und einfach unglaublich niedlich.

Ein Thriller, den auch zart besaitete Leser gut "vertragen". Spannend, witzig und einzigartig. Auf jeden Fall etwas für Tierfans und Cosy Crime. Ich bin jedenfalls wirklich ein großer Fan - sehr empfehlenswert übrigens auch "Grey", der neue Krimi von Leonie Swann mit Graupapagei in der Kulisse einer altehrwürdigen Universität im britischen Cambridge.

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