Leonie Swann Glennkill

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Inhaltsangabe zu „Glennkill“ von Leonie Swann

Schafe, und wie sie die Welt sehen: „Glennkill“ ist warmherzig und witzig, spannend und ironisch, tiefsinnig und voller Überraschungen!
Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn leblos im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Die Schafe von George sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und verfolgen unerbittlich die Spur des Täters. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippen und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde – bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären …

wenn schafe einen krimi lösen. die welt aus einer anderen perspektive sehen.

— tinchen1974

Wirklich nette Schäfchen, trotzdem nicht mein Ding. Irgendwas hat mich doch genervt an den vermenschlichten Schafen...??

— ElkeMZ

Hab das Buch abgebrochen. Ich fand einfach keinen Zugang zur Geschichte.

— Lehnistina

Sehr schräg, sehr anders, sehr schön. Määääh davon ;-)

— SATZZEICHEN

Spannend, liebevoll und mit viel Witz, mal ein etwas anderer Krimi ;)

— dragony

Gute Geschichte und witzig umgesetzt

— lisa-flocke

charmant & mit Charakteren, die man einfach ins Herz schließen muss

— joulehe

Ich kam mit den Schafen nicht zurecht!

— QueenDebby

Erfrischend anders

— Bea_Me

Einfach großartig.

— suedsee-queen

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  • Unbedingt lesen!

    Glennkill

    hyva_kirja

    17. August 2017 um 22:02

    "Glennkill" ist ein tolles Buch mit einer phantasievollen und spannenden Geschichte, die bis zur letzten Seite fesselt. Das Buch ist sehr schön zu lesen, denn es ist in einer sehr bildhaften Sprache geschrieben. Die Schafe von Glennkill mit ihren liebenswerten Charakteren sind mir schon nach wenigen Seiten ans Herz gewachsen. Der Leser erfährt die "Menschenwelt" in diesem Buch aus einer ganz neuen Perspektive, die ich sehr inspirierend finde. Neben Spannung hat das Buch auch einiges zum Schmunzeln zu bieten, eine überraschende Kombination, die dieses Buch so wundervoll macht. Auf jeden Fall lesen!

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  • Unterhaltsames Lesevergnügen

    Glennkill

    LaCivetta

    24. February 2017 um 22:42

    Eines Morgens liegt der irische Schäfer George Glenn tot auf seiner Weide. Wie es scheint, wurde er mit einem Spaten erstochen. Seine Schafsherde ist fassungslos. Wer könnte so etwas tun? Schnell wird ihnen klar, dass sie den Tod an ihrem Schäfer aufklären wollen. Sie beginnen unter den Menschen in dem kleinen Dörfchen Glenkill zu ermitteln. Keine leichte Aufgabe, denn irgendwie verhalten sich diese alle verdächtig.... Hier steht die kriminelle Handlung nicht so sehr im Vordergrund. Vielmehr besticht die Geschichte durch ihre einzigartigen, wolligen Charaktere und deren scharfsichtigem Blick auf die Menschheit. Erzählt  aus Sicht der Schafe, ziehen diese ihre ganz eigenen Rückschlüsse aus den Gesprächen und dem Verhalten der Dorfbewohner. Leben auch die Menschen in einer Herde und haben einen Leitwidder? Könnte dieser der Mörder sein? Oder hatte jeder ein eigenes Interesse den Schäfer aus dem Weg zu schaffen? Immer mehr Bewohner machen sich des Mordes verdächtig. Doch die Klärung des Falls erfolgt erst zum Schluss und so bleibt die Spannung erhalten. Der flüssige und humorvolle Schreibstil hat das Lesen zum Vergnügen gemacht. Handlungsstänge werden immer wieder stimmig und schlüssig zusammengeführt. Die symphatischen Vierbeiner muss man einfach ins Herz schließen. Sie sind so lebensnah charakterisiert, das man glauben könnte, tatsächlich einen Einblick in die Gedankenwelt von Schafen zu erhalten. Aber auch die Zeichnungen der menschlichen Figuren sind der Autorin trefflich gelungen. Fazit: Eine originelle, unterhaltsame und spannende Kriminalgeschichte, mit einzigartigen und warmherzigen Hauptcharakteren. Sicher kein "typischer" Krimi für den eingefleischten Krimi-Fan.

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  • Schafe auf der Spur

    Glennkill

    Buchgespenst

    16. October 2016 um 14:06

    Dass irgendwas am Schäfer George Glenn nicht stimmt, das können sogar seine Schafe sehen. Die Schaufel in seiner Brust, war schließlich vorher noch nicht da. Doch wer könnte ein Interesse daran gehabt haben den Schäfer zu töten. Die Herde beginnt zu ermitteln. Allen voran Miss Maple, das klügste Schaf. Das Buch hielt ganz und gar nicht was ich mir von ihm versprochen habe. Erwartet habe ich einen witzigen, unterhaltsamen Tierkrimi mit niedlichen und kuriosen Passagen. Nach 50 Seiten wäre ich schon mit einem brauchbaren Kriminalfall zufrieden gewesen. Oder mit einer sympathischen Figur. Ich habe mich an den paar süßen Passagen entlang gehangelt, die das Buch zu bieten hatte. Man konnte sie an einer Hand abzählen. Wirklich schade! Die Geschichte hatte Potential. Ich werde es mit dem zweiten Band noch mal versuchen. Vielleicht ist der besser. Manchmal entwickeln sich die Geschichten ja.

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  • Kein Schaf ist allein

    Glennkill

    ManuHerold

    15. September 2016 um 20:09

    Oh das war doch echt zäh das Buch. Tatortermittlung in der Schafherde. Miss Marple ohne Hut und fährt keinen Zug nach Paddington. Obwohl ich mir oft gewünscht hätte, die Schafe wandern endlich aus. Das Buch hatte eine gute Prise Humor, ich habe mich aber schwer getan, bin schwer vorankommen ... Aber es ist kein schlechtes Buch, ist nur nicht mein Ding.

  • [Buchmeinung] „Glennkill“ von Leonie Swann

    Glennkill

    Lalapeja

    02. September 2016 um 11:04

    Inhalt(Klappentext von der Verlagsseite)Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn leblos im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Die Schafe von George sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und verfolgen unerbittlich die Spur des Täters. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippen und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde – bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären …MeinungDas wird jetzt eher eine Kurzmeinung zum Buch werden. „Glennkill“ habe ich im vergangenen Sommer mal begonnen zu lesen. Ich fand die Vorstellung, dass die Schafe vom verstorbenen Schäfer George Glenn ermitteln und den Mord aufdecken wollen, ganz niedlich. Und der Krimi fängt auch ganz toll an. Leider hat er ziemliche Längen. Deshalb habe ich das Buch pausiert und im Juli 2016 wieder „ausgegraben“.Ich habe nebenbei auch das ungekürzte Hörbuch, gesprochen von Andrea Sawatzki, gehört. Sie spricht das wirklich gaaanz toll, verleiht jedem Schaf eine eigene Stimme – da war ich echt hin und weg! Wenn mir das Buch also mal zu langwierig wurde, habe ich das Hörbuch weiter gehört und dennoch nichts verpasst.🙂Die Schafe sind echt genial. Da kann ich nichts gegen sagen. Die sind alle süß, haben ihre Eigenarten und allein die Namen finde ich schon grandios! Mopple the Whale zum Beispeil. Oder Miss Maple, das klügste Schaf von Glennkill. Die Schafe beobachten das Geschehen in Glennkill nach dem Tod ihres Schäfers, analysieren die Menschen und versuchen aus dem Ganzen schlau zu werden. Was nicht immer gelingt. Da gibt es dieses „Ding“ und dann wird auch mal Gott verdächtigt. Die Schafdialoge sind echt witzig. Nur leider hat die Geschichte im Mittelteil zähe Längen, die Ermittlungsarbeit geht schwer voran, es wird abgeschweift. Die vielen kurzen Sätzen wirken mitunter abgehackt und stören den Lesefluss.Das Ende konnte mich jedoch überzeugen. Leonie Swann führt alle Handlungsstränge logisch zusammen und überrascht den Leser nochmal richtig.FazitInsgesamt habe ich jedoch mehr von „Glennkill“ versprochen. Was vielleicht auch daran liegt, dass jeder zu mir sagte: „Lies das, das ist echt niedlich.“ Ja, es ist niedlich, aber leider kein richtiger Krimi. Den Nachfolger „Garou. Ein Schafthriller“ habe ich auch im Regal. Aber ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob ich ihn lesen möchte…

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  • Ein Krimi aus Schafsperspektive

    Glennkill

    WildRose

    17. August 2016 um 19:37

    Schäfer George Glenn liegt tot auf der Weide, ein Spaten ragt aus seinem Körper. Die Schafe sind diejenigen, die ihn zuerst entdecken, und sie sind zutiefst verunsichert. Wer kümmert sich nun um sie? Nach und nach erwacht unter den Schafen jedoch nicht nur ein Interesse an solch praktischen Fragen, sondern auch an dem Rätsel, wer George umgebracht hat, denn: Spaten bringen nicht wie von Zauberhand Menschen um. Zum Glück sind Georges Schafe mit einigen Talenten gesegnet, wie man sie unter Durchschnittsschafen sicherlich nicht so schnell findet: Da ist zum Beispiel Gedächtnisschaf Mopple, der sich wichtige Informationen für immer einprägen kann, die kluge Schafslady Miss Maple, deren dedektivischer Spürsinn immer wieder zu neuen Erkenntnissen führt, und der schwarze Othello, der auch das Leben jenseits der Weide kennengelernt hat... Ein Krimi aus der Perspektive einer Schafsherde zu schreiben ist auf jeden Fall eine originelle Idee, die Leonie Swann auch mit viel Charme umgesetzt hat. Allerdings ist es doch etwas eigenwillig, ein ganzes Buch fast ausschließlich aus der Sicht wolliger Wiederkäuer zu lesen, zumal die Schafe in Swanns Roman doch eine oftmals recht verdrehte Denkweise haben, was von Zeit zu Zeit den Lesefluss erschwerte. Hinzu kommt, dass die Schafe selbst in dem Buch eine viel zentralere Rolle einnehmen als die Ermittlungen rund um den Mord; wer also einen "richtigen" Krimi erwartet, ist mit "Glennkill" nicht unbedingt gut beraten.Allerdings ist es auch erfrischend, einmal etwas völlig anderes zu lesen und das Buch hat durchaus einige sehr berührende, spannende oder auch schlicht lustige Momente zu bieten. Darum vergebe ich drei Sterne.

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  • Othello weidete kühn vorbei.

    Glennkill

    MikkaG

    25. June 2016 um 00:00

    Handlung: Die Schafe von George Glenn sind eine bunt zusammengewürfelte Herde ganz normaler und doch außergewöhnlicher Schafe, wie zum Beispiel Miss Maple, das vielleicht klügste Schaf der Welt, Mopple the Whale, der verfressene Widder mit dem perfekten Gedächtnis, oder Zora, die es liebt, todesmutig auf der Klippe zu sitzen und die Kräuter des Abgrunds zu fressen. Auch wenn sie nicht immer alles verstehen, lieben sie es, wenn Schäfer George ihnen vorliest. (Dumm ist nur, dass er den Krimi weggeworfen hat, bevor sie erfahren haben, wer der Mörder ist.) Doch eines Tages ist Schluss mit dem Vorlesen, denn George liegt tot auf der Wiese, mit einem Spaten in der Brust... Dieses Verbrechen können seine Schafe nicht ungesühnt lassen! Er war vielleicht nicht der beste Schäfer der Welt, aber er war IHR Schäfer! Und so machen sie sich auf, den Mord aufzuklären, mit ihrem begrenzten Wissen darüber, wie Menschen funktionieren.Meine Meinung:Die erste Frage, die ich mir bei einer Buchbesprechung immer stelle, ist diese: ist die Geschichte originell und einfallsreich? Sprich, bringt der Autor oder die Autorin etwas Neues, was man so noch nie gelesen hat? Nur selten fiel mir die Beantwortung dieser Frage so leicht wie bei diesem Buch, und die Antwort lautet: Himmel, ja!!! Ich habe lange nichts so Erstaunliches mehr gelesen.Es ist nicht nur die herrlich absurde Grundidee, dass diese Herde wolliger Möchtegern-Detektive fröhlich blökend losziehen, um ihrem Schäfer Gerechtigkeit zu verschaffen - die Geschichte setzt mit jedem Kapitel immer mal wieder einen drauf. Dabei fand ich unglaublich gut gelungen und glaubhaft, wie Leonie Swann ihren Lesern die Gefühlswelt, die Ansichten, sogar die Mythen und Aberglauben ihrer Schafe nahebringt. Denn natürlich sehen Schafe die Welt nicht so wie wir Menschen! Das ist oft zum Schreien komisch, hat aber auch Momente, die nachdenklich machen oder bestürzen, wenn zum Beispiel ein Schaf zum ersten Mal im Leben begreift, dass ein Metzger Schafe tötet, damit Menschen sie essen können... Die Autorin stellt Vorstellungen, die Menschen über Tiere haben, manchmal auch auf den Kopf:Zitat:»Menschen haben keine Seele. Keine Seele, kein Geist. So einfach ist das.« »Wie kannst du so etwas sagen«, protestierte Moppel. »Wir wissen doch gar nicht, ob Menschen auch eine Seele haben. Es ist vielleicht nicht wahrscheinlich, aber möglich ist es.«Ich habe die gesamte Herde schon nach kurzer Zeit fest ins Herz geschlossen, mit all ihren Stärken und Schwächen. Jedes Schaf ist ein liebenswertes Unikat, und ich war fast ein bisschen traurig, dass ich keine Miss Maple und keinen Mopple in meinem Garten grasen habe...Der Schreibstil hat mich ebenfalls voll überzeugt, denn er beherrscht viele Facetten. Nur weil es ein witziges Buch ist, heißt das nicht, dass es nicht manchmal auch ein dramatisches, trauriges oder philosophisches Buch sein kann, und Leonie Swann variiert Tonfall und Atmosphäre entsprechend.Zitat:»Wollt ihr denn gar nicht wissen, woran er gestorben ist?«Sir Ritchfield sah sie erstaunt an. »Er ist an dem Spaten gestorben. Du hättest das auch nicht überlebt, so ein schweres Eisending mitten durch den Leib. Kein Wunder, dass er tot ist.« Ritchfield schauderte ein bisschen. »Und woher der Spaten?«»Jemand hat ihn hineingesteckt.« Für Sir Ritchfield war die Sache damit erledigt (...). Besonders der Humor war genau mein Geschmack: oft trocken, oft zum laut Losprusten, manchmal böse, aber in meinen Augen nie platt. Aber ich vermute, dass der Humor der Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist! Wer mit dem Humor nicht warm wird, für den ist das Buch wahrscheinlich nichts, aber das lässt sich ja durch Lesen der Leseprobe schnell feststellen.Der eigentliche Kriminalfall ist auf absonderliche Weise spannend. Denn die Schafe haben wirklich keine Ahnung, wie Menschen denken, und ziehen deswegen oft die völlig falschen Schlüsse! Dennoch kann sich der Leser so nach und nach zusammenreimen, was passiert ist, und dennoch kommen die Schafe mit ihren Ermittlungen immer irgendwie weiter. Das muss eine Autorin auch erstmal schaf(f)en: auf tausend falschen Wegen zum Ziel.Fazit:Ein Haufen Schafe zieht los, den Mord an ihrem Schäfer aufzuklären, und sie entdecken dabei Erstaunliches über die Menschen, die offensichtlich noch dümmer und merkwürdiger sind, als sie immer schon gewusst haben. Das Buch hat mich wunderbar unterhalten, ich habe oft gelacht - und dennoch hat es mich auch manchmal gerührt und zum Nachdenken angeregt.Das Buch stand lange Zeit ungelesen in meinem Regal - und das würden die Schafe von Glennkill sicher als weiteren Beweis für die Dummheit der Menschen sehen.

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  • Schafskrimi

    Glennkill

    Lina94

    12. June 2016 um 23:29

    Tierkrimis sind im Allgemeinen schon eine Besonderheit unter den Krimis, aber unter den ganzen Katzen und Hunden stellen Schafe eine noch größere Rarität dar. Schäfer George wird tot aufgefunden. Unter den Bewohnern hält sich die Trauer in Grenzen. Schnell wird klar, wer wirklich unter seinem Tod leidet: seine Schafe. Einen besseren Schäfer als George kann es nicht geben und so können sie den Mord nicht auf sich ruhen lassen. So fangen sie an, selber zu ermitteln. Von Vorteil ist es dabei, dass George ihnen stets vorgelesen hat und sie dadurch erste Einblicke in die Welt der Menschen erhalten haben. Die liebevolle Beziehung der Schafe zu ihrem Schäfer und umgekehrt hat mir sehr gefallen. Toll fand ich es auch, dass jedes Schaf einen eigenen Namen und passende Eigenschaften hat. Zu Beginn des Buches findet man eine Übersicht über die einzelnen Schafe und so fällt es leicht, immer wieder nachzuschauen, falls man ein besonderes Merkmal eines der Schafe vergessen hat. Das Buch ist überaus humorvoll geschrieben. Es kann kaum etwas Lustigeres geben, als die Welt aus der Sicht von Schafen zu sehen. Dass diese aufgrund geringen Wissens und eingeschränkter Menschenkenntnis falsche Schlüsse ziehen, bringt einen viele Male zum Lachen. Gerade das stellte für mich aber auch ein Problem dar. Einige realitätsferne Verbindungen und Schlussfolgerungen machten es manchmal schwierig, dem Geschehen und den Gedanken der Schafe zu folgen. Daher saß ich sehr lange an dem Buch und musste einige Stellen wiederholt lesen, weil ich zu schnell den Faden verlor. Für den teils schwierigen Schreibstil muss ich daher einen Stern abziehen. Dass Thema, Cover und die sonstige Umsetzung haben mir aber sehr gut gefallen. Für Tierkrimi-Freunde zu empfehlen, auch wenn man vielleicht etwas länger an diesem Buch sitzt.

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  • Ein unbeschreibliches Lesevergnügen

    Glennkill

    Arbutus

    02. June 2016 um 21:19

    Eine Herde irischer Schafe wird durch einen Mord um ihren Schäfer gebracht und macht sich, da von den Menschen keine Aufklärung zu erwarten ist, selber an die Ermittlungen. Dabei erweist sich die ermittlerische Logik der Schafe Miss Maple, Mopple, Othello und ihrer Freunde als frappierend ungewöhnlich. Am Anfang ist es manchmal ein bisschen anstrengend. So viele Andeutungen, von denen man als Leser teilweise genauso wenig versteht wie die Schafe. Wobei diese wenigstens glauben, zu verstehen. Hin und wieder aber darf der Leser seinen Helden auch mal um eine Nasenlänge voraus sein. Herrlich, wie die Schafe aus ihren Beobachtungen der Menschenwelt so völlig andere Schlussfolgerungen ziehen als die Menschen. Und damit trotzdem zum Ziel kommen. Die Schafslogik ist schon sehr speziell, angefangen bei ihrem viel besseren Geruchssinn. Leonie Swann schreibt sich in diesem Buch gekonnt ihre ganze Liebe zu Schafen von der Seele, nicht ohne eine wunderbare Beigabe von feinstem Humor. Ein Buch zum Genießen, trotz einer gewissen makaberen Komponente. Ein Buch, dass wirklich großen Spaß macht.

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  • Schafe als Dedektive......

    Glennkill

    Schmusekatze69

    14. March 2016 um 12:55

    Also ich fand am Anfang die Idee mit den Schafen sehr lustig, aber irgendwann ging mir das ganze auf den Keks.

    Ich kann nicht sagen, das ich das lesenswert fand. ich hatte meine Schwierigkeiten das Buch zu ende zu lesen , langatmig, unrealistisch......

    Manchmal ein wenig lustig........

  • Rezension zu "Glennkill" von Leonie Swann

    Glennkill

    awogfli

    Da ich mich nicht leicht in ein Schaf hineinversetzen kann, war der Roman für mich bis fast zum Finale wirklich gewöhnungsbedürftig. Die Krimihandlung auf Umwegen aus der Sicht der Schafe zu erzählen, hielt ich ursprünglich für eine ausgezeichnete und mit jeder zusätzlich gelesenen Seite für eine schlechtere Idee, weil die Geschichte dadurch wirklich erheblich an Tempo und Spannung verliert. Trotzdem Hut ab vor der Autorin, die diese gewählte Konstellation mit einer Konsequenz und Konsistenz durchgezogen hat, die seinesgleichen sucht. Am Ende kommt auch noch die Story in Schwung, die Szene in der Bar beim Wettbewerb des klügsten Schafes und die darauffolgende Auflösung des Falls ist wirklich köstlich. Auch den Täter konnte ich nicht vorab überführen, da ich von den Schafen derart abgelenkt war ;-) Fazit: Ganz Guter Krimi mit Schwächen und Längen am Anfang aber einer Steigerung im Finale

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    • 3
  • Huhn Berta ermittelt

    Fliegende Federn: Ein Hühnerkrimi

    mabuerele

    „...So klein und schon so verzogen...“ Huhn Berta hat ein angenehmes Leben bei Frieda. Es gibt genügend Futter und einen großen Auslauf. Selbst im Stall ist viel Platz für alle sieben Hühner. Heute aber bekommt Berta den Schreck ihres Lebens. Frieda ist abwesend. Das nutzt ein Unbekannter, um Hühner zu stehlen. Nur Berta und Hannelore konnten sich verstecken. Frieda beschert das Geschehen eine schlaflose Nacht. Dann erzählt ihr Hans, ein Nachbar, dass er die Hühnerdiebe beobachtet und erkannt hat. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Hühnerkrimi mit Ecken und Kanten geschrieben. Die gestohlenen Tiere werden auf den Hof der Nebelkrähe vermutet. Frieda verdonnert Hans dazu, ihr bei den verschiedenen Befreiungsversuchen zu helfen. Berta wird auf dem Fahrrad mitgenommen und geht dann auf dem Hof ihre eigenen Wege. Die Hofkatze wird zu ihrer Verbündeten. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Über weite Stellen bevorzugt die Autorin einen humorvollen Stil. Wenn die Hofkatze ihr letztes Junges, das sie behalten konnte, verwöhnt, so dass der Kleine manch kesse Lippe riskiert, hat mich das wiederholt zum Schmunzeln gebracht. Bertas Reaktion zeigt das obige Zitat. Allerdings kommt es dann plötzlich zu einem Stilbruch. Kämpfe mit Axt und Mistgabel passen auf die beschriebene Art nicht zu dem bis dahin bevorzugten Stil. Genau das meinte ich mit der Bemerkung über Ecken und Kanten. Sehr gut umgesetzt wurde das Thema Tierschutz. Zwar gibt es dafür keine mahnenden Worte, aber der Vergleich der Zustände auf dem Bauernhof mit den Lebensbedingungen bei Frieda spricht für sich. Besonderen Wert hat die Autorin auf die Wiedergabe von Emotionen gelegt. Friedas Trauer um die verschwundenen Tiere ist mit den Händen greifbar, ihre Wut kann ich gut nachvollziehen. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehört für mich das Gespräch von Berta mit den gefangenen Tieren. Hier geht es um Mut und Aufbegehren statt Resignation. Ein Mann als Tratsche des Dorfes ist eine neue Idee. Ausdrucksstarke Illustrationen mit einer Spur Humor unterstützen die Handlung. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Botschaft, dass Tiere Lebewesen sind und entsprechende Behandlung verdienen, kommt an.

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    • 6

    Floh

    29. December 2015 um 06:32
    parden schreibt Einen Schafskrimi gabe es doch auch mal... ;)

    Ja, Glennkill und Garou. Ich fand beide schrecklich...

  • Glennkill

    Glennkill

    Katharina97

    12. December 2015 um 14:42

    Ich hab das Buch auf Empfehlung der Familie gelesen und ich muss sagen, ich war echt begeistert.  Alleine die Idee auf so eine Geschichte zu kommen ist echt grandios. Der Autor hat verschiedene Charakter erstellt, denen er auch verschiedenen Eigenschaften zuschreibt. Direkt am Anfrag werden die Namen und die Eigenschaften einmal kurz aufgezählt. Im Buch wird das zwar nochmal wiederholt, aber man bekommt  schon mal einen Einblick und kann zwischendurch nochmal nachgucken.   Das Buch ist einfach zu lesen und mann kann es super Zwischendurch oder im Urlaub lesen. Außerdem ist das Buch verdammt lustig. Der Autor hat wirklich versucht die Geschichte aus dem Augen der Schafe zu schreiben und somit musste ich total oft lachen. Dadurch vermittelt das Buch auch direkt gute Laune. Dazu ist echt kein normaler Krimi und man bekommt als Leser einige Hintergrund Informationen. Die Kapitel sind gut aufgeteilt und wenn der Inhalt wechselt, wird das durch ein Sternchen kenntlich gemach, was es für den Leser einfacher macht zu lesen.  Ich kann das Buch echt weiterempfehlen, da es mal ein außergewöhnliches und lustiges Buch ist. 

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  • Leider nicht wie erwartet...

    Glennkill

    andrea1310

    10. October 2015 um 19:21

    Inhalt: Die Schafe des irischen Dorfs Glennkill haben viele Eigenschaften: Manche sind klug, einige bestechen durch Schnelligkeit und andere sind abenteuerlustig. Was sie aber alle ganz bestimmt nicht sind, ist gewöhnlich. Als eines Tages ihr Schäfer George, den sie sehr schätzen, tot auf der Weide liegt, beginnt das große Rätselraten. Wer könnte George das angetan haben? Die Schafe sind überzeugt, dass sie gemeinsam den Täter ausfinding machen können. Da ihr Schäfer ihnen immer vorgelesen hat, fühlen sie sich dadurch ausreichend vorbereitet, den Fall zu lösen. Und so beginnt die Spurensuche der Schafe, die sie bis zu den Häusern der Menschen führt und nach einiger Zeit enwickeln sie ihre eigene Theorie, was passiert sein könnte. Meine Meinung: Das Cover ist sehr niedlich gestaltet. Man erkennt zwar nicht direkt, dass es sich um einen Krimi handelt, aber dieser ist auch humoristisch gestaltet, weshalb dies nicht stört. Das Buch beginnt direkt mit dem Tod des Schäfers und man wird dadurch mitten in die Geschichte geworfen. Zuerst lernt man die verschiedenen Schafe und ihre Eigenschaften kennen. Da gibt es zum Beispiel Miss Maple, das klügste Schaf der Herde oder Heide, das Jungschaf, das redet, bevor es nachdenkt. Es spielen auch noch viele weitere Schafe eine Rolle. Mir war das ganze leider ein wenig zu viel. Die ganzen Schafe lernt man nie richtig kennen (wenn das bei Schafen überhaupt möglich ist), da es doch sehr viele sind. Dazu kommen noch zahlreiche menschliche Charaktere. Ich habe irgendwann die Übersicht verloren, wer wer ist und dadurch war es für mich schwer, der Geschichte immer zu folgen. Was wahrscheinlich aber auch daran liegt, dass ich nie wirklich in die Geschichte hineingefunden haben. Ab der Mitte wurde es zwar etwas besser, aber zu diesem Zeitpunkt habe ich mich bereits gefreut, wenn ich das Buch beendet weglegen kann. Ich konnte leider so gar nichts mit dem gesamten Aufbau anfangen. Die einzelnen Kapitel haben sich sehr gezogen und Spannung kam bis zum Ende auch keine auf. Die Schafe selbst waren liebevoll ausgearbeitet, aber wie bereits erwähnt, waren es für mich einfach zu viele. Der Schreibstil war an manchen Stellen für mich etwas holprig. Für mich ließ sich das Buch nicht flüssig lesen und ich habe es zwischendurch immer mal wieder weggelegt, da ich keine Lust mehr darauf hatte. Das Ende fand ich dann wieder etwas besser und die Auflösung brachte mich dann doch noch einmal zum Schmunzeln. Aber leider konnte es das Ende für mich nicht mehr rausreißen. Ich war froh, als ich das Buch endlich beendet hatte und kann es nicht weiterempfehlen. Ich hatte mir sehr viel mehr davon versprochen, da es als "ironisch, warmherzig, witzig, tiefsinnig und voller Überraschungen" angepriesen wurde. Schade!

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  • Schwere Kost

    Glennkill

    Immeline

    03. October 2015 um 20:18

    Vielleicht war es nicht die richtige Zeit für mich dieses Buch zu lesen. Aber selbst wenn ich es jetzt in den Händen halte, verspüre ich nicht den geringsten drang es noch einmal anzufangen. Passiert bei mir relativ selten,ist aber leider so :(

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