Gray

von Leonie Swann 
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Gray
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Liebenswert, skurril und spannend

Vampirellas avatar

Mal was anderes. Sehr unterhaltsam.

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Inhaltsangabe zu "Gray"

Nach dem sensationellen Erfolg von »Glennkill« der neue Tierkrimi von Leonie Swann!
Dr. Augustus Huff, Dozent an der berühmten Universität von Cambridge, hat plötzlich ein Problem: einer seiner Studenten ist in den Tod gestürzt. Nur ein tragischer Unfall oder Mord? Augustus vermutet Letzteres, denn das Opfer war alles andere als ein Engel. Ein Mörder in diesen ehrwürdigen Hallen – das darf nicht sein, und so macht sich Augustus, unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen, auf die Suche nach dem Täter. Der Vogel erweist sich aber als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der die richtigen Fragen stellt, und Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442488315
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:21.01.2019
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.05.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Nadezhdavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Liebenswert, skurril und spannend
    Liebenswert, skurril und spannend

    Das kleine Bündel "Federn, Schnabel und Wärme" hat mühelos in seinen Bann gezogen, auch wenn ich bisher kein großer Fan von krächzendem Federvieh war. Im Vergleich zu den Schafskrimis, die ich sehr liebe, stellte es für mich auch nochmal eine Steigerung beim Lesevergnügen dar, dass Gray nicht vermenschlicht wird – zumindest nicht in der Hinsicht, dass er (erkennbar! :grin) bewusst handelnd und/oder kommentierend ins Geschehen eingreift. Natürlich haben seine in den jeweiligen Situationen oft skurrilen Kommentare viele Schmunzler bei mir ausgelöst. Auch das Thema der artgerechten Vogelhaltung habe ich seit langem mal wieder bedacht.


    Die Krimihandlung fand ich sehr spannend und das Setting insgesamt hat mir auch gefallen. Allerdings habe ich bei einigen Figuren ihre verschiedenen Wesenszüge nicht so recht zusammenbekommen, vor allem bei Augustus Huff. Wie manche andere Leserinnen sehe ich ihn als einen verschrobenen, aber liebenswerten Professor – da passt das Klettern einfach nicht so recht ins Bild. Das kann ich aber hinnehmen. Mehr gestört hat mich, dass am Ende für meinen persönlichen Geschmack ein paar Fragen zu viel offen geblieben sind.


    Insgesamt hat mir dieser optisch wie sprachlich wunderschön gestaltete Krimi viel Lesespaß bereitet.

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Holprig und mit Längen, dennoch mit Potenzial.
    Holprig und mit Längen, dennoch mit Potenzial.

    Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, aber weniger unterhaltsam. Ich würde meinen, sie ist mit englischem Charme geschrieben, also öfter mal mit Längen. Die Geschichte an sich ist etwas holprig, mit vielen Ermittlungsrichtungen und Wendungen, die nicht immer nachvollziehbar waren. Auch der Schluss erschien mir sehr konstruiert.

     

    Dr. Augustus Huff erinnerte mit seinem Spleen ein wenig an „Monk“. Mit seinem Aberglauben ist er ein interessanter Charakter, allerdings hat sich mir bis zum Schluss leider kein „Bild im Kopf“ zu ihm eingestellt. Leider spielte die Magie keine Rolle in dem Buch.

     

    Dafür wird der Leser Gray umso mehr lieben, der mit Wörtern zielgenau umzugehen weiß. Es ist jetzt nicht übermäßig witzig, aber ich habe ein paar Mal geschmunzelt. Er kann zwar nicht in dem Sinne denken, dass die Leserschaft seinen Gedankengängen folgen kann, aber die Satzfragmente die er sagt, passen immer gerade gut zur Handlung. Dennoch, hier hätte mehr Seelenleben auch nicht geschadet.

     

    Alles in allem: Holprig und mit Längen, dennoch hat die Geschichte Potenzial. Wegen Graupapagei Gray würde ich auch einen zweiten Krimi lesen.

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    Bjjordisons avatar
    Bjjordisonvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Habe mich wunderbar amüsiert...
    Wirklich unterhaltsam...

    „Gray“ ist mein erstes Buch der Autorin und ich kann sagen, dass ich definitiv begeistert davon bin.

    Schon der Einstieg und wie Huff mehr oder weniger zufällig auf Gray trifft, fand ich recht unterhaltsam. Aber auch der weitere Verlauf der Handlung konnte mich begeistern, denn es hat mir wirklich gut gefallen, wie die beiden zusammenwachsen und wie diese versuchen den Mörder von Elliot zu finden. Vor allem das Zusammenspiel der beiden hat mich stellenweise köstlich amüsiert, denn der Papagei und Huff sind sehr unterschiedlich. Huff hat nämliche diverse Macken, so zum Beispiel besondere Reinlichkeit und jeder der mal einen Papagei hatte, weiß, dass sowas einem Papagei definitiv nicht liegt.

    Die Suche nach dem Mörder fand ich auch recht spannend, denn ich konnte erst gegen Schluss erahnen in welche Richtung es gehen wird. Hier gab es auch einige Ereignisse, die nicht vorhersehbar waren und so wunderbar zur Unterhaltung gedient haben.

    Huff fand ich auf der Stelle sympathisch. Er wirkte sehr nett und es hat mir echt gut gefallen, wie er sich um den Vogel gekümmert hat. Auch seine Macken werden von der Autorin sehr interessant dargestellt, diese machten ihn aber für mich noch interessanter.

    Die Beschreibung von Gray fand ich auch absolut gelungen. Der wirkte so fröhlich und real auf mich. Wirklich gelungen. Einziger kleiner Störfaktor war für mich, dass er einfach zu viel Lady Gaga gesungen hat.

    Die Schreibweise war flüssig und locker. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, weil es wirklich eine tolle Geschichte war. Die Handlung wird uns aus der Sicht des Professors erzählt. Ich fand es auch durchwegs spannend, vielleicht hätte man aber beim Ende mehr machen können, denn es wirkte etwas fad, im Gegensatz zum Rest der Geschichte. Das Setting in Cambridge fand ich übrigens gut gewählt, da es auch sehr interessant beschrieben wurde.

    Das Cover gefällt mir gut und ich finde es passt toll zum Inhalt des Buches.

     

    Zur Autorin:

    Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen „Glennkill“ und „Garou“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England und Berlin.

    Quelle:  Verlag

     

    Fazit:

    4 von 5

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder wunderbar bizarr! Mit einem sich sträubendem, außergewöhnlichem Ermittler und einem Helfer im Federkleid: tolle Unterhaltung! 4.5 *
    Ein gefiederter Helfer, der den zwangsneurotischen Dr. Huff in einem Mordfall unterstützt: großartig

    Wer einen Krimi á la "Glenkill", also den Schafskrimis von Leonie Swann erwartet, liegt falsch. Auch wenn hier auf dem Cover ein Papagei den Schatten eines Detektivs wirft, ist Gray eher der antreibende Schatten eines höchst unbeholfenen Ermittlers in Gestalt des Anthropologen Dr. Augustus Huff.

    Dieser stolpert eher widerwillig über den zurückgelassenen Papagei Gray, der dem zu Tode gestürzten Studenten Elliot gehört hatte. Ein tragischer Fall, im wortwörtlichem Sinne, denn der geübte Kletterer scheint nicht durch Unaufmerksamkeit sehr unsanft auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet zu sein.

    Ich fand Huff sofort sympathisch. Er ist total schräg drauf, hat einige Spleens und Marotten, wäscht sich ein Dutzendmal die Hände, sperrt seine Tür immer dreimal zu, klopft dreimal auf Holz und sortiert seine Briefbeschwerer - und ist durch seine Ticks teilweise gehemmt und eingeschränkt. Mit seinem Sinn für Ordnung hat er aber einen guten Ansporn, das entstandene Chaos um den Tod von Elliot aufzuklären und den perfiden Sinn dahinter aufzuklären. Dabei kommt er vielen möglichen Tätern auf die Spur und hat dabei sprichwörtliche Hilfe von Gray. Der Papagei hat einiges auf dem Kasten, vor allem seine gelernten Wörter und aufgeschnappten Sprüche bringen Huff immer wieder einen neuen Blick auf seine Ermittlungen.
    Das fand ich eh ziemlich genial, wie die Autorin das Plappern des Papageis in die Geschichte mit eingebaut hat, in jede mögliche und unmögliche Situation. Das war teilweise total witzig aber auch wegweisend und hat der stupiden Art von Augustus Huff einen pfiffigen Aufschwung gegeben.

    Im ersten Moment war Huff natürlich gar nicht erfreut, dass Gray nicht mehr von seiner Seite weicht - doch der ständige Begleiter auf seiner Schulter wird ihm in kürzester Zeit zum Freund und so begleitet man die beiden auf der peniblen Spurensuche auf und um den Campus.

    Aus der Sicht von Augustus nimmt man unentwegt an seinen abstrusen, aber auch treffenden und zielbringenden Gedankenspielen teil, immer in Begleitung seiner graugefiederten Souffleuse. Man ist dabei durchweg nah an jeglicher Entdeckung dran und erlebt auch die Spannung, wenn ein Indiz nach dem anderen auftaucht. Wobei man nie sicher ist, was davon jetzt tatsächlich mit dem Todesfall zu tun hat und ob es sich tatsächlich um Mord, Selbstmord oder einen Unglücksfall handelt.
    Der Humor bleibt dabei nicht zu kurz und auch wenn der Stil eher etwas steif wirkt, spiegelt er gekonnt das Gemüt von Huff wieder, der in den wenigen Tagen doch eine große innerliche Entwicklung durchmacht.

    Ein bisschen hat mir noch der Knalleffekt am Ende gefehlt, die Auflösung war etwas zu unspektaktulär, auch wenn das rätseln bis zum Schluss wirklich Spaß gemacht hat. Es war gut verstrickt und durchdacht aufgebaut, aber ein bisschen mehr Pfiff hätte ich mir noch gewünscht.
    Die Autorin hat ja immer etwas spezielle und besondere Geschichten und wenn man etwas außergewöhnliches versuchen will, sollte man zugreifen.

    Eine Besonderheit ist übrigens noch ein kleines Daumenkino, dass unten rechts auf den Seiten mit eingezeichnet wurde, das find ich schon ziemlich cool ♥
    Am Ende gibt es auch noch ein Glossar zur Erklärung einiger Begriffe aus dem Studentenleben. Das fiktive Cambrigde aus der Geschichte ist nicht in allen Details mit dem echten identisch, hat aber viele Ähnlichkeiten und wirkt absolut realistisch.

    Fazit: 4.5 Sterne

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    Naddiwises avatar
    Naddiwisevor 10 Monaten
    Gray ...

    Nachdem einer seiner Studenten in den Tod stürzt, macht sich Dr. Augustus Huff daran, die näheren Umstände dieses Unfalls? Mordes? aufzuklären; dabei wird er von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen unterstützt. Gray erweist sich als unerwartet intelligenter und sprechfreudiger Ermittlungspartner.


    Entgegen meiner Erwartung handelt es sich hier nicht um einen knuffig süßen Tier-Krimi, der kaum ernst genommen werden kann; ganz im Gegenteil handelt es sich hierbei um einen vielschichtigen Krimi mit englischem Charme und einer gut dosierten Prise Humor.
    Das Ende hat mich auch überzeugt.
    Also alles in allem ein gelungener Krimi für zwischendurch.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor einem Jahr
    Humor, schräge Charaktere und ein Vogel - ich wurde sehr gut unterhalten!

    Elliot, Student und zukünftiger Lord Fairbanks, liebt es über die Dächer Cambridges zu klettern. Eines Tages liegt er tot vor der King's College Chapel, vom Turm gestürzt. Elliots Graupapagei Gray landet bei Dr. Augustus Huff, Fellow und Elliots Tutor, der bald daran zweifelt, dass Elliots Sturz ein Unfall war.

    Leonie Swann hat einen neuen Tierkrimi geschrieben, wobei dieses Mal, anders als bei den Schafen, der Papagei nicht selbst ermittelt, Ermittler ist ganz allein Augustus Huff, auch die Polizei sucht man hier vergebens, Gray, ein sehr intelligenter und gut trainierter Papagei, kann aber Denkanstöße geben, und sorgt überhaupt erst einmal dafür, dass Huff ans Ermitteln kommt.

    Augustus Huff ist ein recht eigenwilliger Protagonist, denn er hat so seine Probleme, er leidet unter Zwangsstörungen, und so ist es für ihn zunächst gar nicht so einfach, mit Gray, der allerhand Durcheinander mit sich bringt, klar zu kommen. Das legt sich aber nach und nach, und es ist schön mit anzusehen, wie er den Papagei immer mehr in sein Herz schließt. Ich hatte einige Probleme mir Huff bildlich vorzustellen, mir drängte sich schnell das Bild eines älteren, schrulligen und zerstreuten Professors auf (dabei ist Huff noch gar kein Professor), obwohl er eigentlich noch ziemlich jung und offenbar recht gut aussehend ist, denn nicht nur Gray trägt dazu bei, dass Huff ein Frauenschwarm zu sein scheint. Huffs Gedankengänge machten es mir oft einfach schwer, ihn mir wie beschrieben vorzustellen.

    Das ist aber nicht weiter schlimm, er ist halt recht skurril, und da ist das Alter zweitrangig. Dafür hatte ich bei allen anderen Charakteren ein lebhaftes und bestimmt viel zutreffenderes Bild vor Augen. Gut gelungen sind sie der Autorin allesamt – auch der Papagei. Meist „sieht“ man die Charaktere aus Huffs Sicht, also schon subjektiv gefärbt, aber vielleicht gerade deswegen gut getroffen.

    Bildhaft geht es oft zu in diesem Roman, und viele Szenen bringen den Leser zum Schmunzeln, wenn Huff z. B. die Kekse vor Gray versteckt, nicht ohne sich vorher noch einen in den Mund zu stopfen, und Gray dann den hektisch kauenden Mann anschaut.

    Huffs Ermittlungen sind nicht immer zielführend, aber unterhaltsam, am Ende wird der Fall natürlich trotzdem aufgelöst, und zwar zufriedenstellend, und in Huffs und Grays Leben gibt es ein paar Veränderungen. Ich habe den Roman zufrieden zugeschlagen.

    Ich fühlte mich sehr gut unterhalten von diesem humorvollen Roman voller mehr oder weniger schräger Charaktere, und bin schon gespannt, mit welchem Roman uns die Autorin als nächstes überrascht. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Übrigens bietet der Roman auch neben dem Lesen ein bisschen Unterhaltung, denn es gibt ein Daumenkino, dessen Bildchen mich auch beim Umblättern erfreuen konnten.

    Kommentare: 3
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    -Bitterblue-s avatar
    -Bitterblue-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lustiger und spannender Roman
    Ein Papagei hat mein Herz erobert

    HÖRBUCH-Rezension

    Ich muss gestehen, der Einstieg fiel mir sehr schwer. Der Sprecher hatte mich zu Beginn nicht wirklich überzeugt, mir fehlte es an Emotionen. Besonders Augustus hätte ich zunächst mehr "Leben" gewünscht. Gray dagegen, fand ich sehr gut vertont.

    Nun kommen wir aber zum zweiten Knackpunkt. Ähnlich wie bei "Glennkill" dachte ich eigentlich, dass Gray einen Teil der Geschichte erzählen oder aktiv mit den Mörder suchen würde. Doch Gray bleibt immer nur ein einfaches Tier, das zwar sehr intelligent ist, aber nur einzelne Wörter sprechen kann.

    Die ersten Kapitel fesselten mich noch nicht und ich fürchtete schon einen Fehlgriff gemacht zu haben, doch dann gewann ich immer mehr Freude an der Geschichte. Bei jedem weiteren Kapitel machte das Hören mehr Spaß und ich wollte das Hörbuch nicht mehr weglegen.

     

    Augustus Suche nach dem möglichen Mörder war sehr spannend und auch lustig beschrieben. Ich habe mitgefiebert und die Theorien kritisch betrachtet. Auch Gray war ein grandioser Protagonist, trotz seiner "einfachen" Weise. Manchmal können eben auch die Worte "Keks? Keks? Keeheks!", genau die richtigen sein. Bjarne Mädel gab dem kleinen Vogel so viel Charme und Charakter, ich liebte jede seiner Szenen. Zwischenzeitlich hätte ich mir auch so einen Freund gewünscht (allerdings erwähnte Augustus auch immer wieder, wieviel Arbeit ein Papagei macht, von daher: lieber doch nicht).

     

    Christopher Heisler sprach nur wenige Szenen. Mit "Gedanken eines Luftikus" gab er immer wieder Einblicke in die Gedanken einer zunächst unbekannten Person. Ich dachte erst, dass es sich hierbei um Elliot, Grays verstorbener Besitzer, handelte, doch manche Sätze passten nicht. Bis zum Ende bleibt diese Identität unbekannt, die Überraschung am Ende war dann groß.

     

    Insgesamt hat mir das Hörbuch "Gray" sehr gut gefallen. Der Einstieg war holprig, aber am Ende habe ich es geliebt. Eine sehr humorvolle und auch spannende Mördersuche mit ungewöhnlichen Protagonisten. Ich hatte viele schöne Hörstunden damit und vermisse vor allem Gray bereits.

    Ich hoffe, die Autorin schreibt noch viele solcher wundervollen Geschichten.

    Es gibt eine klare Hörempfehlung.

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    Zaliras avatar
    Zaliravor einem Jahr
    Ein tolles Hörbuch mit ganz viel tierischem Charme!

    Mir hat schon „Glennkill“ von Leonie Swann gefallen und auch diese Geschichte besticht wieder mit seinem tierischen Charme. So begleitet man Dr. Huff und den ihm temporär zugeteilten Graupapagei Gray beim Aufklären des Unfalls.
    Zuvor habe ich mich gefragt wie der sprechende Papagei in die Geschichte eingebunden wird, aber das ist sehr gut umgesetzt. Gray hat seine Phrasen mit denen er alles ausdrücken kann ohne seinen tierischen Charakter zu verlieren. So geben der traumatisierte Papagei Gray und der neurotische Huff zusammen ein tolles Pärchen ab. Und während der Dozent mit Papagei auf der Schulter herausfinden will was hinter dem Unfall/Mord steckt, steht im Gray mit Rat und Tat zur Seite. Vor allem Grays sprachliches Repertoire sorgt für eine ordentliche Prise Witz und Humor („Bad Romance“, „Die Trauben kannst du dir abschminken“).
    Ich muss gestehen, dass ich lange im dunkeln getappt bin und die Geschichte für mich deshalb sehr spannend war. Als Leser erfährt man nach und nach was passiert ist.
    Auch als Hörbuch eignet sich die Geschichte sehr gut, da die Kapitel übersichtlich, gut gegliedert sind und die Handlung an sich chronologisch verläuft. Die Stimmen passen gut zur Geschichte und bereiten viel Spaß beim Zuhören.

    Als Hörbuch absolut zu empfehlen, aber auch die Geschichte allgemein ist gut und spannend. Huff ist vielleicht ein komischer Kauz – und einen Vogel hat er auch noch! Aber genau das macht die Geschichte so liebenswürdig.
    Auch noch ein herzliches Dankeschön an die Random House Verlagsgruppe für das Hörbuch als Rezensionsexemplar. Der Wert der eigenen Meinung ist jedoch sehr wichtig und meine Meinung bleibt unbeeinflusst.

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    Sternchenschnuppes avatar
    Sternchenschnuppevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe das Hörbuch hier gewonnen, und finde es fantastisch. Ein genialer Professor mit einigen Macken und der vorlaute Papagei .
    Einfach gut

    Also mich hat der Krimi echt überrascht, ich dachte erst, na ja so wie alle Tierkrimis etwas leicht . Aber ich hab mich getäuscht, es macht echt Spaß zuzuhören wie die beiden der Professor und der übriggebliebene Papagei ein Team werden und den echt kniffligen Fall zusammen lösen. Es gibt Spannung pur ebenso wie lustige Passagen, die mich echt zum Lachen gebracht haben. Kann ich nur weiterempfehlen.

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    Caillean79s avatar
    Caillean79vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gray ist einfach nur cool. Gaga-uh-la-laaa 😉
    Gaga-uhlalaaa!!!

    Gaga-uhlalaaa!!!

    Nein, ich schreibe diese Rezension nicht nach dem Genuss einer Vielzahl alkoholischer Spezialitäten, wie der Rezensionstitel vermuten lässt. Dies ist ein Originalzitat aus dem Buch, und zwar vom Titelhelden: dem Graupapagei Gray.

    Gray ist Haustier und Proband zugleich, denn er lebt bei dem Studenten Elliot in Cambridge, der seine intellektuellen Fähigkeiten trainiert und erforscht. Elliot und Gray haben auch eines gemeinsam: sie wollen gern hoch hinaus. Räumlich gesehen. Gray ist das logischerweise mit Hilfe seiner Flügel möglich, Elliot mit Hilfe von Händen und Füßen: er klettert gern, besonders auf das Dach der Chapel (die allerdings keine kleine Kapelle, sondern eine ausgewachsene Kirche ist). Eines frühen Morgens stürzt Elliot ab und liegt – wie Gray später des öfteren zum Besten gibt – „total zermatscht“ am Boden.

    Elliots Tutor, der etwas schräge Fast-Professor Augustus Huff, wird in Folge dieser tragischen Ereignisse plötzlich unfreiwillig zum Detektiv und Papageiensitter. Umstände, die sich nur schwer mit seinen Neurosen, wie z. B. einem Waschzwang, vereinbaren lassen… Aber Augustus und Gray werden schnell zu Partnern und mischen die teilweise hochnäsige Gesellschaft der kleinen, aber feinen Universitätsstadt auf. Gray weiß immer wieder mit seinem Wortschatz zu punkten. „Hey Stinker!“, „Psychologische Probleme!“ oder „Bad Romance!“ sind nur einige seiner oft treffenden Kommentare. Und das Lied von Lady Gaga kann er tatsächlich auswendig, was in meist unpassenden Momenten zu einem lauthals vorgetragenen „Gaga-uhlalaaa!“ führt. Mehr noch als der Kriminalfall selbst haben mich die vielen originellen Einfälle beeindruckt, mit denen Leonie Swann diese Geschichte bestückt hat.

    Ich hab mich wirklich köstlich amüsiert mit diesem Buch, an dem ich nichts auszusetzen finde. Es hat einen ungewöhnlichen, aber treffsicheren Humor, eine genauso ungewöhnliche, aber witzige Sprache („Augustus guckte etwas ratlos in den Lampenschirm. Eine Glühbirne guckte ausdruckslos zurück.“) und zwei wirklich herrlich schräge Hauptfiguren. Mal was anderes und absolut zu empfehlen!

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