Leonora Leitl

 5 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Susi Schimmel, Mama & das schwarze Loch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Leonora Leitl

Mama & das schwarze Loch

Mama & das schwarze Loch

 (2)
Erschienen am 01.01.2015
Susi Schimmel

Susi Schimmel

 (2)
Erschienen am 01.01.2018
Das Glück ist ein Vogel

Das Glück ist ein Vogel

 (1)
Erschienen am 30.01.2017

Neue Rezensionen zu Leonora Leitl

Neu
W

Rezension zu "Susi Schimmel" von Leonora Leitl

Mit Witz und Humor bringt dieses Buch den Kindern von klein auf bei, was Schimmel ist
WinfriedStanzickvor 5 Monaten



Sie hat eine Mission, sie ist unerbittlich und sie ist nicht allein: Susi Schimmel die Hauptperson des hier vorliegenden Sachbilderbuchs von Leonora Leitl. Sie widmet sich zusammen mit ihren verschiedenen Artgenossen dem Verfaulen und Vergammeln, in den Jausenboxen der Kinder, hinter Schlafzimmerschränken und sogar auf Babypopos.

 
Nach „Gerda Gelse“ und „Willi Virus“  legt Leonora Leitl nun mit „Susi Schimmel“ das dritte Sachbilderbuch vor. Informativ berichtet Susi Schimmel aus ihrem Pilzleben, schwärmt von den wunderbaren Farben, mit denen sie Lebensmittel und Wände überzieht, schimpft über ihre ruhmsüchtigen Verwandten, die bei der Erzeugung von edlem Käse und Penicillin mithelfen, und berichtet von so mancher großer Errungenschaft.

Mit Witz und Humor bringt dieses Buch den Kindern von klein auf bei, was Schimmel ist, woher er kommt und was man dagegen tun kann. Aber auch die vielen Arten von Schimmel werden lexikonartig vorgestellt.. Die Bilder sind farbig, modern und kindgerecht illustriert und verbildlichen die kurzen Sachtexte sehr gut.

Kommentieren0
4
Teilen
Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Mama & das schwarze Loch" von Leonora Leitl

Ein richtig tolles Buch zu einem schwierige Thema, sehr gut erklärt mit eindrucksvollen, ausdrucksst
Kinderbuchkistevor 6 Monaten

Thema Elternteil  mit Depressionen
Alleinerziehende mit Depressionen
für Kinder ab 5 Jahren
 
 
Bevor ich in das Buch und die Thematik einsteige möchte ich kurz darauf hinweisen, dass die Altersempfehlung des Verlages bei 4 Jahren liegt.
Aufgrund meiner Praxiserfahrung in den letzten Wochen setzte ich diese aber auf 5 Jahre hoch wobei es nur ein Richtwert ist. Man sollte immer das Kinde im Auge halten, mit dem man das Buch betrachtet.
Kinder in ähnlichen Situationen, die die Geschichte aus eigener Erfahrung heraus verstehen können durchaus erst 4 Jahre alt sein.
Kinder ohne den Hintergrund wird es mit 4 Jahren allerdings schwer fallen alles zu begreifen.
 
Nun aber zum Buch.
Ein wichtiges Buch in der heutigen Zeit denn sowohl die Anzahl der Menschen, die an "Burn Out" und Depressionen leidet , als auch die Zahl der Alleinerziehenden, steigt stetig.
Leonora Leitl kennen vielleicht vieler schon mit ihren Büchern, "Willi Virus"- Aus dem Leben eines Schnupffenvirus oder auch von "Susi Schimmel"- Vom Verfaulen und Vergammeln.
Sachthemen leicht verständlich in eine Geschichte einzubinden und mit wundervoll, ausdrucksstarken, intensiven Bildern zu begleiten, ist ihre Passion.
Ihre Bücher preisgekrönt und auch dieses hier einfach fantastisch.
Gleich zu Beginn im Vorsatz sieht es grau und trostlos aus. Irgendwie verwaist.
Blättern wir weiter herrscht heillosen Chaos. Ein Durcheinander  wo man nur hin schaut.
Die eigentliche Geschichte jedoch beginnt recht bunt.
Wir bekommen Adele, Lotte und Mizzi vorgestellt- Adele, die Mutter, Lotti ihre Tochter und Mizzi, Lottis Oma.
Lottis Papa gibt es nicht mehr. Er ist schon vor ein paar Jahren mit einer anderen Frau weggegangen. Na ja, ein Bild von ihm hängt noch  an der Wand. Unsere größeren Lesekinder fanden es unrealistisch. "Keine Frau würde ein Bild an der Wand hängen lassen von dem Mann der sie verlassen hat", sagte Phillip 7 Jahre.
Nun, vermutlich trifft das in den meisten Fällen auch zu. Hier ist es nun mal eben anders.
Lottis Mama hat einen stressigen Job. Sie ist Werbegrafikerin. Ein Beruf, der auch schon ohne Kind unglaublich anstrengend ist weil man ständig neue Ideen haben muss und Abgabetermine der Kreativität nicht gerade förderlich.
Bei Adele kommt noch hinzu, dass sie ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter gerecht werden muss. Einkaufen, Essen kochen, Wäsche Waschen, Putzen und mit Lotti die Hausaufgaben machen sind wohl nur einige der Dinge, die so täglich zu erledigen sind.
Eindrucksvoll hält Leonora Leitl in einem sehr dynamischen Bild all das für uns fest und wir bekommen schon ein klein wenig Hektik und Unruhe allein beim betrachten des Bildes. Was die Mutter so alles leisten muss ist enorm.
Klar, dass sie am Abend nur noch müde auf ihren Sessel fällt und einschläft, auch wenn sie eigentlich noch Fernsehen wollte.
Auch klar, dass sie nicht immer alles schafft abzuarbeiten. 
Jeder kennt das, auch die Kinder. Doch während die Kinder es gelassen nehmen fühlen sich die meisten Erwachsenen schlecht wenn sie nicht das geschafft haben, was sie meinen erledigt haben zu müssen.
Das ständige Überforderung nicht gut gehen kann.
Und so kommt es bei Adele eines Tages zum "Burn Out". Das Wort nehme ich jetzt mal. Leonora Leitel findet eine andere sehr passende Beschreibung, die zwar etwas überzogen wirkt aber den Kindern schnell verständlich ist. Sie erzählt uns, dass Adele, während sie am Herd steht und kocht, einen Anruf von einem Kunden bekommt und gleichzeitig fängt ihre Frisur Feuer. Sie brennt ab.
Das berühmte Fass läuft mit diesem Anruf über. Keine Sorge das dazu gehörige Bild zeigt Adele beim Kochen, mit dem Handy in der Hand und um den Kopf eine Rauchwolke mit kleinen roten Flammenzungen. Es wirkt nicht bedrohlich. Anders der Text der ja recht drastisch von a abbrennen wie ein Streichholz spricht.
Die Kleineren verstehen diese Metapher nicht größere schon.
Auf der nächsten Seite sehen wir wie Adele kopfüber in das schwarze Loch gezogen wird und mit ihr all die unerledigten Dinge wie Geschirr oder Bügeleisen.  Lotti und Oma Mizzi sehen fassungslos zu.
Da liegt Adele nun in dem schwarzen Loch. Zusammengekauert in Embryonalhaltung um ihren Kopf raucht es immer noch. Die züngelnden Flammen wirken etwas größer wie zuvor.
 Alles ist schwarz und Grau nur Lottos bunte Beine mit den Ringelstrümpfen und Mizzi rote Schuhe die außen stehen sind bunt. Wobei auch die Suppe im Topf und Adeles eigene Schuhe sind ebenfalls rot, wenn auch blasser.
Adeles Kopf raucht immer noch. Lottis und Mizzis Versuche das Feuer zu löschen ist erfolglos. Adele scheint nichts mehr um sie herum wahrzunehmen.
Lotti und ihre Oma überlegen was man tun könnte.
Ein farbiges Bild visualisiert ihre Überlegungen. Könnte die neue "Feuersalamander-Salbe helfen? Oder..... .
Nun erwartet uns ein fast fröhliches, buntes Bild. Lotti hat eine Idee. In der Stadt ist ein Zirkus. Dort gibt es einen Feuerschlucker. Der kennt sich bestimmt mit Bränden.
Während fast alles bunt, hell und fröhlich wirkt sehen wir unten rechts im Bild ganz klein das graue, qualmende Haus.
Im Zirkus geht es lustig zu. Lotti fühlt sich gleich willkommen und Fernando, der Feuerschlucker weiß auch gleich  was zu tun ist.
Adele muss nicht gelöscht sondern neu angezündet werden.
Ihr Licht ist erloschen, ausgebrannt, raucht nur noch. Das Feuer in ihr muss wieder entfacht werden.
Das klingt so einfach und auch in der Geschichte sieht es einfach aus. Fernando geht zu Adele und gibt ihr etwas von seinem Feuer. Adele guckt freundlich, vielleicht ist es auch ein Lächeln. Ihr herz zeichnet die Bilderbuchkünstlerin nun wundervoll rot. Die Flammen, die aus Fernandos Mund sprühen entfachen tatsächlich Adeles Herz und um das schwarze Loch liegt nun eine rote Hülle.
Und damit Adeles Feuer nicht wieder erlischt kommt Fernando seither einmal in der Woche mit den anderen Leuten vom Zirkus vorbei und hilft wo Hilfe benötigt wird.
Ein lustiges Bild führt uns aus der Geschichte. Fernando spuckt Feuer, eine Seiltänzerin tanzt auf der Wäscheleine und hängt dabei die Wäsche auf, Oma Mizzi kehrt den Boden, Lotti bügelt, der Elefant sauft, der Katzer fegt, der Clown jongliert mit dem Geschirr und der starke Gewichtheber trägt das rote Sofa auf dem Adele völlig entspannt ein Buch liest.
Doch das ist nicht das letzte Bild, denn hier geht es ja nicht nur um Adele. Auch Lotti hatte ihr Päckchen zu tragen. Um so schöner, das die Geschichte nun mit einem harmonischen Bild der beiden im Sessel endet und noch etwas sehen wir, aber das verrate ich hier noch nicht.
*
Ein beeindruckendes Buch, das sich im großen und ganzen mit der Mutter beschäftigt.
Das Lotti plötzlich sehr erwachsen sein muss um ihrer Mutter zu helfen wird nur am Rande deutlich, da auch noch Mizzi helfend zur Seite steht.
Unsere Kinder fragten sich, im Gespräch nach der Lesung, wie es wohl ausgesehen hätte wenn es die Oma nicht gegeben hätte? Auch wenn Mizzi "nur" da ist und selbst nicht direkt hilft ist trotzdem jemand an Lottis Seite.
Nicht jedes Kind von Alleinerziehenden hat eine Oma. Oftmals sind sogar noch kleine Geschwister da, die von der großen Schwester oder dem großen Bruder mit versorgt werden müssen.
*
Es gibt viel, sehr viel zu besprechen.
Schön dass es dieses Buch gibt, das uns in die Thematik hineinführt, sehr viel durch die wundervollen Bilder und kreativen Gedanken der Autorin, vermittelt und auch zeigt wie das Lebensfeuer wieder entfacht werden kann.
*
Für Erwachsene ist dieses Buch ebenfalls sehr wertvoll.
Die Geschichte zeigt deutlich wes passiert´, wenn man sich ständig selbst unter Druck setzt, sich von anderen drängen lässt und sich dabei fast aufgibt.
Gut wenn man Hilfe bekommt, aber auch wenn man keine tatkräftigen Helfer hat kann man viel für sich selbst tun. Einfach mal Fünf gerade sein lassen. Ist hier schon viel wert.
*
Ältere Kinder ab etwa 6-7 Jahren realisieren schnell, dass die Geschichte in Metaphern erzählt wird. Sie sehen, die versteckten Botschaften.
Der Feuerschlucker ist nur ein Sinnbild dafür, dass Lotti hinaus geht um sich Hilfe zu suchen.
Gerade diese Botschaft ist sehr wichtig.
Die Kinder müssen realisieren, dass es gut ist Hilfe zu holen. Oftmals trauen sich Kinder dies nicht. Werden von den Erwachsenen auch noch dazu angehalten nichts nach außen zu tragen.
Ob diese Botschaft bei Kindern von 4 Jahren jedoch ankommt wage ich zu bezweifeln.
Meiner Erfahrung nach nicht.
Unsere Lesekinder waren zwischen 4 und 12 Jahren alt und man merkte deutlich wie mit zunehmendem Alter das Thema besser realisiert und auch im Nachgespräch reflektiert betrachtet wurde.
Es ist mit Sicherheit auch ein tolles Buch für die Therapie, für Selbsthilfegruppen und Erzieher, die ein betroffenes Kind in der Einrichtung haben.

Kommentieren0
0
Teilen
Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Susi Schimmel" von Leonora Leitl

So sollten Kindersachbücher sein. Einfach toll. Wunderbar erklärt und illustriert. Lustig
Kinderbuchkistevor 6 Monaten

Ein Sachbilderbuch
für Kinder ab 4 Jahren


Ja, auf dieses Bilderbuch haben mit Sicherheit viele, viele Eltern schon gewartet.
Wer glaubt schon den Eltern wenn sie sagen, dass Schimmel nicht ganz so toll ist, vor allem wenn man die vergammelten Äpfel und Butterbrote, die über längere Zeit im Schulranzen oder unter dem Bett gewohnt haben dann aus ihren Verstecken herausholen muss.
Eindrucksvoll und durchaus auch witzig erzählt Leonora Leitl eine Geschichte vom Verfaulen und Vergammeln. Dabei beleuchtet sie aber nicht nur den Bösen Schimmel und wie er entsteht, wo und wie er sich wohlfühlt etc. sondern es gibt ja auch durchaus guten Schimmel, denken wir an diverse Käsesorten oder auch Medikamente.
Durch die wunderbaren Illustrationen, teilweise aquarelliert mal gedruckt sind wir hier im Sachbilderbuchbereich der ehr wie ein Bilderbuch als ein Sachbuch daher kommt und genau deshalb bei den Kindern so gut ankommt.
Mit der Protagonistin Susi Schimmel und die damit verbundene Personifizierung bekommen sie schnell einen Zugang.
Dieses Konzept der Personifizierung geht auf denn bereits mit dem Buch "Willi Virus" und auch "Gerda Gelse" zeigte der Verlag, dass Kinder so viel leichter verstehen und begreifen können wie etwas funktioniert.
Hier nun das Thema Schimmel.
Schlagen wir das Buch auf sehen wir lauter appetitlich aussehende Lebensmittel auf Brettchen liegen
Ein Brötchen mit Salat, Brote mit Salami, Käse und Ei, ein Muffin, aber auch eine Banane oder ein Apfel und Orangescheiben. Die Bilder sind so wunderbar farbig gestaltet, dass man direkt Hunger bekommt. Doch was ist das? Eine Seite weiter dem eigentlichen Titelbild wird es graublau nur ein paar farbige rote und orangene Punkte sind zu sehen.
Schimmel, wohin das Auge blickt ja und dann lernen wir Susi Schimmel kennen. Sie ist ein Gießkannenschimmel. Wieso er so heißt und was es damit auf sich hat bekommen wir selbstverständlich auch vermittelt. Unsere Lesekinder meinten Susi Schimmel sieht aus wie ein Kochlöffel mit Haaren und in der Tat, es gibt diese Ähnlichkeit.
Das dies ein besonders Sachbuch ist wird spätestens jetzt klar, denn Susi richtet direkt das Wort an uns. Es ist nicht ein fiktiver Erzähler, der uns hier Informationen vermittelt sondern Frau Schimmel persönlich.
So heißt es:" Glaubt aber bloß nicht, ich gieße Blumen...... Ich habe eine Mission.......  wir schlagen zu wo wir nur können....."
Durch die direkte Ansprache und  den forschen Ton fühlen sich die Zuhörer und Leser gleich wie auf einer Abenteuerreise.
Susi Schimmel nimmt uns mit in ihre Welt, die viel spannender und faszinierender ist, als der ein oder andere vermuten mag.
Schimmel ist wichtig und nicht nur schädlich.
So erzählt sie uns zuerst von ihrem "Haupteinsatzgebiet" der Natur.
Von Laub, Tannennadeln und anderen Dingen die zu Boden fallen und verrotten. Viel fressen kleine Tiere aber den "Feinschliff" macht Familie Schimmel.
Was genau passiert weiß sie natürlich auch.
Das es abenteuerlich bleibt und ehr an den Geheimeinsatz eines Agenten erinnert wird bei der darauf folgenden Überschrift deutlich.
" Immer wieder haben wir auch Sonderaufträge"
Zum Beispiel im Kühlschrank  fast schadenfreudig führt sie uns vor was passiert wenn sie dort Einzug halten.
Ein Kühlschrank voller angegammelter Dinge springen förmlich aus ihm heraus sehr zum Entsetzten von Hund und Frauchen und was sagt Susi Schimmel dazu:
"Haben wir mit unserer Arbeit begonnen, habt ihr leider Pech gehabt. Eure Lebensmittel .......... Dafür haben sie besonders schöne Farben." Ich denke hier wird deutlich, dass Sachvermittlung durchaus auch witzig sein kann und so formuliert bleibt es auch in den Köpfen der Kinder.
"Wir sind zuverlässig, schnell und gründlich"  wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, die uns Susi natürlich erklärt. So setzt sich der Schimmel gern auch in Wände.
Schimmel ist schon eine besondere Spezies. Wie er aufgebaut ist können wir unter dem Mikroskop sehen und hier in den witzigen Bildern. Es sieht aus wie Bälle an die sich nach und nach bunte Kugeln andocken.
Was hat das Bild einer hustenden Frau und einer seltsam guckenden Katze mit Schimmel zu tun? Ganz einfach  es gibt allergische Reaktionen auf Schimmelgifte. Wie es dazu kommt erklärt uns Susi. Anschließend wird es besonders spannend.
"Wir sind ausdauernd und zäh" so ausdauernd, dass wir nun das Bild einer Mumie sehen und viele seltsam gefleckte Bücher. Auch hier findet man Schimmel.
Das Schimmel aber nicht immer nur schlecht ist erfahren wir nach all dem etwas gruseligem, beim Käsemacher.
"Wir Schimmelarten verstecken uns übrigens nicht alle gleich gut."  erzählt uns Susi und es gibt nicht nur Schimmel fürs Vergammeln. Einige Schimmelpilze sind spezialisiert und geben Käse aber auch Wurst einen guten Geschmack.Der Pinselschimmel zum Beispiel gibt dem Camembertkäse den weißen Überzug und er kann Bakterien töten. Deshalb finden wir in  einigen wichtigen Medikamenten.
So positiv könnte es nun eigentlich weiter gehen doch Schimmelsporen sind nun mal zum größten Teil nicht besonders freundlich.  Der Hautpilz ist ein Verwandter des Schimmels und macht zum Beispiel wunde Popos.
Wie viele verschiedene es gibt ist schon unglaublich und den meisten von uns gar nicht bewusst. Ihnen mit diesem Buch ein Gesicht zu geben um sie bewusst wahrzunehmen ist nicht nur genial sondern fantastisch.
Und so verabschiedet sich das Buch mit einem ähnlichen Bild wie zu Beginn nur dieses Mal sind die Lebensmittel nicht mehr so appetitlich denn überall haben sich Susi Schimmel und ihre Verwandten eingenistet. Blau und grün, weiß und grau liegen sie über den gerade noch so wunderbaren Lebensmitteln.
*
Als Mutter mehrerer Kinder habe ich gleich gedacht, schade, dass es das Buch nicht schon ehr gegeben hat. Immer wieder musste ich vergammelte Sachen aus Ranzen und Zimmern entfernen.
*
Unsere Lesekinder fanden das Buch vor allem deshalb so toll, weil es witzig gemacht ist und leicht verständlich über Vorgänge spricht, die man eigentlich nicht so leicht begreift weil es im Verborgenen abläuft und wir nur das Endergebnis betrachten.
*
Mir persönlich, aber auch den Kindern haben die Illustrationen und die Aufmachung des Buches sehr gut gefallen. Durch diesen wunderbaren   ersten Eindruck wird man gleich neugierig .


Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 2 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks