Leonore Kottje-Birnbacher

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Psychotherapie mit Imaginationen

Psychotherapie mit Imaginationen

 (2)
Erschienen am 06.05.2010

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Mina - Das Irrlichts avatar

Rezension zu "Psychotherapie mit Imaginationen" von Leonore Kottje-Birnbacher

Rezension zu "Psychotherapie mit Imaginationen" von Leonore Kottje-Birnbacher
Mina - Das Irrlichtvor 8 Jahren

Das aktuell erschienene Werk von Kottje-Birnbacher, Sachsse und Wilke ist ein "must have", wie man neudeutsch so schön sagt. Nicht nur, dass die Autoren einen gelungenen Brückenschlag zwischen der Geschichte der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP) nach Hanscarl Leuner und der akutellen Anwendbarkeit erbracht haben; es ist ihnen auf einer anschaulichen und fundierten Ebene gelungen, den Leser einzufangen und mitzunehmen auf eine Reise der inneren Bilder.

Besonders gefallen hat mir der Aufbau des Buches. Zu Beginn werden kurz Grundmotive, therapeutische Techniken, die dahinter stehende Therapie sowie das Symboldrama auf dem Hintergrund der neueren Erkenntnisse zusammengefasst. Lore Kottje-Birnbacher gibt anschließend einen Einblick in die gegenwärtige psychodynamische Psychotherapie und der dortigen Verortung der KIP. Auch beleuchtet sie, welche Auswirkungen die Arbeit mit der KIP auf die Arbeit zw. Therapeut und Patient hat.

Immer wieder betont und beleuchtet - und das ist sehr löblich und sinnvoll - wird die KIP-Arbeit mit ich-strukturrell geschwächten Patienten.

Besonders erhellend fand ich in Kapitel II die Modalitäten der KIP-Arbeit: Auswahl und Häufigkeit der Motivwahl, Dauer der Imagination, sowie die therapeutische Nachbearbeitung des Katathymen Bildererlebens (KB). Auch werden an dieser Stelle Hinweise gegeben, wann das Arbeiten mit der KIP kontraindiziert scheint.

Darüber hinaus gibt das Buch Aufschluß über die Wirkfaktoren der KIP und störungsspezifische Kapitel steigen tiefer in die Arbeit mit dem imaginativen Verfahren ein. So finden sich ganze Kapitel zur Arbeit mit schwer körperlich Kranken (Hannelore Eibach), Traumapatienten (Ulrich Sachsse) oder psychosomatisch erkrankten Menschen (Eberhard Wilke).

In die Liste dieser namhaften Therapeuten reihen sich viele weitere nicht minder namhafte KIP-Therapeuten wie Edda Klessmann, Barbara Hauler, Winfried Dieter, Harald Ullmann oder Monika Schnell als Autoren einzelner Kapitel ein.

Insgesamt ist das Buch didaktisch gut aufgebaut, gut zu lesen und ebenso gut (!) anzuwenden.
Jeder, der mit dem KB arbeitet (und jeder, der es gerne würde), sollte diese Buch lesen! Es lohnt sich, macht Freude und zahlt sich aus!

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