Leonore Kottje-Birnbacher Psychotherapie mit Imaginationen

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Inhaltsangabe zu „Psychotherapie mit Imaginationen“ von Leonore Kottje-Birnbacher

Nur was wir in Bild und Wort gestalten, können wir begreifen und handhaben. Neurobiologische Befunde haben die Bedeutung der bildhaft-emotionalen Zentren im rechten limbischen System belegt. Das vorliegende Buch bietet einen praxisorientierten Überblick über die wesentlichen Erkenntnisse der Katathym-imaginativen Psychotherapie, die seit vielen Jahren die psychotherapeutische Arbeit mit Imaginationen im symbolischen Binnenraum systematisch erforscht und ausdifferenziert hat. Es geht um Themen wie die Besonderheiten der therapeutischen Beziehungsgestaltung und Übertragung, unterschiedliche Techniken bei der Begleitung von Imaginationen, notwendige Modifikationen bei der Arbeit mit ich-strukturell gestörten Patienten und mit Traumatisierten, um das therapeutische Hin- und Herpendeln zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, den Zugang zu impliziten und expliziten Gedächtnisinhalten, um narzisstische Entwicklungslinien und um die Korrektur von verzerrtem Körpererleben bei Magersuchtpatienten. Die therapeutischen Wirkfaktoren der Arbeit mit Imaginationen und die spezifischen entwicklungsfördernden Leitlinien werden herausgearbeitet. Unser psychischer Binnenraum ist voller Schemata und Repräsentanzen, die wir imaginieren können. In den Imaginationen eröffnet sich ein direkter Zugang zur Überprüfung und Überarbeitung dieser inneren Muster, deren Resultate sich auf das Erleben der realen Lebenssituation und das reale Verhalten auswirken. Der therapeutisch wirksame Umgang mit Imaginationen zur Ressourcenaktivierung, Problemaktualisierung und Problembewältigung ist für alle Therapierichtungen aktuell, sowohl für die psychoanalytisch-tiefenpsychologischen als auch die verhaltenstherapeutischen als auch die der humanistischen Psychologie.

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  • Rezension zu "Psychotherapie mit Imaginationen" von Leonore Kottje-Birnbacher

    Psychotherapie mit Imaginationen
    Mina - Das Irrlicht

    Mina - Das Irrlicht

    24. October 2010 um 17:02

    Das aktuell erschienene Werk von Kottje-Birnbacher, Sachsse und Wilke ist ein "must have", wie man neudeutsch so schön sagt. Nicht nur, dass die Autoren einen gelungenen Brückenschlag zwischen der Geschichte der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP) nach Hanscarl Leuner und der akutellen Anwendbarkeit erbracht haben; es ist ihnen auf einer anschaulichen und fundierten Ebene gelungen, den Leser einzufangen und mitzunehmen auf eine Reise der inneren Bilder. Besonders gefallen hat mir der Aufbau des Buches. Zu Beginn werden kurz Grundmotive, therapeutische Techniken, die dahinter stehende Therapie sowie das Symboldrama auf dem Hintergrund der neueren Erkenntnisse zusammengefasst. Lore Kottje-Birnbacher gibt anschließend einen Einblick in die gegenwärtige psychodynamische Psychotherapie und der dortigen Verortung der KIP. Auch beleuchtet sie, welche Auswirkungen die Arbeit mit der KIP auf die Arbeit zw. Therapeut und Patient hat. Immer wieder betont und beleuchtet - und das ist sehr löblich und sinnvoll - wird die KIP-Arbeit mit ich-strukturrell geschwächten Patienten. Besonders erhellend fand ich in Kapitel II die Modalitäten der KIP-Arbeit: Auswahl und Häufigkeit der Motivwahl, Dauer der Imagination, sowie die therapeutische Nachbearbeitung des Katathymen Bildererlebens (KB). Auch werden an dieser Stelle Hinweise gegeben, wann das Arbeiten mit der KIP kontraindiziert scheint. Darüber hinaus gibt das Buch Aufschluß über die Wirkfaktoren der KIP und störungsspezifische Kapitel steigen tiefer in die Arbeit mit dem imaginativen Verfahren ein. So finden sich ganze Kapitel zur Arbeit mit schwer körperlich Kranken (Hannelore Eibach), Traumapatienten (Ulrich Sachsse) oder psychosomatisch erkrankten Menschen (Eberhard Wilke). In die Liste dieser namhaften Therapeuten reihen sich viele weitere nicht minder namhafte KIP-Therapeuten wie Edda Klessmann, Barbara Hauler, Winfried Dieter, Harald Ullmann oder Monika Schnell als Autoren einzelner Kapitel ein. Insgesamt ist das Buch didaktisch gut aufgebaut, gut zu lesen und ebenso gut (!) anzuwenden. Jeder, der mit dem KB arbeitet (und jeder, der es gerne würde), sollte diese Buch lesen! Es lohnt sich, macht Freude und zahlt sich aus!

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