Leonore Pothast Karon: Kein Kampf ist gerecht

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Inhaltsangabe zu „Karon: Kein Kampf ist gerecht“ von Leonore Pothast

Schwarze sind adlig. Braune sind bürgerlich. Rote sind unfrei. In Karons Welt bestimmt die Haarfarbe das Schicksal der Menschen – und seine macht ihn zum Sklaven. Karon ist eine Marionette. Zwischen Befehlen und Schmerzen, zwischen Blut und Angst hat er seinen eigenen Willen begraben und tut nur noch, was man ihm sagt. Er ist das perfekte Werkzeug. Fehlgeleitet von seinem zwielichtigen Meister begeht er ein Verbrechen, das sein Volk ins Verderben stürzt, und beschwört Mächte und Wesen herauf, an die seit Jahrhunderten niemand mehr glaubt. In diesem Buch wird der Leser in eine schillernde Gesellschaft eingeführt. Menschen von ganz unterschiedlicher Herkunft und Gesinnung prallen aufeinander, reiben sich aneinander auf, mit ihren Ängsten und Hoffnungen, Vorlieben und Lastern, und bleiben doch trotz aller Fehler ein jeder menschlich und nachvollziehbar. Unterstrichen werden die Charaktere durch die einfühlsamen Zeichnungen des Künstlers Marcello Vargas-Machuca. Eine Geschichte, die berührt, schockiert und zum Nachdenken anregt – und bei alledem bestens unterhält.

Für mich war dieses Buch wie ein Computerspiel, das man nicht weglegen und die ganze Nacht durchlesen kann. Zum sich drin verlieren.

— krogsleg
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  • Ein tolles werkt.. nein ein super tolles Werk!

    Karon: Kein Kampf ist gerecht

    Taya

    30. September 2014 um 13:15

    Das Cover ist einfach nur wunderschön gestaltet. Diese Zeichnung, die Art und Weise, sie gefällt mir wirklich sehr gut. Es zeigt einen jungen - ich vermute Karon selber. Das ganze ist in einem schönen braunton gehalten. Ähnlich wie das Cover gibt es auch immer wieder mal Bilder von Charakteren im Buch, die genauso wunderbar gezeichnet sind.  Von Anfang an ist man in der Story von Karon drin. Man erfährt in einem langen, aber guten Prolog einiges an Informationen, die für den Verlauf auch gut zu wissen sind. Unteranderem, dass die Gesellschaft aufgeteilt ist in Haarfarben. Die Schwarzhaarigen haben das Sagen, sind einfach die "Macht" in diesem Land, die Braunhaarigen haben auch gewisse Vorteile, wenn auch immer noch unterstellt den Schwarzhaarigen doch die Rothaarigen haben es in dieser Gesellschaft wirklich am härtesten getroffen. Sie müssen gehorchen. Sie sind nichts anderes als Sklaven für die übergestellten. Sie haben keinen eigenen Willen und können sich nicht wehren.  Doch ein roter soll eine Ausnahme werden. Eine Ausname an der Kriegerakademie. Und dafür hat sich Karons Herr einen besonderen Braunen ausgesucht, um Karon auf die Welt der Akademie vorzubereiten. Siamanra hat dafür genau 2 Jahre Zeit. Anfangs hat es der Lehrer wirklich nicht leicht mit Karon zu üben, denn dieser macht wirklich gar nichts. Erst mit der Zeit fängt der Rothaarige an zu verstehen, was er tun soll und so geht es langsam voran. Was Siamanra stolz macht und er fängt an Karon wirklich zu mögen.  Auch an der Akademie macht Karon weitere Fortschritte, auch wenn er selber nicht angreifen darf, da es ihm als Rothaariger nicht gestattet ist, so darf er sich aber Verteidigen, was ihn auch Stärke zeigen lässt.  Doch das alles ist nicht das einzige was Karon erlebt, denn sein Herr hat eine besondere Aufgabe für ihn. Nur dafür wurde er so hart ausgebildet.  Leonore Pothast hat es geschafft auf 911 Seiten nicht einmal langatmig langweilig zu werden. Im Gegenteil. Selbst die Kämpfe hat sie wunderbar umschrieben, in einer Art die sich direkt wie ein Film in den Kopf gesetzt haben.  Auch die Charaktere sind alle wirklich besonders geworden. Ob nun Karon, der diese Wandlung von Jahr zu Jahr durchmacht, die einfach positiv ist, oder Siamanra, der Lehrer. Aber auch alle anderen Charaktere drum herum, machen diese GEschichte zu einer besonderen.  Karon: Kein Kampf ist gerecht ist ein wirklich tolles Buch, das süchtig macht. Es ist selten, dass ich 911 Seiten innerhalb einer Woche weggelesen bekomme, aber das Buch konnte ich zwischendrin wirklich nur mit Zwang weglegen. Daher bekommt dieses eBook, das mir die Autorin als REzensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat,die verdiente volle Punktzahl.

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  • Eine Woche Schlaf ist dahin!

    Karon: Kein Kampf ist gerecht

    krogsleg

    28. July 2014 um 00:14

    Ein braunhaariger Kampflehrer Siamanra soll einen rothaarigen Sklaven Karon, der noch nie ein Schwert in der Hand gehabt hat, in zweieinhalb Jahren auf die Prüfungen in einer Kriegerakademie vorbereiten. So weit so gut, nur dass in dieser Welt die Gesellschaft praktisch genauso auf Krieg und Kampf ausgerichtet ist wie einst die Spartiaten. Mit dieser Ausgangsstellung lässt uns die Autorin eintreten in eine Welt die von der Macht des Schwertes und seinen Kampfkünste regiert wird. Mir gefiel daran besonders, dass die Einführung in diese Welt mit seinen Kampfkünsten Hand in Hand mit seinen gesellschaftlichen Strukturen geschah. „Karon: Kein Kampf ist gerecht“ verbindet schon im Titel unglaublich präzise den Kampf als Mittelpunkt dieser Gesellschaft mit dessen Eigenschaft, nicht gerecht, nicht gleichberechtigt zu sein. Die Autorin verfügt über ein unglaubliches süchtig machendes Talent, allein die physikalischen Kämpfe dieses Buches ungeheuer spannend und intensiv zu beschreiben. Wie in einer Anime-Serie folgt man fleißig dem Handlungsverlauf um bald in der nächsten Kampfesszene von diesem Talent Zeuge sein zu können. Und diese Sucht schlägt dann irgendwann um in eine intensive Anteilnahme, da man inzwischen die großen Ausmaße der Verschwörung kennengelernt hat, die die Handlung bestimmt. Und da gelingt es der Autorin wie eine Zwiebel eine sehr vielschichtige Handlung mit wiederkehrenden Neuaufladungen zu kreieren ohne irgendwann langweilig und vorhersehbar zu sein. Das Buch ist wirklich, ohne einen Funken der Übertreibung, absolut lesenswert zu nennen. Die Fülle von Charakteren und ihren Eigenheiten, die bis in die äußersten Winkel ausgedachte interessant und fremdartig erscheinende Welt und Gesellschaft und die vielschichtige Handlung sind unglaublich ansprechend und erhebend.  Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Werke dieser Autorin und hoffe, dass diese in der Lage sein werden mir nochmal eine Woche Schlaf rauben zu können.

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