Leopold Federmair

 3,8 Sterne bei 255 Bewertungen

Lebenslauf von Leopold Federmair

Leopold Federmair, in Oberösterreich geboren, lebt seit 20 Jahren in Japan. Er ist Schriftsteller und Übersetzer (u. a. Michel Houellebecq, Francis Ponge, Ricardo Piglia, Ryu Murakami, Michel Deguy, Juan Ramón Jiménez) und lehrt an der Universität Hiroshima. Er veröffentlichte zirka 35 Bücher, zuletzt den Essayband Parasiten des 21. Jahrhunderts und – bei PalmArtPress – Erzählungen unter dem Titel Der unsichtbare Thron.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Einsamkeiten, Galerien und andere Gedichte (ISBN: 9783962581176)

Einsamkeiten, Galerien und andere Gedichte

Erscheint am 01.10.2022 als Gebundenes Buch bei PalmArtPress.

Alle Bücher von Leopold Federmair

Cover des Buches Das Casting (ISBN: 9783902711755)

Das Casting

 (15)
Erschienen am 15.01.2018
Cover des Buches Brennender Zaster (ISBN: 9783803143303)

Brennender Zaster

 (5)
Erschienen am 23.09.2021
Cover des Buches Die Erfahrung der Nacht (ISBN: 9783216300348)

Die Erfahrung der Nacht

 (2)
Erschienen am 25.03.1993
Cover des Buches Gegebend (ISBN: 9783852563985)

Gegebend

 (1)
Erschienen am 01.03.2008
Cover des Buches Der Kohlenkübel (ISBN: 9783903110830)

Der Kohlenkübel

 (1)
Erschienen am 11.03.2022
Cover des Buches Die großen und die kleinen Brüder (ISBN: 9783902665645)

Die großen und die kleinen Brüder

 (1)
Erschienen am 30.08.2013
Cover des Buches Der Bedeutende und sein Fachmann (ISBN: 9783950282825)

Der Bedeutende und sein Fachmann

 (0)
Erschienen am 15.03.2011

Neue Rezensionen zu Leopold Federmair

Cover des Buches Das Casting (ISBN: 9783902711755)dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Das Casting" von Ryū Murakami

Endlich eine Castingshow mit unerwarteten Wendungen
dunkelbuchvor 5 Monaten

Ein Casting. Für einen Film. Betrug entfährt es gleich Aoyama. Die Bedenken kann Yoshikawa sofort beiseiteschieben. Im Nu hat er einen Marketingplan parat. Werbung im Radio, er hat sogar schon die Zielgruppe und somit die Sendezeit im Kopf. So als wenn er den Plan schon seit Jahren in der Brieftasche mit sich herumträgt und nun endlich das zerknitterte Papier mit einem Taraaaa präsentieren kann. Naja, wenn’s gar nicht anders geht?!

Eine der besten Horrorgeschichten.
Ryu Murami übertrifft hiermit andere Meister dieses Genres- etwa Poe oder Stephen King .

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Cover des Buches Das Casting (ISBN: 9783902711755)mariameerhabas avatar

Rezension zu "Das Casting" von Ryū Murakami

Dumme Idee endet in sinnlosem Tod
mariameerhabavor 2 Jahren

Die Idee dahinter, eine Castingshow mit 1000 Bewerberinnen zu veranstalten, damit der Freund eines Regisseurs eine Frau zum Heiraten findet, ist nicht nur übertrieben, sondern ziemlich bescheuert. Allein das zu akzeptieren war ziemlich schwer. Es verliert dadurch stark an seiner Glaubwürdigkeit. Auch wenn die Idee einen gewissen Mut erfordert, um das an den Leser zu verkaufen, funktioniert es einfach nur nicht, weil sie so unglaubwürdig ist.

Wenn man das ignoriert und weiterliest, hat man das Problem mit der Spannung. Meistens baut man Spannung mit vagen Andeutungen auf, die dem Lesefluss einen gewissen Reiz verleihen. Doch dieser Autor zeigt direkt auf seine Figur und ruft dabei ganz laut: Sie ist böse! Sie wird etwas Schreckliches tun! Und die männliche Figur ist ein Vollidiot.

Das zerstört den ganzen Spannungsbogen, denn ich weiß, etwas ziemlich Schreckliches wird passieren. Vage Andeutungen hätten dem Buch so gut getan, aber in dieser Form lese ich mich durch eine langweilige Vorgeschichte und warte auf die Wende.

Die Sexszene war fantastisch. Damit meine ich, dass da das kranke Wesen der Frau plötzlich hervorgetreten ist und in mir endlich etwas ausgelöst hat. Da war ich Feuer und Flamme und nicht, weil sie miteinander geschlafen haben, sondern sie ihn in dem Moment gekonnt geködert und förmlich missbraucht hat. Das war so spannend, so krank und ich dachte wirklich, dass sich die Mühe bis dahin gelohnt hat. Doch danach hat die Geschichte wieder an Kraft verloren und wurde ziemlich öde.

Im Finale kommt es zu einem abrupten Perspektivenwechsel, der alles erklärt und das ist echt schlecht. Normalerweise wird langsam aufgeklärt, ohne einen abrupten Wechsel. Schritt für Schritt. Hier schüttet der Autor einfach das Geheimnis über den Leser und diese Überraschung macht die ganze Vorarbeit zunichte.

Es fühlte sich irgendwie sinnlos an. Der ganze Gewaltakt wirkte auf mich inszeniert, als wollte der Autor seine Figur bloßstellen. Schließlich endet es abrupt und alles ist vorbei. Wieso die Frau glaubte, dass der Protagonist sie anlügen würde, wurde nicht erklärt. Es war vorbei, der Autor hat die offenen Fragen der Interpretation des Lesers überlassen, was in diesem Fall völlig dumm war, da das Buch schlichtweg schlecht ist und ich nicht mehr darüber nachdenken möchte.

Wenn ein Autor schreibt, er könne so etwas schwer beschreiben, hat er als Autor in meinen Augen versagt.

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Cover des Buches Das Casting (ISBN: 9783902711151)BertSieverdings avatar

Rezension zu "Das Casting" von Ryu Murakami

Trittbrettfahrer
BertSieverdingvor 4 Jahren

Nur, weil der Autor den gleichen Nachnamen trägt und dazu noch ganz frech dem Protagonisten alle Hobbies des "Originals", nämlich von Haruki Murakami unterschiebt,  entsteht noch kein guter Roman. Lediglich ein Vertrag mit einem Verleger springt schon dabei raus. Die Story ist so was von schlecht, linear runtergeschrieben und vorhersehbar … Unglaubwürdig zudem.  Muss man nicht lesen!

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