Leopold von Sacher-Masoch

 3.8 Sterne bei 46 Bewertungen
Autor von Venus im Pelz, Gruselkabinett - Folge 117 und weiteren Büchern.

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Don Juan von Kolomea

Neu erschienen am 16.10.2018 als Taschenbuch bei epubli.

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Venus im Pelz

Venus im Pelz

 (42)
Erschienen am 26.09.2013
Amazonenrache

Amazonenrache

 (1)
Erschienen am 01.09.2018
Venus im Pelz / Grausame Frauen

Venus im Pelz / Grausame Frauen

 (0)
Erschienen am 01.09.2010
Mondnacht & Der Kapitulant

Mondnacht & Der Kapitulant

 (0)
Erschienen am 03.03.2009
Don Juan von Kolomea

Don Juan von Kolomea

 (0)
Erschienen am 16.10.2018
Don Juan von Kolomea

Don Juan von Kolomea

 (0)
Erschienen am 01.01.1985
Die Liebe des Plato

Die Liebe des Plato

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Erschienen am 01.02.2012
Briefe und Dokumente

Briefe und Dokumente

 (0)
Erschienen am 01.01.2013

Neue Rezensionen zu Leopold von Sacher-Masoch

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Rezension zu "Amazonenrache" von Leopold von Sacher-Masoch

Machtspiele und Phantasie
aus-erlesenvor 3 Monaten

Das hatte sich Wladimir, Zar Wladimir, wohl ganz anders ausgemalt. Ein kleines Tête-à-Tête mit Narda sollte es werden. Ein bisschen Abschalten vom Alltag als Regent eines riesigen Reiches. Sie die Herrin, er ihr ergebener Sklave. Narda, die Amazone, weiß die Gunst der Stunde zu nutzen. Im Pelz, so wie es ihr Sklave und Gebieter in einer Person es wünscht steht sie vor ihm. Die Macht entgleitet ihm, so wollte er es. Doch sein Hirn schaltet auf einmal in den Verdrängungsmodus. Er bietet Narda, seiner Herrin nun an, das Reich vom Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zu regieren. Am nächsten Morgen soll das Experiment beginnen. 
Und so kommt es dann auch. Narda – immer ganz Herrin ihrer Sinne und fokussiert auf ihren Erfolg – wird so lang die Sonne scheint die Herrin über Leben und Tod. Mit unerschütterlichem Tatendrang stellt sie sich eine schlagkräftige Truppe zusammen. Eine Amazonengarde, die ihr auf Gedeih und Verderb nicht ausgeliefert ist, sondern blind in jede Schlacht folgen wird. Als der Tag sich dem Ende neigt, ist nichts mehr wie es war. Wladimir fordert vehement die Rückübertragung seiner ihm angeborenen Macht zurück. Doch das Spiel ist schon zu weit fortgeschritten…
Die zweite Geschichte in diesem Büchlein stammt von Leopold von Sacher-Masochs Frau Wanda. Sie hatte nach der Hochzeit nicht nur den Nachnamen ihres Gatten angenommen, sondern auch den Vornamen aus seinem berühmten Roman „Venus im Pelz“. Auch ihre Heldin wirft den Pelz wie einen Zaubermantel über, der ihr unsagbare Macht verleiht. Warwara Pagadin genießt die Liebe zu Semen Pultowski. Er hängt einer Partei an, die es sich zur Aufgabe gemacht jedes Machtgefüge im Reich in Frage zu stellen und zu erschüttern. Bei einer Demonstration in Kiew wird er verhaftet und gefoltert. Doch die Namen der Mitverschwörer rückt er nicht raus. Warwara erfährt, äußerlich ungerührt, aus der Zeitung von der Verhaftung ihres Geliebten. Sie weiß, dass große Ideen nur im Stillen, im Extremfall sogar nur im Verborgenen gedeihen. Und so macht sie sich auf den Weg Semen den Weg in die Freiheit zu bahnen. 
Dieser Weg führt nicht am Polizeichef der Stadt vorbei. Vielmehr führt er sie direkt zu ihm. Das Schicksal meint es gut mit ihr. Er verfällt ihr. Und die Aufständischen sehen die Chance gekommen endlich Rache zu nehmen an dem widerwärtigen Polizeichef. Warwara soll die Vollstreckerin sein. Denn sie weiß wie man weibliche Reize einsetzt…
Das Ehepaar von Sacher-Masoch, besonders aber Leopold von Sacher-Masoch fand Einzug in die Psychologie, der Begriff Masochismus geht auf ihn zurück. Das Spiel von Macht und dessen bedingungslose Ausübung findet in diesen beiden Frühwerken schon, wenn auch nur zögerlich statt. Die eigenen Ziele stellen die Hauptakteure in den Dienst der (guten) Sache. Was der Leser im Dämmerlicht hineininterpretiert, bleibt sein Geheimnis. 

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Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 117" von Leopold von Sacher-Masoch

Ewige Jugend
Reneesemeevor 2 Jahren

Inhalt:
An einem klaren Wintermorgen des Jahres 1611 verfällt der junge ungarische Edelmann Emmerich Kemen im Stephansdom zu Wien den Reizen der attraktiven Gräfin Elisabeth Bathory, verwitwete Nadasdy. Man sagt der Gräfin in der Donaumetropole hinter vorgehaltener Hand einen Hang zu Grausamkeiten nach, auch von verjüngenden Bädern in Jungfrauenblut ist die Rede. Trotzdem folgt der verliebte Ungar der Einladung der Gräfin auf ihr einsam auf einer Bergspitze am Rande der Karpaten gelegenes Schloss.



Emmerich Kemen ist ein junger Gentleman der in Frauen dingen sehr unerfahren ist. Und im Wien lernt er die verwitwete aber höchst attraktive Grafin Elisabeth Barthory kennen und ist sofort hin und weg von ihr und verfällt ihr total.
Es werden zahlreiche junge Damen zur Ausbildung auf das Schloss der Gräfin geschickt von dem es Gerüchte gibt, dass die Gräfin eine grausame Ader habe. Emmerich kann sich davon schon bald selbst überzeugen und doch kommt er nicht von ihr los.

Dies ist die zweite Geschichte um die Blutbaronin mit vielen grausamem Momenten, dazu kommt noch die düsterer Faszination und einprägsamer Momente.

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Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 117" von Leopold von Sacher-Masoch

Eine gruselige Geschichte mit einer grausamen Gräfin!
MamiAusLiebevor 2 Jahren

Folge: Ewige Jugend
Hörspiel von Marc Gruppe nach der gleichnamigen Erzählung von Leopold von Sacher-Masoch (1836-1895)


Geeignet für Hörer über 14 Jahre!

Worum es geht: 
An einem klaren Wintermorgen des Jahres 1611 verfällt der junge ungarische Edelmann Emmerich Kemen im Stephansdom zu Wien den Reizen der attraktiven Gräfin Elisabeth Báthory, verwitwete Nádasdy. Man sagt der Gräfin in der Donaumetropole hinter vorgehaltener Hand einen Hang zu Grausamkeiten nach. Auch von verjüngenden Bädern in Jungfrauenblut ist die Rede. Trotzdem folgt der verliebte Ungar der Einladung der Gräfin auf ihr einsam auf einer Bergspitze am Rande der Karpaten gelegenes Schloss...-


Cover:
Mir wurde erst beim Hören klar, dass die Gräfin auf dem Cover in Blut badet. Dennoch passt das Cover zur unheimlichen Geschichte zur damaligen Zeit.


Meine Meinung:
Ich bin absolut baff. Denn bei diesem Hörspiel wurden Personen ausgewählt, die sonst in hochkarätigen Hollywoodfilmen sprechen. Es ist eine Freude so wundervolle Künstler zu hören.

Die Geschichte wirkt unheimlich, schon dadurch, dass es eine Zeit ist, zu der man heutzutage keinen Bezug mehr hat.
Die Gräfin ist grausam und selbstverliebt und gibt diesem Hörspiel das gewisse Etwas.

Es ist ein sehr gelungenes Werk für Erwachsene und ich empfehle es gern weiter!


Bewertung:
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