Lesley-Ann Jones

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen

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Lesley-Ann JonesFreddie Mercury
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Freddie Mercury
Freddie Mercury
 (9)
Erschienen am 03.07.2018
Lesley-Ann JonesRide a White Swan
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Ride a White Swan
Ride a White Swan
 (0)
Erschienen am 13.09.2012
Lesley-Ann JonesI will rock you. Freddy Mercury. La biografia definitiva. Leggereè rock
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I will rock you. Freddy Mercury. La biografia definitiva. Leggereè rock

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Wichmanns avatar

Rezension zu "Freddie Mercury" von Lesley-Ann Jones

Wer jetzt einen chronologischen Lebenslauf erwartet wird ggf. enttäuscht.
Wichmannvor 2 Jahren

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Cover
Nichts lenkt auf dem Cover ab von Freddie Mercury. Kein Hintergrund, einzig Zigarette und Bierflasche erzeugen den Vorgeschmack auf den Inhalt. Umfasst die Biographie einzig ihn oder wie weit wird eingegangen auf die Band „Queen“, die untrennbar mit ihm zusammenhängt?

Inhalt und Aufteilung des Buches
Nach dem Cover wird in der eBook-Variante eine Seite eingeblendet, die auf mehr Informationen zur Autorin verweist und anscheinend zu zugehörigen Trailern, Leseproben, Informationen. Auch wenn so der Eindruck erweckt ist, gezielt auf eine entsprechende Seite weitergeleitet zu werden, so ist lediglich zur Einstiegsseite des Verlages verlinkt. Hm. Aber das nur am Rande und ohne Wertung.

Die Einleitung berichtet vom Kennenlernen, davon, das die Biografin eben nicht die Schlagzeile brachte und seine ihr gegenüber geäußerten Gedanken für sich behielt. So ist wohl erklärt, warum und woher die Biografin so einiges aus seinem Leben berichten kann. Sie zeugt jedoch weniger von Freddie Mercury, sondern vielmehr von jeder Menge Musikbands und von Queen, sodass sich bereits in der Einleitung der verwunderte Blick auf das Cover ergibt. Tatsächlich ist dort nicht Queen abgedruckt, nicht einmal andeutungsweise, sondern allein der Frontmann der Band!
Ausführlich wird auf das Benefizkonzert zu Gunsten Afrikas eingegangen. „Live Aid“, dass wohl vergleichbar mit Woodstock sein mag, zeigt bezüglich der Gruppe Queen eine Besonderheit, nämlich den Trick, den der Tontechniker anwandte, um ein besseres Feeling hinzubekommen. Dass die Gruppe extra übte, sich vorbereitete, wie der Konzertkoordinator zitiert wird, lässt die Frage offen, woher dessen Wissen stammt und geht nicht darauf ein, was das mit dem Leben von Freddie M. zu tun hat.

Die Autorin beginnt ein Bild zu zeichnen von einer Gruppe, der Freddie angehört, und geht indirekt auf seine Rolle innerhalb der Band ein.
Erst ab dem zweiten Kapitel berichtet sie von seinen ersten Lebensjahren. Hier hat sie bereits an die Größe erinnert, daran, dass der Frontmann „Live Aid“ gelebt hatte, und wird später das Buch mit der Erinnerung an seine Stiftung schließen.
Dazwischen berichtet sie von seiner Kreativität, seiner Persönlichkeit, zeigt auf, dass er sich alles leisten konnte, warum er sein Studio in der Schweiz hatte und lässt sein Problem erahnen: Geld haben zum Preis des Privatlebens.

Insgesamt erfährt der Leser vieles über ihn, über sein Leben, seine Art zu Leben. Von seinem teils schweren Weg ab der Kindheit bis hin zu seiner Ehe, seinen Hoffnungen Ausschweifungen, Misserfolgen und Erfolgen.

Zielgruppe
Interessant für alle, die, wenn auch nicht in chronologischer Reihenfolge, viel über den Frontmann und die Verästelungen mit Bezug zu ihm und seiner Zeit erfahren wollen.

Fazit
Nach Einleitung und Kapitel 1 betrachtete ich erneut das Cover: Eigentlich wollte ich über Freddie Mercury lesen. Spätere Kapitel versöhnen mit dem ersten Eindruck, eher eine Biographie über die damalige Musikszene in Händen zu halten. Auf der anderen Seite ist die Abgrenzung wohl schwer, wo Freddie aufhört und Queen beginnt.

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raven1711s avatar

Rezension zu "Freddie Mercury" von Lesley-Ann Jones

Gut recherchiert und sehr informativ
raven1711vor 2 Jahren

Klappentext:
Freddie Mercury wurde als genialer Songschreiber, charismatischer Sänger und flamboyanter Showman der Band Queen zum Superstar. Jetzt, 25 Jahre nach seinem Tod, gelingt es Lesley-Ann Jones, Rock-Journalistin und Weggefährtin der Band, tiefe Einblicke in Mercurys Leben zu eröffnen. Sie führte über hundert Interviews mit seinen Vertrauten und reiste dafür von seinem Geburtsort Sansibar über Münchens schillerndes Nachtleben bis in Mercurys Wahlheimat London, wo er 1991 auf dramatische Weise den Kampf gegen Aids verlor. Diese Biografie ergänzt die Legenden und Mythen um Mercurys Person kenntnisreich und liefert ein intimes Porträt des Mannes, der einst erklärte: »I won’t be a rockstar. I will be a legend.«

Meinung:
Als großer Queen-Fan war es für mich ein MUSS, diese Biografie zu lesen. Schließlich sehnte ich das Buch schon seit der Buchmesse letzten Jahres herbei, als es uns in der Frühjahrsvorschau vorgestellt wurde.
Lesley-Ann Jones weiß in dieser Biografie auch, wovon sie redet, denn sie arbeitet als Musik-Journalistin und hat Queen undnatürlich auch Freddie Mercury damals hautnah erlebt. Somit kann sie auch viele persönlich Freddie- und Queen-Momente im Buch festhalten.
Eingeleitet wird das Buch mit dem denkwürdigen Live-Aid-Konzert 1985, dann erzählt Lesley-Ann Jones chronologisch Freddies Geschichte und Werdegang. Dabei geht sie sehr umfangreich und informativ vor, erläutert Hintergründe, politische Situationen und auch das aktuelle Weltgeschehen wird mit in Zusammenhang gesetzt. Viele berühmte Namen, die im Glossar auch zum Nachschlagen aufgelistet sind, finden sich im Buch wieder und nicht nur Leslie-Jones erzählt hier, auch Freddies Wegbegleiter kommen zu Wort. Leider finden sich immer wieder Wiederholungen von bereits Erwähnten und Gesagtem in diesem Roman, was auf Dauer ein wenig nervig war.
Einige Fakten waren mir bereits bekannt, andere Dinge haben mich überraschen und auch der Blick hinter die Kulissen des Musikgeschäfts hat mir gut gefallen. Im Mittelteil des Buchs finden sich viele Bilder von Freddie und der Autorin, lassen damit ein wenig Nostalgie aufkommen und stimmen ein wenig Wehmütig, dass dieser Musiker schon so früh von uns gegangen ist.
Im Anhang ist auch eine Zeittafel, Diskografie, Bibliografie und ein Personenregister zu finden. Lesley-Ann Jones Schreibstil lässt sich gut lesen und die Reise durch die Jahrzehnte war sehr informativ und unterhaltsam, sieht man mal von den unnötigen Wiederholungen ab. Auch die Kapitellänge ist angenehmen und egal ob man das Buch chronologisch liest oder zwischen durch immer wieder mal reinblättert, es ist immer recht leicht, der Autorin zu folgen und den Faden des Kapitels zu finden. Und natürlich bleibt es nicht aus, dass einem immer wieder der eine oder andere Queensong während des Lesens durch den Kopf geht ;)

Fazit:
Mit dieser Biografie ist Lesley-Ann Jones ein schönes Denkmal für Freddie Mercury gelungen, das sie sehr informativ und warmherzig umgesetzt hat. Ein paar Wiederholungen weniger hätten dem Buch aber ganz gut getan. Trotzdem hat sie sehr gute Recherche-Arbeit geleistet.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Flatters avatar

Rezension zu "Freddie Mercury" von Lesley-Ann Jones

Show must go on
Flattervor 2 Jahren

Über die Autorin:

Lesley-Ann Jones arbeitete für Plattenfirmen, das Fernsehen und als Journalistin. In den 80er Jahren war sie u.a. Rock-Korrespondentin bei der britischen Tageszeitung Daily Mail. In dieser Zeit war sie mit Queen auf Tour und ist bis heute gut befreundet mit der Band. Jones lebt mit ihren drei Kindern in London. (Quelle. Verlag)


Zum Inhalt: Klappentext

Freddie Mercury wurde als genialer Songschreiber, charismatischer Sänger und flamboyanter Showman der Band Queen zum Superstar. Jetzt, 25 Jahre nach seinem Tod, gelingt es Lesley-Ann Jones, Rock-Journalistin und Weggefährtin der Band, tiefe Einblicke in Mercurys Leben zu eröffnen. Sie führte über hundert Interviews mit seinen Vertrauten und reiste dafür von seinem Geburtsort Sansibar über Münchens schillerndes Nachtleben bis in Mercurys Wahlheimat London, wo er 1991 auf dramatische Weise den Kampf gegen Aids verlor. Diese Biografie ergänzt die Legenden und Mythen um Mercurys Person kenntnisreich und liefert ein intimes Porträt des Mannes, der einst erklärte: »I won’t be a rockstar. I will be a legend.«


Meine Meinung:

Die Wege der Autorin mit Freddy Mercury haben sich im laufe der Jahre sehr oft gekreuzt. Daher kann sie dem Leser einen sehr besonderen Eindruck von ihm vermitteln. Sie zeigt uns einen sehr privaten Eindruck des Menschen hinter dieser gewaltigen Bühnenfigur. Freddy erklärt immer wieder, dass er ganz anders sei als sein Image ihn darstellt. Mit einem sehr erfahrenen und gewieften Manager an seiner Seite der die Rock-Szene in- und auswendig kennt. Sein Leben ist bestimmt von Exzessen, großem Ruhm, Geld und einer breit ausgelebten Sexualität. Erst viel später fand er zu einer ruhigen Lebensweise. Im Mittelteil des Buch sind sehr viele, eindrucksvolle Bilder. Live-Auftritte (unter anderem sein letzter in Knebworth 1986) aber auch private Aufnahmen. Sehr gut gefallen hat mir das Kapitel über das Live-Aid Konzert. So gewaltig und großartig und sehr gut vorbereitet. Mit was für einem Eifer und welcher Perfektion er sich darauf vorbereitet hat. Und natürlich hat er damit sein Publikum auf der ganzen Welt einfach umgehauen. Das Leben eines so facettenreichen Künstlers mit seiner sehr komplexen Persönlichkeit in Worte zu fassen ist alles andere als leicht. Aber der Autorin ist es gelungen, hier einen guten Weg zu finden. Sie hat ein Porträt geschaffen, das Freddy sehr privat zeigt. In vielen Siuationen konnte ich mich sehr gut in seine Gefühlswelt hineinversetzen und sein Handeln verstehen.


Cover:

Das Cover zeigt ihn so, wie wir Fans ihn kennen.


Fazit:

Auf der einen Seite ein Leben eines großen Künstlers, Rockstar mit vielen Exzessen und privat doch eher der ruhige Typ, der sich einem Traum verschrieben hat. Sehr eindrucksvoll und toll zu lesen.

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