Lesley Horton Der Atem deines Mörders

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Inhaltsangabe zu „Der Atem deines Mörders“ von Lesley Horton

Ein Serienmörder macht Bradford unsicher, der 14-jährige Mädchen missbraucht, verstümmelt und tot in dunklen Seitengassen deponiert. Alles deutet darauf hin, dass es sich um Prostituirte handelte. Doch in Bradford gibt es keine Kinderprostitution - so lautet zumindest die offizielle Sprachregelung. Inspector John Handford und sein Partner Sergeant Khalid Ali müssen feststellen, dass die Wirklichkeit ganz anders aussieht. Ihre Ermittlungen führen sie in eine verborgene Welt, regiert von Gier, Geld und Brutalität - und gleichzeitig in die besten Kreise Bradfords ...

Spannung garantiert, fesselt bis zum Schluss!

— Alondria
Alondria

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  • [Rezension] Der Atem deines Mörders

    Der Atem deines Mörders
    Alondria

    Alondria

    27. October 2016 um 11:30

    Das Buch Ein Serienmörder macht Bradford unsicher, der 14-jährige Mädchen missbraucht, verstümmelt und tot in dunklen Seitengassen deponiert. Alles deutet darauf hin, dass es sich um Prostituierte handelte. Doch in Bradford gibt es keine Kinderprostitution - so lautet zumindest die offizielle Sprachregelung. Inspector John Handford und sein Partner Sergeant Khalid Ali müssen feststellen, dass die Wirklichkeit ganz anders aussieht. Ihre Ermittlungen führen sie in eine verborgene Welt, regiert von Gier, Geld und Brutalität - und gleichzeitig in die besten Kreise Bradfords ... Das hat mir gefallen: Lesley Horton legt einen Schreibstil an den Tag, der mich als Leser wirklich gefesselt hat. Sie versteht es, den Leser durch detaillierte Schilderungen in den Bann zu ziehen und eine Story aufzubauen, die spannungstechnisch auf und ab geht. Sollten die Beschreibungen Bradfords größtenteils wirklich der Realität entsprechen, habe ich nun Bilder der Stadt im Kopf, als wäre ich selbst dort gewesen.Die Protagonisten wirken authentisch und wie in jedem guten Krimi gibt es sowohl Sympathieträger, als auch diejenigen, die man - nun ja - weniger gern hat. Ihre Beziehungen untereinander sind teilweise verworren, was jedoch kein Minuspunkt ist. Ganz im Gegenteil, denn ich mag es, wenn die Protagonisten auch interagieren, Beziehungen zueinander pflegen (welcher Art auch immer) und es Verbindungen gibt, mit denen man als Leser nicht gerechnet hat.Zur Story selbst kann ich sagen, dass sie sehr spannend ist. Die oberen Kreise Bradfords wollen von Kinderprostitution nichts wissen, es würde ja ein schlechtes Bild auf die Stadt werfen; dieser Aspekt ist absolut authentisch, man kann es sich richtig vorstellen, dass diese Kreise in der Realität so reagieren würden. Während der Ermittlungen ist es dem Leser möglich mitzudenken und nach und nach eins und eins zusammenzuzählen.Das Cover hat mich sehr angesprochen. Es ist düster und wirkt bedrohlich, dadurch passt es hervorragend zum Inhalt. Das hat mich enttäuscht: Einen Krimi auf gut 600 Seiten zu bringen ist natürlich eine Ansage. Da ist es nicht immer einfach, die Spannung durchgehend zu erhalten. Hier und da war das Ganze etwas zäh, da vor allem das Privatleben Handfords immer wieder beschrieben wurde (mit dem eigentlichen Fall hatte das aber nichts zu tun).Was mich wirklich auf Dauer genervt hat, war der Rassismus-Aspekt, der immer und immer wieder erwähnt, diskutiert, aufgebauscht wurde. Zum Teil wirkte das ein wenig unbeholfen seitens der Autorin, ganz im Motto: "Der ist kein Weißer, natürlich macht er etwas Illegales". Weniger davon hätte die Story auf jeden Fall nicht schlechter gemacht. Fazit Der Atem deines Mörders ist ein spannender Krimi, der zwar ab und zu ein klein wenig zäh ist, aber alles in allem durch den Schreibstil Hortons einen Lesefluss garantiert und den Leser nicht mehr loslässt. Wer mal Lust auf einen Krimi in England hat, ist mit diesem Buch gut bedient.

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  • Rezension zu "Der Atem deines Mörders" von Lesley Horton

    Der Atem deines Mörders
    Cherrygirl_Tina

    Cherrygirl_Tina

    06. March 2010 um 12:37

    Ein Serienmörder läuft in Bradford herum und bringt junge Mädchen im Alter von 14 Jahren um. Sie werden missbraucht, verstümmelt und dann in einer dunklen Seitengasse in der Nähe von Mülltonnen liegen gelassen. Nur die Polizei weiß, was die Opfer sind, minderjährige Prostituierte. Dieses Detail darf jedoch nicht an die Öffentlichkeit gelangen, denn offiziell gibt es keine Kinderprostitution. Ein Detail, dass die Ermittlungen dennoch erschwert, denn niemand weiß, wer die Opfer sind. Es kostet viel Mühe ihre Namen herauszubekommen. Doch beim letzten Opfer scheint der Täter einen Fehler begangen zu haben: Es liegt ein 15 Jahre altes Foto eines Mannes bei, versteckt im Rock des toten Mädchens. Die Identität des Mannes ist schnell geklärt und sorgt für großen Aufruhr: Es ist der Leiter des Kriminaldezernates Stephen Russell. Ein männlicher Toter bringt die Ermittler noch auf einen weiteren Verdächtigen, der bei der Sitte jedoch bekannt ist. Deepak Azam, hoch angesehener Bürger und Besitzer eines Fitnessstudios. Er wird schon lange der Zuhälterei verdächtigt, bisher konnte man ihm jedoch nie etwas nachweisen. Der einzige Zeuge ist tot, aber kurz vorher hat er sich seinem besten Freund anvertrauen können, doch dieser schweigt aus Angst. Die Ermittlungen kommen nur sehr mühsam voran, die Stimmung ist gereizt, alle wollen nur eins: Den so genannten "Müllsack-Mörder" schnappen und Deepak endlich wegen Zuhälterei hinter Gittern bringen. Doch alle Zeugen schweigen und es ist noch nicht einmal geklärt, wo sich das Bordell befindet. Nur eines ist klar, der Müllsack-Mörder wird wieder zuschlagen und hat vermutlich schon sein nächstes Opfer ausgesucht. Durch tiefes Graben in der Vergangenheit des Hauptverdächtigen Stephen Russell kommen immer mehr Einzelheiten ans Licht, von denen niemand etwas geahnt hätte und sie führen in die besten Kreise der Stadt. Ein spannender Krimi in England. Das Thema ist leider wieder ein trauriges, das sicherlich überall gibt. Die Polizeiarbeit ist genau beschrieben und auch die Konflikte: Sergeant Khalid Ali, Landsmann und guter Freund des Verdächtigen Deepak Azam sowie Inspector John Handford, dessen Vorgesetzter Stephen Russell ist, werden sehr gut geschildert, denn die beiden leitenden Ermittler haben so manches Mal mit ihrem Job und ihren Beziehungen zu den Verdächtigen zu kämpfen.

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