Lesley Pearse Das Geheimnis von Carlisle

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis von Carlisle“ von Lesley Pearse

"Verzeiht mir" - das sind die einzigen Worte, die Flora ihrer Familie hinterlässt, als sie sich das Leben nimmt. Bis zu diesem schrecklichen Tag war ihre Tochter Eva davon überzeugt, in einer heilen, glücklichen Familie zu leben. Doch als sie erfährt, dass Flora ihr ein Atelier in London vermacht hat, von dem sie nie etwas wusste, wird Eva klar, dass sie ihre Mutter kaum gekannt hat. Sie begibt sich auf Spurensuche - und bringt Geheimnisse ans Tageslicht, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wären -

Das Geheimnis der Pandora

— Günter-ChristianMöller
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— Miamou
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  • Das Geheimnis von Carlisle

    Das Geheimnis von Carlisle
    anne_fox

    anne_fox

    13. March 2017 um 16:59

    Als Evas Mutter Selbstmord begeht, liegt Evas bisheriges Leben total in Scherben.  Sie erfährt Dinge die sie vorher niemals geahnt hätte. Eigentlich eine spannende Geschichte mit unvorhersehbarem Ausgang. Doch da das Ganze etwas in die Länge gezogen wird, durch Details die nicht nötig sind, verliert der Roman leider  etwas von seiner Spannung.

  • Das Geheimis des Lebens

    Das Geheimnis von Carlisle
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    10. January 2017 um 08:30

    Eva findet ihre Mutter Flora eines Tages tot im Badezimmer, offenbar hat sie Selbstmord begangen. Wie ihre beiden Geschwister Ben und Sofia leidet auch sie unter dieser entsetzlichen und scheinbar unerklärlichen Tragödie. Auch ihr tyrannischer Stiefvater Andrew ist durch dieses Ereignis schwer erschüttert. Doch er beklagt weniger den Tod seiner Frau, als die Tatsache, dass es ein Selbstmord war, denn dadurch gibt es keine Möglichkeit, an das Geld der Lebensversicherung heranzukommen. Außerdem ist er wütend, weil Flora Eva ein Haus vermacht hat, das sie in die Ehe mit Andrew eingebracht hat. Eva sieht sich gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und sich auf die Suche nach ihrer Herkunft zu machen. Eine Reise in die Vergangenheit ihrer Mutter beginnt. In einer Zeit, in der die Suche nach dem individuellen Glück jugendlicher Menschen oder Kinder längst aus allen Lehrplänen sämtlicher Schulanstalten verschwunden ist, hat man die Köpfe der Lernenden mit Wissensballast bis obenhin geflutet, um sie zu Arbeitsautomaten zu dressieren. Man hat das niedere Ziel des Glücks in den Aufgabenbereich der Familien delegiert, und so ist dem schnellen Wuchern von Verzweiflung in den Köpfen von Heranwachsenden das Tor weit geöffnet worden. Flora beging den Selbstmord am 21. Geburtstag von Eva. Der Verdacht lag nahe, dass sie ihrer Tochter damit einen Hinweis geben wollte. Eva spürte dies und der langsam zu Tage tretende Hass ihres Stiefvaters ermutigt sie, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, denn ihr eigenes Glück zu finden ist der Schlüssel zu ihrem Leben. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Die Darstellung des Selbstmordes am Beginn des Buches schien eine Art Erlösung zu sein. Die Mutter von Eva war froh in den Tod zu gehen, was mich schockierte. Als dann bald darauf Olive in Evas Leben trat, die zeitweise wie eine Mutter zu Eva war, wurde ich wieder zuversichtlich, dass Lesley Pearse sich einigermaßen hinreichend um ihre Hauptprotagonistin kümmern würde. Aber sie unternahm auch weiterhin eine Menge, um Eva mit anderen Darstellern zu traktieren. Für Spannung war reichlich gesorgt.

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    Das Geheimnis von Carlisle
    Miamou

    Miamou

    28. August 2016 um 14:18

    Mit „Das Geheimnis von Carlisle“ habe ich nun zu einem zweiten Buch nach „Der Wind trägt dein Lächeln“ von Lesley Pearse gegriffen. In Großbritannien gehört sie ja zu den ganz Großen, in unseren Breiten scheint sie mir ja eher weniger bekannt ist, was aber eigentlich schade ist, da sie doch einen gewissen Unterhaltungswert bieten kann.„Das Geheimnis von Carlisle“ beginnt mit dem Selbstmord von Flora. Sie ist Mutter dreier Kinder und die „perfekte Ehefrau“. Warum also musste ihr Leben so enden? Das fragt sich speziell die älteste Tochter Eva, die neben der Mutter auch noch den Vater verliert, da dieser plötzlich behauptet, dass sie ein Kuckuckskind ist. Da sie diese Information und die Gemeinheiten ihres Ziehvaters so erschüttern, flüchtet Eva nach London, wo sie ein Studio ihrer Mutter geerbt hat. Dort findet sie Flora Tagebücher, die mehr als ein Geheimnis beinhalten. Eva begibt sich auf die Suche und öffnet damit die Büchse der Pandora und stößt auf Erkenntnisse, die wohl besser geheim geblieben wären. Durch den tollen Schreibstil von Lesley Pearse ist man sehr schnell in der Geschichte gefangen, zudem kommt auch noch, dass man mit der Hauptprotagonistin Eva einfach nur sympathisieren muss. Sie ist wirklich ein toller Charakter und sehr realistisch dargestellt. Zu Beginn des Buches erhält sie eine Hiobsbotschaft nach der anderen und immer, wenn man denkt, dass es doch eigentlich gar nicht schlimmer kommen kann, bekommt sie wieder eine auf den Deckel. Irgendwann ist dann der Zeitpunkt erreicht, wo man als Leser weiß, dass es für Eva jetzt bergauf gehen muss und man ist dann sehr erleichtert, dass das dann auch passiert. In London hat sie nicht nur eine große Aufgabe, nämlich das ehemalige Studio ihrer Mutter wieder auf Vordermann zu bringen (was sie mit sehr viel Hingabe macht), sondern sie lernt auch viele besondere Leute kennen. Unter anderem auch Phil, der sich dann schlussendlich (wenn auch sehr vorhersehbar) als Liebe ihres Lebens entpuppt. Generell mochte ich die Figuren in diesem Buch sehr. Sie sind Menschen, denen man auf der Straße jederzeit begegnen kann. Besonders Phil hat es mir angetan, weil er ein Mann ist, der sehr rational denkt und auch zupackt, wenn es notwendig ist. Eva hat mit ihm wirklich den großen Fang gemacht, da er sie immer unterstützt hat, selbst dann noch, wenn Eva eigentlich schon den Zenit einer noch angenehmen Beziehung zwischen den beiden überschritten hat. Die Geschichte der beiden war trotzdem sehr nett, weil sie auch sehr viel Realistisches beinhaltete und nicht hochgegriffen wirkte.Dreh – und Angelpunkt der Geschichte war aber Evas Suche nach ihrer Vergangenheit, die nicht so war, wie es ihr eigentlich erzählt wurde. Schlussendlich rankt sich ein großes Geheimnis um ihre Herkunft, da die Männer, die als Vater in Frage gekommen wären, es nicht sein konnten und Flora, ihre Mutter, in ihren Tagebüchern nur Andeutungen gibt, aber nichts Konkretes verrät. Zudem kommt noch dazu, dass Flora aufgehört hat Tagebuch zu schreiben, als Eva in ihr Leben trat. Eva macht eine Reise durch halb England und stößt auf ein Ereignis in Carlisle, dass mit ihr so eng verbunden ist, dass sie wieder in ein tiefes Loch fällt. Und was weiß Andrew, ihr Ziehvater, davon?Zugegeben wirkte die Auflösung dann doch ein wenig an den Haaren hergezogen, aber was wäre ein Buch mit einem Geheimnis ohne Drama und für ein optimales Lesevergnügen muss es natürlich Schlag auf Schlag gehen.Was ich auch noch unbedingt erwähnen möchte ist, dass die Handlung Anfang der 90er spielt. Es gab nur wenige, die ein Handy oder einen Computer besaßen, so auch natürlich die Personen in diesem Buch. Ich fand das sehr angenehm beim Lesen, dieses Wissen, dass nicht jeder überall erreichbar ist, hatte einen sehr netten Touch und eigentlich sind mir diese technischen Hilfsmittel auch gar nicht abgegangen. Ein Buch also, das wunderbares Lesevergnügen bietet, auch wenn es gegen Ende hin ein wenig zäh wird. Trotzdem freue ich mich schon auf das nächste Buch von Lesley Pearse.

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