Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

von Lesley Truffle 
3,9 Sterne bei42 Bewertungen
Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel
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Positiv (29):
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Stellenweise urkomisch, ziemlich skurril und humorvoll fand ich diesen Debütroman mit britischem Humor.

Kritisch (5):
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Weder sprachlich noch vom Verlauf her mein Fall. Viele lüsterne Figuren, wenig Authentizität. Allein die Hauptprotagonistin rettet 2 Sterne.

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Inhaltsangabe zu "Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel"

London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby an der Wäscheleine gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, die Kleine vor dem Waisenhaus zu bewahren – und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet zum Schlafen in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959670609
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:06.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Nepomurkss avatar
    Nepomurksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Weder sprachlich noch vom Verlauf her mein Fall. Viele lüsterne Figuren, wenig Authentizität. Allein die Hauptprotagonistin rettet 2 Sterne.
    Allein die Hauptprotagonistin rettet 2 Sterne...

    Ein Hotel, ein Findelkind und viele fürsorgliche Angestellte als eine Art Ersatzfamilie. Das sind die eigentlichen Zutaten im Roman „Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel“ von Leslie Truffle (erschienen bei HarperCollins). Ich muss sagen, dass ich mich sehr auf dieses Buch gefreut hatte und meine Erwartungen in die Richtung gingen, einen herzlichen Roman mit viel Witz und Charme zu lesen. Doch die Ernüchterung kam schon auf den ersten Seiten. Der Schreibstil ist alles andere als charmant, die Figuren oberflächlich und nicht immer sonderlich authentisch, die Sprache überwiegend extrem harsch und grob. Mir war der Roman zudem von Beginn an zu „Sex-beladen“. Man liest von der Zigarette, die das Zimmermädchen natürlich erst „nach der Befriedigung sexueller Gelüste“ beim Pagen raucht, nachdem sie ihn „von oben bis unten abschleckte wie eine Katze“. Es fallen Bezeichnungen wie „dieses Oberflittchen“ oder „verklemmtes Würstchen“, „ausladender Busen“ und „scheiß“. Mir standen die Haare beim Lesen ebenso zu Berge, wie Mary - einer der Protagonistinnen im Text. Einzig die Hauptprotagonistin, das einstige Findelkind, das den Namen „Caterina Anastasia Lucinda du Barry“ trägt, kann den Roman noch ein wenig retten. Sympathisch, weltoffen und neugierig kommt Cat daher und lenkt immer wieder vom sonst so schroffen Inhalt ab. Dagegen fielen alle anderen Figuren leider durch. Oberflächlich, wenig glaubhaft und zu „lüstern“ - was den Charme dieses Roman von Anfang an im Keim erstickt.

    Mich konnte das Gesamtpaket (Inhalt, Charaktere, Sprache, Verlauf) leider überhaupt nicht überzeugen, (vielleicht auch) da ich etwas vollkommen anderes erwartet hatte. Allein wegen der doch noch recht gut gelungenen Darstellung der Hauptprotagonistin Cat würde ich hier noch 2 Sterne vergeben. Leider...

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    emma3210s avatar
    emma3210vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine liebevolle Geschichte der kleinen Cat du Barry
    Eine liebevolle Geschichte der kleinen Cat du Barry

    Cover/Titel
    Ein liebevoll gestaltetes Cover in zartem türkis/mint. Auf der Vorderseite ist das Hotel du Barry zu erkennen, der Hauptschauplatz dieses Romans. Der Titel passt auch gut zu der Geschichte. Da es sowohl um das Hotel, als auch um die kleine Cat (ein Findelkind) geht, die als Baby in der Suppenschüssel lag.

    Inhalt
    An einer Wäscheleine findet das Personal des Hotel du Barry ein Findelkind und rettet es vor dem Waisenhaus, indem sie das Baby heimlich im Hotel beherbergen und sich darum kümmern. Schlussendlich kommt der Hotelbesitzer Daniel du Barry hinter die Sache und beschließt das kleine Kind zu adoptieren. Nun hat die kleine Cat eine Familie mit der sie (bis auf ihre Stiefmutter) sehr glücklich ist. Als Cat aber größer wird, lässt sie die Frage danach, wer ihre Mutter ist nicht los und macht sich auf die Suche...
    Inhaltlich habe ich mir ein wenig mehr erhofft. Die Geschichte selbst findet letzendlich einen runden Abschluss. Allerdings sind mir manche Passagen zu lang ausgeführt und bei anderen fehlt mir wiederum die Ausführlichkeit.

    Protagonist
    In diesem Roman gibt es mehrere Protagonisten. Die Hauptpersonen sind Cat, Daniel, Mary und Edwina. Die Person, die die größte Wirkung auf mich als Leser hatte, war Daniel du Barry. Er hatte das gewisse etwas, was ich von Charackteren in guten Büchern erwarte. Bei den Anderen war es leider so, dass sie mich mit Ihrem Wesen nicht so sehr berühren konnten und es mir nicht möglich war, mich gut in sie hineinzuversetzen. Das war vor allem bei Cat schade, da das Buch hauptsächlich von ihrem Leben handelt.

    Schreibstil
    Der Schreibstil ist gut. An vielen Stellen muss man als Leser schmunzeln und es lässt sich flüssig lesen. Allerdings fehlt mir das Gefühl, mitten in der Geschichte, bzw. im Hotel du Barry zu sein. Ich kann die Bilder der beschriebenen Orte oder der handelnden Personen in diesem Buch leider in meinem Kopf nicht fassen.

    Fazit
    Alles in allem erlag ich während des Lesens dieses Romans leider einer unendlich großen Leseflaute. Ob es nun daran lag, dass ich mich mit den Charackteren nicht identifizieren konnte oder am Inhalt, von dem ich mir doch etwas mehr versprochen habe... Jedoch habe ich 2 Monate für dieses Buch gebraucht, da ich es nach ein paar Seiten immer wieder beiseite legen musste. Da die Idee an sich und der Schreibstil im großen und ganzen okay waren und ich mit Daniel so sympathisiert habe, gebe ich diesem Roman 3 Sterne. (***)

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    Flattervor einem Jahr
    Willkommen im Hotel Du Barry




    Über die Autorin:

    Lesley Truffle, geboren in London und aufgewachsen in Australien, reist leidenschaftlich gern und hat schon in London und Japan gearbeitet. Als Lehrerin, Fotografin, Zimmermädchen, Schauspielerin und in anderen Professionen,d ie zu gespenstisch sind, um sie hier zu erwähnen. Nach einer Ausstellung ihrer Fotografien ist ihr klar geworden, dass sie eigentlich Geschichten erfinden möchte. Hotel du Barry ist ihr erster Roman. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, das Mädchen vor dem Waisenhaus zu bewahren - und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet....


    Meine Meinung:

    Ein luxuriöses Hotel im Jahre 1919. An einer Wäscheleine in einer voluminösen Damenunterhose, baumelt ein vergnügtes Baby. Die Hotelangestellten sind gleich hin und weg von diesem kleinen Wesen und nehmen es in ihre Obhut. Bis der Hoteldirektor Daniel Du Barry das Mädchen zufällig in einer Suppenschüssel entdeckt. Sofort hingerissen von der Kleinen adoptiert er sie und gibt ihr den Namen Caterina Anastasia Lucinda Du Barry (natürlich ganz nach einem durchaus edlen Tropfen benannt). Und so begleiten wir Cat, wie sie langsam zu einer sehr interessanten jungen Dame heranwächst. Die Wortwahl der Autorin ist oft sehr direkt und frivol. Intrigen, unerwartete Todesfälle und eine Stiefmutter, die ihr das Leben alles andere als leicht macht. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Geschichte ist sehr frech und teils sehr abgedreht erzählt. Die Charaktere haben Ecken und Kanten und man schließt sie einfach alles ins Herz. Ein sehr außergerwöhnliches Buch.


    Cover:

    Bunte Farben, lustig, verspielt, macht Lust auf das Buch.


    Fazit:

    Skurril, lustig, eigenartig, immer was los - Willkommen im Hotel Du Barry!

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    Sigismundvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Stellenweise urkomisch, ziemlich skurril und humorvoll fand ich diesen Debütroman mit britischem Humor.
    Skurril und humorvoll

    Stellenweise URKOMISCH, in jedem Fall ziemlich SKURRIL und HUMORVOLL ist der Debütroman "Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel" der in Australien lebenden Britin Lesley Truffle. Man sollte die ersten 50 Seiten unvoreingenommen lesen, um ein Gefühl für den Humor der Autorin zuz entwickeln, sonst besteht Gefahr, dass der Leser das Buch schnell weglegt. Ich selbst war bei den ersten Seiten recht unschlüssig, ob ich weiterlesen soll - bis der Funke übersprang. Am Ende war ich vom Buch begeistert! Mit britischem Humor, aber dem Abstand einer Australierin beschreibt die gebürtige Londonerin sehr ironisch die englische Gesellschaft des Jahres 1919, also kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Oder ist es im Grunde doch die heutige? Die Autorin nimmt die scheinheilige Doppelmoral des heruntergekommenen historischen Adels, der nur noch durch Titel glänzt, und des neu hochgekommenen Geldadels, der um diese Titel buhlt, heftig auf die Schippe, zeigt aber gleichzeitig - ähnlich dem Leben auf "Downton Abbey" - die Mitarbeiter in ihrer abgeschotteten Welt des patriarchisch geführten Londoner Hotels du Barry. Sie sind die wahren Beherrscher des Alltags. Zimmermädchen, Köche, Hausdame, Hoteldetektiv und alle anderen Mitarbeiter stehen im Gegensatz zur abgehobenen "feinen" Gesellschaft, die im Hotel verkehrt (und das wörtlich!), mit beiden Beinen fest im Leben und haben Allüren nicht nötig. Interessante Charaktere sind das Findelkind Cat, die eine Verbindung zwischen Personal und Oberschicht darstellt ebenso wie der Patriarch, der als Schwuler in einer Scheinwelt leben muss, sich aber viel eher zu seiner Mitarbeiter-Familie im Kellerlabyrinth hingezogen fühlt, mit der er offen und ehrlich umgehen kann. Wer Sinn für hintergründigen Humor hat, sollte diesen netten Roman LESEN.

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    SigiLovesBookss avatar
    SigiLovesBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Skurril, abgedreht, witzig, gut geschrieben - und etwas dekadent und (für mich) inhaltsleer... kann man - muss man aber nicht lesen
    Hotel du Barry.....

    Das Romandébut "Hotel du Barry" oder das Findelkind in der Suppenschüssel" von Lesley Truffle erschien als HC 2017 im Verlag HarperCollins, Germany. 

    "Im berühmten Hotel du Barry lebt Cat in ihrer eigenen Welt. Am liebsten schwänzt die Ziehtochter des Hoteldirektors ihre Ballettstunden, um in der Bibliothek zu schmökern. Oder sie schnappt sich ihr Notizbuch oder forscht in den labyrinthischen Gewölbekellern nach ihrer eigenen Geschichte. Jemand hat sie damals hier zurückgelassen - und sie wäre keine echte du Barry, wenn sie diesem Rätsel nicht auf die Spur kommen könnte. Doch als ein tragischer Unfall die Londoner Oberschichte in Aufruhr versetzt, besteht bald kein Zweifel: Hier gehen gefährlichere Dinge vor sich, als die makellose Hotelfassade vermuten lässt...." (Quelle: Klappentext)

    Meine Meinung:

    Die Geschichte beginnt mit einem Baby an der Wäscheleine, das von Mary Maguire, einem Hausmädchen des Hotels gefunden wird. Das Personal berät sich kurzerhand und wechselt sich mit der Betreuung des kleinen Mädchens ab, um es nicht der öffentlichen Jugendhilfe anheimgeben zu müssen...
    Eines Tages wird es zum Schlafen in die silberne Suppenschüssel gelegt, die für den Direktor, Daniel du Barry, bestimmt ist: Wird Mary das Mädchen als eigene, uneheliche Tochter ausgeben? Wie wird der Direktor reagieren? Da Daniel du Barry ein wahrer Gentleman ist (für mich die sympathischste Figur von allen), adoptiert er kurzerhand das kleine Mädchen, das fortan unter dem Namen Caterina Anastasia - Kurzform Cat - im Hotel aufwächst. Das Hotelpersonal ist entzückt, da Cat ein neugieriges, wenn auch sehr schläfriges Kind ist, das gerne lernt und sich am liebsten in der Bibliothek des "Vaters" bedient... Einzig Edwina Lamb, die um ihr eigenes Wohl am meisten bedacht ist und eine Art viktorianisches Gehabe dem Dienstpersonal entgegenbringt, ist weniger gut auf die Ziehtochter zu sprechen: Statt Ballettstunden zu nehmen und die Etikette der Oberschicht zu erlernen, um später "eine gute Partie" zu machen - möglichst noch mit Adelstitel - ist Cat viel lieber in ihrer geliebten "Familie" bei Mary Mary, Bertha, Sean, Jim, Henri und den Zimmermädchen, die sie gemeinsam großziehen. Später wird sie sich der Kunst verschreiben und wird nach dem tragischen Unfall, der sich auf dem Hoteldach abspielte, von Edwina, die nun das Imperium leitet (wann immer dazu Zeit ist, da zwischenmenschliche Kontakte und Sex allerorten immer die höchste Priorität ist, und dies nicht nur bei ihr), wo es dieser möglich ist, gegängelt.

    Während einige Hotelangestellte - so z.B. Sebastian, erst einmal abwandern, bleiben andere wie z.B. Jim Blade, der auf alles immer ein Auge hat als Hoteldetektiv, um mit Cat gemeinsam herauszufinden, was sich tatsächlich am Tag des Unfalls im Hotel ereignet hat...

    Der Schreibstil ist zuweilen bissig, sarkastisch und eingängig zu lesen. Ein ironischer Unterton ist mit Humor gepaart, allerdings kam die Geschichte für mich nicht so schnell 'in Fahrt'. Das erste Romandrittel langweilte mich und ich quälte mich etwas durch die Seiten, die eine mondäne Welt beschreiben, in der viele Charaktere irgendwie für mich an der Oberfläche blieben - ebenso wie ihr Verhalten. Ich konnte mich den Figuren nicht nähern, sie blieben zumeist Fremde, auch die Hauptprotagonistin selbst. Einzig Daniel du Barry, vermögender Hoteldirektor mit einem ausgeprägten Faible für die Unterstützung ärmerer Gesellschaftsschichten, Obdachloser schien mir recht sympathisch. Allerdings ist auch hier die Geschichte so angelegt, dass es fast eine Karrikatur ist, wenn etwa ein Hoteldirektor ein Weihnachtsfest vor der Hoteltür für alle Bedürftigen und Obdachlosen der Stadt gibt - etwas dick aufgetragen.
    Der Unterhaltungswert ist hoch; plätscherte die Beschreibung alles Möglichen (einschließlich der Beziehungen innerhalb des Personals) so vor sich hin wie das Wasser der Themse, so erhöhte sich der Spannungsfaktor nach dem Unfall doch noch: Was war wirklich an dem fraglichen Abend passiert?

    Um dies herauszufinden, müssen sich einige Verbündete Cats, allen voran Mary, Jim, Bertha und Sean sehr anstrengen, die Wahrheit ans Tageslicht zu zerren; sie bedienen sich dazu makabrer, aber sehr wirkungsvoller Mittel....

    Gelungen ist es der Autorin, die Welt des Hotels immer wieder wie ein (eleganter) Mikrokosmos zu beschreiben, so etwa das mondäne Dachcafé, das nach Plänen der Medicis vergleichbar angelegt wurde. Eine gewisse Schlüpfrigkeit, erotische Passagen sind während des gesamten Romans zu finden; der Schreibstil ist stellenweise ironisch-heiter, auch komisch und transportiert neben den Dialogen (einige von ihnen haben schon was ;) auch die nicht minder witzigen Gedankengänge der jeweiligen Akteure. 

    Fazit:

    Ein Roman mit sehr hohem Unterhaltungswert, der den Mikrokosmos inclusive halbseidener Gestalten eines Luxushotels beschreibt sowie das detektivische Gespür einer jungen Frau, die an einer Wäscheleine zurückgelassen wurde. Da mir hier trotz Komik und Humor doch sehr eine Sinnhaftigkeit und Tiefgang fehlen; die Figuren für mich nicht wirklich erkennbar waren und doch einiges an der Oberfläche blieb, gebe ich 3 Sterne - wobei 1 Stern dem Schreibstil von Lesley Truffle gewidmet ist; 2 Sterne für die Romanhandlung - das Potential ist jedoch sicher noch ausbaufähig.

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    srieglers avatar
    srieglervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender und mitreißender Roman
    Spannend bis zum Schluss

    Der Debütroman von Lesley Truffle ist toll gelungen. Nach einem eher lustigen Beginn nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung nach der anderen und reißt den Leser voll mit. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss. Man kann den Roman nicht aus der Hand legen bis alle Fälle aufgeklärt sind.

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    nancyhetts avatar
    nancyhettvor 2 Jahren
    „Hotel du Barry oder das Findelkind aus der Suppenschüssel“ von Lesley Truffle

    Der Debütroman der gebürtigen englischen Autorin Lesley Truffle, erschienen im Februar 2017 bei Harper Collins.


    Klappentext:

    London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby an der Wäscheleine gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, die Kleine vor dem Waisenhaus zu bewahren – und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet zum Schlafen in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet …


    Meine Meinung:

    Ein humorvoller und packender Roman, der mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte und mir einige schöne Lesestunden beschwert hat.

    Der Schreibstil der Autorin war flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Charaktere empfand ich als liebevoll und sympathisch ausgearbeitet.

    Die Handlung war meist recht amüsant und spannend, sodass ich mich gut von dem Roman unterhalten fühlte.

    Ein schönes Erstlingswerk, welches ich gern weiterempfehle.


    Mein Fazit:

    Lesenswert!


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein rundum gelungenes Debüt von Lesley Truffle, das es sich zu lesen lohnt!
    HOTEL DU BARRY oder DAS FINDELKIND IN DER SUPPENSCHLÜSSEL von LESLEY TRUFFLE

    Zum Inhalt:
    London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby an der Wäscheleine gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, die Kleine vor dem Waisenhaus zu bewahren – und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet zum Schlafen in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet ...

    Meine Meinung zum Buch:

    „Hotel du Barry“ ist der Debüt-Roman von Lesley Truffle und ein grandioses Werk! Allein schon das Cover und die Buchaufmachung sind klasse und laden einen förmlich ins Hotel du Barry ein. Die Geschichte startet gleich zu Beginn mit genau der richtigen Prise Humor und nach und nach lernt man die einzelnen und einzigartigen Charaktere du Barrys kennen. Jeder für sich hat seine eigenen Eigenarten, die mitunter einfach sympathisch, voller Humor und Ecken und Kanten sind. Der meiner Meinung nach unheimlich gelungene Schreibstil, der mitunter auch mal etwas frivol werden kann unterstreicht diese interessanten Persönlichkeiten noch zusätzlich. Die Geschichte hat neben viel britischem Humor noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Denn die Geschichte rund um das Findelkind, das hier wirklich liebevoll vom Hotelpersonal aufgenommen wird gestaltet sich hier mehr und mehr. Es wird spannend, manchmal traurig und es gibt Momente, die ans Herz gehen.

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    SABOs avatar
    SABOvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz und gar ungewöhnlich und wunderbar! :-)
    Caterina in der Suppenschüssel

    Lesley Truffle - Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    London, 1919
    Als das Stubenmmädchen und der Page sich gerade gegenseitig einen Dienst erweisen, wissen sie noch nicht, warum die Wäscheleine so fröhlich hin und herschaukelt. Hausdame Bertha Brown platzt in die Szene hinein und findet daran ein "aufgeknüpftes" Baby vor, welches kunstvoll in eine beige Funktionsunterhose drapiert wurde.
    Dank Form und Farbe des "Liebestöters" kann man sicher gehen, dass deren ehemalige Besitzerin nicht für den quiekenden Inhalt verantwortlich ist. Im biblischen Sinne jedenfalls nicht. Das Kleine hat zwei herausragende Merkmale, es trägt ein goldenes Armband und seine Augen sind violett.
    Während der Saison beherbergt das Hotel du Barry viele übermütige Debütantinnen.
    Im allgemeinen Verdrängungstaumel, der nach dem Krieg herrscht, wird ausschweifend gefeiert, besonders die Reichen lassen es krachen, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Suche nach der leiblichen Mutter wird diskret sein müssen.
    Bertha ruft Sean und Mary zur Ordnung und ein herbeigeeilter Doc Ahearn bestätigt die Gesundheit des kleinen Kuckucks und der Hoteldedektiv Jim Blade beginnt sofort mit der Bestandsaufnahme:

    "Ausgesetztes Baby. Lebendig und wohlauf. Zwei oder drei Monate alt.
    07:02 Uhr, 14 Juni, 1919.
    Fundort, Wäscheleine des Hotel du Barry, hintere Waschküche.."

    Hausdame Bertha will nie wieder ein ausgesetztes Kind dem Waisenhaus überlassen, für ein namenloses Kind, ist dies so ziemlich der unfreundlichste Ort, an dem es aufwachsen könnte. Berthas Entschluss steht, sie werden das Baby behalten und gemeinsam aufziehen. Die "Führungsetage" darf nichts davon erfahren.

    Der Säugling wird in eine mit Nerz ausgelegte silberne Suppenterrine gebettet und die edlen bestickten Servietten sind als "Windel" gerade gut genug. Vom Pagen bis zum Kammerdiener, teilen sich die  Angestellten die Betreuung des Babys.

    Während der turbulenten Arbeitszeit wird ein Servierwagen verwechselt und das darin schlummernde Baby, landet bei Daniel du Barry höchstpersönlich.
    Auch der Besitzer des mondänen Hotels kann sich dem glucksenden Charme des kleinen Mädchens nicht entziehen. Er benennt sie nach seinem Lieblingschampagner: Caterina Anastasia Lucinda.
    Und somit ist das Hotelbaby offiziell.
    Jahre vergehen und "Cat" - wie sie von jedem genannt wird - wächst in schwelgenden Luxus auf, der ihr nichts bedeutet, im Vergleich zu ihrer Hotel-Familie. Ihren Adoptiv-Vater, Daniel du Barry liebt sie hingebungsvoll.

    "Du bist jetzt alt genug, um dir in meiner Bibliothek selbst auszusuchen, was du lesen willst. Denke darüber nach, wie du deinen Geist formen und was für ein Mensch du sein möchtest, wenn du groß bist."

    Eine wundervolle "Upstairs/Downstairs-Romanze", ein ganzes Hotel liegt einem ausgesetztem Säugling zu Füßen. Ein spannendes Gesellschaftsportrait der Bohème der Nachkriegsjahre, ironisch warmherzig, berührend und sehr unterhaltsam.
    Das soziale Netzwerk der Patchwork-Family birgt natürlich auch jede Menge Intrigen, leichte Frivolitäten und humorvolle Turbulenzen.
    Nichts für Moralaposteln, daher meine Empfehlung für dieses kleine Juwel!


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    Isaoperas avatar
    Isaoperavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante & spannende Geschichte mit Charles Dickens-Anleihen und dem Flair von "Grand Budapest Hotel"
    Dickens im Grand Budapest Hotel


    "Hotel du Barry" erzählt die Geschichte eines großen Hotels zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nimmt den Leser mit in eine herrlich skurrile und spannende Handlung.
    Im Mittelpunkt der Geschichte stehen nicht nur der/die Besitzer, sondern auch die zahlreichen Angestellten des Hotels.
    Gerade zu Beginn haben mich die liebevoll gestalteten Figuren aus der Belegschaft des Hotels sehr begeistert. Auch der Besitzer Daniel du Barry ist mir direkt sehr sympathisch gewesen.
    In der Folge entwickelte sich die Handlung nicht so, wie ich es mir als Leser gewünscht hätte, aber auch diese unliebsamen Entwicklungen waren gut für die Story. Leider ging dadurch die eine oder andere tolle Figur verloren.
    Ich mochte den Stil des Romans sehr, der mir ein wenig durch Charles Dickens inspiriert schein und vor meinem inneren Auge den Flair des "Grand Budapest Hotel" (Film) aufsteigen lässt. Im Verlauf der Geschichte ist dieser Reiz für mich ein wenig verloren gegangen - daher vergebe ich 4 Sterne.


    Eine sehr interessante & spannende Geschichte, die mich in eine andere Welt mitgenommen hat, aber für mich kein zweites Mal gelesen werden muss.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HarperCollinsGermanys avatar

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

    "Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel" von Lesley Truffle

    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 06.02.2017 für eines von 30 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


    Über den Inhalt:

    London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby an der Wäscheleine gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, die Kleine vor dem Waisenhaus zu bewahren – und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet zum Schlafen in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet ...

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    Dann bewirb dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare.

    Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

    emma3210s avatar
    Letzter Beitrag von  emma3210vor einem Jahr
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