Lesley Truffle Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

(41)

Lovelybooks Bewertung

  • 37 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 35 Rezensionen
(14)
(16)
(6)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel“ von Lesley Truffle

London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby an der Wäscheleine gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, die Kleine vor dem Waisenhaus zu bewahren – und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet zum Schlafen in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet ...

Weder sprachlich noch vom Verlauf her mein Fall. Viele lüsterne Figuren, wenig Authentizität. Allein die Hauptprotagonistin rettet 2 Sterne.

— Nepomurks

Eine liebevolle Geschichte der kleinen Cat du Barry

— emma3210

Stellenweise urkomisch, ziemlich skurril und humorvoll fand ich diesen Debütroman mit britischem Humor.

— Sigismund

Skurril, abgedreht, witzig, gut geschrieben - und etwas dekadent und (für mich) inhaltsleer... kann man - muss man aber nicht lesen

— SigiLovesBooks

Ein spannender und mitreißender Roman

— sriegler

Ein rundum gelungenes Debüt von Lesley Truffle, das es sich zu lesen lohnt!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ganz und gar ungewöhnlich und wunderbar! :-)

— SABO

Interessante & spannende Geschichte mit Charles Dickens-Anleihen und dem Flair von "Grand Budapest Hotel"

— Isaopera

Interessante, ungewöhnliche Geschichte um den Kosmos eines noblen Hotels in London und ihren Bewohnern. Zu empfehlen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Geschichten aus dem Hote Du Barry, heiter, besinnlich, traurig aber auch spannend und interessant bis zum Ende.

— claudi-1963

Stöbern in Romane

Ehemänner

Die Story einer jungen Frau, die sich in ihrer Liebe und Ehe völlig aufgegeben hat. Tiefgründiger, als Titel und Klappentext ahnen lassen.

Xirxe

Walter Nowak bleibt liegen

Die Erzählung will nicht gefallen, sie ist sperrig wie ihr Hauptcharakter, sie fordert. Ungewöhnlich, originell, interessant...

LitteraeArtesque

Leere Herzen

Juli Zeh kratzt die Probleme heraus. Kritisch aber nicht nervig. Hervorragend geschrieben und die Botschaft sitzt.

leseAlice

Und es schmilzt

Brutal, grausam ehrlich, gnadenlos offen: Dieses Buch erfüllte für mich alle Erwartungen, die von Lobgesängen geschürt worden waren.

once-upon-a-time

Kleine große Schritte

Dieses Buch lässt einen nicht mehr los und verändert den Blick, mit dem man die Welt und die Menschen sieht.

Tintenklex

Kukolka

Ein erschütterndes Schicksal, welches stellvertretend für leider viele Mädchen und junge Frauen steht, als man vielleicht denkt

Caro_Lesemaus

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Allein die Hauptprotagonistin rettet 2 Sterne...

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    Nepomurks

    21. June 2017 um 08:37

    Ein Hotel, ein Findelkind und viele fürsorgliche Angestellte als eine Art Ersatzfamilie. Das sind die eigentlichen Zutaten im Roman „Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel“ von Leslie Truffle (erschienen bei HarperCollins). Ich muss sagen, dass ich mich sehr auf dieses Buch gefreut hatte und meine Erwartungen in die Richtung gingen, einen herzlichen Roman mit viel Witz und Charme zu lesen. Doch die Ernüchterung kam schon auf den ersten Seiten. Der Schreibstil ist alles andere als charmant, die Figuren oberflächlich und nicht immer sonderlich authentisch, die Sprache überwiegend extrem harsch und grob. Mir war der Roman zudem von Beginn an zu „Sex-beladen“. Man liest von der Zigarette, die das Zimmermädchen natürlich erst „nach der Befriedigung sexueller Gelüste“ beim Pagen raucht, nachdem sie ihn „von oben bis unten abschleckte wie eine Katze“. Es fallen Bezeichnungen wie „dieses Oberflittchen“ oder „verklemmtes Würstchen“, „ausladender Busen“ und „scheiß“. Mir standen die Haare beim Lesen ebenso zu Berge, wie Mary - einer der Protagonistinnen im Text. Einzig die Hauptprotagonistin, das einstige Findelkind, das den Namen „Caterina Anastasia Lucinda du Barry“ trägt, kann den Roman noch ein wenig retten. Sympathisch, weltoffen und neugierig kommt Cat daher und lenkt immer wieder vom sonst so schroffen Inhalt ab. Dagegen fielen alle anderen Figuren leider durch. Oberflächlich, wenig glaubhaft und zu „lüstern“ - was den Charme dieses Roman von Anfang an im Keim erstickt.Mich konnte das Gesamtpaket (Inhalt, Charaktere, Sprache, Verlauf) leider überhaupt nicht überzeugen, (vielleicht auch) da ich etwas vollkommen anderes erwartet hatte. Allein wegen der doch noch recht gut gelungenen Darstellung der Hauptprotagonistin Cat würde ich hier noch 2 Sterne vergeben. Leider...

    Mehr
  • Eine liebevolle Geschichte der kleinen Cat du Barry

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    emma3210

    10. April 2017 um 09:51

    Cover/TitelEin liebevoll gestaltetes Cover in zartem türkis/mint. Auf der Vorderseite ist das Hotel du Barry zu erkennen, der Hauptschauplatz dieses Romans. Der Titel passt auch gut zu der Geschichte. Da es sowohl um das Hotel, als auch um die kleine Cat (ein Findelkind) geht, die als Baby in der Suppenschüssel lag.InhaltAn einer Wäscheleine findet das Personal des Hotel du Barry ein Findelkind und rettet es vor dem Waisenhaus, indem sie das Baby heimlich im Hotel beherbergen und sich darum kümmern. Schlussendlich kommt der Hotelbesitzer Daniel du Barry hinter die Sache und beschließt das kleine Kind zu adoptieren. Nun hat die kleine Cat eine Familie mit der sie (bis auf ihre Stiefmutter) sehr glücklich ist. Als Cat aber größer wird, lässt sie die Frage danach, wer ihre Mutter ist nicht los und macht sich auf die Suche...Inhaltlich habe ich mir ein wenig mehr erhofft. Die Geschichte selbst findet letzendlich einen runden Abschluss. Allerdings sind mir manche Passagen zu lang ausgeführt und bei anderen fehlt mir wiederum die Ausführlichkeit.ProtagonistIn diesem Roman gibt es mehrere Protagonisten. Die Hauptpersonen sind Cat, Daniel, Mary und Edwina. Die Person, die die größte Wirkung auf mich als Leser hatte, war Daniel du Barry. Er hatte das gewisse etwas, was ich von Charackteren in guten Büchern erwarte. Bei den Anderen war es leider so, dass sie mich mit Ihrem Wesen nicht so sehr berühren konnten und es mir nicht möglich war, mich gut in sie hineinzuversetzen. Das war vor allem bei Cat schade, da das Buch hauptsächlich von ihrem Leben handelt.SchreibstilDer Schreibstil ist gut. An vielen Stellen muss man als Leser schmunzeln und es lässt sich flüssig lesen. Allerdings fehlt mir das Gefühl, mitten in der Geschichte, bzw. im Hotel du Barry zu sein. Ich kann die Bilder der beschriebenen Orte oder der handelnden Personen in diesem Buch leider in meinem Kopf nicht fassen. FazitAlles in allem erlag ich während des Lesens dieses Romans leider einer unendlich großen Leseflaute. Ob es nun daran lag, dass ich mich mit den Charackteren nicht identifizieren konnte oder am Inhalt, von dem ich mir doch etwas mehr versprochen habe... Jedoch habe ich 2 Monate für dieses Buch gebraucht, da ich es nach ein paar Seiten immer wieder beiseite legen musste. Da die Idee an sich und der Schreibstil im großen und ganzen okay waren und ich mit Daniel so sympathisiert habe, gebe ich diesem Roman 3 Sterne. (***)

    Mehr
  • Willkommen im Hotel Du Barry

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    Flatter

    04. April 2017 um 20:20

    Über die Autorin: Lesley Truffle, geboren in London und aufgewachsen in Australien, reist leidenschaftlich gern und hat schon in London und Japan gearbeitet. Als Lehrerin, Fotografin, Zimmermädchen, Schauspielerin und in anderen Professionen,d ie zu gespenstisch sind, um sie hier zu erwähnen. Nach einer Ausstellung ihrer Fotografien ist ihr klar geworden, dass sie eigentlich Geschichten erfinden möchte. Hotel du Barry ist ihr erster Roman. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, das Mädchen vor dem Waisenhaus zu bewahren - und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet.... Meine Meinung: Ein luxuriöses Hotel im Jahre 1919. An einer Wäscheleine in einer voluminösen Damenunterhose, baumelt ein vergnügtes Baby. Die Hotelangestellten sind gleich hin und weg von diesem kleinen Wesen und nehmen es in ihre Obhut. Bis der Hoteldirektor Daniel Du Barry das Mädchen zufällig in einer Suppenschüssel entdeckt. Sofort hingerissen von der Kleinen adoptiert er sie und gibt ihr den Namen Caterina Anastasia Lucinda Du Barry (natürlich ganz nach einem durchaus edlen Tropfen benannt). Und so begleiten wir Cat, wie sie langsam zu einer sehr interessanten jungen Dame heranwächst. Die Wortwahl der Autorin ist oft sehr direkt und frivol. Intrigen, unerwartete Todesfälle und eine Stiefmutter, die ihr das Leben alles andere als leicht macht. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Geschichte ist sehr frech und teils sehr abgedreht erzählt. Die Charaktere haben Ecken und Kanten und man schließt sie einfach alles ins Herz. Ein sehr außergerwöhnliches Buch. Cover: Bunte Farben, lustig, verspielt, macht Lust auf das Buch. Fazit: Skurril, lustig, eigenartig, immer was los - Willkommen im Hotel Du Barry!

    Mehr
  • Skurril und humorvoll

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    Sigismund

    03. April 2017 um 13:02

    Stellenweise URKOMISCH, in jedem Fall ziemlich SKURRIL und HUMORVOLL ist der Debütroman "Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel" der in Australien lebenden Britin Lesley Truffle. Man sollte die ersten 50 Seiten unvoreingenommen lesen, um ein Gefühl für den Humor der Autorin zuz entwickeln, sonst besteht Gefahr, dass der Leser das Buch schnell weglegt. Ich selbst war bei den ersten Seiten recht unschlüssig, ob ich weiterlesen soll - bis der Funke übersprang. Am Ende war ich vom Buch begeistert! Mit britischem Humor, aber dem Abstand einer Australierin beschreibt die gebürtige Londonerin sehr ironisch die englische Gesellschaft des Jahres 1919, also kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Oder ist es im Grunde doch die heutige? Die Autorin nimmt die scheinheilige Doppelmoral des heruntergekommenen historischen Adels, der nur noch durch Titel glänzt, und des neu hochgekommenen Geldadels, der um diese Titel buhlt, heftig auf die Schippe, zeigt aber gleichzeitig - ähnlich dem Leben auf "Downton Abbey" - die Mitarbeiter in ihrer abgeschotteten Welt des patriarchisch geführten Londoner Hotels du Barry. Sie sind die wahren Beherrscher des Alltags. Zimmermädchen, Köche, Hausdame, Hoteldetektiv und alle anderen Mitarbeiter stehen im Gegensatz zur abgehobenen "feinen" Gesellschaft, die im Hotel verkehrt (und das wörtlich!), mit beiden Beinen fest im Leben und haben Allüren nicht nötig. Interessante Charaktere sind das Findelkind Cat, die eine Verbindung zwischen Personal und Oberschicht darstellt ebenso wie der Patriarch, der als Schwuler in einer Scheinwelt leben muss, sich aber viel eher zu seiner Mitarbeiter-Familie im Kellerlabyrinth hingezogen fühlt, mit der er offen und ehrlich umgehen kann. Wer Sinn für hintergründigen Humor hat, sollte diesen netten Roman LESEN.

    Mehr
  • Hotel du Barry.....

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    SigiLovesBooks

    27. March 2017 um 11:37

    Das Romandébut "Hotel du Barry" oder das Findelkind in der Suppenschüssel" von Lesley Truffle erschien als HC 2017 im Verlag HarperCollins, Germany. "Im berühmten Hotel du Barry lebt Cat in ihrer eigenen Welt. Am liebsten schwänzt die Ziehtochter des Hoteldirektors ihre Ballettstunden, um in der Bibliothek zu schmökern. Oder sie schnappt sich ihr Notizbuch oder forscht in den labyrinthischen Gewölbekellern nach ihrer eigenen Geschichte. Jemand hat sie damals hier zurückgelassen - und sie wäre keine echte du Barry, wenn sie diesem Rätsel nicht auf die Spur kommen könnte. Doch als ein tragischer Unfall die Londoner Oberschichte in Aufruhr versetzt, besteht bald kein Zweifel: Hier gehen gefährlichere Dinge vor sich, als die makellose Hotelfassade vermuten lässt...." (Quelle: Klappentext)Meine Meinung:Die Geschichte beginnt mit einem Baby an der Wäscheleine, das von Mary Maguire, einem Hausmädchen des Hotels gefunden wird. Das Personal berät sich kurzerhand und wechselt sich mit der Betreuung des kleinen Mädchens ab, um es nicht der öffentlichen Jugendhilfe anheimgeben zu müssen...Eines Tages wird es zum Schlafen in die silberne Suppenschüssel gelegt, die für den Direktor, Daniel du Barry, bestimmt ist: Wird Mary das Mädchen als eigene, uneheliche Tochter ausgeben? Wie wird der Direktor reagieren? Da Daniel du Barry ein wahrer Gentleman ist (für mich die sympathischste Figur von allen), adoptiert er kurzerhand das kleine Mädchen, das fortan unter dem Namen Caterina Anastasia - Kurzform Cat - im Hotel aufwächst. Das Hotelpersonal ist entzückt, da Cat ein neugieriges, wenn auch sehr schläfriges Kind ist, das gerne lernt und sich am liebsten in der Bibliothek des "Vaters" bedient... Einzig Edwina Lamb, die um ihr eigenes Wohl am meisten bedacht ist und eine Art viktorianisches Gehabe dem Dienstpersonal entgegenbringt, ist weniger gut auf die Ziehtochter zu sprechen: Statt Ballettstunden zu nehmen und die Etikette der Oberschicht zu erlernen, um später "eine gute Partie" zu machen - möglichst noch mit Adelstitel - ist Cat viel lieber in ihrer geliebten "Familie" bei Mary Mary, Bertha, Sean, Jim, Henri und den Zimmermädchen, die sie gemeinsam großziehen. Später wird sie sich der Kunst verschreiben und wird nach dem tragischen Unfall, der sich auf dem Hoteldach abspielte, von Edwina, die nun das Imperium leitet (wann immer dazu Zeit ist, da zwischenmenschliche Kontakte und Sex allerorten immer die höchste Priorität ist, und dies nicht nur bei ihr), wo es dieser möglich ist, gegängelt.Während einige Hotelangestellte - so z.B. Sebastian, erst einmal abwandern, bleiben andere wie z.B. Jim Blade, der auf alles immer ein Auge hat als Hoteldetektiv, um mit Cat gemeinsam herauszufinden, was sich tatsächlich am Tag des Unfalls im Hotel ereignet hat...Der Schreibstil ist zuweilen bissig, sarkastisch und eingängig zu lesen. Ein ironischer Unterton ist mit Humor gepaart, allerdings kam die Geschichte für mich nicht so schnell 'in Fahrt'. Das erste Romandrittel langweilte mich und ich quälte mich etwas durch die Seiten, die eine mondäne Welt beschreiben, in der viele Charaktere irgendwie für mich an der Oberfläche blieben - ebenso wie ihr Verhalten. Ich konnte mich den Figuren nicht nähern, sie blieben zumeist Fremde, auch die Hauptprotagonistin selbst. Einzig Daniel du Barry, vermögender Hoteldirektor mit einem ausgeprägten Faible für die Unterstützung ärmerer Gesellschaftsschichten, Obdachloser schien mir recht sympathisch. Allerdings ist auch hier die Geschichte so angelegt, dass es fast eine Karrikatur ist, wenn etwa ein Hoteldirektor ein Weihnachtsfest vor der Hoteltür für alle Bedürftigen und Obdachlosen der Stadt gibt - etwas dick aufgetragen.Der Unterhaltungswert ist hoch; plätscherte die Beschreibung alles Möglichen (einschließlich der Beziehungen innerhalb des Personals) so vor sich hin wie das Wasser der Themse, so erhöhte sich der Spannungsfaktor nach dem Unfall doch noch: Was war wirklich an dem fraglichen Abend passiert?Um dies herauszufinden, müssen sich einige Verbündete Cats, allen voran Mary, Jim, Bertha und Sean sehr anstrengen, die Wahrheit ans Tageslicht zu zerren; sie bedienen sich dazu makabrer, aber sehr wirkungsvoller Mittel....Gelungen ist es der Autorin, die Welt des Hotels immer wieder wie ein (eleganter) Mikrokosmos zu beschreiben, so etwa das mondäne Dachcafé, das nach Plänen der Medicis vergleichbar angelegt wurde. Eine gewisse Schlüpfrigkeit, erotische Passagen sind während des gesamten Romans zu finden; der Schreibstil ist stellenweise ironisch-heiter, auch komisch und transportiert neben den Dialogen (einige von ihnen haben schon was ;) auch die nicht minder witzigen Gedankengänge der jeweiligen Akteure. Fazit:Ein Roman mit sehr hohem Unterhaltungswert, der den Mikrokosmos inclusive halbseidener Gestalten eines Luxushotels beschreibt sowie das detektivische Gespür einer jungen Frau, die an einer Wäscheleine zurückgelassen wurde. Da mir hier trotz Komik und Humor doch sehr eine Sinnhaftigkeit und Tiefgang fehlen; die Figuren für mich nicht wirklich erkennbar waren und doch einiges an der Oberfläche blieb, gebe ich 3 Sterne - wobei 1 Stern dem Schreibstil von Lesley Truffle gewidmet ist; 2 Sterne für die Romanhandlung - das Potential ist jedoch sicher noch ausbaufähig.

    Mehr
  • Spannend bis zum Schluss

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    sriegler

    22. March 2017 um 11:13

    Der Debütroman von Lesley Truffle ist toll gelungen. Nach einem eher lustigen Beginn nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung nach der anderen und reißt den Leser voll mit. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss. Man kann den Roman nicht aus der Hand legen bis alle Fälle aufgeklärt sind.

  • Leserunde zu "Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel" von Lesley Truffle

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel" von Lesley Truffle ein. Bitte bewerbt euch bis zum 06.02.2017 für eines von 30 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby an der Wäscheleine gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, die Kleine vor dem Waisenhaus zu bewahren – und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet zum Schlafen in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet ... Du möchtest "Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel" von Lesley Truffle lesen? Dann bewirb dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

    Mehr
    • 459
  • „Hotel du Barry oder das Findelkind aus der Suppenschüssel“ von Lesley Truffle

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    nancyhett

    20. March 2017 um 14:47

    Der Debütroman der gebürtigen englischen Autorin Lesley Truffle, erschienen im Februar 2017 bei Harper Collins. Klappentext: London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby an der Wäscheleine gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, die Kleine vor dem Waisenhaus zu bewahren – und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet zum Schlafen in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet … Meine Meinung: Ein humorvoller und packender Roman, der mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte und mir einige schöne Lesestunden beschwert hat. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Charaktere empfand ich als liebevoll und sympathisch ausgearbeitet. Die Handlung war meist recht amüsant und spannend, sodass ich mich gut von dem Roman unterhalten fühlte. Ein schönes Erstlingswerk, welches ich gern weiterempfehle. Mein Fazit: Lesenswert!

    Mehr
  • HOTEL DU BARRY oder DAS FINDELKIND IN DER SUPPENSCHLÜSSEL von LESLEY TRUFFLE

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2017 um 09:52

    Zum Inhalt:London 1919. Seit im Keller des ehrenwerten Hotel du Barry ein lachendes Baby an der Wäscheleine gefunden wurde, besteht kein Zweifel: Hier ist etwas Besonderes im Gange. Prompt beschließt die bunte Belegschaft, die Kleine vor dem Waisenhaus zu bewahren – und hätte das Zimmermädchen Mary das Baby nicht ausgerechnet zum Schlafen in eine silberne Suppenschüssel gelegt, hätte der Hoteldirektor Daniel du Barry vielleicht nie bemerkt, welche wundersame Geschichte sich hier ereignet ... Meine Meinung zum Buch: „Hotel du Barry“ ist der Debüt-Roman von Lesley Truffle und ein grandioses Werk! Allein schon das Cover und die Buchaufmachung sind klasse und laden einen förmlich ins Hotel du Barry ein. Die Geschichte startet gleich zu Beginn mit genau der richtigen Prise Humor und nach und nach lernt man die einzelnen und einzigartigen Charaktere du Barrys kennen. Jeder für sich hat seine eigenen Eigenarten, die mitunter einfach sympathisch, voller Humor und Ecken und Kanten sind. Der meiner Meinung nach unheimlich gelungene Schreibstil, der mitunter auch mal etwas frivol werden kann unterstreicht diese interessanten Persönlichkeiten noch zusätzlich. Die Geschichte hat neben viel britischem Humor noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Denn die Geschichte rund um das Findelkind, das hier wirklich liebevoll vom Hotelpersonal aufgenommen wird gestaltet sich hier mehr und mehr. Es wird spannend, manchmal traurig und es gibt Momente, die ans Herz gehen.

    Mehr
  • Caterina in der Suppenschüssel

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    SABO

    12. March 2017 um 16:24

    Lesley Truffle - Hotel du Barry oder das Findelkind in der SuppenschüsselLondon, 1919Als das Stubenmmädchen und der Page sich gerade gegenseitig einen Dienst erweisen, wissen sie noch nicht, warum die Wäscheleine so fröhlich hin und herschaukelt. Hausdame Bertha Brown platzt in die Szene hinein und findet daran ein "aufgeknüpftes" Baby vor, welches kunstvoll in eine beige Funktionsunterhose drapiert wurde.Dank Form und Farbe des "Liebestöters" kann man sicher gehen, dass deren ehemalige Besitzerin nicht für den quiekenden Inhalt verantwortlich ist. Im biblischen Sinne jedenfalls nicht. Das Kleine hat zwei herausragende Merkmale, es trägt ein goldenes Armband und seine Augen sind violett.Während der Saison beherbergt das Hotel du Barry viele übermütige Debütantinnen.Im allgemeinen Verdrängungstaumel, der nach dem Krieg herrscht, wird ausschweifend gefeiert, besonders die Reichen lassen es krachen, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Suche nach der leiblichen Mutter wird diskret sein müssen.Bertha ruft Sean und Mary zur Ordnung und ein herbeigeeilter Doc Ahearn bestätigt die Gesundheit des kleinen Kuckucks und der Hoteldedektiv Jim Blade beginnt sofort mit der Bestandsaufnahme:"Ausgesetztes Baby. Lebendig und wohlauf. Zwei oder drei Monate alt.07:02 Uhr, 14 Juni, 1919.Fundort, Wäscheleine des Hotel du Barry, hintere Waschküche.."Hausdame Bertha will nie wieder ein ausgesetztes Kind dem Waisenhaus überlassen, für ein namenloses Kind, ist dies so ziemlich der unfreundlichste Ort, an dem es aufwachsen könnte. Berthas Entschluss steht, sie werden das Baby behalten und gemeinsam aufziehen. Die "Führungsetage" darf nichts davon erfahren.Der Säugling wird in eine mit Nerz ausgelegte silberne Suppenterrine gebettet und die edlen bestickten Servietten sind als "Windel" gerade gut genug. Vom Pagen bis zum Kammerdiener, teilen sich die  Angestellten die Betreuung des Babys.Während der turbulenten Arbeitszeit wird ein Servierwagen verwechselt und das darin schlummernde Baby, landet bei Daniel du Barry höchstpersönlich.Auch der Besitzer des mondänen Hotels kann sich dem glucksenden Charme des kleinen Mädchens nicht entziehen. Er benennt sie nach seinem Lieblingschampagner: Caterina Anastasia Lucinda. Und somit ist das Hotelbaby offiziell.Jahre vergehen und "Cat" - wie sie von jedem genannt wird - wächst in schwelgenden Luxus auf, der ihr nichts bedeutet, im Vergleich zu ihrer Hotel-Familie. Ihren Adoptiv-Vater, Daniel du Barry liebt sie hingebungsvoll."Du bist jetzt alt genug, um dir in meiner Bibliothek selbst auszusuchen, was du lesen willst. Denke darüber nach, wie du deinen Geist formen und was für ein Mensch du sein möchtest, wenn du groß bist."Eine wundervolle "Upstairs/Downstairs-Romanze", ein ganzes Hotel liegt einem ausgesetztem Säugling zu Füßen. Ein spannendes Gesellschaftsportrait der Bohème der Nachkriegsjahre, ironisch warmherzig, berührend und sehr unterhaltsam.Das soziale Netzwerk der Patchwork-Family birgt natürlich auch jede Menge Intrigen, leichte Frivolitäten und humorvolle Turbulenzen.Nichts für Moralaposteln, daher meine Empfehlung für dieses kleine Juwel!

    Mehr
  • Dickens im Grand Budapest Hotel

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    Isaopera

    10. March 2017 um 13:34

    "Hotel du Barry" erzählt die Geschichte eines großen Hotels zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nimmt den Leser mit in eine herrlich skurrile und spannende Handlung.Im Mittelpunkt der Geschichte stehen nicht nur der/die Besitzer, sondern auch die zahlreichen Angestellten des Hotels.Gerade zu Beginn haben mich die liebevoll gestalteten Figuren aus der Belegschaft des Hotels sehr begeistert. Auch der Besitzer Daniel du Barry ist mir direkt sehr sympathisch gewesen.In der Folge entwickelte sich die Handlung nicht so, wie ich es mir als Leser gewünscht hätte, aber auch diese unliebsamen Entwicklungen waren gut für die Story. Leider ging dadurch die eine oder andere tolle Figur verloren. Ich mochte den Stil des Romans sehr, der mir ein wenig durch Charles Dickens inspiriert schein und vor meinem inneren Auge den Flair des "Grand Budapest Hotel" (Film) aufsteigen lässt. Im Verlauf der Geschichte ist dieser Reiz für mich ein wenig verloren gegangen - daher vergebe ich 4 Sterne. Eine sehr interessante & spannende Geschichte, die mich in eine andere Welt mitgenommen hat, aber für mich kein zweites Mal gelesen werden muss.

    Mehr
  • Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    nellsche

    08. March 2017 um 20:33

    Im Jahr 1919 wird in dem renommierten Londoner Hotel du Barry ein Baby gefunden. Es hing munter lachend an einer Wäscheleine. Die Mitarbeiter des Hotels beschließen kurzerhand, sich um das Baby zu kümmern und es so vor dem Waisenhaus zu retten. Als das Zimmermädchen Mary das Baby zum Schlafen ausgerechnet in eine silberne Suppenschüssel legte, wurde es zufällig von dem Hoteldirektor Daniel du Barry entdeckt – der sich prompt in das Baby verliebte. Und so nahm eine wundersame Geschichte seinen Lauf … Das Cover in Verbindung mit dem ungewöhnlichen Buchtitel hat mich sofort angesprochen. Ich war sehr gespannt auf das Buch und habe voller Vorfreude zu lesen begonnen. Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und das Buch ließ sich zügig lesen. Ich konnte prima in die Geschichte eintauchen. Das Flair des frühen zwanzigsten Jahrhunderts wird bildhaft widergespiegelt. Auch die Ausdrucksweise der Protagonisten ist der früheren Zeit etwas angepasst, jedoch ohne gestelzt zu wirken. Ich fand es passend und es gefiel mir einfach gut.Die Darstellung des Personals und der diversen Abläufe in dem Hotel du Barry hat mir gut gefallen. Alle Charaktere sind liebevoll gezeichnet und haben ihre Eigenarten, die sie zu etwas Besonderem machen. Was so alles in dem Hotel getrieben wurde, ließ mich manchmal ganz schön staunen und grinsen. Ich fand es prima beschrieben und habe mich teilweise gefühlt, als wenn ich mitten im Geschehen dabei war.Dank des feinen und leichten Humors gab es einige Szenen, bei denen ich Schmunzeln oder auch laut Lachen musste. Das brachte eine gewisse Leichtigkeit hinein.Das Findelkind Caterina entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer attraktiven und intelligenten jungen Frau und ich mochte sie sehr gerne. Sie und Daniel, der sie seinerzeit adoptierte, verband eine innige Beziehung. Zu kämpfen hatte sie dagegen mit Daniels Frau, die sehr kaltherzig und egoistisch war.Die Geschichte beinhaltet auch spannende Aspekte, denn es gibt mehrere Todesfälle, die Rätsel aufgeben. Das brachte einen guten Spannungsbogen in die Geschichte und hielt mich am Buch fest. Ich empfand diesen Roman als sehr unterhaltsam und interessant und wurde wirklich gut unterhalten. Ich vergebe vier Sterne.

    Mehr
  • Das Hotel du Barry als Mikrokosmos

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. March 2017 um 16:39

    London, im Jahre 1919 wird im edlen Hotel du Barry ein Baby ausgesetzt, mit einer riesigen Unterhose an die Wäscheleine geklippt. Die Angestellten des Hotels kümmern sich um die Kleine und das schlaue Zimmermädchen Mary schafft es, dass der Hotelbesitzer und seine Frau sie adoptieren. Cat wohnt von nun an im Hotel, wächst zu einer jungen Frau heran - die sich auf die Suche nach ihrer Mutter macht, während mysteriöse Todesfälle das Hotel heimsuchen...Das Buch ist durchgängig gut geschrieben, unterhaltsam und interessant zu lesen, mit faszinierenden Figuren und einer ungewöhnlichen Geschichte. Was sich innerhalb des Buches ändert, ist der Erzählstil, der synchron zu den Ereignissen von britischem Humor (z. B. die Beschreibung des Babys in der Riesenunterhose an der Wäscheleine) zu einem eher gemäßigten Witz wechselt, als Cat größer wird und die Eheprobleme ihrer Adoptiveltern immer deutlicher werden, zu melancholischem, traurigem Stil nach dramatischen Ereignissen und am Ende zu einem spannenden Krimi, in dem es um die Auflösung von Todesfällen geht. Da die Leseprobe allerdings nur die witzige Passage des Anfangs enthält, war ich zuerst schon etwas irritiert, als der Ton der Geschichte so umschwenkte, da ich einen leichten und lustigen Roman erwartete, kein Familiendrama, doch Letzteres war schließlich auch sehr gelungen, so dass ich dann auch wieder zufrieden war. Mein Fazit daher: Ein ungewöhnliches, aber gelungenes Buch mit interessanten Charakteren und einer wirklich abgefahrenen Geschichte und daher von mir eine Weiterempfehlung! 

    Mehr
  • Ein Baby und wundersame Erlebnisse im Hotel Du Barry

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    claudi-1963

    "Ich bin Cat Du Barry und fürchte mich vor nichts. Ich bin die alleinige Herrin meines Schicksals." (Cats Leitspruch, Buchauszug)London 1919 im Hotel Du Barry macht das junge Zimmermädchen Mary Maguire eine wundersame Entdeckung, in einer großen Unterhose an einer Wäscheleine steckte ein vergnügtes Baby. Eigentlich hatte sie sich zu einem Stelldichein mit dem ersten Pagen Sean Kelly hier verabredet gehabt als sie das Baby entdeckte. Sofort war die ganze Belegschaft informiert, man wollte das niedliche Mädchen nicht der Polizei übergeben, den sonst wäre es in ein Waisenhaus gekommen. Stattdessen ernannte man kurzerhand Mary als seine Mutter und jeder sollte sich um das Baby kümmern, bis es alt genug ist. Doch zufällig entdeckte Hotelbesitzer Daniel Du Barry das Baby in einer Suppenschüssel, wo Mary es hineingegeben hatte, damit sie ihre Arbeit verrichten konnte. Daniel sofort entzückt, adoptiert die Kleine und nannte sie fortan Caterina Anastasia Lucinda Du Barry (kurz Cat). Er geht eine Zweckehe mit Edwina ein, da Daniels Liebe den Männern gehörte. So wächst Cat zwischen Luxus und Armut gleichermaßen auf, den alle kümmern sich rührend um sie. Cat wächst wohlbehütet auf und Daniel liebt sie abgöttisch, während Edwina keine richtige Bindung zu Cat entwickelt. So erlebt sie jede Menge Abenteuer im Hotel, aber auch auf Reisen mit Daniel.Meine Meinung:Das Buch ist mir mit dem schönen Cover und dem herrlichen Titel sofort aufgefallen. Die Leseprobe war auch sehr heiter, durch den trockenen, britischen Humor und hat es mich in den Bann gezogen. Doch dieses Buch hat bei weitem mehr zu bieten als nur Humor, es ist emotional, tiefgreifend, teils auch unanständig, schamlos, spannend und traurig. Ich habe mich jedenfalls sehr gut unterhalten mit den Geschichten und Abenteuer rund um das Hotel Du Barry. Lesley Truffle ist hier wirklich ein ausgezeichnetes Debüt gelungen, das man wirklich nur weiterempfehlen kann. Ein bisschen fühlte ich mich in die Zeit Oliver Twist, David Copperfield oder Jane Eyre hineinversetzt, nur das es das Baby bei Daniel Du Barry wirklich sehr gut getroffen hatte. Erst später erlebt sie auch andere Zeiten, auf die ich nicht eingehen werde, um nicht zu viel zu verraten. Der Schreibstil ist wundervoll und bildhaft, so das man sich sehr gut in das Buch und die Zeit hineinversetzen kann. Diesen warmherzigen, liebevollen und großmütigen Hotelbesitzer und das tolle Personal, hätte ich gerne kennengelernt. Eine Geschichte, bei der man eintauchen kann in das England des 20. Jahrhunderts und die von mir 5 von 5 Sterne bekommt.

    Mehr
    • 5
  • Leider war das Buch nicht mein Geschmack

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

    Johannisbeerchen

    02. March 2017 um 14:35

    Leider war das Buch nicht mein Geschmack1919 wird im Hotel du Barry ein Kind in einer übergroßen Unterhose gefunden, schnell wird eine Ersatzmutter gefunden, jedoch wird die kleine Cat dann vom Hoteldirektor höchstpersönlich adopiert. Dieser will seine Homosexualität durch eine Scheinehe mit der kalten Edwina Lamb vergerben. So hat jeder Mitarbeiter und auch Gast seine kleinen und großen Vorlieben und Geheimnisse.Schon auf den ersten Seiten merkte ich, dieses Buch trifft nicht meinen Geschmack. Es ist sehr ausschweifend, allein das Auffinden wird in ewigen Sätzen, völlig unnötigen Informationen und jeder Menge Tratsch beschrieben. Das ändert sich auch im weiteren Verlauf der Handlung nicht. Irgendwann war ich so genervt davon, dass ich die Seiten nur noch überflogen habe.Zudem war auch die Geschichte selbst nicht sonderlich interessant. Es gibt zwar einen roten Faden, aber einen stark ausgefransten, der in alle Richtungen absteht und immer wieder Situationen beschreibt, die absolut langweilig waren.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks