Das Dornenhaus

von Lesley Turney 
3,6 Sterne bei36 Bewertungen
Das Dornenhaus
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (22):
Norskehexs avatar

Hannah kann es nicht fassen: sie hat Ellen gesehen, dabei ist diese seit 20 Jahren tot!

Kritisch (3):
CorinnaSmiless avatar

Englische Herrenhäuser und düstere Familiengeheimnisse geht irgendwie immer. Aber das völlig abstruse Ende hat einen Stern gekostet.

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Inhaltsangabe zu "Das Dornenhaus"

Jedes Haus hat sein Geheimnis, jede Freundschaft ihren Preis.

Hannah glaubt, Gespenster zu sehen, als sie eines Tages ihrer Jugendfreundin Ellen gegenübersteht. Denn Ellen ist vor langer Zeit, im Alter von achtzehn Jahren, ums Leben gekommen. Um Klarheit zu gewinnen, reist Hannah zurück an den Ort ihrer Kindheit, ans Meer nach Cornwall. Um jeden Preis muss sie herausfinden, was damals wirklich geschah – in Ellens Elternhaus, dem 'Dornenhaus'.

'Fesselnd und sehr berührend. Beste Urlaubslektüre!' Heat

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492302982
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:11.06.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 7 Monaten
    Das Dornenhaus

    Cover:
    Das Cover eine grüne Wiese, eine Brücke, ein großes, altes Haus. Nicht gerade sehr ansprechend, aber trotzdem interssant.

    Inhalt:
    Hannah glaubt, Gespenster zu sehen, als sie eines Tages ihrer Jugendfreundin Ellen gegenübersteht. Denn Ellen ist vor langer Zeit, im Alter von achtzehn Jahren, ums Leben gekommen. Um Klarheit zu gewinnen, reist Hannah zurück an den Ort ihrer Kindheit, ans Meer nach Cornwall. Um jeden Preis muss sie herausfinden, was damals wirklich geschah - in Ellens Elternhaus, dem "Dornenhaus" ..

    Meinung:
    Das Buch liest gut und angenehm. Wir lesen in zwei Epochen - die Gegenwart und die Vergangenheit. Beides ist von Kapitel zu Kapitel abwechselnd, es verwebt praktisch mit der Geschichte. Zu Anfangs könnte man jedoch ein paar Probleme haben immer zu umzudenken, aber das gibt sich sehr schnell.

    Der Klapptext macht neugierig und die ganzen Kapitel sind nicht allzu lang, so liest man es schnell durch.

    Es fängt gleich interessant an und kaum das man Hannah kennt, gehen wir mit ihr auch schon in Vergangenheit, wo sie Ellen kennenlert.

    Die Erzählerin läßt sich Zeit, man fragt sich, wann kommt der Punkt wo Hannah endlich zurückkehrt um die Wahrheit raus zu finden. Das passiert erst wirklich fast am Ende und das Ende selber kommt dann zu plötzlich und zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr erwartet, denn für mich bleiben noch ein paar kleine Fragen übrig.

    Das Buch ist lesenswert, aber allzu viel sollte man jetzt nicht erwarten. Es bleibt für mich trotzdem ein super Buch, denn man denkt anschließend noch darüber nach

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    peggys avatar
    peggyvor 4 Jahren
    Tragisch schön

    Hannah und Ellen werden Freundinnen, die besten, als Ellen mir ihrer Familie in das Große Herrenhaus auf den Hügel zieht.
    Jahre des Glücks aber auch des Leids vergehen und Schuld, Verrat und und Enttäuschung sollen den Weg der Freundinnen pflastern.

    Eine berührende Geschichte über Freundschaft, Eifersucht, häusliche Gewalt. Ein toller Schreibstil und authentische Charaktere erwecken diese Emotionale Geschichte,
    Ich war gefangen genommen, von der Landschaft, den Menschen und von der Geschichte ihres Lebens

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    Norskehexs avatar
    Norskehexvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Hannah kann es nicht fassen: sie hat Ellen gesehen, dabei ist diese seit 20 Jahren tot!
    Das Dornenhaus

    Hannah Brown arbeitet als Wissenschaftlerin im Museum in Bristol. Und als Wissenschaftlerin ist sie es gewohn rational zu denken. Deshalb erschrickt sie beinahe zu Tode als sie eines Tages ihre Freundin Ellen im Museum sieht. Denn - Ellen ist seit fast 20 Jahren tot. Wegen ihres mysteriösen Todes hatte Hannah schon einmal einen Nervenzusammenbruch und jetzt große Angst wieder die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Zum Glück hat sie in ihren Kollegen Rina und John gute Freunde, die ihr, obwohl sie nicht genau wissen was Hannah so aus der Bahn wirft, helfen. In Rückblenden erzählt Hannah dem Leser von ihrer ersten Begegnung mit Ellen und ihrer Freundschaft. Ellen zog mit ihren Eltern in Hannahs Dorf ins Haus ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter, das Thornfield House.

    Die Freundschaft der Mädhcen geriet aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit und der Tatsache, dass sich Jago, Hannahs Ziehbruder, und Ellen ineinander verlieben, immer wieder in Krisen. Der Tod von Ellens Mutter verschärft die schwierige Beziehung zwischen Ellen und ihrem psychotischen, cholerischen Vater. Dieser ist völlig verrückt und tyrannisiert Ellen wo er nur kann. Ellens einzige Hoffnung ist, ihn, wenn sie volljährig ist, endlich verlassen zu können. Schließlich kommt es zu einem Drama, das das Leben von Hannah, Ellen und Jago für immer verändert. Und bis in die Gegenwart hineinwirkt. Schließlich muss Hannah zu einer Konferenz nach Deutschland reisen und kann dort zufällig ihre Dämonen der Vergangenheit besiegen.


    Das Buch ist spannend geschrieben und man leidet mit Hannah mit. Im Gegensatz zu Die fremde Frau, dem ersten Buch der Autorin, ist das Buch nicht so geheimnisvoll. Dort wusste man lange nicht, ob die Protagonistin spinnt oder ob es spukt, hier ist schnell klar, dass Hannah sich einbildet Ellen zu sehen. Hannah war mir als Erwachsene sehr sympathisch, aber als Teenager fand ich sie einfach nur nervig. Sie himmelt Ellens Vater an und erkennt nicht, dass Ellen in allem, was sie ihr über ihn erzählt, die Wahrheit sagt und erkennt erst fast zu spät, dass er wirklich verrückt ist. Ellen hingegen war mir als Jugendliche sympathischer als Hannah, weil sie versucht auszubrechen und nicht so passiv ist wie Hannah. Die Erklärung, warum Hannah glaubt Ellen zu sehen, ist dann relativ einfach, und doch überraschend, da die Autorin den Leser lange etwas anderes glauben lässt. Sorry, dass es so umständlich formuliert ist, aber sonst verrate ich zu viel :-) Ich finde, es lohnt sich, das Buch zu lesen, man wird mit der Geschichte gut unterhalten. Außerdem fand ich, dass es keine Längen hatte, sondern in sich überzeugend und gut komponiert ist. 

    Das Cover find ich ausgesprochen passend gewählt. Aus der Dunkelheit führt eine Brücke den Blick des Betrachters direkt auf ein altes englisches Landhaus zu, das irgendwie abweisend und einladend zu gleich ist. Dadurch, dass man nicht viel mehr sieht als ein Stück Wiese, das Haus und die Brücke, weiß man nicht, was auf einen zukommt.

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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor 5 Jahren
    bewegend, melancholisch und spannend bis zur letzten Seite

    Ich habe dieses Buch verschlungen!
    Von der ersten Seite an war ich gefangen im Alptraum der Frau Hannah, die glaubt, ihre tote Freundin an ihrer Arbeitsstelle gesehen zu haben. Geschickt versteht es die Autorin, die Wahrheit zu verschleiern, den Leser im Ungewissen zu lassen und trotzdem so viele Hinweise zu streuen, dass man das Buch kaum weglegen kann. Seite für Seite steuert der Leser zusammen mit Ellen und Hannah der Katastrophe entgegen.
    Die Kapitel springen von der Vergangenheit in die Gegenwart und zurück. Anfangs ein wenig verwirrend, findet man dann aber schnell in die Schreibweise hinein.
    Langsam, quälend langsam werden die Geheimnisse der Vergangenheit enthüllt. Bis zur letzten Seite bleibt die Spannung bestehen, weiss der Leser nicht genau, was wirklich geschah und was es mit der geheimnisvollen Frau in Hannahs jetzigem Leben auf sich hat. Ist sie Ellens Geist, lebt Ellen gar noch oder wird Hannah wahnsinnig?
    Ein sehr, sehr faszinierendes, spannendes und tragisches Buch.

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 5 Jahren
    Wenn die Vergangenheit einen nicht loslässt

    Die Paläontologin Hannah Brown traut ihren Augen nicht, als sie in dem Museum in Bristol, in dem sie arbeitet, ihre alte Jugendfreundin Ellen vor sich stehen sieht. Sie kann es nicht glauben, weiß sie doch, dass Ellen seit 20 Jahren tot ist. Wer ist diese Frau? Ihr wird schwarz vor den Augen und als sie wieder aufsieht, ist die fremde Frau weg.
    Hannah, die schon einmal psychische Probleme hat, muss auch jetzt wieder ihre Psychologin zu Rate ziehen, die ihr dringend dazu rät, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
    Sie nimmt Urlaub und fährt zu ihren Eltern nach Cornwall, dort hatte sie einst ihre Kindheit verbracht und Ellen kennengelernt. Nun ist es Zeit herauszufinden, was damals wirklich geschah ...

    Nachdem ich vor 2 Jahren bereits "Die fremde Frau" von Lesley Turney gelesen hatte, war es für mich keine Frage, ob ich dieses Buch lese oder nicht. Es musste sein und ich habe es nicht bereut.

    Hannah und Jago sind als Kinder gute Freunde, als eines Tages Ellen in ihre Gegend zieht. Es dauert nicht lange, da sind Ellen und Hannah die besten Freundinnen. Ellen ist ein wenig wild und launisch, hat aber viele verrückte Ideen, die sie mit Hannah versucht umzusetzen. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft, verstehen sie sich blendend.
    Ellens Mutter, eine ehemalige Pianistin, ist schwer krank und stirbt dann auch. Von da an verändert sich viel im Leben von Ellen, aber sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht, sich bei ihrem dominanten Vater durchzusetzen.

    Der Roman beginnt in der Gegenwart, verläuft dann aber in zwei Zeitsträngen weiter. Der eine verläuft weiter in der Gegenwart und der Leser ist dabei, wie Hannah versucht, das Geheimnis um Ellens Tod zu ergründen. Der zweite Zeitstrang führt den Leser zurück in die 80er Jahre, in die Zeit, in der sich Ellen und Hannah kennenlernten.
    Man erfährt von einer Freundschaft, die auch nicht ganz befreit war von Eifersucht. Trotz allem war sie ein wahre  und echte Freundschaft, die Jahre lang hielt. Als Ellen mit 18 Jahren starb, befand sich Hannah gerade auf Forschungsreise. Die wahren Gründe des Todes, sie ist ertrunken, wurden nie geklärt.

    Gemeinsam mit Hannah macht sich der Leser auf die Suche nach der Wahrheit. Einer Wahrheit, die nicht nur Hannah helfen soll, ihre Vergangenheit und ihre Schuldgefühle hinter sich zu lassen, sondern die auch zeigen wird, wie sich alles wirklich zugetragen hat. Es ist ein langer Weg bis dahin, der mittels Rückblenden in die Vergangenheit dem Leser offenbart wird.
    Sicher macht man sich als Leser auch so seine Gedanken, so natürlich auch ich. Ich hatte die unterschiedlichsten Ideen, wie alles hätte zusammenhängen können. Wie weit weg ich von den wahren Geschehnissen lag, offenbarte sich mir gegen Ende.
    Die zwei Zeitstränge, die parallel verliefen, kommen zum Ende auf einen gemeinsamen Nenner und bringen endlich das Verstehen der Geschehnisse. Plötzlich macht alles Sinn und die Geschichte rund.

    Die Autorin hat in diesem Buch mit relativ vielen kurzen Kapiteln gearbeitet, was mich teils irritiert hatte, aber nicht weiter störte. Ihr Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen.
    Sie versteht es gut, die Atmosphäre und örtlichen Gegebenheiten so wiederzugeben, dass man sich förmlich vor Ort anwesend fühlt. 

    Da ich sehr gern Romane lese, die sich sowohl in der Gegenwart, wie auch in der Vergangenheit bewegen, passt dieses Buch voll in mein Beuteschema. Ich liebe es, Geheimnisse und Verborgenes auszugraben und kann davon gar nicht genug bekommen.
    Leser, die meine Leidenschaft teilen, empfehle ich dieses Buch sehr gern weiter.

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    sueoranges avatar
    sueorangevor 5 Jahren
    Unterhaltsam, aber nicht mitreißend...

    Hannahs Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie im Museum, ihrer Arbeitsstelle, plötzlich ihre Jugendfreundin Ellen sieht. Denn Ellen ist im Alter von achtzehn Jahren gestorben. Schon bei ihrem ersten Zusammenbruch war Hannah längere Zeit in psychologischer Betreuung, deswegen hat sie Angst, wieder einen Rückfall zu erleiden und die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Sieht sie Gespenster? Um der Sache auf den Grund zu gehen, reist Hannah ans Meer nach Cornwall, an den Ort ihrer Kindheit. Dorthin, wo sie Ellen das erste Mal begegnet ist. Sie möchte herausfinden, was damals wirklich im Dornenhaus, Ellens Elternhaus, geschehen ist.
     
    Zuerst schleppt sich die Geschichte etwas dahin, die Autorin spinnt die Fäden zwischen Vergangenheit und Gegenwart und lässt den Leser im Dunkeln sitzen. Erst mit der Zeit nimmt der Roman an Fahrt auf und man wird tiefer in das Geschehen hineingezogen. Jedoch büßt Hannah mehr und mehr Sympathiepunkte während ihrer Reise in die Vergangenheit ein, viele ihrer Handlungen sind nur schwer nachvollziehbar und deswegen verliert sie ihre Leser etwas auf ihrem Weg. Einerseits mag ich Romane mit Verstrickungen in der Vergangenheit und verborgenen Geheimnissen sehr gerne, aber andererseits ist die Auflösung auch manchmal ein regelrechtes Geschwurbel. Und in diesem Fall fand ich das Ende auch etwas zu knapp abgehandelt. Zwar fand ich die Geschichte in ihrem Verlauf ganz spannend, nachdem sie etwas angezogen hatte, aber so ganz hat mich der Abschluss nicht überzeugt.

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    robbylesegernvor 5 Jahren
    Was geschah in Thornhill House

    "Das Dornenhaus" von Lesly Turney hat mich nach dem Lesen des Klappentexter schon neugierig gemacht. Bücher mit Familiengeheimnisse ziehen mich magisch an und so griff auch sofort zu. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.

    Hannah arbeitet als Paläontologin in einem Museum in Bristol. Eines Tages sieht sie in einer Ausstellungen ihre enge Freundin Ellen stehen. Total verschreckt wird sie ohnmächtig, da ihre Freundin seit Jahren tot ist . Sie starb mit 18 Jahren und Hannah hat nun Angst, wieder in eine psychische Krise zu geraten, so wie es vor Jahren bei ihr der Fall war. Wie kann es sein, dass sie Ellen vor sich sieht, obwohl sie doch tot ist ?

    Der Leser erfährt nun in abwechselten Kapitel, die zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechseln, wie Ellen und Hannah sich kennenlernten, wie sich ihre Freundschaft entwickelte und was es mit Thornhill House auf sich hat.

    Zu Anfang las sich das Buch sehr flüssig und spannend. Man merkte als Leser die ganze Zeit, dass die Geschichte ein Geheimnis birgt, was es zu lösen gilt. Doch ab etwa der Mitte des Buches konnte mich die Geschichte nicht mehr fesseln. Hannah war mir manchmal in ihrem Verhalten sehr fern und unverständlich und auch die Auflösung der Geschichte war mir zu flach und unspektakulär. Man hat ein bisschen den Eindruck, als wenn die Geschichte nicht ganz zu Ende geschrieben wurde.

    Schade für dieses Buch, dass doch eigentlich ganz gut hätte werden können.

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    vormivor 5 Jahren
    Das Dornenhaus

    Das Buch hat mich allein schon vom Cover sehr angesprochen. Ein geheimnisvolles Haus das am Ende einer Brücke steht. Wobei es den Betrachter eher abschrecken als einladen will. Der Klappentext hat mir gut gefallen, er klingt geheimnisvoll. Die Geschichte spielt in 2 Zeitzonen. Die Freundschaft zwischen Hannah und Ellen in ihrer Kindheit und Pubertät. Und 20 Jahre später, wie Hannah immer noch versucht, über Ellens frühen Tod hinwegzukommen. Und nun bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits lässt sich das Buch flüssig lesen und ist in weiten Teilen spannend.  Andererseits gibt es immer wieder kleinere  Längen. Und einige Handlungen der Protagonisten sind für mich nicht ganz nachvollziehbar. Dann rutschte die Story etwas ins dramatische ab. Also gebe ich 3 Punkte mit der Tendenz nach oben. Der letzte Pfiff hat mir gefehlt. Es hat mich leider nicht so gefesselt und berührt, wie es der Klappentext verspricht. 

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    Jetztkochtsies avatar
    Jetztkochtsievor 5 Jahren
    Langatmig

    Das Dornenhaus traf zu Beginn und etwa bis zur Mitte des Buches genau meinen Geschmack. Düstere Geheimnisse, eine Familiengeschichte, die verworren und vertrackt ist. Drama an jeder Ecke. Herrlich... Leider ging es dann aber der Mitte des Buches rapide bergab mit der mich zu Beginn so faszinierenden Geschichte.
    Die Hauptperson Hannah wurde immer nervtötender, ihre Verhalten immer seltsamer und die Geschichte an sich wirkte auf mich auch nur noch an den Haaren herbeigezogen. Leider.
    Einzig die Neugier auf die Auflösung ließ mich, in recht genervter Stimmung, weiterlesen, denn Neugier wecken, das vermag die Autorin, leider gelingt es nicht, diese dann auch angemessen zu befriedigen.
    Gegen Ende war ich schlicht genervt von der hanebüchenen Handlung und einer Auflösung, die mir einfach nicht in den Kram paßte.
    Es fällt mir schwer das Buch als komplett schlecht zu bezeichnene, denn der Anfang hat mir wirklich gut gefallen und die Charakterzeichnungen der Autorin waren faszinierend, nur der Plot, der ließ irgendwann einfach zu wünschen übrig und war mir deutlich zu weit hergeholt.
    Außerdem hätte eine Straffung dem Buch sicherlich nicht geschadet.
    Schade...

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 5 Jahren
    "Meine beste Freundin. Mein Nemesis."

    Hannah arbeitet in ihrem Traumberuf als Paläontologin in einem Museum in Bristol. Es ist ein Tag wie jeder andere, doch als sie ein Amulett als Illustrationsmaterial für einen Vortrag holen will, glaubt sie, ihre alte Freundin Ellen in den Räumen des Museum zu sehen. So weit wäre das noch kein Problem, doch … Ellen ist tot, seit vielen Jahren. Hannah bekommt einen Riesenschock, Panik und wird von ihren Kollegen nach Hause geschickt.
    Dieser Vorfall wühlt Hannah derart auf, daß sie anfängt, wieder von ihrer verstorbenen Freundin zu träumen. Innerlich aufgewühlt und nervlich am Ende beschließt Hannah schließlich nach Hause zu ihren Eltern zu fahren. Im schönen Cornwall hofft sie, Antworten zu finden. Immerhin liegt Ellens Elternhaus direkt in der Nachbarschaft zu Hannahs Elternhaus.
    Was geschah wirklich vor vielen Jahren im Elternhaus von Ellen, dem Dornenhaus? Wie kam Ellen wirklich ums Leben und warum verfolgt sie Hannah regelrecht?

    Der Klappentext hat mich gleich gefesselt. Verspricht er doch ein dramatische Familiengeschichte im Stil von V.C. Andrews. Tatsächlich erwähnt die Autorin auch ein Buch von V.C. Andrews in der Geschichte.

    Die Geschichte beginnt gleich spannend und verwirrend. Der Leser hat Hannah noch nicht richtig kennengelernt und wird gleich mit den Schatten ihrer Vergangenheit konfrontiert. Man muß sich erst in Hannahs Leben sortieren und das ist gar nicht so einfach, da Hannah selbst in dem Moment, da der Leser sie kennenlernt, sehr verwirrt ist. Nicht nur der Vorfall im Museum, auch ältere Ereignisse machen ihr zu schaffen und sie sehnt sich eigentlich nur nach Ruhe und Frieden.

    Schon im zweiten Kapitel beginnt die Geschichte sich zu teilen. Der eine Strang läuft in der Gegenwart weiter. Hannah versucht ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und reist hierzu nach Cornwall zu ihren Eltern. Im zweiten Strang reist der Leser zusammen mit Hannah in die 80er – Jahre. Dort beginnt die Geschichte von Hannah und Ellen, ihre Freundschaft und wie sie sich schließlich trennen.

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Hannah. Man kann daher sehr gut nachempfinden, wie sie sich fühlt, warum sie wie handelt und denkt. Dadurch, daß die Zeitebene nach jedem Kapitel wechselt und die Kapitel nicht sonderlich lang sind, entsteht ein regelrechter Lesesog.
    Ich hatte zu Beginn zwar meine Not, immer wieder umzuschwenken, denn die Kapitel enden meist mit einem Ereignis, bei dem man sofort wissen möchte, wie es weitergeht. Doch nach einiger Zeit hatte ich mich an den ständigen Wechsel gewöhnt und er machte mir nichts mehr aus.

    Im Kopf bilden sich zwei Geschichten, die aufeinander zulaufen, um sich zu vereinigen. Dieser Übergang ist der Autorin sehr gut gelungen. Man spürt gar nicht, wie die Handlung eins wird und man nur noch in der Gegenwart ist.

    Das Ende ist gelungen. Offen, aber nicht für eine Fortsetzung, sondern nur zum Weiterträumen für den Leser gedacht.
    Sprachlich ist das Buch eingängig und flüssig geschrieben. Die Dramatik und die dunklen Geheimnisse werden sehr überzeugend beschrieben. Auch an Spannung mangelt es dem Buch nicht. Zwar gibt es auch ruhigere Passagen, aber in welchem Leben gibt es die nicht? Der Leser kann sich so ein wenig erholen und sich selbst Gedanken zu den Vorgängen in Hannahs Leben und im Dornenhaus (Thornfield-House) machen.

    Ellen bleibt für den Leser, ebenso wie Jago, etwas blaß und ungreifbar. Man versteht nicht richtig, was Hannah so an den beiden findet. Aber man spürt deutlich, daß sie ihnen zugetan ist und beide aus tiefstem Herzen liebt. Den Grund dafür erfährt man als Leser leider nur ansatzweise.
    Auch wenn ich zu Beginn annahm, daß man zusammen mit Hannah nach Cornwall reist und dort auf Spurensuche geht, war ich nicht enttäuscht von diesen Zeitwechseln. Sie boten eine andere Form der Erzählung, die mir aber am Ende fast schon lieber war.

    Fazit:
    Für Leser von V.C. Andrews oder Liebhaber von Familiengeschichten ist dieses Buch eine Empfehlung. Nicht sonderlich anspruchsvoll, aber eine tolle Unterhaltung für ein paar gemütliche Lesestunden.

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