Lesley Turney Das Haus der leeren Zimmer

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der leeren Zimmer“ von Lesley Turney

Als Amy von ihrer Freundin Julia und deren kleiner Tochter um Hilfe gebeten wird, packt sie umgehend ihre Koffer und reist nach Somerset. Doch in dem düsteren Haus am See ist nichts so, wie es sein soll. Julia ist schwermütig, und die kleine Viviane hat kaum Spielgefährten. Bald beginnt das kleine Mädchen von einer unsichtbaren Freundin zu erzählen, Caroline. Doch Caroline ist auch der Name von Julias älterer Schwester, die im Haus der Familie unter mysteriösen Umständen zu Tode kam. Keiner der Dorfbewohner scheint über sie sprechen zu wollen – selbst der hilfsbereite Nachbar Daniel schottet sich ab …

Der Schluss war leider unoriginell, und es bleiben Fragen offen. Schade, denn die Gruselelemente waren zum Teil wirklich unheimlich.

— Noa1702
Noa1702

Obwohl sehr vorsehbar, eine bewegende und leicht schaurige Geschichte.

— AdrienneAva
AdrienneAva

~ Gut lesbarer Schickssalsroman in den 60er Jahren mit Spannungselementen ~

— JuliB
JuliB

Familiengeheimnisse in Somerset - hoher Unterhaltungswert, konnte mich dennoch nicht überzeugen... 3 Sterne und 76°

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Die Plotidee ist echt gut, aber die Umsetzung war mir zu eintönig!

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

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  • Das Haus der leeren Zimmer

    Das Haus der leeren Zimmer
    JuliB

    JuliB

    03. April 2017 um 11:13

    England 60er Jahre Nach einem tragischen Unglück kehrt das junge Kindermädchen Amy zurück zu ihrer ehemaligen Arbeitgeberin Julia und deren Tochter Viviane, die jetzt im ziemlich heruntergekommenen Elternhaus von Julia leben. Dort hat Amy nicht nur mit dem Unbill der Dorfbewohner zu tun, sondern auch mit dem tragischen Vermächtnis von Julias verstorbener Schwester Caroline ... <><><> Mir hat der Unterhaltungsroman "Das Haus der leeren Zimmer" von Lesley Turney trotz einiger Klischees und dem vorhersehbaren Ende gut gefallen. Meiner Meinung nach war die Geschichte spannend und gut erzählt. Amy als Kindermädchen bot einen erstaunlich patenten Charakter für diese Zeit und das Drumherum so wie ihre natürlich blühende Anziehung zu Daniel passten für mich gut zusammen. Mehr kann man von einem Buch aus dem Genre kaum erwarten :) 4 von 5 Sternen

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  • Das düstere Geheimnis am See....

    Das Haus der leeren Zimmer
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    18. February 2017 um 17:50

    "Das Haus der leeren Zimmer" von Lesley Turney (im Original: "The Secret by the Lake") erschien als 4. Roman der englischen Autorin 2017 als tb im Verlag Piper. Übersetzt wurde er von Monika Köpfer.   Die Geschichte rankt sich im klassischen Sinne um Familiengeheimnisse und tragische Personen, denen man im Roman begegnet. Das Cover dürfte besonders Frauen ansprechen, die sehr gerne das Genre 'Familiengeheimnis' mögen, wozu ich mich durchaus auch zähle. "Als Amy von ihrer Freundin Julia und deren kleiner Tochter (Vivi) um Hilfe gebeten wird, packt sie umgehend ihre Koffer und reist nach Somerset. Doch in dem düsteren Haus am See ist nichts, wie es sein soll. Julia ist schwermütig, und die einsame kleine Viviane tröstet sich mit einer unsichtbaren Freundin, Caroline. Aber Caroline ist auch der Name von Julias älterer Schwester, die in ihrer Jugend unter mysteriösen Umständen zu Tode kam. Keiner der Dorfbewohner scheint über sie sprechen zu wollen - selbst der hilfsbereite Nachbar Daniel schottet sich ab...." (Quelle: Buchrückentext) Meine Meinung: Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, das im Somerset des Jahres 1931 angesiedelt ist, in dem das Hausmädchen im Herrenhaus der Aldridges eine wertvolle Kette mit einem Rubinanhänger an sich nimmt... Die Hauptprotagonistin Amy kümmert sich als Erzieherin um die Tochter ihrer Freundin Julia im südlichen Frankreich Anfang der 1960er Jahre; Julia muss mit Vivi, ihrer Tochter, nach dem Tode ihres Mannes Frankreich verlassen und zieht in das geerbte Cottage in Blackwater, North Somerset, England. Hier beginnt die Geschichte sich zu entfalten, als Amy ihre Freundin  Julia unterstützen möchte und sich wiederum um deren Tochter kümmert. Nach einiger Zeit findet sie mit Hilfe von Daniel Aldridge, der nach dem Dach schaut, in einem alten Schulranzen den wertvollen Rubinanhänger - und verliebt sich in den netten Sohn des Nachbarn, dessen Familie seit langem mit der Familie Julias zerstritten ist... Der Roman ist eingängig und sehr leicht zu lesen, allerdings wirkte auf mich vieles etwas hölzern und konstruiert; auch die Schauerelemente, die stilistisch des öfteren anzutreffen sind, fand ich teils eher störend. Sie manifestieren sich in fremden Stimmen am Telefon, Schritten im Haus, Tassen fallen vom Kaminsims etc.  Positiv möchte ich aber die atmosphärische Dichte erwähnen, die sich in der reizvoll beschriebenen Landschaften des englischen Somerset und dem See wiederspiegeln. Die Rolle Amy's ist sehr aufopferungsvoll und gleicht zuweilen der einer Sklavin: Julia, die nach dem Tod ihres Mannes in Depressionen verfällt, kommt trotz fehlender Mittel keinesfalls auf die Idee, dass auch sie etwas an der Situation verbessern könnte; im Verlauf des Romans wird sie mir immer unsympathischer: Verwöhnt, handlungsunfähig und depressiv, Amy's Hilfsbereitschaft ausnutzend. Auch Amy konnte mich als Hauptfigur nicht richtig überzeugen, da es eigentlich über die Kräfte einer Person geht, zwei Menschen derart und auf Dauer zu unterstützen und dabei so selbstlos zu sein. Auch die Sprache fand ich zuweilen übertrieben ("Liebes"). Der Unterhaltungsfaktor ist extrem hoch, an Klarheit und Tiefgang mangelt es hingegen; in der Romanmitte gibt es Längen, die mein Leseinteresse eher erlahmen ließen, da sich inhaltlich und sprachlich vieles wiederholte. Auch die große Demut Amy's begann mich zu nerven. Gegen Ende des Romans spitzt sich die Dramatik zu, jedoch gib es m.E. inhaltliche Fehler, die dem aufmerksamen Leser nicht entgehen... Welche Rolle spielt der Pfarrer, der Lehrer und Mr. Croucher, der pensionierte Arzt, die allesamt die verstorbene Schwester von Julia, Caroline, als boshaft und niederträchtig beschreiben? Ob der schwere Schrankkoffer aus dem Schuppen Zeugnis ablegen kann, was damals wirklich passierte? Gibt es manches Vorhersehbare in diesem Roman, so hat mich der Plot doch im Positiven überrascht, vertieft die Aussagekraft des Romans und war so nicht absehbar. Die letzten Seiten sind dann fast allzu 'stimmig'; passen jedoch zum Schreibstil der Autorin. Fazit: Ein Frauenroman um ein düsteres Familienkapitel mit Schauerelementen; in eingängiger Sprache geschrieben und atmosphärisch, der mich dennoch leider nicht überzeugen konnte. Von mir gibt es 3 * und 76° in der Werteskala.

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  • Ein schreckliches Geheimnis

    Das Haus der leeren Zimmer
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    14. February 2017 um 15:08

    Amy muss die Familie Laurent, bei der sie tätig ist, verlassen, weil ihre Granny sterbenskrank ist und ihre Hilfe benötigt. Sie verlässt Viviane, Julia und Alain nur ungerne. Einige Monate später erhält sie einen verzweifelten Brief von Julia. Alain ist tot und Julia mit ihrer Tochter nach Somerset gereist. Sie benötigt dringend Amys Hilfe. Aber es ist etwas seltsam in dem alten, düsteren Haus und das hat Einfluss auf die Bewohner. Julia ist schwermütig und Viviane fehlt der Kontakt zu anderen Kindern. Sie schafft sich eine unsichtbare Freundin, die Caroline heißt - Caroline wie Julias ältere, verstorbene Schwester. Niemand will über Caroline reden. Was ist in der Vergangenheit wirklich passiert? Warum hält sich der hilfsbereite Daniel zurück? Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Die Geschichte spielt im Jahr 1961. Doch diese geheimnisvolle Geschichte um Caroline reicht weit in die Vergangenheit. Das Schicksal meint es nicht gut mit Julia Laurent, denn der unverhoffte Tot ihres Mannes wirft sie aus der Bahn, und dann steht sie mit ihrem Kind auch noch mittellos da. Zum Glück gehört ihr das Haus in Somerset, wo sie unterkommen können. Aber auch dort sind sie vom Wohlwollen der Dorfbewohner abhängig. Mir tut Viviane leid, da ihre Mutter sich zurückzieht, statt sich um ihr Kind zu kümmern. Alles hängt an Amy, die es auch nicht leicht hatte. Amys Mutter ist irgendwann einfach verschwunden und weder der Vater nur die Großmutter hatten eine liebevolle Beziehung zu dem Mädchen. Der Vater schenkte seinen Tauben mehr Zuneigung als seiner Tochter. Eigentlich habe ich mich zu keiner der Personen hingezogen gefühlt. Erst als das Geheimnis aufgedeckt wird, hatten einige Personen mein Mitgefühl. Es ist einfach nur erschreckend, was Menschen anderen Menschen antun können. Aber genauso erschreckend ist es, dass es Menschen gibt, die solche Taten hätten verhindern können und einfach nur weggesehen haben. Obwohl die Geschichte am Anfang etwas zähflüssig verlief, wollte ich doch wissen wie es weitergeht. Als dann klar wurde, worum es bei dem Geheimnis geht, über das niemand reden wollte, wurde es interessanter aber auch bedrückender. Wirklich gepackt hat mich das Buch nicht.

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  • Eine Protagonistin, die keine richtige Protagonistin ist und ein Geheimnis

    Das Haus der leeren Zimmer
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    06. February 2017 um 22:18

    Schreibstil  "Das Haus der leeren Zimmer" von Lesley Turney hat sich vom Klappentext her echt interessant angehört und auch Titel und Cover haben mich angesprochen. Nach den ersten Seiten stellte sich aber direkt schon Ernüchterung ein, denn ich wurde und wurde einfach nicht mit dem Schreibstil der Autorin warm. Er ist zwar betont einfach gehalten, aber dadurch auch sehr eintönig. Es gab keine Momente, die mir halfen, am Ball zu bleiben. Die Plotidee empfand ich als interessant und es gab durchaus Potenzial, aber die Umsetzung war für mich leider überhaupt nicht gelungen. Zum einen wirkten die Charaktere zu blass, allen voran unsere Protagonistin, die für auf mich während der gesamten Geschichten nicht wie eine Hauptcharakterin wirkte. Ganz im Gegenteil, für den Leser bleibt sie nur eine Randfigur, beziehungsweise einfach nur jemand, der durch die Story führt. Charaktere - Amy - Leider erfahren wir über Amy recht wenig. Auch wenn sie hier unsere Protagonistin ist, steht sie doch nicht im Fokus der Geschichte, denn es geht im Grunde "nur" um ein Geheimnis, das von ihr nach und nach durchschaut wird.  Als eine Familie, für die Amy früher tätig war, einen schweren Schicksalsschlag erleidet, reist Amy nach England, um dort für die Frau und das Kind zu sorgen und ihnen ein wenig Last abzunehmen. Die drei haben kein Geld und versuchen, durch Spenden der anderen Dorfbewohner, zu überleben. Julia, die Mutter des Kindes, zieht sich immer mehr zurück und so ist Amy die einzige, die in dem alten Cottage noch für ein wenig Ordnung und Leben sorgt. Schade fand ich, dass Amy selbst für die Entwicklung der Geschichte überhaupt nicht wichtig war. Sie leitet den Leser nur durch den Roman und das war für mich das größte Problem, denn mir fehlte eine Person, mit der ich mich identifizieren konnte. Amy selbst bleibt farblos, sie hat, bis auf ihren Vater, der seine Tauben mehr zu lieben scheint als sie, keinerlei Hintergrundgeschichte. Das hat es für mich schwer gemacht, ihre Rolle in dem ganzen Szenario zu erkennen. Letztendlich muss ich sagen, dass die Autorin nur durch die kleine Liebesgeschichte versucht hat, eine Parallele zu ziehen. Meine Meinung Ich fange meine Rezensionen gerne mit den positiven Seiten eines Buches an, doch bei "Das Haus der leeren Zimmer" muss ich ehrlicherweise sagen, dass es mir aufgrund meiner Frustration schwerfällt, etwas Positives zu nennen. Für mich hat sich das Buch wie ein Debüt angefühlt, umso überraschter war ich, dass Leyley Turney bereits vier Bücher herausgebracht hat und als Texterin in England arbeitet. Ihr Buch "Das Haus der leeren Zimmer" spielt hier ebenfalls in England des Jahres 1961. Leider kam für mich die Zeit und das Land zu dieser Zeit kaum rüber, denn im Großen und Ganzen hätte die Geschichte auch im Hier und Jetzt spielen können. Es gab keine Merkmale, keine Hintergrundfakten, die eben aufzeigten, dass wir uns im Jahre 1961 befinden. Dies hätte ich noch akzeptiert, wenn wenigstens die Geschichte gestimmt hätte, doch leider sind die ersten 200 Seiten extrem trocken und es passiert kaum etwas. Zwar gibt es eine paranormale Seite, die mich als Fan des Übernatürlichen eigentlich begeistern sollte, aber auch diese kam mir zu kurz. Viviane, das Kind der Familie, hat plötzlich eine Fantasiefreundin mit dem Namen der verstorbenen Schwester ihrer Mutter. Caroline, besagte Schwester, spielt eine zentrale Rolle in diesem Buch, denn es geht um ihre Geschichte, die hier nach und nach aufgedeckt wird. Dieses Geheimnis, was letztendlich offenbart wird, fand ich eigentlich sehr gut und teilweise sogar schockierend, doch dadurch, das ich keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte, hat es wohl letztendlich die Wirkung gezeigt, die sich die Autorin gehofft hatte. Wie oben bereits erwähnt, fand ich den Plot wirklich gut, doch durch die fehlende Nähe zur Protagonistin und einer recht eintönigen Erzählweise, konnte mich das Buch letztendlich nicht fesseln. Ich muss hier ehrlich sein und sagen, dass ich oft kurz davor gewesen bin, das Buch einfach abzubrechen, doch ich wollte durchhalten, in der Hoffnung, am Ende noch überrascht zu werden. Die Auflösung ist hierbei tatsächlich nicht schlecht, aber der ganze Weg dahin konnte mich nicht begeistern. Es gab kaum Spannungsmomente und besonders die erzwungene und viel zu schnell abgehandelte Liebesgeschichte hat bei mir für Frustration gesorgt. Ich denke, von Lesley Turney werde ich kein Fan werden! Fazit Eine interessante Plotidee trifft auf eine Protagonistin, die mit der Hauptstory eigentlich überhaupt nicht zu tun und die dementsprechend blass wirkt. Besonders enttäuschend fand ich die erzwungene Liebesgeschichte, die keinerlei Emotionen besaß und nur die Story voranbringen und für Parallelen sorgen sollte. Schade!

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