Lesley Turney Die fremde Frau

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Inhaltsangabe zu „Die fremde Frau“ von Lesley Turney

Als Sarah den geheimnisvollen Alex trifft, ergreift sie die Chance und beginnt mit ihm ein neues Leben. Beide sind noch gezeichnet von ihren jüngsten Beziehungen und stehen vor einem Neuanfang. Warum ihn nicht zusammen wagen? Doch in der kleinen Dorfgemeinschaft Burrington Stoke stimmt etwas nicht. Alex Frau war nicht nur wunderschön, sondern auch allseits beliebt und eine perfekte Ehefrau. Warum ist sie verschwunden? Und warum hat seit ihrem Weggang niemand mehr von ihr gehört? Viele im Dorf verdächtigen Alex, mehr über ihren Verbleib zu wissen, als er vorgibt. Aber Sarah liebt ihn und hat keinen Grund, ihm zu misstrauen. Oder doch? Vor Sarah tut sich ein Abgrund auf, der ihrer neuen Liebe zum Verhängnis zu werden droht.

Hat mir sehr gefallen, spannend!

— Kathleen1974
Kathleen1974

Kann Sarah Alexander vertrauen oder hat er wirklich was mit dem Verschwinden seiner ersten Frau zu tun?

— Norskehex
Norskehex

Ein großartiges Buch. Ich habe es von der ersten Seite an geliebt und bin nun rihtig traurig darüber, dass ich es gestern fertig gelesen habe. Das ist ein Roman, der in meinem Bücherregal bleiben und den ich auf jeden Fall gerne mal wieder lesen werde :)!

— Cellissima
Cellissima

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    Die fremde Frau
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    10. June 2016 um 15:00

    Nach dem Tod ihres Kindes ist Sarahs Ehe zerrüttet. In einem Urlaub, der sie auf andere Gedanken bringen soll, lernt sie Alex und dessen Sohn kennen. Überraschenderweise macht er ihr ein Angebot, dass jede andere vielleicht abgelehnt hätte, doch Sarah will weg aus ihrem bisherigen Leben. Also wird sie die Haushälterin und Kindermädchen und schon bald darauf auch Alex‘ Geliebte. In dem kleinen Örtchen Burrington Stoke betrachtet man das Arrangement aber mit Misstrauen. Ist Alex Ehefrau doch, vor nicht allzu langer Zeit unter mysteriösen Umständen verschwunden. Was also könnte da ein besserer Beweis dafür sein, dass Alex seine Frau getötet hat, als die Tatsache dass er sich so schnell Ersatz sucht. Auch die Schwiegereltern betrachten die Beziehung und insbesondere Sarah mit Argwohn. Sarah erträgt den Spießrutenlauf nur wegen Jamie, Alex’ Sohn. Was jedoch keiner ahnt ist, dass Sarahs Ankunft schlafende Hunde geweckt hat und als man die Leiche von Alex‘ Frau findet, weiß auch Sarah nicht mehr ob sie ihren Gefühlen trauen kann und ob der Mann den sie liebt, wirklich unschuldig ist.   Ein nettes Buch für Zwischendurch, keine große Literatur, dennoch wurde ich gut unterhalten. Ein bisschen fadenscheinig sind die Gründe warum Sarah einwilligt bei einem Fremden die Haushälterin zu spielen und warum sie das Martyrium im Dorf die Ausgestoßene zu sein, so lange mitmacht. Generell war mir die Hauptperson Sarah nicht wirklich sympathisch. Schon als sie ein altes Kleid der ehemaligen Hausherrin aus dem Müll fischt, weiß der Leser, dass es kein gutes Ende nimmt, wenn sie es zu einem offiziellen Anlass trägt. Aus Alex wird man jedoch auch nicht schlau, wobei ich glaube, dass das beabsichtigt ist, damit man ihn solange wie möglich verdächtig etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun zu haben. Das hat bei mir aber nicht so richtig funktionieren wollen. Nach der Hälfte des Buches konnte ich mir denken, wer der Mörder von Genevieve war, obwohl die Autorin noch immer Verdachtsmomente gegen Alex einbaute. So ganz sicher bin ich mir auch nicht, ob es sich bei dem Buch um eine verkappte Geistergeschichte handeln sollte. Ständig spürt Sarah Genevieves Anwesenheit. Aber dazu war es dann doch zu lahm und fällt eher unter die Rubrik „Familiengeheimnisse“. Für mich war die Handlung zu unrealistisch und die Charaktere zu konstruiert, als wirklich abtauchen und mitfiebern zu können.   Dennoch war es kein Reinfall so wie manch anderes Buch um Familienleichen im Keller. Eher Durchschnitt und durchaus gut genug es bis zum Ende durchzuhalten.

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  • Schönes, leichtes Lesen!

    Die fremde Frau
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    31. October 2014 um 09:16

    Sarah hat sich Hals über Kopf in ein neues Leben mit einem Mann gestürzt, dessen Frau als vermisst gilt. Man liest den Roman aus der Sicht von Sarah und es ist ein lockeres, schönes lesen. Sarah hatte eine Totgeburt und kümmert sich jetzt um Jamie, den Sohn von Alexander. Immer wieder hat sie in dem einsamen Haus seltsame Erlebnisse und sie will unbedingt wissen was mit Alex seiner Frau passiert ist. Ich fand es schön zu lesen, wie Sarah sich in ihr neues Leben fügt und wie sich die Sache mit Alex entwickelt. Auch die restlichen Protagonisten wie Sarahs Familie und Alexanders Bekannten waren für mich interessant. Ein paarmal hatte das Buch ein paar Durststrecken aber da es ein wirklich leichtes und entspanntes lesen war hat mich das nicht so gestört. Es ist zwar nicht wirklich etwas unerwartetes geschehen und das Ende war von vornherein vorhersehbar, trotzdem hatte ich zum Ende hin öfter mal Gänsehaut und habe wirklich gespannt weitergelesen. Schöne Geschichte mit spannendem und schönen Ende

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  • Die fremde Frau

    Die fremde Frau
    Norskehex

    Norskehex

    29. September 2014 um 15:50

    Sarah macht eine schwere Zeit durch: sie hat ihr Baby verloren und sich vom Kindsvater getrennt, nachdem dieser sie mit ihrer besten Freundin betrogen hatte. Zusammen mit ihrer Schwester May und deren Mann, dem Journalisten Neil, macht sie Urlaub auf Sizilien. Im Hotel trifft sie auf den geheimnisvollen, gutaussehenden Alexander Westwood und seinen Sohn Jamie. Sarah fühlt sich sofort von Alexander angezogen und beginnt eine Affäre mit ihm. Alex bietet ihr nach einigen Tagen an, bei ihm als Haushälterin und Kindermädchen zu arbeiten. Sie schlägt alle Warnungen ihrer Familie in den Wind und folgt den beiden in das Dorf Burrington Stoke, wo Alexander ein abgelegenes Landhaus bewohnt. Die Dorfbewohner sind sofort misstrauisch und begegnen Sarah mit Argwohn und Ablehnung. Überall scheint sie auf die Spuren der  mysteriösen Vergangenheit von Alexander zu stoßen, dessen Frau Genevieve Churchill verschwunden ist. Genevieve war wunderschön, bei allen beliebt, eine erfolgreiche Reiterin und stammte aus der wichtigsten Familie des Ortes. Die Dorfbewohner, aufgehetzt von der reichen Familie Churchill, glauben, dass Alexander für ihr Verschwinden verantwortlich ist und munkeln sogar, dass er sie ermordet habe. Das beweise doch vor allem die Tatsache, dass er so kurz nach ihrem Verschwinden seine Geliebte ins Haus geholt habe. Häppchenweise kommt Sarah hinter die Geschichte von Alexander und Genevieve und immer mehr scheint es sich zu bewahrheiten, dass Alexander für die Situation verantwortlich ist. Sarahs Vertrauen in ihn beginnt zu bröckeln und sie fühlt sich zunehmend einsamer und islolierter. Der kleine Jamie ist ihr einziger Lichtblick und auch Jamie wird vertrauter mit ihr. Immer häufiger hört Sarah Genevieves Warnungen und sieht sie in den Ecken und Spiegeln des Hauses. Spukt es tatsächlich in dem Landhaus? Lebt Genevieve noch? Warum hat sie ihre Familie verlassen und sich seitdem nicht mehr gemeldet? Als Genevieves Mutter Virginia ihre Tochter als vermisst meldet, beginnt die Hexenjagd der englischen Presse und Sarah muss sich entscheiden, ob sie noch auf Alexanders Seite steht. Wieso hat er ihr verheimlicht, dass er im Gefängnis saß? Und wieso war er dort? Die Polizei zieht die Schlinge um Alexander immer enger und an Weihnachten wird er dann schließlich wegen Mordverdachts verhaftet. Sarah wird regelrecht aus dem Dorf vertrieben und landet wieder bei May und Neil. Dieser bietet all seinen journalistischen Spürsinn auf, um das Geheimnis von Genevieve aufzudecken. Da das Buch in der Ich-Perspektive von Sarah geschrieben ist, erfährt man als Leser immer nur soviel wie Sarah selbst. Manchmal wünscht man sich Genevieve würde endlich zurückkehren und das hysterische Dorf beruhigen. Man ist hin- und hergerissen, ob Sarah verrückt wird oder ob es wirklich spukt im Landhaus. Bis zum Ende ist nicht klar, ob Genevieve noch lebt, als Geist spukt oder wirklich ermordet wurde. Gut geschriebene Geschichte über Liebe, Lügen und Vertrauen mit Gruselelementen, eingebettet in eine englische Dorfgemeinschaft. Einige Male fühlte ich mich an Rebecca von Daphne du Maurier erinnert, was wohl auch beabsichtigt ist, wird die Autorin doch im Text genannt. 

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  • Die fremde Frau - Lesley Turner

    Die fremde Frau
    typisch-mona

    typisch-mona

    18. August 2014 um 10:01

    Im Urlaub mit ihrer Schwester und deren Mann lernt Sarah einen sehr insich gekehrten Mann und dessen Sohn kennen. Nach nur sehr kurzer Zeit fragt dieser, ob sie mit ihm Leben möchte. Da sie in ihrem alten Leben gerade eine Trennung hinter sich hat und sie nichts zurück hält, zieht ise zu Alex in sein abgelegenes englisches Landhaus. Doch dort begegnen ihr alle meist mit Ablehung und überall findet Sarah Spuren aus Alex Vergangeheit und dem mysteriösen Verschwinden seiner Ehefrau. Ein Roman, der durch ein bisschen Grusel, einer Menge Spannung und vieler Gehemnisse verspricht lesenswert zu werden. Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen. Schnell gewinnt man als Leser, genauso wie Sarah, die Ansicht, dass das Verschwinden von Alex Ehefrau nicht ganz so freiwillig war und wohl ein Verbrechen vertuscht wird... Der Autorin geingt es gut während der ganzen Handlung die Spannung aufrecht zuhalten und immer wieder neue Zweifel und Wendungen einzubauen, so dass sehr lange unklar bleibt was wirklich in Alex Vergangenheit passiert ist. Mit hat das Buch alles in allem gut gefallen. An manchen Stellen waren die Erzählungen etwas langatmig, deshalb ziehe ich einen Punkt ab. Ansonsten aber ein schön spannendes Buch, dass ich gerne weiterempfehlen werde.

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  • Liebe und Verwicklungen

    Die fremde Frau
    cachingguys

    cachingguys

    28. May 2014 um 06:57

    Sarah, die nach dem Tod ihres Babys und dem Betrug ihres Mannes mit ihrer Freundin etwas Abstand braucht, fährt mit ihrer Schwester May und deren Mann Neil sie mit nach Sizilien. Dort lernt sie Alexander und dessen fast 7 jährigen Sohn Jamie kennen. Die beiden kommen sich näher und schnell nimmt Sarah das Angebot von Alex an zu ihnen zu kommen. Dort angekommen stellt sie schnell fest, dass das Verschwinden seiner Ehefrau, Genevieve, im Dorf noch immer für Gesprächsstoff sorgt.  Sarah gleichzeitig verliebt, aber auch skeptisch durch einige seltsame Begebenheiten, macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Das Buch liest sich leicht herunter. Ich habe mich manchmal gefragt was es den nun ist: eine Liebesgeschichte, ein Krimi oder Mystery, denn es kommt zu manch seltsamen Geschehnissen, die dann aber nicht aufgeklärt werden. Auch aus der angekündigten Liebesgeschichte hätte man mehr machen können. An vielen Stellen wirkt es übertrieben und sehr klischeehaft. Ein leichtes Buch für zwischendurch. 

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  • Wo ist Genevieves?

    Die fremde Frau
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    03. March 2014 um 20:36

    Inhalt: Sarah reist nach Sizilien, um ihrer Schwester May Gesellschaft zu leisten, während deren Mann Neil beruflich unterwegs ist. Außerdem versucht Sarah ihre Gefühle und ihr Leben, nach einer Totgeburt und einer Affaire ihres Lebensgefährten wieder in den Griff zu kriegen. Im Hotel begegnet sie Alexander und dessen Sohn Jamie. Sie fühlt sich sofort zu Alexander hingezogen und als er sie am Ende ihres Aufenthalts auf Sizilien bittet, zu ihm nach Somerset zu kommen willigt sie sofort ein. Sie ist fasziniert von Alexander und dessen trauriger Geschichte. Nur wenige Wochen bevor sie zu ihm zieht und die offizielle Rolle der Haushälterin und des Kindermädchens antritt, wurde er von seiner Frau Genevieves verlassen. Sarah ein richtiger Stadtmensch wird in dem kleinen Dorf Burrington Stoke nur widerwillig geduldet. Keiner versteht, wie Alexander sofort nach dem Verschwinden, der allseits geliebten und geschätzten Genevieves eine andere Frau ins Haus holt. Misstrauen und Missgunst schlagen ihr überall entgegen. Auch die Schwiegereltern von Alexander behandeln sie eiskalt. Über allem steht immer wieder das rätselhafte Verschinden von Genevieves und immer wieder werden Gerüchte laut, dass Alexander seiner Frau etwas angetan haben könnte. Sarah bemüht sich so gut es geht nicht auf das Geschwätz zu hören und doch glaubt sie bald den Verstand zu verlieren. Ist Genevieves immer  noch in ihrem Haus? Wer steckt hinter den stummen Anrufen? Waren das eben Schritte? Und was verschweigt Alexander vor ihr? Immer wieder stößt Sarah auf Dinge aus der Vergangenheit, die ihr vertrauen in Alexander zutiefst erschüttert, bis sie nicht mehr weiß, wem sie nun trauen kann! Wird sie ihre Liebe retten können? Wird das Geheimnis um Genevieves jemals gelöst werden? Das müsst ihr schon selber lesen!!! Meinung: Die Geschichte ist von Anfang an spannend und rätselhaft. Immer wenn man sich ganz sicher ist, dass Alexander ein liebevoller Mann ist, wendet sich das Blatt und man ist wieder vollkommen verunsichert. Lesley Turney spinnt in ihre Geschichte auch immer wieder übersinnliches mit ein, oder sind das nur Sarahs völlig überdrehte Nerven?  Die Story entwickelt sich zunächst sehr langsam, was einen aber nicht abschrecken sollte weiterzulesen. Der Erzählstil ist leicht und spannend und ich kam gut weiter. Allerdings nimmt die Geschichte erst ca. ab Seite 300 richtig Fahrt auf. Fazit: Eine gelungene Geschichte, bei der ich bis zum Schluss immer wieder zwischen Angst um Sarah und Zweifel an Alexander geschwankt habe und die mich mit einem völlig überraschenden Ende überrollte! Ich kann das Buch nur allen wärmstens ans Herz legen! Eine super Geschichte für graue Herbsttage!

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    Themistokeles

    Themistokeles

    28. August 2012 um 14:45

    Bei diesem Buch war es von Anfang an so, dass mir die Grundhandlung, eine Frau lernt einen Mann kennen, dessen Frau verschwunden ist und deren Verschwinden aufgrund ihrer Beliebtheit in seinem näheren Umfeld, einen dunklen Schatten auf ihn wirft, der auch ihre Beziehung zueinander beeinflusst, mir extrem bekannt vorkam. Es erinnerte mich nämlich extrem an »Rebecca« von Daphne DuMaurier und das, obwohl ich nur die Musicalfassung von »Rebecca« kannte. Und es war auch noch so, dass nicht nur das Grundgerüst des Romans sehr stark an diese Geschichte denken lässt, wenn man sie kennt, denn manche Details, die im Musical von »Rebecca« auch nicht geändert wurden, ähneln sich aus den Geschichten doch sehr stark. Es gibt jedoch Gott sei Dank auch noch einige Unterschiede, insbesondere das Ende betreffen, die doch deutlich abweichen und »Die fremde Frau« deutlich eigenständiger erscheinen lassen, als es im ersten Augenblick den Anschein hatte. Denn die Protagonisten Sarah, die hier schon im Gegensatz zu der Protagonistin aus »Rebecca« einen Namen trägt, hat ein Kind und das Geld der Familie des Mannes den sie kennenlernt, stammt von seiner verschwundenen Frau, was auch eine Abweichung ist. Der Autorin gelingt es mit der Geschichte auf jeden Fall eine durchweg düstere Atmosphäre zu erzeugen, bei der man ebenfalls noch psychotische Aspekte erspüren kann, denn in einigen Situationen kann man sich nicht wirklich sicher sein, ob sich Sarah manches nur einbildet oder ob sie wirklich so geschehen sind, wie sie diese sieht. Insgesamt lässt das Sarah sehr unglaubwürdig wirken und hat mir persönlich auch nicht so sehr gefallen, weil mir der Charakter der Sarah immer fremder wurde, da ich sie einfach oftmals nicht verstehen konnte, aber es hat eindeutig dem Roman weiteren Abstand von meiner Assoziation mit »Rebecca« gegeben. Nicht nur Sarah, auch andere Charaktere wirken in ihrer Art etwas eindimensional und auch von ihrer Persönlichkeit her nur sehr wenig durchdacht bzw. einfach sehr einseitig. Daher wirken sie entweder sehr naiv oder in eine andere Richtung gehend, wie psychotisch, seltsam, engstirnig, aber nur dies und nichts anderes, so dass sie einfach keine Facetten haben. Andere Charaktere, wie Alexander, der Mann, den Sarah kennenlernt, wirken so mysteriös, dass man sich über sie Gedanken manchen kann, aber eine wirkliche Einschätzung sehr schwer wird, wodurch die Autorin vor allen Dingen die Spannung diese Romans zieht. Alles in allem konnte ich Sarah und ihre Fixierung, die extrem psychotisch wirkte, einfach nicht richtig verstehen und mich oft gefragt, wie dieser Charakter nur so sein kann, so dumm, naiv und psychisch eindeutig labil, dass mir, vor allem auch im Zusammenhang, dass ich ständig mit »Rebecca« am Vergleichen war, das Buch nur in Maßen gefallen hat. Es hat zwar auch einige sehr interessante Punkte, wie vor allen Dingen Alexander, aber in meinen Augen auch Einiges, das sehr negativ auffällt.

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2012 um 07:24

    Mini - Rezension In Die fremde Frau geht es um zwei Menschen, die sich in Zeiten persönlicher Krisen treffen und sogleich eine Verbundenheit spüren, es geht um Verlust, um Liebe, um Trauer und um einen Neuanfang. Sarah und Alexander lernen sich auf Sizilien kennen, Sarah fackelt nicht lange und bricht bei sich zu Hause alle Zelte ab um zu Alexander und seinem Sohn Jamie aufs Land zu ziehen. Doch ihre Zweisamkeit wird durch das Verschwinden von Alexanders Frau überschattet. Ehrlich gesagt war ich schockiert, dass Sarah so mir nichts dir nichts zu Alexander gezogen ist, ihre Naivität hat mich wirklich erschüttert. Und doch war ich auch beeindruckt von dieser Spontaneität und dem dummen Mut, den man dazu aufbringen muss. Ebenso überzeugte die Geschichte durch subtile Spannung, die immer aufrecht erhalten wurde. Ich musste wissen was es mit der „fremden Frau“ auf sich hatte und deswegen wurde das Buch für mich zu einem wahren „Pageturner“. Eigentlich finde ich diesen Begriff nicht so schön, aber es passt einfach. Die Charaktere haben mir auch sehr gefallen, zugegeben, aus Alexander wurde ich manchmal nicht so recht schlau, mal hat man richtig gemerkt, wie viel ihm an Sarah liegt und dann war er wieder der Eiswürfel, der seiner Frau nachtrauert. Insgesamt betrachtet ein super Buch mit hohem Unterhaltungsfaktor.

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    TNTina

    TNTina

    18. March 2012 um 14:35

    Ein Buch, was leider schon eine Weile auf meinem SUB lag und das ich von Vorablesen gewonnen hatte. Mit meinem schlechten Gewissen habe ich ja jetzt alle noch “offenen” Rezensionexemplare abgearbeitet (hu, das klingt böse – nein, so schlimm war es wirklich nicht) und kann mich jetzt wieder allem aktuellen widmen. Hier die Rezension zu “Die fremde Frau”. Die Story: Sarah hat grade ein unschönes Ende ihrer Beziehung hinter sich: erst hat sie ihr Baby verloren, dann erwischt sie ihren Partner mit ihrer besten Freundin/Arbeitskollegin im Bett. Als Flucht wählt sie einen Sizilienurlaub mit ihrer Schwester und deren Mann. Zunächst kann sie nur schwer abschalten, bis sie eines Tages Alex und seinen Sohn Jamie trifft. Was als ein Urlaubsflirt beginnt, endet in einer Art “Arbeitsverhältnis”: Alex wurde von seiner Frau und Mutter von Jamie verlassen, und ist mit dem Haushalt, der Betreuung des Sohnes und seiner Arbeit völlig überfordert. Also entschliesst sich Sarah mit den beiden in den kleine Ort Stroke zu ziehen, als Haushälterin und Kindermädchen zu arbeiten und damit einen neuen Anfang zu schaffen. Aber irgendwas stimmt am Verschwinden von Alex Frau nicht und auch der Ort steht der Tatsache, dass sie jetzt im Haus von der beliebten Tochter des Städtchens lebt und waltet sehr skeptisch gegenüber. Sarah beginnt über das Verschwinden Nachforschungen anzustellen… Meine Meinung: Zunächst sei gesagt, diese Buch hatte mich während der Leseprobe absolut überzeugt. Der Schreibstil von Lesley Turney ist so bildhaft, dass man sofort eine Reise nach Sizilien buchen möchte, um wie Sarah am Pool zu liegen und das Leben zu genießen. Was es mit der “Fremden Frau” auf sich hatte, wurde allerdings bei den ersten Kapiteln noch nicht deutlich. Zwar lies der Klappentext ein wenig erahnen, aber das Buch hätte sich in die verschiedensten Richtungen entwicklen können. Mein Problem fing nach den Kapiteln über den Sizilienurlaub an. Ähnlich wie Sarahs Familie ist mir nicht klar geworden, was Sarah wirklich nach Stroke zog. Außer einer kurzen Sex-Szene und dem eher schroffen Verhalten von Alex hatte die Protagonistin nichts, was ihre Gefühle für den verlassenen Mann und seinen Sohn klar werden ließ. Wenig später als sie dann in dem kleinen Ort lebt, wo sie von fast allen gemieden wird, weil keiner versteht, wie Alex eine Fremde in den Ort holen kann und ihr die Verantwortung für den Sohn übergibt, fühlt sie sich sehr unwohl. Das Haus macht ihr Angst, ohne jetzt zuviel vorweg nehmen zu wollen. Alex hält auch dann noch an seiner nicht wirklich herzlichen Art fest und für mich war es wirklich nicht nachvollziehbar, dass man dann, als die doch recht eigenständige Person, als die Sarah am Anfang beschrieben wurde, noch dort bleibt und nicht auf seine innersten Urinstinkte hört. Das Buch habe ich eigentlich nur zuende gelesen, weil ich wissen wollte, was es nun mit der verschwundenen Frau von Alex auf sich hat. Sarah wurde mir zunehmend unsympathischer und ich glaube, das war nicht wirklich von der Autorin gewollt. Um nicht das Ende zu verraten, gehe ich hier nicht weiter auf die Handlung ein. Wie schon erwähnt, gefiel mir der klare, beschreibende Schreibstil der Schriftstellerin sehr, nur führten meine Schwierigkeiten, die Handlungsweise der Protagonistin nachzuvollziehen, dazu, dass ich dem Buch leider nur drei Bewertungspunkte vergeben kann. Aber vielleicht ist das ja auch nur meine Meinung!

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    coffee2go

    coffee2go

    27. February 2012 um 10:27

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Sarah ist nachdem sie eine Fehlgeburt erlitten hat und von der Affäre ihres Mannes mit ihrer besten Freundin erfahren hat, gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Schwager auf Urlaub in Sizilien. Dort begegnet sie Alex und seinen Sohn Jamie, die nach dem Verschwinden von Jamies Mutter private und berufliche Angelegenheiten dort regeln. Sarah verliebt sich Hals über Kopf in Alex und fühlt sich auch Jamie sofort sehr nahe. Nach dem Ende des Urlaubes zieht Sarah zu Alex und Jamie in ihr altes Haus in einem kleinen Dorf und gibt sich vorerst den Bekannten und Verwandten gegenüber als Jamies Kindermädchen aus. Doch so glücklich, wie sie es sich vorgestellt hat, verläuft ihr Leben auch dort nicht. Alex verhält sich ihr gegenüber distanziert, die Dorfgemeinschaft tratscht und lästert über sie und auch über Alex, da dieser so kurz nach dem Verschwinden seiner allseits geschätzten Frau Genevieve eine neue Frau ins Haus geholt hat. Die Vergangenheit und das ständige Gerede über Genevieve werden für sie zunehmend unerträglich und auch die Abgeschiedenheit ohne funktionierende Handyverbindung wird für Sarah zunehmend belastender. Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er ist etwas detailverliebt, aber für einen Roman sehr gut passend. Etwas gestört hat mich, dass zu viele Klischees bedient wurden, wie zB Sarah erwischt ihren Mann mit ihrer besten Freundin in ihrem gemeinsamen Ehebett, Sarah verliebt sich Hals über Kopf in den fremden Mann und zieht sofort zu ihm und vor allem das Ende des Buches war schon recht kitschig. Abgesehen davon habe ich es wirklich genossen, das Buch zu lesen und war fast etwas traurig, dass es zu Ende war. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und wirken authentisch, sodass sie mit der Zeit immer vertrauter werden und man als LeserIn das Gefühl vermittelt bekommt, mitten im Geschehen dabei zu sein und die Personen selbst zu kennen. Vor allem Sarah wirkt sehr verletzlich, aber auch ein wenig naiv, sodass man sehr mit ihr mitfühlt. Zudem wird sie von ihren Verwandten nicht verstanden und flüchtet sich in die Beziehung mit Alex, die dann zu Beginn allerdings auch nicht so gut läuft, wie sie es sich erwartet hat. Sie steht ständig im Schatten von Alexanders Frau Genevieve, die anscheinend von allen vergöttert wird. Auch das Verschwinden von Genevieve ist noch nicht geklärt als Sarah bei Alex einzieht. Es ist nicht bekannt, ob Genevieve verschwunden ist, ob sie freiwillig gegangen ist oder ob ihr ein Unglück geschehen ist und sie bereits tot ist. Im Laufe der Suche nach Genevieve gerät auch Alex zunehmend ins Visier der Polizei und Sarah weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann und woran sie bei Alex ist, aber nach Hause zurückkehren möchte sie auch nicht. Man kann als LeserIn sehr gut nachvollziehen in welcher ungünstigen Situation sich Sarah befindet. Mit Alexander konnte ich mich über das gesamte Buch hinweg nicht anfreunden. Er wirkt als Persönlichkeit eher distanziert und kalt, kümmert sich zwar rührend um seinen Sohn, aber zu Sarah ist er – ausgenommen vom Urlaubsflirt – nicht wirklich herzlich und er wirkt auch nicht in sie verliebt. Mir kommt vor, dass er trotz allem noch sehr an seiner Frau hängt und ihr nachtrauert und dass er nicht wirklich zu Sarah steht, denn ansonsten hätte er sie auch besser in die Dorfgemeinschaft integriert und ihre Beziehung von Anfang an kundgetan. Titel und Cover: Der Titel hat mich persönlich sehr angesprochen und das Cover ist wunderschön gestaltet – eine sehr schöne Aufmachung, die das Buch zusätzlich aufwertet. Mein Fazit: Das Buch ist eine Kombination aus Liebesroman und einem kleinen Anteil Kriminalroman und hat mir durch die gelungene Mischung ziemlich gut gefallen.

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    24. February 2012 um 22:11

    Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut. Keine Ahnung, was ich unter dem Titel "Die fremde Frau" erwartet habe, aber ganz bestimmt nicht diese Geschichte, die ich dann gelesen habe. Die Autorin Lesley Turney ist eine Journalistin, die in ihrer Freizeit Romane verfasst, die Ideen dazu fallen ihr auf ihren langen Hundespaziergängen ein. Zum Inhalt nur so kurz: Eine Frau, die kürzlich ihr neugeborenes Kind verlor, ertappt den Ehemann, den der Leser nie zu Gesicht bekommt, beim Fremdgehen. Kein einmaliger Seitensprung, sondern eine ganz ernsthafte Affaire mit ihrer besten Freundin. Überstürzt und unüberlegt begleitet sie ihre Schwester auf eine längere Reise. Lernt dort einen allein erziehenden Mann kennen, der dringend ein "Kindermädchen" für seinen kleinen Sohn sucht. Vom ersten Augenblick von diesem Mann fasziniert, dessen Frau offensichtlich die Familie verlassen hat, verliebt sich die Protagonistin und zieht zu diesem -eigentlich völlig unbekannten- Mann. Kaum im Haus eingezogen, hört sie Stimmen, sieht Erscheinungen und leidet an fürchterlichen Phobien. Was geschah wirklich mit der verschwundenen Ehefrau? Lebt sie mit einem Mörder unter einem Dach? Trotz diverser Warnungen der Familie möchte sie nicht nach Hause zurück, sondern flüchtet sich mehr und mehr in eine heftige Depression mit Halluzinationen. Ein sehr interessantes Thema. Liest sich so als Inhalt auch ganz spannend. Es hapert nur bei der Umsetzung. Unabhängig davon ist ein ähnliches Thema schon so oft Inhalt eines Mystery-Romans gewesen, dass ich hunderte Seiten das Gefühl hatte, eine Nacherzählung mit leicht anderen Aspekten zu lesen. Was mich aber ganz besonders entsetzte, das war der fürchterliche sprachliche Stil. Holpernd und polternd werden Sätze aneinandergereiht, die nicht zueinander passen. Es kommt so gar kein Lesefluss auf. Und mit dem Wissen, dass die Autorin durchaus eine entsprechende Ausbildung genoss und täglich mit dem Schreiben ihren Lebensunterhalt verdient, habe ich mich doch entschlossen, statt 3 Sterne nur 2 Sterne zu geben. Mir hat die gesamte Ausführung nicht gefallen. Es wurde weder Spannung, noch Stimmung noch Grusel transportiert, kein Tempo, keine Raffinesse, das hat mich sehr enttäuscht. Da hätte ich einfach mehr erwartet: Mehr Tiefe, mehr psychologische Aspekte, mehr Kribbel. So habe ich mich durch die 480 Seiten gelesen, ständig nachblätternd, wie viele Seiten denn noch gelesen werden müssen, das sollte eigentlich nicht der Sinn der Sache sein.

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    leserattebremen

    leserattebremen

    11. January 2012 um 19:56

    Alex und Sarah lernen sich im Urlaub auf Sizilien kennen. Sie hat gerade ihr Kind verloren und sich von ihrem Mann getrennt, er wurde von seiner Frau verlassen und kümmert sich seit dem alleine um ihren gemeinsamen Sohn Jamie. Die beiden beginnen eine Affäre und Alex bietet Sarah an, als Haushälterin zu ihm aufs Land zu ziehen. Sarah nimmt das Angebot an, um aus ihrem alten Leben herauszukommen. Doch damit begibt sie sich eine Welt, die noch viel mehr aus den Fugen geraten ist, als ihre eigene. Denn die Anzeichen häufen sich, dass Alexanders Frau Genevieve ihn gar nicht verlassen hat, sondern ermordet wurde. Wem kann Sarah jetzt noch trauen? Die Geschichte beginnt zwar wie eine klassische Liebesgeschichte, wandelt sich jedoch schnell zu einem geheimnisvollen, spannenden Roman, der Elemente von Krimi und Psychothriller in sich vereinigt. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig und immer wieder kommen neue Geheimnisse über die Familie und die Dorfbewohner ans Licht, ohne dass der Zusammenhang künstlich oder gewollt erscheint. Lesley Turney gelingt es hervorragend, eine subtile, fast gruselige Spannung über die Beziehung von Alex und Sarah und auch Jamie zu legen, die einen als Leser mal an Alexanders Unschuld und auch manchmal an Sarahs Geisteszustand zweifeln lässt. Bildet sie sich alles nur ein? Oder ist Alex wirklich ein skrupelloser Mörder, der die Mutter seines Sohnes umgebracht hat? Es ist schwer, sich der Atmosphäre dieses Romans zu entziehen, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, Genevieve ist wie ein Schatten, der die ganze Zeit über der Geschichte schwebt und alles anders scheinen lässt, als es eigentlich ist. „Die fremde Frau“ ist eine Geschichte, die sich sehr positiv von allem unterscheidet, was ich bisher gelesen habe und sich nicht vergleichen oder in eine Reihe stellen lässt. Nicht so gut gefallen hat mir, dass das Tempo gegen Ende des Romans stark angezogen wurde. Nach dem langsamen Aufbau der Exposition und der Geschichte, hätte die Autorin sich nach meinem Geschmack auch etwas mehr Zeit für die Auflösung lassen können.

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    29. December 2011 um 20:13

    Zum Inhalt: Sarah hat einen herben Rückschlag im Leben erlitten und fährt nach Sizilien um zur Ruhe zu kommen. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Alexander und dessen Sohn Jamie. Auch ihm wurde vom Schicksal übel mitgespielt, denn seine Frau verschwand von einem auf den anderen Tag spurlos. Beide benötigen dringend einen Neuanfang und so beschließt Sarah mit Alexander in dessen Heimatdorf Burrington Stroke zu gehen. Alexanders verschwundene Frau war nicht nur wunderschön sondern auch sehr beliebt und so muss sich Sarah einer harten Zeit in dem kleinen, beschaulichen Dörfchen unterziehen. Überall begegnet sie der Vergangenheit und auch Alexander ist merkwürdig verschlossen. Hat er etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun? Schwebt Sarah selbst in Gefahr? Meine Meinung: Wow! Dieses Buch hat mich vom ersten bis zum letzten Satz absolut gefesselt. Wären die Feiertage nicht dazwischen gewesen, wäre es ein guter Kandidat für „Ein Tag – ein Buch“ gewesen. Die Autorin versteht es eine unheimliche und spannende Atmosphäre zu erzeugen und den Leser immer wieder zum Umblättern zu „zwingen“. Die Kapitel enden prinzipiell an einer entscheidenden Stelle und auch die Geschichte ist fesselnd. Nach und nach werden die Abgründe einer scheinbar perfekten Familie aufgetan und dies geschieht häppchenweise, sodass der Leser nicht anders kann als am Buch zu bleiben. :) Auch die Charaktere sind meiner Meinung nach perfekt ausgearbeitet. Egal ob die versnobte Familie Churchill dargestellt wird oder die gefühlsbetonte Sarah, alle Protagonisten sind authentisch und man kauft ihnen ihre Rollen zu 100 % ab. Der interessanteste Charakter war für mich Alexander, obwohl die Geschichte aus der Perspektive von Sarah erzählt wird. Er ist voller Zweifel und durchlebt eine schlimme Phase seines Lebens. Immer wieder wird es missverstanden. Deshalb ist er für mich der stärkste Charakter des Buches. Dieses Buch ist perfekt für alle Liebhaber eines ordentlichen Familiengeheimnisses. Es geht um eine Geschichte voller Leidenschaft, Liebe, Vertrauen, Lügen und Intrigen, die mit einer ganz leichten Prise Grusel gewürzt ist. In jedem Fall ist sie aber einfach nur spannend! Bewertung: 5/5 Sterne!

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    LaDragonia

    LaDragonia

    13. December 2011 um 20:01

    Nachdem Sarah ihren Ehemann mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt hat, packt sie erst einmal ihre Koffer und verbringt mit ihrer Schwester May und deren Mann Neill ein paar Tage Urlaub auf Sizilien. Dort lernt sie den geheimnisvollen Alex und seinen Sohn Jamie kennen. Beide sehen in ihren gescheiterten Beziehungen eine Chance zusammen einen Neuanfang in Alex Heimatort Burrington Stoke zu wagen. Zuerst geben sie nicht preis, dass sie ein Paar sind, doch als es dann doch herauskommt, benehmen sich alle Dorfbewohner sehr abweisend Sarah gegenüber. Irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen. Niemand hat seit dem Weggang von Alex Frau Genevieve noch mal etwas von ihr gehört. Die Spekulationen gehen auseinander, hat sie die Chance genutzt und ist mit einem Liebhaber durchgebrannt? Oder ist sie womöglich sogar umgebracht worden? Man verdächtigt sogar Alex etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben. Wem soll Grace nur glauben. Lesley Turney hat uns mit die fremde Frau eine spannende und mysteriöse Geschichte vorgelegt. Sarah selber ist mir zwar eigentlich ein bisschen sehr naiv, was ihre eigene Familie ihr ja auch vorwirft, wie kann man einfach so mir nichts dir nichts mit einem fast wildfremden Mann zusammenziehen? Aber vllt macht gerade diese naive Art und auf der anderen Seite der extrem unnahbare und kühle Alex diese Geschichte so spannend. Es bleiben wirklich bis zum Ende immer wieder noch Fragen offen, so das man das Buch nie lange zur Seite legen möchte. Mein Fazit: Ich persönlich würde das Buch jetzt nicht unbedingt der Unterhaltungliteratur zuordnen. Für mich fällt es eigentlich schon eher in die Kategorie Mystery-Thriller. Aber auf jedenfall etwas für alle die die Spannung lieben, und bei denen auch eine schöne Liebesgeschichte nicht zu kurz kommen sollte.

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  • Rezension zu "Die fremde Frau" von Lesley Turney

    Die fremde Frau
    Pennelo

    Pennelo

    07. December 2011 um 23:01

    Das Buch beginnt auf Sizilien.. dort trifft man auf die Sarah, die aufgrund der Totgeburt ihres kleinen Sohnes sehr deprimiert ist - und zur Ablenkung mit ihrer Schwester und deren Mann ein paar Tage auf Sizilien verbringt. Hier lernt sie eines Tages Alex und seinen Sohn kennen - und es beginnt eine Urlauabsaffäre. Als der tag der Rückkehr nach Manchester ansteht bietet Alex ihr an, als seine Tagesmutter und Haushälterin mitzukommen. Doch dies wird komplizierter als Sarah es ahnte. Denn immernoch ist Alex' verschwundene Frau Genevieve allgegenwärtig. Was steckt hinter ihrem Verschwinden? Hatte sie einen Geliebten und hat die Chance genutzt in ein neues leben zu starten? Oder wurde sie umgebracht? Wenn ja, von wem? Alex gerät in den Verdacht seine Frau getötet zu haben und auch die Schwiegereltern machen es Sarah nicht leicht. ... Was ist aus Genevieve geworden? Ein sehr geheimnisvolles Buch, welches mir etwas schwer am Anfang zu lesen fiel, dann aber im Laufe der Geschichte immer fesselnder wurde. Zum Schluss ging es dann doch sehr gut von der Hand. Sehr zu empfehlen, sehr spannend und bis zum Ende offen.

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