Leslie M. LeCron

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Selbsthypnose, Fremdhypnose, Selbsthypnose und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Leslie M. LeCron

Selbsthypnose

Selbsthypnose

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Erschienen am 01.05.1973
Selbsthypnose

Selbsthypnose

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Erschienen am 01.11.1982

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Fremdhypnose, Selbsthypnose" von Leslie M. LeCron

Hypnose – ein Wundermittel für oder gegen alles?
R_Mantheyvor 2 Jahren

Das könnte man glauben, wenn man die Anpreisung des Buches auf dessen Rückseite liest. Vielleicht ist es tatsächlich so, dass Hypnose Dinge ans Licht bringt, die im Unterbewusstsein als Blockade oder noch Schlimmeres wirken. Doch dazu muss man entweder einen Helfer finden, zu dem man ein starkes Vertrauen empfindet oder es selbst so weit bringen, dass man tatsächlich alleine in einen Zustand kommen kann, der das Tor zum Unterbewusstsein öffnet und dort Reparaturen zulässt.

Tatsächlich nämlich kann es sein, dass ein unbewusster dummer Satz oder ein wie eine Prophezeiung wirkender Ausspruch eines nahen Menschen insbesondere in der Kindheit schlimmen Schaden für die Zukunft anrichten kann, weil das Gehirn ihn als wahre Aussage annimmt und abspeichert. Im Text erwähnt der Autor zahlreiche solcher Fälle aus seiner Praxis.

In die kommen Menschen mit unterschiedlichen Problemen. LeCron wendet dann folgende Technik an: Zunächst befragt er das Unterbewusstsein des Hilfesuchenden indem er einfache Fragen stellt, die mit ja oder nein beantwortet werden können. Die Antworten des Unterbewusstseins erscheinen ideomotorisch. Das klingt sehr wissenschaftlich. Würde man sagen, er lässt die Antworten auspendeln (was die Sache eben praktisch beschreibt), käme man eher auf den Gedanken, man hätte es mit einem esoterischen Spinner zu tun. Das aber ist LeCron keineswegs. Er zählte zu den herausragenden Kapazitäten auf dem Gebiet der klinischen Hypnose-Technik in den USA.

Ist nach dieser Befragung das Problem und die Zeit seiner Entstehung eingegrenzt, dann versetzt LeCron seinen Patienten in Hypnose und damit in die betreffende Zeit zurück. Auf diese Weise kann er feststellen, um welche Art von Fehlbeeinflussung es damals tatsächlich gegangen ist. Im besten Fall lassen sich dann die Fehllenkungen des Unterbewusstseins aufheben. Manchmal reicht aber auch schon die einfache Erkenntnis, worin das wirkliche Problem eigentlich besteht, wenn man beispielsweise an bestimmten Aufgaben scheitert oder bei bestimmten Dingen blockiert ist.

Ohne einen vertrauenswürdigen Hypnositeur wie LeCron kommt ein solcher Prozess wahrscheinlich kaum zustande. Natürlich könnte man auch auf die Idee kommen, es mit Selbsthypnose zu versuchen. Denn auch das empfiehlt der Autor. Seine Technik für einen solchen Schritt erklärt er in diesem Buch sehr gut. Man kann sie auch anderswo in moderneren Büchern nachlesen. Sie beginnt mit einer Entspannungsmethode, die dem Yoga Nidra entspricht, also uralt ist und wunderbar funktioniert. Danach kommt die Treppentechnik, also ein Rückwärtszählen mit der gleichzeitigen Vorstellung des Abwärtsgehens in das Gewölbe des Unterbewusstseins. Das ist dann schon viel schwieriger. Manchmal kommen dabei auch Ängste ins Spiel, nicht mehr aufwachen zu können.

Bei sich selbst angekommen, kann man dann versuchen, gewisse Änderungen per Befehlsform dem Unterbewusstsein zukommen zulassen. Schwierig hingegen kann es mit Rückversetzungen oder Selbstbefragungen werden, die man dann doch besser einem erfahrenen Menschen überlassen sollte.

Kurz: Dieses inzwischen schon fast antiquarische Werk ist ein Klassiker, wenn man etwas über Hypnose oder Selbsthypnose erfahren und praktisch umsetzen möchte. Einiges erschien mir etwas zu optimistisch zu sein. Mir ist es leider nicht gelungen mich selbst zu hypnotisieren und meinem Unterbewusstsein den Befehl zu erteilen, mich beim Zahnarzt von Schmerzen zu befreien. Vielleicht muss ich einfach noch ein wenig üben. Und das ist eben auch ein wirksamer Trick bei solchen Büchern: Klappt es nämlich nicht, dann hat man immer selbst schuld.

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Rezension zu "Selbsthypnose" von Leslie M. LeCron

Rezension zu "Selbsthypnose" von Leslie M. LeCron
AlinaSvor 7 Jahren

Das hilft einem unwahrscheinlich sich selbst zu verstehen. Ich habe viele neue Erkentnisse gewonnen, die fuer mein Leben und wie ich auch glaube fuer jeden von grosser Bedeutung sind.

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