Letizia Conte Villa Monteverde

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Inhaltsangabe zu „Villa Monteverde“ von Letizia Conte

Ein Haus in Umbrien - und ein Familiengeheimnis Die Hamburger Archäologin Anne reist nach Umbrien auf ein Landgut, um eine unglückliche Liebe zu vergessen und ihr Leben neu zu ordnen. Doch statt Ruhe und Erholung zu finden, erwartet sie in der Villa Monteverde nur Feindseligkeit - und sie kommt einem alten Familiengeheimnis auf die Spur: Warum bekam ihre lebenslustige Mutter vor gut dreißig Jahren ein Ferienhaus auf dem Besitz geschenkt? Und warum will der Sohn des Großgrundbesitzers, der undurchsichtige Patrizio, Anne so schnell wie möglich loswerden? Als sie eine sensationelle archäologische Entdeckung macht, spitzen sich die Ereignisse im grünen Tal des Tibers zu Perfekte Sommerlektüre!

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  • Rezension zu "Villa Monteverde" von Letizia Conte

    Villa Monteverde
    Klusi

    Klusi

    17. August 2012 um 21:30

    Die Archäologin Anne stürzt sich in Umbrien auf das alte, heruntergekommene Ferienhaus ihrer Mutter. Wie sie nach und nach den alten Putz des Hauses abträgt und die Natursteine darunter freilegt, so hat man auch das Gefühl, dass sie selbst „alte Schichten“ abwirft. Bei der Arbeit wird sie ganz sie selbst und kann ihre Probleme wenigstens zeitweise vergessen. Hier hat sie viel Zeit zum Nachdenken und gewinnt auch sehr stark an Selbstbewusstsein. Endlich erkennt sie, dass ihre bisherige Beziehung zu Johann, ihrem Kollegen und Vorgesetzten in Hamburg, ganz und gar nicht ihren Hoffnungen und Vorstellungen entspricht. Johann hat sich sehr verändert und belügt Anne. In Umbrien versucht sie, ihre Enttäuschung zu verwinden. Ständige Begegnungen mit dem Sohn des Gutsbesitzers sind nicht gerade dazu angetan, ihren Seelenfrieden zu festigen, denn jedes Zusammentreffen mit Patrizio endet im Streit, obwohl beide eine starke gegenseitige Anziehungskraft verspüren. Die Protagonisten, die anfangs eher spröde wirken, laufen mit der Zeit zur Höchstform auf, wenn es darum geht sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, wobei man schnell den Eindruck gewinnt, dass sie sich nicht wirklich so zuwider sind, wie sie behaupten. Eine geheime Befürchtung hält Anna jedoch davon ab, sich näher auf Patrizio einzulassen und sich in den attraktiven Mann zu verlieben. Ihre Mutter, ein in die Jahre gekommenes Blumenkind, folgt ihr zwar nach Italien, aber sie ist ihr nicht gerade eine große Hilfe, und ihr bester Freund hat eigene Probleme. Als Anne dann ein etruskisches Grab entdeckt, gehen die Probleme erst richtig los, und es wird gefährlich für die leidenschaftliche Archäologin. Die entstehende Spannung, zusammen mit einer guten Portion Romantik und italienischer Lebensart, ergeben eine anregende und kurzweilige Mischung, so dass man die Story möglichst in einem Rutsch genießen möchte. Wenn nicht gerade der Koch der Villa Monteverde seine extravaganten Kreationen zum Besten gibt, wird im Roman auch sehr lecker gespeist, denn glücklicherweise gibt es ja noch Graziellas Trattoria. Das Buch vermittelt Italien-Feeling pur, und die Autorin versteht es meisterhaft, die Reize dieses Landstrichs hervorzuheben, so dass man beim Lesen große Lust auf einen Umbrien-Urlaub bekommt.

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