Lev A. C. Rosen

 4.3 Sterne bei 42 Bewertungen

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Die Erfindung der Violet Adams

Die Erfindung der Violet Adams

 (42)
Erschienen am 08.03.2012
All Men of Genius

All Men of Genius

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Erschienen am 13.11.2012

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Nikkeniks avatar

Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

Sehr unterhaltsames Buch zum abtauchen
Nikkenikvor 4 Monaten

Auf dieses Buch bin ich im Buchladen gestoßen. Es war sehr reduziert. Daraufhin habe ich mir den Klappentext mal genauer angeschaut und musste feststellen, dass mir das Buch sehr zusagt.
Das Cover ist wirklich hübsch gestaltet. Das abgebildete Mädchen passt super zu der Geschichte und vor allem auch zu der Zeit in der Die Story spielt.

Das Buch fängt in meinen Augen richtig geil an. Ich musste so sehr bei der Bemerkung des Autor lachen, Zitat:“Des Weiteren halte ich es nicht für empfehlenswert, den Figuren in der Erzählung nachzueifern. Sie alle sind in höchstem Grade wahnsinnig…“

Der Schreibstil dieses Buches ist wirklich klasse. Ich tu mich oft schwer mit Büchen die vor 1900 spielen, aber dieses Buch hat mich überzeugt. Ich konnte es schnell lesen und hab mich super in der Story zurechtgefunden.

Sehr lobenswert finde ich, dass es mehrere Rückblicke in die Vergangenheit gab. Das hat das Buch echt  spannender und interessanter gemacht.

Hauptcharakter ist (wie Ihr euch vielleicht denken könnt :) ) Violet Adams. Sie ist sehr hübsch, schlau und sehr interessiert an der Wissenschaft.  Violet ist sehr mutig und ist bereit wirklich alles für Ihren großen Traum zu tun. Ich finde Sie ist oft sehr eigenwillig und unabhängig (was ja auf keinen Fall schlecht ist).

Größter Unterstützer von Violet ist Ihr Zwillingsbruder Ashton. Er tut alles in seiner Macht stehende um seiner lieben Schwester zu helfen. Ashton ist schwul, liebt Kunst und Poesie. Ich finde Ihn einfach wahnsinnig sympathisch.

Auch andere Charaktere fand ich sehr cool gemacht. Viele von Ihnen wurden sehr intensiv beleuchtet. Ich konnte wirklich viel über die Menschen und die Zeit erfahren.

In der gesamten Story gibt es viele Erfindungen. Viele finde ich wirklich total Klasse. Erst einmal auf die Idee zu kommen Grenz ja schon an Magie.
In diesem Buch stecken wirklich viel Fantasie, viel Spannung, viele Mysteriöse Dinge und sehr sympathische Menschen.

Ich gebe diesem Buch sehr sehr gerne 5 Sterne. Es war unterhaltsam und super schön zu lesen.
Geschichten wie diese sollte es mehrere geben. =)

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Letannas avatar

Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen
Letannavor 6 Jahren

Violet Adams größer Wunsch ist es, auf am berühmte Illyria-Institut zu studieren. Nur leider sind keine Frauen am Institut zugelassen. Um trotzdem dort studieren zu können, beschließt sich, sich als Junge zu verkleiden und sich dort bewirbt. Natürlich wird sie angenommen, den sie verfügt einen brillanten Verstand und kann mit ihren Erfindungen punkten. Jetzt heißt es, sich gut zu verkleiden und nicht aufzufliegen. Und nicht nur dass, im Keller des Illyrias gehen seltsame Dinge vor sich und Violet geht der Sache natürlich auf dem Grund. Aber auch Ernest, Duke von Illyria, hat es ihr angetan und ihre Maskarade steht kurz davor aufzufliegen.

Ich lese wirklich gerne Steampunk Romane und dieses hier hat mir sehr gut gefallen. Ungewöhnlich fand ich erst einmal, dass der Autor männlich ist und aus der Sicht einer jungen Frau schreibt. Ich hatte zuerst so meine Bedenken, ob mir das gefallen wird, wurde aber positiv überrascht. Die Handlung ist humorvoll, romantisch und voller interessanter Ideen.
Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Violet erzählt, aber auch andere Charaktere stehen zwischendurch im Mittelpunkt, von denen es eine Menge gibt. Das Institut hat mich ein wenig an Hogwarts erinnert, nur das hier nicht gezaubert wird. An manchen Stellen schweift der Autor etwas zu sehr aus und geht bei vielen nebensächlichen Dingen zu sehr ins Detail. Auch fand ich die Sprache unter den Schülern manchmal etwas zu modern und ich habe mich über die Ausdrucksweise gewundert. Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die ich wirklich sehr gelungen fand. Diese enthält viele klassische Elemente und hat mir richtig super gefallen.

Insgesamt auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.

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Tanja-WortWeltens avatar

Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen
Tanja-WortWeltenvor 6 Jahren

ZUSAMMENFASSUNG:
London im Jahre 1883: Die siebzehnjährige Violet Adams ist Erfinderin und träumt von nichts anderem, als an der weltbekannten Illyria-Akademie in London zu studieren. Aber leider ist sie mit diesem Wunsch ihrer Zeit weit voraus. Denn in Illyria dürfen nur Männer studieren, ganz gleich wie genial eine Frau wie Violet auch sein mag. Aber davon lässt sich Violet nicht aufhalten. Mit der Hilfe ihres Zwillingsbruders Ashton will sie ihren großen Traum verwirklichen – indem sie sich unter seinem Namen bewirbt und als Mann verkleidet.

Bei diesem Unterfangen steht ihr bald auch Jack, der Sohn ihres Verwalters zur Seite, der ebenfalls auf die Akademie gehen möchte. Während ihr Vater also ein Jahr in den Vereinigten Staaten bleibt, gelingt es Violet als Ashton verkleidet, ebenso wie Jack an der Akademie angenommen zu werden. Wäre da bloß nicht der charmante Duke von Illyria, dem Violet schon bei der Abgabe der Bewerbung ihres „Bruders“ schon begegnet ist und der sie schließlich sogar in ihrer Verkleidung als Ashton küsst.

Und damit noch längst nicht genug. Immerhin wäre da auch noch das drohende Unheil, das Violets Mitschüler Malcolm Volio unbemerkt im Keller von Illyria heraufbeschwört. Ganz zu schweigen von all den Rätseln, die der verstorbene Duke seinem Sohn Ernest, dem heutigen Duke, hinterlassen hat und die es zu lösen gilt. Fast schon nebensächlich wirken da Violets erstaunliche Erfindungen, ihre ungemein hingebungsvolle Brieffreundschaft mit dem Duke als Violet und Violets Plan, bei der Ausstellung am Ende des Schuljahres ihre wahre Identität zu enthüllen …

FAZIT:
Großartig. Einzigartig. Fantastisch. Genau das sind die drei Worte, die dieses Buch am besten beschreiben. Angefangen bei den ganz und gar liebenswerten und einzigartigen Charakteren – von Violets Bruder Ashton, dessen Liaison mit dem Kutscher der Familie im Laufe der Geschichte nach und nach zu mehr zu werden scheint, über Jack, der ein Freund ist, wie jeder sich einen wünscht, bis hin zu dem sprechenden Kaninchen Oscar, das bisweilen mehr oder weniger unpassende Kommentare beizusteuern weiß.

Überdies ist die Geschichte derart spannend, dass man das Buch, sobald man denn die ersten dreißig Seiten gelesen hat, kaum noch weglegen kann, weil man einfach viel zu neugierig darauf ist, was Violet und die anderen Genies als nächstes fabrizieren oder wie es zwischen Violet und dem Duke, der zuweilen wirklich ins Grübeln kommt, wieso er denn nun Ashton geküsst hat, obwohl er doch von dessen Zwillingsschwester so angetan ist, unwissend, dass er Violet gerade geküsst hat.

Ein Buch, dessen Seiten zunächst so viel und dann viel zu wenig zu sein scheinen. Ein Buch, das man einfach nur lieben kann. Und eines, bei dem man nicht nur einem Protagonisten, sondern gleich allen verfällt – sogar dem eisernen Professor Bunburry. Ein wahres Lesevergnügen, das ganz besonders jetzt, da das Wetter einen ja nicht unbedingt vor die Tür lockt, mehr als nur der perfekte Lesestoff ist. Großartig. Einzigartig. Fantastisch. Ja, das beschreibt dieses Buch geradezu perfekt.

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