Lev A. C. Rosen Die Erfindung der Violet Adams

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Inhaltsangabe zu „Die Erfindung der Violet Adams“ von Lev A. C. Rosen

London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken -

Selbstbewusste junge Dame aus dem 19. Jahrhundert, die weiß was sie kann und das beweisen will. Perfekte Lektüre für Mädchen.

— Tigerlily04
Tigerlily04

hört sich gut an nur erinnert es mich nicht nur wenig an den Film "She's the man" Hauptfigur heißt Violet/Viola der Zwillingsbruder, dessen Platz eingenommen wird (Ashton/Sebastian) die Schule Illyria-Institut/Illyria High. bin mal gespannt

— xoxoJade
xoxoJade

Das Buch ist toll :) Gibt Steampunk eine Chance ♪

— psychomaeh
psychomaeh

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    Letanna

    Letanna

    25. January 2013 um 20:12

    Violet Adams größer Wunsch ist es, auf am berühmte Illyria-Institut zu studieren. Nur leider sind keine Frauen am Institut zugelassen. Um trotzdem dort studieren zu können, beschließt sich, sich als Junge zu verkleiden und sich dort bewirbt. Natürlich wird sie angenommen, den sie verfügt einen brillanten Verstand und kann mit ihren Erfindungen punkten. Jetzt heißt es, sich gut zu verkleiden und nicht aufzufliegen. Und nicht nur dass, im Keller des Illyrias gehen seltsame Dinge vor sich und Violet geht der Sache natürlich auf dem Grund. Aber auch Ernest, Duke von Illyria, hat es ihr angetan und ihre Maskarade steht kurz davor aufzufliegen. Ich lese wirklich gerne Steampunk Romane und dieses hier hat mir sehr gut gefallen. Ungewöhnlich fand ich erst einmal, dass der Autor männlich ist und aus der Sicht einer jungen Frau schreibt. Ich hatte zuerst so meine Bedenken, ob mir das gefallen wird, wurde aber positiv überrascht. Die Handlung ist humorvoll, romantisch und voller interessanter Ideen. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Violet erzählt, aber auch andere Charaktere stehen zwischendurch im Mittelpunkt, von denen es eine Menge gibt. Das Institut hat mich ein wenig an Hogwarts erinnert, nur das hier nicht gezaubert wird. An manchen Stellen schweift der Autor etwas zu sehr aus und geht bei vielen nebensächlichen Dingen zu sehr ins Detail. Auch fand ich die Sprache unter den Schülern manchmal etwas zu modern und ich habe mich über die Ausdrucksweise gewundert. Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die ich wirklich sehr gelungen fand. Diese enthält viele klassische Elemente und hat mir richtig super gefallen. Insgesamt auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    17. December 2012 um 19:08

    ZUSAMMENFASSUNG: London im Jahre 1883: Die siebzehnjährige Violet Adams ist Erfinderin und träumt von nichts anderem, als an der weltbekannten Illyria-Akademie in London zu studieren. Aber leider ist sie mit diesem Wunsch ihrer Zeit weit voraus. Denn in Illyria dürfen nur Männer studieren, ganz gleich wie genial eine Frau wie Violet auch sein mag. Aber davon lässt sich Violet nicht aufhalten. Mit der Hilfe ihres Zwillingsbruders Ashton will sie ihren großen Traum verwirklichen – indem sie sich unter seinem Namen bewirbt und als Mann verkleidet. Bei diesem Unterfangen steht ihr bald auch Jack, der Sohn ihres Verwalters zur Seite, der ebenfalls auf die Akademie gehen möchte. Während ihr Vater also ein Jahr in den Vereinigten Staaten bleibt, gelingt es Violet als Ashton verkleidet, ebenso wie Jack an der Akademie angenommen zu werden. Wäre da bloß nicht der charmante Duke von Illyria, dem Violet schon bei der Abgabe der Bewerbung ihres „Bruders“ schon begegnet ist und der sie schließlich sogar in ihrer Verkleidung als Ashton küsst. Und damit noch längst nicht genug. Immerhin wäre da auch noch das drohende Unheil, das Violets Mitschüler Malcolm Volio unbemerkt im Keller von Illyria heraufbeschwört. Ganz zu schweigen von all den Rätseln, die der verstorbene Duke seinem Sohn Ernest, dem heutigen Duke, hinterlassen hat und die es zu lösen gilt. Fast schon nebensächlich wirken da Violets erstaunliche Erfindungen, ihre ungemein hingebungsvolle Brieffreundschaft mit dem Duke als Violet und Violets Plan, bei der Ausstellung am Ende des Schuljahres ihre wahre Identität zu enthüllen … FAZIT: Großartig. Einzigartig. Fantastisch. Genau das sind die drei Worte, die dieses Buch am besten beschreiben. Angefangen bei den ganz und gar liebenswerten und einzigartigen Charakteren – von Violets Bruder Ashton, dessen Liaison mit dem Kutscher der Familie im Laufe der Geschichte nach und nach zu mehr zu werden scheint, über Jack, der ein Freund ist, wie jeder sich einen wünscht, bis hin zu dem sprechenden Kaninchen Oscar, das bisweilen mehr oder weniger unpassende Kommentare beizusteuern weiß. Überdies ist die Geschichte derart spannend, dass man das Buch, sobald man denn die ersten dreißig Seiten gelesen hat, kaum noch weglegen kann, weil man einfach viel zu neugierig darauf ist, was Violet und die anderen Genies als nächstes fabrizieren oder wie es zwischen Violet und dem Duke, der zuweilen wirklich ins Grübeln kommt, wieso er denn nun Ashton geküsst hat, obwohl er doch von dessen Zwillingsschwester so angetan ist, unwissend, dass er Violet gerade geküsst hat. Ein Buch, dessen Seiten zunächst so viel und dann viel zu wenig zu sein scheinen. Ein Buch, das man einfach nur lieben kann. Und eines, bei dem man nicht nur einem Protagonisten, sondern gleich allen verfällt – sogar dem eisernen Professor Bunburry. Ein wahres Lesevergnügen, das ganz besonders jetzt, da das Wetter einen ja nicht unbedingt vor die Tür lockt, mehr als nur der perfekte Lesestoff ist. Großartig. Einzigartig. Fantastisch. Ja, das beschreibt dieses Buch geradezu perfekt.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    captaincow

    captaincow

    18. August 2012 um 13:57

    Meinung: Seltsame blecherne Erfindungen, die durch Dampfmaschinen zum Leben erwachen? Ein Mädchen, das auf seine Art und Weise gegen die von Männern regierte Welt protestiert? Und all das im viktorianischen Zeitalter in London? Klingt nach einer verdammt guten Kombination, die man sich nicht entgehen lassen sollte. „Die Erfindung der Violet Adams“ enthält all das und sorgte somit bei mir für besonders große Neugierde. Den starken 500 Seiten blickte ich voller Vorfreude entgegen, schließlich deutet der Klappentext auf eine abenteuerliche, lustige und vielleicht auch etwas skurrile Geschichte hin. Wie es aber bei solchen Wälzern öfter der Fall ist, verläuft sich der Autor und so geht die Geschichte eher schleppend los. Um die Figuren kennenzulernen reichen allemal weniger Seiten und auch für eine Einführung in die Handlung hätte Lev Rosen sich kürzer fassen können. So erfährt der Leser nämlich nicht nur Violets Plan, auf die Wissenschaftsakademie zu kommen, und erlebt ihr Bewerbungsgespräch mit. Nein, all das wird ausgeweitet und noch mit Informationen über etliche Nebenfiguren erweitert, sodass man anfangs wirklich dranbleiben muss, um nicht gänzlich die Lust auf den Roman zu verlieren. Dabei ist die Idee des Autors, zwei große Klassiker zu kombinieren und ihnen eine eigene Würze zu verleihen, gar nicht so schlecht. Besonders ab der Mitte, wenn es dann richtig los geht und die Geschichte eine eigene Wendung bekommt. Dann wird „Die Erfindung der Violet Adams“ nämlich richtig packend, was wohl daran liegt, dass mehr und mehr Ereignisse aufeinander folgen, die Figuren durch ihre Gefühle etwas menschlicher werden und man endlich zu den mysteriösen Geschehnissen kommt, die auf dem Buchrücken angekündigt werden. Auch wenn die Handlung manchmal etwas zäh ist – Lev Rosens Stil ist das nicht. Manchmal mag er etwas einfach sein, mit aneinandergereihten Hauptsätzen, doch insgesamt ist er angenehm zu lesen und mit allerlei ironischen und sarkastischen Bemerkungen sehr amüsant. An die vielen Perspektivwechsel muss man sich dennoch gewöhnen. Der Roman ist im personalen Erzählstil geschrieben und berichtet hauptsächlich über Violets Sicht der Dinge, doch oftmals gibt es auch Exkurse in die Köpfe anderer Figuren. Bei den Hauptfiguren ist das interessant, weil man verschiedene Motivationen nachvollziehen kann, doch unwichtige Nebencharaktere kommen auch hin und wieder zu Wort, was etwas störend wirkt. Nichtsdestotrotz ist es größtenteils interessant, aus den verschiedenen Perspektiven zu lesen, zumal die Figuren nicht allzu typisch sind. Violet ist eine eher unkoventionelle Protagonistin mit ihrer Faszination für Mechanik und Erfindungen und ihr Selbstbewusstsein bringt den Leser hin und wieder zum Schmunzeln. Ihr Bruder Ashton und ihr Freund Jack sind derart unbeschwert, dass man ihnen im Buch gerne begegnet, während Ernests Selbstzweifel Mitleid erregen. Manchmal sind die Figuren jedoch etwas zu einfach gestrickt; etwas zu gutmütig oder zu leicht zu berechnen. Ein wenig mehr Komplexität hätte ihnen und der Geschichte sicherlich nicht geschadet, denn so hätte der Autor dem Roman noch mehr Pfiff geben können. Fazit: „Die Erfindung der Violet Adams“ ist lustig, unterhaltsam aber manchmal auch sehr zäh. Der gut zu lesende Schreibstil macht die sich ziehende Handlung aber ertragbar und auch die Figuren können weitestgehend überzeugen. Restlos begeistert bin ich von Lev Rosens Roman trotzdem nicht, denn der Klappentext lässt einen mehr erwarten. Man sollte auf jeden Fall etwas Geduld mitbringen, wenn man mit Violet Adams ins London des 19. Jahrhunderts reist!

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    PaulaBook

    PaulaBook

    04. August 2012 um 20:10

    REZENSION ZU 'DIE ERFINDUNG DER VIOLET ADAMS' VON LEV AC ROSEN Verlag: EGMONT INK Seiten: 554 Inhalt: Es ist 1883 in London. Alle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wollen aus das berühmt Illyria-Institut, aber leider werden hier keine Mädchen aufgenommen. Sehr zum Nachteil von Violet Adams, einer Ingenieurwissenschaftler, dessen größter Traum es ist auf diesem Institut zu studieren. Violet verkleidet sich deshalb als Mann und meldet sich unter dem namen Ashton Adams an. Das bringt viele Lügen und Probleme mit sich. Dann lernt Violet auch noch den attraktiven Ernst, Duke von Illyria, kennen. Das vereinfacht die Geheimhaltung ihres Geheimnisses nicht gerade. Cover: Ich finde super schön. Alles ist liebevoll gestaltet. Die Schrift der Buchtitels ist sehr schön. Auch die Farbauswahl ist gut gelungen. Es befinden sich viele 'Zahnräderblumen' auf dem Cover. Man kann mit dem Umschlag Violet Adams sehen und ohne sieht man in einem Zahnräder, die eine große Bedeutung für die Geschichte haben. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut gelungen. Die Personen reden wie 1880, da die Geschichte auch um diese Zeit spielt. Die Sätze sind angnehm zu lesen und jedes Kapital hat eine angenehme Länge. Mann kann das Buch sehr flüssig lesen und will es nicht mehr aus der Hand legen, da es so spannend ist. Personen: Violet Adams ist eine junge Wissenschaftlerin. Sie ist sehr klug und liebt es mit ihren Erfindungen, anderen Mensch das Leben zu erleichtern. Ihr größter Wunsch ist es auf das Illyria-Institut zu gehen. Aber dafür muss sie sich als Mann verkleiden. Sie mag den Duke von Illyria. Duke von Illyria ist auch ein Wissenschaftler. Er ist der Schulleiter der Illyria-Instituts und will junge Wissenschaftler weiterbilden. Auch er mag Violet, auch wenn es Anfangs ein wenig krieslig zuging. Meinung: Ich finde das Buch einfach nur super schön. Die Geschichte war sehr gut druchdacht. Ich wollte das Buch teilweise gar nicht mehr weglegen. Es ist so eine fesselnde Geschichte, welche gar nicht an Spannung verliert. Besonders gut fand ich es das man von jeder Person etwas erfahren hat, man konnte die Geschichte aus verschieden Perspektiven betrachten, was die Geschichte umso besser und aufregender gemacht hat. Man hat noch Wissen über die Wisschenaften dazubekommen. Es ist eine wunderschöne Geschichte mir allem drum und drab. Liebe, Lügen, Geheimnisse und vieles mehr. Ich empfele sie jedem!!! Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne mit einem Plus ;)

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    Angii

    Angii

    29. July 2012 um 21:35

    Die Idee des Buches war einfach total meins und nichts konnte mir das Buch so richtig vermiesen. Ich war auch froh, dass die Autorin das nicht probierte, denn sie hat es ganz gut gemeistert. Natürlich hatte ich auch enorm hohe Erwartungen, aber bis auf eine kleine Meckerstelle ist das Buch perfekt. Bei der einen Sache handelt es sich um das Timing: Die Autorin kann zum völlig falschen Zeitpunkt etwas abhaken und mit einem nicht so interessanten Thema weitermachen und dieses dann rausziehen, bis es nicht mehr länger geht. Ansonsten gibt es echt nichts zu meckern, denn das Buch liest sich wie im Flug. Der Schreibstil der Autorin war bis auf das, was ich schon erwähnt habe perfekt. Sie weiß, wann sie Emotionen einsetzen muss und wann sie etwas anderes schreiben sollte. Irgendwie kann ich das nicht so erklären, wie ich es will. Man merkt auch, dass die Autorin viel recherchiert hat, um dieses Buch zu schreiben, denn man wird mit Fachwissen bombardiert, was jedoch nicht negativ ist! Kurz, das Buch hat einen grandiosen Schreibstil nur das Timing passt nicht immer. Die Charaktere waren grandios! Nur leider kam mir persönlich der Schulleiter viel zu selten vor, denn er war ja der Leiter der Schule und müsste öfters vorkommen, wenn das Ganze in der Schule spielt, nicht? Ansonsten finde ich alle Charaktere sehr schön erstellt und man merkt, dass sich die Autorin viel Zeit und Mühe gegeben hat. Die Gestaltung des Covers finde ich umwerfend ich liebe dieses Lila und die Blumen auf der Seite und das Mädchen mit der Fliegerbrille passt einfach genau in das Bild. Natürlich ist es, wie jedes INK-Buch, auch unter dem Schutzumschlag wundervoll. FAZIT Ein toller historischer Roman für Jugendliche, den man an einem schönen Nachmittag sorgenlos durchlesen kann. Für mich hat alles von Anfang an einfach gepasst und ich mag das Buch. Wenn ihr zum Beispiel "Clockwork Spiders" gelesen habt und es euch gefallen hat, werdet ihr dieses Buch auch mögen.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    bookjunkies-rezi

    bookjunkies-rezi

    12. July 2012 um 21:20

    Zusammenfassung: Spätes 19. Jahrhundet: Für die Siebzehnjährige Violet Adams, Tocher eines brillianten Wissenschaftlers, war eines schon immer klar: Sie will auf das Eliteinternat Illyria. Einziger Haken daran ist, dass nur Männer an dieser Schule erlaubt sind. Doch Violet wäre nicht Violet, wenn sie nicht für jedes Probelm eine Lösung hätte. Kurzerhand schmiedet sie mit ihrem Zwillingsbruder Ashton einen Plan. Sie gibt sich als ihr Bruder aus und ergattert so einen Platz an der angesehen Illyeria. Chaos ist hier natürlich vorbestimmt. Ab jetzt muss sich der Wildfang Violet mit männlichen Mitschülern, dem charmanten Schulleiter und gefährlichen Maschinen, die sich im Keller der Schule verstecken, rumschlagen. Eigene Meinung: Dieses Buch weckt bei mir sehr zwiespältige Gefühle. Einerseits gefiel mir Violets Charakter sehr. Sie ist, wie man so schön sagt, ein typischer Tomboy. Etwas das in der Zeit, in der die Geschichte spielt, sehr selten war. Auch ihre Erfindungen waren einzigartig und sehr kreativ. Man merkt richtig, dass der Autor sich mit dem Thema Mechanik auseinandergesetzt hat. Dass seine Ideen in der realen Welt aber nie und nimmer in diesem Maßstab umsetzbar sind, muss ich, glaube ich, gar nicht dazusagen. Er hat sich eben dem Thema steampunk bedient. Aber auch die anderen Charaktere wie zum Beispiel Violets Bruder Ashton oder ihr Zimmergenosse und Kindeheitsfreund Jake waren sehr liebevoll ausgearbeitet. Dann wäre da auch noch der Schulleiter Ernest Illyeria, ein an sich sehr interessanter Charakter, doch er kam viel zu selten vor und so wirkte er eher unrealistisch und in die Geschichte "gezwungen", sodass Violet einen männlichen Partner bekommt. Obwohl die kurzen und seltenen Stellen eigentlich sehr süß waren. Nicht gefallen hat mir, sagen wir das Timing des Buches. Der Autor zieht sehr viele Szenen in die Länge und schafft so Passagen bei denen man das Buch am liebsten aus den Händen gelegt hätte. Auch das Ende war sehr kurz und vorhersehbar. Ich hätte mir einen ausführlicheren Schluss gewünscht. Design: Das deutsche Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Auf dem Cover findet man ein Bild von Violet und drumherum sind Blumen mit Zahnräder als Blüten. Diese Blume findet man auch auf jeder Seite neben der Seitenanzahl. Unter dem Papierumschlag findet man den selben violeten Grunge und ein runder Ausschnitt der ein Motor zeigt. Das englische Cover ist einfach nur Pfui. Violet, die sich hier als Ashton verkleidet hat, sieht total anders aus als es beschrieben worden ist. Obwohl ich den englischen Titel wirklich mag. Fazit: Die Erfindung der Violet Adams ist ein hübscher Steampunkroman mit einer interessanten Grundidee. Leider hat das Buch sehr viele zähe Stellen, die mich fast dazu bewegt haben das Buch auf Dauer aus den Händen zu legen. Zum Glück habe ich es nicht getan, den es gab durchaus die eine oder andere Stelle die mir sehr gut gefallen hat. Aus diesem Grund vergebe ich nur 3 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. May 2012 um 15:45

    Handlung: London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken Meine Meinung: Zuerst sollte ich sagen, dass das Buch zum Genre Steampunk gehört und somit nicht für jeden etwas ist, denn wer findet, dass es unlogisch ist, wenn es im 19. Jahrhundert schon Roboter gab, der sollte dieses Buch nicht lesen. Ich persönlich mag Steampunk sehr, denn mich überrascht die Fantasy die dahinter steckt und der Einfallsreichtum der nötig ist, um sich das alles auszudenken. Bei diesem Buch muss ich einfach mit dem Inhalt beginnen, da der unter Umständen sehr kompliziert sein kann, den es geht ja um Violet, die an der Illyria aufgenommen werden will uns sich deswegen als Mann verkleidet, leider verliebt sie sich in den Duke von Illyria und er sich in sie als Frau, während die Cousine des Duke sich in Violet als Mann verliebt, was zwischendurch verwirrend sein kann, aber es stört nicht, mich hat es eher dazu angeregt weiter zu lesen, weil ich wissen wollte, wie das Ganze ausgeht. Ansonsten ist die Handlung sehr strukturiert aufgebaut und auch logisch erschlossen, die meiste Zeit spielt die Autorin mit Violets Angst entdeckt zu werden und kreiert eher Szenen in denen sie fast entdeckt wird, den Szenen in denen viel Action herrscht. Ich fand das sehr angenehm. Erst gegen Ende kommt es zu dem großen Eklat und das ist gut aufgebaut und eben auch logisch erklärt. Natürlich stimmen in der ganzen Story technische Details nciht immer, aber mir hat das nichts ausgemacht, den Rosen hat sich viel Mühe gegeben und fantastische Maschinen erschaffen. Außerdem setzte sich Rosen mit dem Thema Schwul und Lesbisch auseinander, auch wenn die Ansichten für die Zeit in der der Roman spielt doch etwas zu locker sind, finde ich es gut, dass das mit eingebaut ist, da viele noch immer vor diesen Themen zurück schrecken. Der Schreibstil von Rosen passt nicht immer ins 19. Jahrhundert, was mich aber nicht gestört hat, da er trotzdem sehr flüssig ist und sich angenehm lesen lässt. Das einzige, was manchmal verwirrend ist, ist, dass die Autorin zwischen den Figuren hin und her wechselt, aber immer aus der Er/Sie/Es – Perspektive erzählt. Wenn man dann nicht erkennt, wo sie zu einer anderen Person springt, kann es schwierig werden, gerade wenn sie von Violet, die als Ashton verkleidet ist, zum echten Ashton springt. Aber ich fand das eigentlich gar nicht so schlecht, den ich musste mich endlich mal wieder richtig konzentrieren um den Roman zu lesen. Jetzt aber mal zu den Charakteren: Violet ist eine nicht sehr damenhafte junge Frau von 17 Jahren, die eindeutig genial ist. Ihr Problem ist, dass im 19. Jahrhundert Frauen nun mal unterdrückt werden und nur an wenigen Universitäten zugelassen sind. Violet weiß sich aber zu helfen: Sie und ihr Bruder hecken einen Plan aus und sie nimmt seine Identität an. So kommt sie nach Illyria. Vilet ist sehr aufgeschlossen und sieht alles in Welt wie ihre Mechanik. So hat ihrer Ansicht nach jeden den perfekten Partner, so wie Zahnräder. Und Blumen sind mathematische Formeln. Violet ist selbstbewusst und weiß was sie will, deshalb kann sie sich auch meistens durchsetzten. Natürlich ist sie mindestens dreimal so genial wie selbstbewusst, was auch fast jeder weiß. Ich mochte Violet, im Laufe des Buches macht sie auch eine Veränderung durch, denn sie lernt es sogar zu schätzen, dass sie eine Frau ist. Violet war für mich eine tolle Hauptperson, denn sie hat Einfallsreichtum, ist klug, und selbstsicher. Sie versteckt sich hinter niemandem und will auch nicht, dass ihr jemand hilft. Sie kann aber auch weich und lieb sein und sie hängt sich in eine Sache voll rein, wenn sie entschieden hat, dass diese Sache es wert ist. Ernest, der Duke von Illyria ist auch eine interessante Person. Er steht im Schatten seines genialen Vaters, denn Ernest arbeitet nicht an riesigen Projekten wie sein Vater, stattdessen führt er die Schule sehr gut und überlegt auch die Schulrichtlinien zu ändern, so dass auch Mädchen zugelassen werden. Er ist trotzdem nicht weniger genial, als sein Vater, nur hat er sein Leben besser im Griff und entwickelt keine Machtfantasien, und durch Violet hängt er sich sogar in ein richtiges Projekt rein: Er will ein Raumschiff entwickeln, was er auch mit Violets Hilfe als unverkleidete Violet tut. Der Dukle mag und liebt Violets Genialität und sie gibt ihm auch unverkleidet Impulse in die richtige Richtung, was das ganze Buch praktisch noch verwirrender macht. Aber der Duke sorgt sich auch sehr um Personen, die ihm nahestehen. Insgesamt kann man sagen, dass der Duke eine sehr leidenschaftliche Person ist. Er liebt zudem noch das Gärtnern und zeigt Violet, dass Blumen wunderschön sein können. Dann ist da noch Ashton, Violets Zwillingsbruder. Er ist nicht genial, aber schlau und er ist schwul, was mir sehr gefallen hat. Ashton ist eher ein Mann der Künste: Er schreibt Gedichte und Lieder und ist sehr sympathisch. Er unterstützt seine Schwester in ihrem Vorhaben und hilft ihr auch sich wie ein Mann zu benehmen. Auch ist er stolz auf seine Schwester. Jake ist ein alter Freund von Ashton und Violet und ebenso genial wie Violet nur eben auf einem anderen Gebiet. Jack verguckt sich in die Cousine des Dukes, die sich ja eigentlich in Ashton verliebt hat. Ihr seht: Es ist sehr kompliziert. Aber Jack ist ein angenehmer Zeitgenosse. Er geht sehr offen mit seinen Gefühlen um, er ist lustig und traurig. Er hat Spaß, kann aber auch ernst sein und auch er ist sehr leidenschaftlich. Dazu ist er auch noch tierlieb, denn obwohl er seine Experimente an Tieren durchführen muss, tut es ihm in der Seele weh, wenn eines dieser Tiere stirbt. Cecily ist die Cousine des Dukes und in Violet als Ashton verliebt, sie ist genial und das einzige Mädchen, das auf Illyria leben darf, obwohl sich viele der Jungen Männer in sie verliebt haben. Sie ist noch ein wenig naiv und nicht so abgebrüht wie Violet, außerdem ist sie auch Mädchenhafter, was sie auch “weicher” macht. Zu guter Letzt haben wir noch Volio. Er ist der machtbesessene Bösewicht in diesem Buch und ich hege die Vermutung das er eine kleine Persönlichkeitsstörung hat, denn in manchen Momenten ist er normal (abgesehen von seiner Obsession zu Cecily) und in anderen ist er wirklich verrückt und gruselig. Insgesamt kann man sagen, dass die Personen wunderbar dreidimensional gestaltet sind und sich alle entwickeln: Sie alle verändern sich im Laufe des Buches, ohne aber ihre Persönlichkeit zu verlieren. Sie entwickeln sich wirklich nur. Fazit: Einfach nur ein geniales Buch, das für Steampunk – Liebhaber ein absolutes Muss ist. Ich habe es geliebt und werde es bestimmt noch öfter lesen, den Violet ist eine sehr sympathische Hauptfigur und die verwirrende Story fasziniert mich noch immer. Ich vergebe den Platinstatus!

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    29. May 2012 um 21:45

    Inhalt: England, 1884. Violet ist eine Tochter aus gutem Hause. Sie lebt zusammen mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder Ashton und Mrs. Wilks auf dem familieneigenen Landsitz der Adams. Violets Passion ist die Wissenschaft im Allgemeinen und im Besonderen die Mechanik. Sie experimentiert in ihrem eigens eingerichteten Labor und versetzt die Dienerschaft in Angst und Schrecken. Violet hat einen größten Wunsch: Sie will in Illyria studieren, der besten Akademie überhaupt. Dumm nur, dass hier nur Jungen angenommen werden. Mädchen halten diese schließlich nur vom wichtigen Studium ab... Doch Violet hat eine Idee. Eine wichtige Rolle darin spielt ihr Zwillingsbruder Ashton. Doch wird der Rollentausch tatsächlich funktionieren...? Meine Meinung: Die Protagonisten: Violet weiß genau, was sie will. Sie lässt sich von nichts und niemandem aufhalten. Alles in allem ein sehr authentischer und liebenswerter Charakter. Ashton ist schon außergewöhnlich. So wünscht man sich einen großen Bruder. Er steht Violet jederzeit bei und unterstützt sie. Jack ist der absolut zuverlässige und kumpelhafte Typ. Der Charakter verleiht der Geschichte nochmals entsprechende Würze... Ernest, Duke von Illyria, ist von Selbstzweifeln geplagt. Bis Violet in sein Leben tritt... Er durchläuft aus meiner Sicht die größte Entwicklung. Cecily ist anfangs das kleine zerbrechliche Mädchen, für das sie auch vom Duke gehalten wird. Aber Cecily wird erwachsen und vom kleinen Mädchen spürt man zum Ende hin nichts mehr. Urteil: Die Idee ist mit Sicherheit nicht neu. Viele Autoren haben versucht, diese mehr oder weniger gut umzusetzen. Hier ist die Umsetzung aus meiner Sicht wirklich hervorragend gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und man fühlt sich in die Geschichte aufgenommen. Man findet einige sehr gute Ideen wieder. Ich müsste lange überlegen, bis mir ein Buch einfallen würde, in dem ein Kaninchen vorkommt, dass einem ordinäre Ausdrücke an den Kopf wirft... Oscar ist wirklich klasse! Oscar würde ich, meine Frau mag es mir nachsehen, sogar "adoptieren"... :-) An manchen Stellen fand ich die Geschichte ein bisschen trocken, sagen wir mal zu "wissenschaftlich", aber alles in allem ein Buch, dass es sich lohnt zu lesen. Und deshalb vergebe ich an dieser Stelle 4/5 Bücher.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    ilovemycatsammy

    ilovemycatsammy

    23. May 2012 um 16:29

    Cover Das Cover finde ich im Gegenteil zum Original viel schöner, angefangen bei den Farben, bis hin zu den Verzierungen, sowohl mit und ohne Umschlag. Das Cover passt perfekt zu der Handlung und hat meine Neugierde sofort geweckt gehabt. Hier hat der Verlag mal wieder sein gutes Händchen in Sachen Covergestaltung bewiesen! Meine Inhaltsangabe Violet Adams lebt im London in dem Jahr 1883 und ist ein Wissenschaftsgenie, welches so gerne an das rennomierte Eliteinternat Illyria gehen möchte, jedoch diese Frauen an der Akademie nicht zulassen. Deshalb beschließt sie, sich als ihren Zwillingsbruder auszugeben und als Mann verkleidet ihr Jahr an der Akademie zu verbringen, und später, wenn sie dann Erfolg in ihren Wissenschaften hatte, sich zu outen. Doch was nicht mit eingeplant war, war, dass es ziemlich verhängnisvoll werden kann, wenn man sich ausgerechnet als falsches Geschlecht verkleidet verliebt und selbst auch angebetet wird. Zudem kommt noch dazu, dass Violet mit ihren Freunden einer mysteriösen Verschwörung auf den Grund kommt, die niemand vorher geahnt hätte.... Charaktere Die Charaktere sind mit viel Liebe und Humor gestaltet worden und der Autor deutet auch vorab darauf hin, dass man sie lieber nicht nacheifern sollte, da alle "im höchsten Grade wahnsinnig" sind, was ihn als Autor auch sehr sympathisch wirken lässt, wie auch der Rest des Vorwortes. Violet ist ein wirkliches Genie und hat mir als Charakter super gefallen, sowie auch Jack, den ich wegen seinem Humor sehr gemocht habe und auch seine Erfindungen sehr lustig fand. Alle Charaktere hier aufzulisten würde schlichtweg keinen Sinn ergeben, aber ich kann soviel sagen, dass jeder Einzelne etwas ganz Besonderes an sich hat, seine eigene "Verrücktheit", und mir (außer die Fieslinge natürlich) alle sehr sympathisch waren. Man hat richtig gemerkt, wie sich der Autor Gedanken gemacht hat und somit die Charaktere zum Leben erweckt hat, weshalb allein schon das Buch sehr viel Lesefreude bereitet. Meine Meinung Wie schon bei den Charakteren erwähnt, fand ich den Schreibstil sehr humorvoll und musste ab und an wirklich schmunzeln. Trotzdem kamen andere Emotionen nicht zu knapp, sodass "Die Erfindung der Violet Adams" zu einer eigenen Welt für sich wurde, in der ich gerne abgetaucht bin und ich leider sagen muss, dass ich wirklich mal enttäuscht bin, dass es von einem Buch keine Fortsetzung geben wird. Obwohl dies das Buch auch nochmal zu etwas Besonderem macht. Mir gefallen Bücher die in London im 19. Jhd. spielen immer sehr gut, weil das irgendwie etwas Märchenhaftes hat und deshalb war ich auch wirklich erfreut, dass das Buch in dieser Zeit spielte. Der Autor verleiht mit seinem Werk Einblicke in die politische Situation, was vor allem die Frauen angeht, in London im 19. Jhd. und stellt mit seinem Buch fast schon provozierend dar, wie Frauen auf ihr Geschlecht reduziert werden, obwohl sie auch zu viel mehr bestimmt sein können. Darüber hinaus lässt sich noch sagen, dass die Kapitel eine angenehme Länge hatten, ich jedoch relativ lange für eine Seite gebraucht habe, so um die Minute. Es war aber dabei nie ermüdend und hat nicht viele theoretische Teile der Physik oder Ähnliches beinhaltet, eigentlich so gut wie gar nicht, was mich positiv überrascht hat, denn so hat mir das Buch auch gefallen, obwohl ich kein großer Wissenschaften-Fan bin.- Also habt nur Mut dieses grandiose und durch seinen Charme bezaubernde Buch zu lesen und teilt auch ruhig eure Meinung mit mir. Fazit Ich gebe diesem sehr liebevoll geschriebenen Buch 5/5 Sternchen mit einem Plus :)

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    Always_Books

    Always_Books

    21. May 2012 um 23:03

    In "Die Erfindung der Violet Adams" geht es um die junge Violet die sich als ihr Zwillingsbruder Ashton ausgibt um an der berühmten 'Illyria Akademie' angenommen zu werden, denn Mädchen dürfen diese Schule nicht besuchen. Hat man einmal angefangen lässt einen die Geschichte nicht mehr los. Ständig will man wissen wie es mit Violet, Ashton, Jack und ihren Freunden weiter geht. Die Geschichte hat von allem etwas. Es gibt sowohl Geheimnisse zu ergründen als auch die erste Liebe bei der man mitfiebern kann bis zum Schluss! Außerdem wird man sich beim Lesen niemals langweilen denn immer wieder wartet eine neue Überraschung des Autors auf den Leser. Ich fand das Buch wirklich sehr gut. Besonders für Oscar Wilde Fans ist es lesenswert, da viele Namen (und auch einige Charakterzüge) an seine Werke 'The Importance of Being Earnest' und 'The Picture of Dorian Gray' erinnern. Doch man muss die Werke keinenfalls kennen um dieses Buch zu lesen! :) Ich fand es einfach nur lustig wie ich bestimmte Figuren wiedererkannt habe. Das Buch ist also wirklich gut und empfehlenswert! Lesen, lesen, lesen!!! :)

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    mausispatzi2

    mausispatzi2

    15. May 2012 um 19:05

    Inhalt: London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken... Autor: Lev AC Rosen wuchs in Manhattan auf und hat am Oberlin College in Ohio Kreatives Schreiben und Englisch studiert. Danach kehrte er, so schnell er konnte, nach Manhattan zurück. 'Die Erfindung der Violet Adams' ist Levs erster Roman bei INK. Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Es wird auch auf kleine Details geachtet, wie zum Beispiel die Blumen mit dem Zahnradblüten, die auch auf jeder Buchseite neben der Seitenzahl zu sehen ist. Charaktere: Violet Adams: Man hat direkt einen guten Bezug zu ihr, man fiebert richtig mit, ob alles was sie sich vornimmt auch so funktioniert. Ashton Adams: Violets Zwillingsbruder ist so unglaublich sympathisch und unterstützt seine Schwester bei ihrem vorhaben. Jack Feste: Ein guter Freund von den Zwillingen ist so witzig und hat echt lustige "Erfindungen", so ein Oscar wäre ja echt witzig :D Cecily: Ist das einzige Mädchen an der Illyria, da ihr Vormund der Schulleiter ist, natürlich sind alle "männer" hinter ihr her. Ernest Duke von Illyria: Ist der Schulleiter von Illyria einer Schule nur für männliche Wissenschaftsgenies, er steht im Schatten seines Vaters, dem Gründer der Schule. Schreibstil: Am Anfang musste ich mich erstmal an die Sprache von 1883 gewöhnen. Ich liebe die Übergänge zu den Verschiedenen Personen und finde es richtig super, dass auch mal aus der Sicht der Nebencharaktere geschrieben wird. So lernt man alle besser kennen, mit ihren ganzen Macken und versteht die Zusammenhänge besser. Meine Meinung: Es ist ein sehr schönes Buch und obwohl es um die Wissenschaft und Erfindungen geht, muss man nicht vom Fach sein um alles zu verstehen. Ich mag die Charaktere, sie sind alle so tolle Persönlichkeiten. Die komplexen Liebesgeschichten, sind etwas fürs Herz und es macht richtig Spaß sie zu lesen. Es wird auf viele Einzelheiten geachtet, die das Buch noch lesenwerter machen, vor allem, wenn man bedenkt zu welcher Zeit die Geschichte spielt. Und manche Erfindungen sind echt gut, die bräuchte man heute noch...zum Beispiel ein Mittel gegen den Kater...wenns am Abend vorher mal ein Drink zu viel war...:D Ich würde auch gerne mal die Funktion des Kinderwagens sehen, den Violet am Anfang entwickelt hat.Ich kann wirklich jedem empfehlen das Buch zu lesen es ist wirklich, wirklich wundervoll. Und es gibt noch so vieles mehr, was ich richtig toll finde.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    Kanya

    Kanya

    11. May 2012 um 22:34

    Die Geschichte: Die Geschichte ist zwar in Großem und Ganzem nichts neues, aber die Umsetzung ist durchweg gelungen. Violet gibt sich als Adam, ihrem Zwillingsbruder, aus, um an dem Illyria-Institut aufgenommen zu werden. Denn obwohl sie eine geniale Wissenschaftlerin ist, ist Frauen das Studieren an dem Institut nicht erlaubt. Sie möchte beweisen, dass man auch als Frau eine gute Wissenschaftlerin sein kann. So beginnt ihre Maskerade und sie findet neue Freunde, verliebt sich und findet heraus, dass im Keller Illyrias nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Zuerst sei gesagt, ich liebe generell Bücher, in denen Frauen Männerrollen übernehmen, um ihre Werte und Ideale zu vertreten und etwas zu beweisen. Allerdings ist das mein erstes Steampunk-Buch und ich muss sagen, es hat mich überzeugt. Zwar kommt in der ersten Hälfte nicht viel Spannugn auf, aber dennoch hat es mir sehr gefallen zu sehen, wie Violet sich als Mann schlägt und was sie erfinden wird. Dazu finde ich die Liebesbeziehungen sehr interessant. Diese sind nicht super romantisch. Gerade bei Violet und dem Duke Ernest enstehen die Gefühle erst auf wissenschaftlicher Basis, aber ich finde das für Violet sehr passend. Alles andere würde gestellt und falsch wirken. So wirkt es authentisch und hat mich überzeugt. Die einzelnen Handlungsstränge sind wunderbar kombiniert und wirken stimmig. Ich habe das Buch verschlungen und das Ende ist wundervoll. Die Protagonisten: Die Protagonisten sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und man erfährt bei allen wichtigen Personen die Hintergründe. Sie sind liebevoll gestaltet und haben alle so ihre Macken. Vor allem Violets schwuler Bruder Adam hat es mir angetan. Man muss ihn einfach mögen. Er ist ein sehr liebevoller Bruder. Violet selber macht sich zuerst nicht viel aus ihrer Weiblichkeit, da ihr die Wissenschaft wichtiger ist. Doch als sie sich als Mann ausgibt, begingt sie es zu vermissen Kleider zu tragen. Nach und nach findet sie zu sich selber und entwickelt sich zu einer starken, genialen Frau. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist trotz der wissenschaftlichen Begriffe, einfach zu verstehen und Lev Rosen hat einen ganz eigenen Humor, der mir sehr zugesagt hat. Die Geschichte wird aus verschieden Sichten immer als Er-Erzähler geschildert, so dass man als Leser den ganzen Zusammenhang verstehen kann. Das Cover/der Buchtitel: Das Cover ist wie immer beim INK-Verlag sehr schön und aufwendig gestaltet und hat viele Details. Ich mag die Farbwahl sehr gerne und es passt zu dem Buch. Dazu ist das Buch unterhalt des Schutzumschlages ebenfalls detailliert und wunderschön gestaltet und der Titel ist passend und gefällt mir gut. Fazit: "Die Erfindung der Violet Adams" ist wunderbares Steampunk-Buch, mit tollen Protagonisten und einem ganz eigenen Humor. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    CasusAngelus

    CasusAngelus

    06. May 2012 um 14:36

    Inhalt: Die siebzehn jährige Violet Adams war schon immer ein Mechanik-Genie, doch nun reicht es ihr nicht mehr aus, ihr Wissen nur aus Büchern zu bekommen. Sie würde gerne an der weltberühmten Illyria Akademie in London studieren, an der jedoch keine Frauen erlaubt sind. So hat sie mit ihrem Bruder Ashton einen Plan geschmiedet, in dem sie sich bei ihrer Bewerbung als er ausgeben möchte. Zusammen wird sie mit ihrem Jugendfreund Jack angenommen und ihr aufregendes Leben als Mann an der Illyria beginnt. Die beiden finden schnell Freunde unter ihren Mitschülern mit denen sie die Abende verbringen, wobei sie auch in den unheimlichen Kellern unter der Akademie landen. Dort finden sie einige Roboter, die zwar abschreckend sind, jedoch auch ihre Neugier wecken. Zusammen versuchen sie herauszufinden, was es mit diesem Geheimnis auf sich hat. Meine Meinung: "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev AC Rosen ist ein Buch, was ich mir ohne weiteres im Buchladen wahrscheinlich nicht weiter angeschaut hätte. Das Cover hat zwar eine schöne Gestaltung, welche auch unter dem Schutzumschlag noch weitergeht, doch die vorherrschende Farbe Lila hätte mich einfach nicht angesprochen. Doch damit wäre mir ein wunderbares Buch entgangen, und so bin ich froh, dass ich ein paar schöne Rezensionen dazu gelesen habe. Denn schon allein der Klappentext hat mich quasi zum Kaufen gezwungen. Ein von der Wissenschaft begeistertes Mädchen, dass den Männern seine Genialität beweisen will, ist genau das Richtige für mich. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch fängt mit einem Prolog an, in dem der ehemalige Duke von Illyria kurz vor seinem Tod unter der Schule einen Zug zerstört, um damit ein Geheimnis vor seinem Sohn und der restlichen Welt zu verbergen. Danach steigt die Geschichte gleich in Violets Leben ein, kurz bevor sie ihre Bewerbung bei der Illyria Akademie abgeben möchte. Erzählt wird dabei in der Er-/Sie-Perspektive wobei die Sichtweise öfters wechselt. Manchmal gab es jedoch nicht so klare Übergänge, so dass man als Leser in einem Abschnitt Einblick in die Gedanken mehrerer Charaktere bekommen konnte. Doch wirklich gestört hat dies meinen Lesefluss bei diesem Buch nicht, da die Geschichte einfach viel zu spannend war und mich auch immer wieder überrascht hat. Besonders auf den letzten 200 Seiten konnte ich es kaum noch aus der Hand legen, so dass sich die Seiten was ganz von selbst umgeblättert hatten. Die einzelnen Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet, so dass ich sie schnell ins Herz geschlossen habe. Violet ist ein Wissenschaftsgenie, welche ihr Leben als junge Frau erst zu vermissen beginnt, als sie beginnt sich als ihr Bruder Ashton in Illyria auszugeben und den Duke Ernest kennen lernt. Dieser fühlt sich auf seltsame Weise zu diesem hingezogen, auch wenn er ihn für einen Mann hält und eigentlich immer auf Frauen stand. Doch er hat auch die richtige Violet kennen gelernt, als diese die Bewerbungsunterlagen abgegeben hat, für die er auch Gefühle entwickelt. Violets und Ashtons Freund Jack wurde auch an der Illyria Akademie angenommen, weiß von der Täuschung und teilt sich ein Zimmer mit ihr. Er verliebt sich auf Anhieb in Cecily, die bei ihrem Cousin, dem Duke von Illyria, wohnt, und versucht ihr Herz zu erhobern. Doch sie entwickelt selbst Gefühle für Violet, den sie natürlich für Ashton hält, da er der erste "Mann" ist, der ihre Intelligenz über ihre Schönheit stellt. So beginnen einige verstrickte und amüsante Liebesgeschichten. Fazit: "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev AC Rosen ist ein empfehlenswertes Buch für alle, die gerne über intelligente Frauen lesen. Mich hat es von Anfang an gefesselt und oft zum Lachen gebracht, daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    psychomaeh

    psychomaeh

    _"Behandeln Sie mich nicht wie eine Idiotin, Mädchen. Jeder Trottel sieht, das Sie eine Frau sind. Glücklicherweise sind hier an der Akademie nur Genies, deshalb denke ich, das Sie nicht allzu viele Probleme haben werden."_ ~~~ *London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennen lernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken …* ~~~ Ich bin schlichtweg begeistert von dem Buch und habe erst nicht viele Erwartungen an die Geschichte gehabt. Dann ist bei mir angekommen und das Aussehen fand ich sehr schnieke. Da ich von der Gestaltung des Covers so angetan war, las ich mich mal rein und fiel prompt über die Bemerkung vom Autor. ~~~ Sehr amüsant geschrieben und Lev AC Rosen war mir gleich sympatisch. Der Prolog hingegen fand ich etwas strange O.o Es klang so fies und gruselig xD Naja, danach ging es mit der Geschichte los und ich war sehr angetan. Es geht um die 17 jährige Violet Adams die an der berühmten Illyria (bei dem Namen habe ich Anfälle bekommen. Wie spricht man das aus und warum klingt er so falsch ? Habe ihm dann meinen eigenen Namen verpasst xD) Akademie studieren möchte. Eine Schule nur für brillante Wissenschafter die dem männlichen Geschlecht gehören. Tja, wie gut das Violet einen Zwillingsbruder hat der ihr hilft, sich als ihn auszugeben und sich dort einzuschreiben. Zum Glück ist Violet nicht alleine auf der Akademie. Ihr Jugendfreund Jack wurde auch aufgenommen und zusammen mit ihm, ihren Bruder und vielen mehr, wird sie ein sehr, sehr aufregendes Jahr an der Illyria Akademie haben! ~~~ Wie schon geschrieben, bin ich nicht mit hohen Erwartungen an das Buch ran gegangen aber nach den ersten Kapitel wendete sich das Blatt. Violet und Ashton (der schwule Dandy Bruder) kann man nur gerne haben und wenn man weiter liest die restlichen Charaktere auch. Es war so genial zu lesen wie sich da Liebesprobleme aufgetan haben. Sehr schön weil auch etwas verbotenes darin gelegen hat und ach, ich müsst das lesen! Am Ende habe ich wie ein kleines Schulmädchen gegiggelt und hatte manchmal sehr unsittliche Gedanken ;) Wenn es dann nicht um die Liebe geht, dann um die Wissenschaft, ok, es ging bisl mehr um die Wissenschaft wie ich eigentlich zugeben möchte. Aber in einer angenehmen Form. Ich dachte da kommt nur Blabla das kein Mensch versteht, aber es wurde echt sehr einfach gehalten. Mit der Zeit habe ich auch verstanden, warum der Autor am Anfang des Buches eine Bemerkung geschrieben hat. Für Leute die das Buch nicht mit Humor nehmen, denken wahrscheinlich: Wasn krankes Schwein! (Es gibt viele Experimente mit Tieren, deren Organe getauscht werden um zum Beispiel einen Hasen zu haben, der singt oder es werden einem Frettchen Flügel angenäht und dieser kann dann fliegen O.o). Aber hey, der Autor hat warnt einen vor ;) ~~~ Zum Ende hin wurde das Buch ziemlich vorhersehbar, was aber der Spannung nichts genommen hat. Oder eher teilweise vorhersehbar. Man lernt wirklich jede Charaktere näher kennen, nur bei dieser einen Person wusste man nicht wie er sich entscheiden würde. Trotzdem war das Ende sooo toll. Hat Potenzial für einen zweiten Teil. Ich hoffe, nein ich bete das es einen zweiten Teil gibt :) ~~~ Fazit: Die Erfindung der Violet Adams ist, um es in ihren Worten auszudrücken: Brillant! Ein erfrischender Steampunk der bestimmt den meisten jungen Leuten gefallen wird. Wer also auf verrückte, feministische und komplexe Liebesgeschichten steht, wird mit ALL MEN OF GENIUS zufrieden sein! 5 von 5 Sternen! Redlich verdient! ~~~ Schaut euch die komplette Rezi auf http://cupcatz.blogspot.de/2012/04/die-erfindung-der-violet-adams-von-lev.html an :) ~~~

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams
    Manja82

    Manja82

    15. April 2012 um 17:16

    Klappentext: Als Violet einen Platz am berühmten Eliteinternat Illyria ergatter, scheint ihr größter Traum in Erfüllung zu gehen. Endlich wird die Welt ihre Brillanz anerkennen. Doch unter den ehrgeizigen Schülern setzen nicht alle ihr Genie für das Gute ein: Violet kommt einer Verschwörung auf die Spur, die der englischen Krone und vielleicht der ganzen Welt zum Verhängnis werden könnte … Meine Meinung: Als Violets Vater zu einer Konferenz nach Amerika aufbricht, wo er zudem noch 1 ganzes Jahr bleiben möchte, sieht diese ihre große Chance gekommen. Sie bewirbt sich unter dem Namen ihres Zwillingsbruders Ashton an der berühmten Eliteakademie Illyria in London. Die Plätze an Illyria sind nur Männern vorbehalten und so hat Violet den Plan sich als Ashton zu verkleiden. Sie ist sich des Risikos bewusst, denn wenn ihr Betrug auffliegt droht ihr sogar der Galgen. Violet nimmt es auf sich, denn sie möchte nicht mehr nur im Keller an ihren Erfindungen tüfteln. Ihre Bewerbung gibt Violet noch als Frau ab und trifft dabei auf den Schulleiter, den Duke von Illyria. Zwischen den beiden ist etwas, was sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beschreiben lässt. Violets Aufnahme klappt und auch Jack, ein Bekannter, wird genommen. So muss Violet sich das Zimmer wenigstens nicht mit einem Fremden teilen. Violets Plan bürgt jede Menge Hürden, egal ob komische oder gefährliche und dann kommt auch noch die Liebe mit ins Spiel … „Die Erfindung der Violet Adams“ ist Lev A. C. Rosens Debütroman. Es ist eine herrliche faszinierende Geschichte, die im London von 1883 spielt. Die Beschreibungen der Stadt zu dieser Zeit sind einfach wunderbar. Man fühlt sich als Leser in die Vergangenheit zurückversetzt. Die Wissenschaft nimmt einen sehr großen Teil des Buches ein, doch es wirkt zu keiner Zeit zuviel. Im Gegenteil, man hat als Leser großen Spaß daran sich seine eigenen Gedanken zu den Erfindungen zu machen. Die Protagonistin Violet ist eine junge Frau, die sich unbedingt beweisen möchte. Dafür geht sie ein hohes Risiko ein und bewirbt sich an einem Männerinternat. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte ihre Handlung gut nachvollziehen. Ihr Zwillingsbruder Ashton steht voll und ganz hinter ihr und deckt ihren Plan. Auch Jack hilft Violet und so hat sie in einer ihr unbekannten Welt zwei Verbündete. Neben den Protagonisten, die im Handlungsverlauf eine ziemliche Wandlung durchmachen, kommen noch sehr viele weitere Charaktere vor, so dass die Handlung manchmal etwas komplex ist. Es fällt jedoch zu keiner Zeit schwer der Handlung zu folgen. Aufgelockert wird alles durch die geheimnisvolle Atmosphäre, durch Violets Rollentausch und durch etwas Romantik. Alles fügt sich wunderbar zusammen, wirkt stimmig. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und humorvoll. Die detaillierten Beschreibungen von zum Beispiel den Erfindungen unterstützen angenehm das Kopfkino beim Lesen. Die Handlung ist von Beginn an recht spannend und die Spannungskurve bleibt bis zum Schluss konstant hoch. Das Ende ist in sich geschlossen und mündet in einem actionreichen Showdown, der von einem Happy End abgelöst wird. Fazit: „Die Erfindung der Violet Adams“ von Lev A. C. Rosen ist ein wirklich faszinierendes Jugendbuch. Es ist spannend aber auch humorvoll, einfach absolut lesenswert.

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