Die Erfindung der Violet Adams

von Lev A. C. Rosen 
4,3 Sterne bei42 Bewertungen
Die Erfindung der Violet Adams
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Sehr unterhaltsames Buch zum abtauchen

Tigerlily04s avatar

Selbstbewusste junge Dame aus dem 19. Jahrhundert, die weiß was sie kann und das beweisen will. Perfekte Lektüre für Mädchen.

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Inhaltsangabe zu "Die Erfindung der Violet Adams"

London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783863960315
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:554 Seiten
Verlag:INK
Erscheinungsdatum:08.03.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Nikkeniks avatar
    Nikkenikvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsames Buch zum abtauchen
    Sehr unterhaltsames Buch zum abtauchen

    Auf dieses Buch bin ich im Buchladen gestoßen. Es war sehr reduziert. Daraufhin habe ich mir den Klappentext mal genauer angeschaut und musste feststellen, dass mir das Buch sehr zusagt.
    Das Cover ist wirklich hübsch gestaltet. Das abgebildete Mädchen passt super zu der Geschichte und vor allem auch zu der Zeit in der Die Story spielt.

    Das Buch fängt in meinen Augen richtig geil an. Ich musste so sehr bei der Bemerkung des Autor lachen, Zitat:“Des Weiteren halte ich es nicht für empfehlenswert, den Figuren in der Erzählung nachzueifern. Sie alle sind in höchstem Grade wahnsinnig…“

    Der Schreibstil dieses Buches ist wirklich klasse. Ich tu mich oft schwer mit Büchen die vor 1900 spielen, aber dieses Buch hat mich überzeugt. Ich konnte es schnell lesen und hab mich super in der Story zurechtgefunden.

    Sehr lobenswert finde ich, dass es mehrere Rückblicke in die Vergangenheit gab. Das hat das Buch echt  spannender und interessanter gemacht.

    Hauptcharakter ist (wie Ihr euch vielleicht denken könnt :) ) Violet Adams. Sie ist sehr hübsch, schlau und sehr interessiert an der Wissenschaft.  Violet ist sehr mutig und ist bereit wirklich alles für Ihren großen Traum zu tun. Ich finde Sie ist oft sehr eigenwillig und unabhängig (was ja auf keinen Fall schlecht ist).

    Größter Unterstützer von Violet ist Ihr Zwillingsbruder Ashton. Er tut alles in seiner Macht stehende um seiner lieben Schwester zu helfen. Ashton ist schwul, liebt Kunst und Poesie. Ich finde Ihn einfach wahnsinnig sympathisch.

    Auch andere Charaktere fand ich sehr cool gemacht. Viele von Ihnen wurden sehr intensiv beleuchtet. Ich konnte wirklich viel über die Menschen und die Zeit erfahren.

    In der gesamten Story gibt es viele Erfindungen. Viele finde ich wirklich total Klasse. Erst einmal auf die Idee zu kommen Grenz ja schon an Magie.
    In diesem Buch stecken wirklich viel Fantasie, viel Spannung, viele Mysteriöse Dinge und sehr sympathische Menschen.

    Ich gebe diesem Buch sehr sehr gerne 5 Sterne. Es war unterhaltsam und super schön zu lesen.
    Geschichten wie diese sollte es mehrere geben. =)

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    Letannas avatar
    Letannavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Violet Adams größer Wunsch ist es, auf am berühmte Illyria-Institut zu studieren. Nur leider sind keine Frauen am Institut zugelassen. Um trotzdem dort studieren zu können, beschließt sich, sich als Junge zu verkleiden und sich dort bewirbt. Natürlich wird sie angenommen, den sie verfügt einen brillanten Verstand und kann mit ihren Erfindungen punkten. Jetzt heißt es, sich gut zu verkleiden und nicht aufzufliegen. Und nicht nur dass, im Keller des Illyrias gehen seltsame Dinge vor sich und Violet geht der Sache natürlich auf dem Grund. Aber auch Ernest, Duke von Illyria, hat es ihr angetan und ihre Maskarade steht kurz davor aufzufliegen.

    Ich lese wirklich gerne Steampunk Romane und dieses hier hat mir sehr gut gefallen. Ungewöhnlich fand ich erst einmal, dass der Autor männlich ist und aus der Sicht einer jungen Frau schreibt. Ich hatte zuerst so meine Bedenken, ob mir das gefallen wird, wurde aber positiv überrascht. Die Handlung ist humorvoll, romantisch und voller interessanter Ideen.
    Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Violet erzählt, aber auch andere Charaktere stehen zwischendurch im Mittelpunkt, von denen es eine Menge gibt. Das Institut hat mich ein wenig an Hogwarts erinnert, nur das hier nicht gezaubert wird. An manchen Stellen schweift der Autor etwas zu sehr aus und geht bei vielen nebensächlichen Dingen zu sehr ins Detail. Auch fand ich die Sprache unter den Schülern manchmal etwas zu modern und ich habe mich über die Ausdrucksweise gewundert. Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die ich wirklich sehr gelungen fand. Diese enthält viele klassische Elemente und hat mir richtig super gefallen.

    Insgesamt auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.

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    Tanja-WortWeltens avatar
    Tanja-WortWeltenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    ZUSAMMENFASSUNG:
    London im Jahre 1883: Die siebzehnjährige Violet Adams ist Erfinderin und träumt von nichts anderem, als an der weltbekannten Illyria-Akademie in London zu studieren. Aber leider ist sie mit diesem Wunsch ihrer Zeit weit voraus. Denn in Illyria dürfen nur Männer studieren, ganz gleich wie genial eine Frau wie Violet auch sein mag. Aber davon lässt sich Violet nicht aufhalten. Mit der Hilfe ihres Zwillingsbruders Ashton will sie ihren großen Traum verwirklichen – indem sie sich unter seinem Namen bewirbt und als Mann verkleidet.

    Bei diesem Unterfangen steht ihr bald auch Jack, der Sohn ihres Verwalters zur Seite, der ebenfalls auf die Akademie gehen möchte. Während ihr Vater also ein Jahr in den Vereinigten Staaten bleibt, gelingt es Violet als Ashton verkleidet, ebenso wie Jack an der Akademie angenommen zu werden. Wäre da bloß nicht der charmante Duke von Illyria, dem Violet schon bei der Abgabe der Bewerbung ihres „Bruders“ schon begegnet ist und der sie schließlich sogar in ihrer Verkleidung als Ashton küsst.

    Und damit noch längst nicht genug. Immerhin wäre da auch noch das drohende Unheil, das Violets Mitschüler Malcolm Volio unbemerkt im Keller von Illyria heraufbeschwört. Ganz zu schweigen von all den Rätseln, die der verstorbene Duke seinem Sohn Ernest, dem heutigen Duke, hinterlassen hat und die es zu lösen gilt. Fast schon nebensächlich wirken da Violets erstaunliche Erfindungen, ihre ungemein hingebungsvolle Brieffreundschaft mit dem Duke als Violet und Violets Plan, bei der Ausstellung am Ende des Schuljahres ihre wahre Identität zu enthüllen …

    FAZIT:
    Großartig. Einzigartig. Fantastisch. Genau das sind die drei Worte, die dieses Buch am besten beschreiben. Angefangen bei den ganz und gar liebenswerten und einzigartigen Charakteren – von Violets Bruder Ashton, dessen Liaison mit dem Kutscher der Familie im Laufe der Geschichte nach und nach zu mehr zu werden scheint, über Jack, der ein Freund ist, wie jeder sich einen wünscht, bis hin zu dem sprechenden Kaninchen Oscar, das bisweilen mehr oder weniger unpassende Kommentare beizusteuern weiß.

    Überdies ist die Geschichte derart spannend, dass man das Buch, sobald man denn die ersten dreißig Seiten gelesen hat, kaum noch weglegen kann, weil man einfach viel zu neugierig darauf ist, was Violet und die anderen Genies als nächstes fabrizieren oder wie es zwischen Violet und dem Duke, der zuweilen wirklich ins Grübeln kommt, wieso er denn nun Ashton geküsst hat, obwohl er doch von dessen Zwillingsschwester so angetan ist, unwissend, dass er Violet gerade geküsst hat.

    Ein Buch, dessen Seiten zunächst so viel und dann viel zu wenig zu sein scheinen. Ein Buch, das man einfach nur lieben kann. Und eines, bei dem man nicht nur einem Protagonisten, sondern gleich allen verfällt – sogar dem eisernen Professor Bunburry. Ein wahres Lesevergnügen, das ganz besonders jetzt, da das Wetter einen ja nicht unbedingt vor die Tür lockt, mehr als nur der perfekte Lesestoff ist. Großartig. Einzigartig. Fantastisch. Ja, das beschreibt dieses Buch geradezu perfekt.

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    captaincows avatar
    captaincowvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Meinung:
    Seltsame blecherne Erfindungen, die durch Dampfmaschinen zum Leben erwachen? Ein Mädchen, das auf seine Art und Weise gegen die von Männern regierte Welt protestiert? Und all das im viktorianischen Zeitalter in London? Klingt nach einer verdammt guten Kombination, die man sich nicht entgehen lassen sollte. „Die Erfindung der Violet Adams“ enthält all das und sorgte somit bei mir für besonders große Neugierde. Den starken 500 Seiten blickte ich voller Vorfreude entgegen, schließlich deutet der Klappentext auf eine abenteuerliche, lustige und vielleicht auch etwas skurrile Geschichte hin.

    Wie es aber bei solchen Wälzern öfter der Fall ist, verläuft sich der Autor und so geht die Geschichte eher schleppend los. Um die Figuren kennenzulernen reichen allemal weniger Seiten und auch für eine Einführung in die Handlung hätte Lev Rosen sich kürzer fassen können. So erfährt der Leser nämlich nicht nur Violets Plan, auf die Wissenschaftsakademie zu kommen, und erlebt ihr Bewerbungsgespräch mit. Nein, all das wird ausgeweitet und noch mit Informationen über etliche Nebenfiguren erweitert, sodass man anfangs wirklich dranbleiben muss, um nicht gänzlich die Lust auf den Roman zu verlieren. Dabei ist die Idee des Autors, zwei große Klassiker zu kombinieren und ihnen eine eigene Würze zu verleihen, gar nicht so schlecht. Besonders ab der Mitte, wenn es dann richtig los geht und die Geschichte eine eigene Wendung bekommt. Dann wird „Die Erfindung der Violet Adams“ nämlich richtig packend, was wohl daran liegt, dass mehr und mehr Ereignisse aufeinander folgen, die Figuren durch ihre Gefühle etwas menschlicher werden und man endlich zu den mysteriösen Geschehnissen kommt, die auf dem Buchrücken angekündigt werden.

    Auch wenn die Handlung manchmal etwas zäh ist – Lev Rosens Stil ist das nicht. Manchmal mag er etwas einfach sein, mit aneinandergereihten Hauptsätzen, doch insgesamt ist er angenehm zu lesen und mit allerlei ironischen und sarkastischen Bemerkungen sehr amüsant. An die vielen Perspektivwechsel muss man sich dennoch gewöhnen. Der Roman ist im personalen Erzählstil geschrieben und berichtet hauptsächlich über Violets Sicht der Dinge, doch oftmals gibt es auch Exkurse in die Köpfe anderer Figuren. Bei den Hauptfiguren ist das interessant, weil man verschiedene Motivationen nachvollziehen kann, doch unwichtige Nebencharaktere kommen auch hin und wieder zu Wort, was etwas störend wirkt.

    Nichtsdestotrotz ist es größtenteils interessant, aus den verschiedenen Perspektiven zu lesen, zumal die Figuren nicht allzu typisch sind. Violet ist eine eher unkoventionelle Protagonistin mit ihrer Faszination für Mechanik und Erfindungen und ihr Selbstbewusstsein bringt den Leser hin und wieder zum Schmunzeln. Ihr Bruder Ashton und ihr Freund Jack sind derart unbeschwert, dass man ihnen im Buch gerne begegnet, während Ernests Selbstzweifel Mitleid erregen. Manchmal sind die Figuren jedoch etwas zu einfach gestrickt; etwas zu gutmütig oder zu leicht zu berechnen. Ein wenig mehr Komplexität hätte ihnen und der Geschichte sicherlich nicht geschadet, denn so hätte der Autor dem Roman noch mehr Pfiff geben können.

    Fazit:
    „Die Erfindung der Violet Adams“ ist lustig, unterhaltsam aber manchmal auch sehr zäh. Der gut zu lesende Schreibstil macht die sich ziehende Handlung aber ertragbar und auch die Figuren können weitestgehend überzeugen. Restlos begeistert bin ich von Lev Rosens Roman trotzdem nicht, denn der Klappentext lässt einen mehr erwarten. Man sollte auf jeden Fall etwas Geduld mitbringen, wenn man mit Violet Adams ins London des 19. Jahrhunderts reist!

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    PaulaBookvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    REZENSION ZU 'DIE ERFINDUNG DER VIOLET ADAMS' VON LEV AC ROSEN

    Verlag: EGMONT INK
    Seiten: 554

    Inhalt:
    Es ist 1883 in London. Alle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wollen aus das berühmt Illyria-Institut, aber leider werden hier keine Mädchen aufgenommen. Sehr zum Nachteil von Violet Adams, einer Ingenieurwissenschaftler, dessen größter Traum es ist auf diesem Institut zu studieren. Violet verkleidet sich deshalb als Mann und meldet sich unter dem namen Ashton Adams an. Das bringt viele Lügen und Probleme mit sich. Dann lernt Violet auch noch den attraktiven Ernst, Duke von Illyria, kennen. Das vereinfacht die Geheimhaltung ihres Geheimnisses nicht gerade.

    Cover:

    Ich finde super schön. Alles ist liebevoll gestaltet. Die Schrift der Buchtitels ist sehr schön. Auch die Farbauswahl ist gut gelungen. Es befinden sich viele 'Zahnräderblumen' auf dem Cover. Man kann mit dem Umschlag Violet Adams sehen und ohne sieht man in einem Zahnräder, die eine große Bedeutung für die Geschichte haben.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist sehr gut gelungen. Die Personen reden wie 1880, da die Geschichte auch um diese Zeit spielt. Die Sätze sind angnehm zu lesen und jedes Kapital hat eine angenehme Länge. Mann kann das Buch sehr flüssig lesen und will es nicht mehr aus der Hand legen, da es so spannend ist.

    Personen:
    Violet Adams ist eine junge Wissenschaftlerin. Sie ist sehr klug und liebt es mit ihren Erfindungen, anderen Mensch das Leben zu erleichtern. Ihr größter Wunsch ist es auf das Illyria-Institut zu gehen. Aber dafür muss sie sich als Mann verkleiden. Sie mag den Duke von Illyria.

    Duke von Illyria ist auch ein Wissenschaftler. Er ist der Schulleiter der Illyria-Instituts und will junge Wissenschaftler weiterbilden. Auch er mag Violet, auch wenn es Anfangs ein wenig krieslig zuging.

    Meinung:
    Ich finde das Buch einfach nur super schön. Die Geschichte war sehr gut druchdacht. Ich wollte das Buch teilweise gar nicht mehr weglegen. Es ist so eine fesselnde Geschichte, welche gar nicht an Spannung verliert. Besonders gut fand ich es das man von jeder Person etwas erfahren hat, man konnte die Geschichte aus verschieden Perspektiven betrachten, was die Geschichte umso besser und aufregender gemacht hat. Man hat noch Wissen über die Wisschenaften dazubekommen. Es ist eine wunderschöne Geschichte mir allem drum und drab. Liebe, Lügen, Geheimnisse und vieles mehr. Ich empfele sie jedem!!!

    Fazit:
    Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne mit einem Plus ;)

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    Angiis avatar
    Angiivor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Die Idee des Buches war einfach total meins und nichts konnte mir das Buch so richtig vermiesen. Ich war auch froh, dass die Autorin das nicht probierte, denn sie hat es ganz gut gemeistert.
    Natürlich hatte ich auch enorm hohe Erwartungen, aber bis auf eine kleine Meckerstelle ist das Buch perfekt.
    Bei der einen Sache handelt es sich um das Timing: Die Autorin kann zum völlig falschen Zeitpunkt etwas abhaken und mit einem nicht so interessanten Thema weitermachen und dieses dann rausziehen, bis es nicht mehr länger geht.
    Ansonsten gibt es echt nichts zu meckern, denn das Buch liest sich wie im Flug.

    Der Schreibstil der Autorin war bis auf das, was ich schon erwähnt habe perfekt. Sie weiß, wann sie Emotionen einsetzen muss und wann sie etwas anderes schreiben sollte. Irgendwie kann ich das nicht so erklären, wie ich es will. Man merkt auch, dass die Autorin viel recherchiert hat, um dieses Buch zu schreiben, denn man wird mit Fachwissen bombardiert, was jedoch nicht negativ ist!
    Kurz, das Buch hat einen grandiosen Schreibstil nur das Timing passt nicht immer.

    Die Charaktere waren grandios! Nur leider kam mir persönlich der Schulleiter viel zu selten vor, denn er war ja der Leiter der Schule und müsste öfters vorkommen, wenn das Ganze in der Schule spielt, nicht?
    Ansonsten finde ich alle Charaktere sehr schön erstellt und man merkt, dass sich die Autorin viel Zeit und Mühe gegeben hat.

    Die Gestaltung des Covers finde ich umwerfend ich liebe dieses Lila und die Blumen auf der Seite und das Mädchen mit der Fliegerbrille passt einfach genau in das Bild.

    Natürlich ist es, wie jedes INK-Buch, auch unter dem Schutzumschlag wundervoll.

    FAZIT

    Ein toller historischer Roman für Jugendliche, den man an einem schönen Nachmittag sorgenlos durchlesen kann.
    Für mich hat alles von Anfang an einfach gepasst und ich mag das Buch.

    Wenn ihr zum Beispiel "Clockwork Spiders" gelesen habt und es euch gefallen hat, werdet ihr dieses Buch auch mögen.

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    bookjunkies-rezis avatar
    bookjunkies-rezivor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Zusammenfassung:
    Spätes 19. Jahrhundet:
    Für die Siebzehnjährige Violet Adams, Tocher eines brillianten Wissenschaftlers, war eines schon immer klar: Sie will auf das Eliteinternat Illyria. Einziger Haken daran ist, dass nur Männer an dieser Schule erlaubt sind. Doch Violet wäre nicht Violet, wenn sie nicht für jedes Probelm eine Lösung hätte. Kurzerhand schmiedet sie mit ihrem Zwillingsbruder Ashton einen Plan. Sie gibt sich als ihr Bruder aus und ergattert so einen Platz an der angesehen Illyeria. Chaos ist hier natürlich vorbestimmt. Ab jetzt muss sich der Wildfang Violet mit männlichen Mitschülern, dem charmanten Schulleiter und gefährlichen Maschinen, die sich im Keller der Schule verstecken, rumschlagen.

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch weckt bei mir sehr zwiespältige Gefühle.
    Einerseits gefiel mir Violets Charakter sehr. Sie ist, wie man so schön sagt, ein typischer Tomboy. Etwas das in der Zeit, in der die Geschichte spielt, sehr selten war. Auch ihre Erfindungen waren einzigartig und sehr kreativ. Man merkt richtig, dass der Autor sich mit dem Thema Mechanik auseinandergesetzt hat. Dass seine Ideen in der realen Welt aber nie und nimmer in diesem Maßstab umsetzbar sind, muss ich, glaube ich, gar nicht dazusagen. Er hat sich eben dem Thema steampunk bedient.
    Aber auch die anderen Charaktere wie zum Beispiel Violets Bruder Ashton oder ihr Zimmergenosse und Kindeheitsfreund Jake waren sehr liebevoll ausgearbeitet. Dann wäre da auch noch der Schulleiter Ernest Illyeria, ein an sich sehr interessanter Charakter, doch er kam viel zu selten vor und so wirkte er eher unrealistisch und in die Geschichte "gezwungen", sodass Violet einen männlichen Partner bekommt. Obwohl die kurzen und seltenen Stellen eigentlich sehr süß waren.
    Nicht gefallen hat mir, sagen wir das Timing des Buches. Der Autor zieht sehr viele Szenen in die Länge und schafft so Passagen bei denen man das Buch am liebsten aus den Händen gelegt hätte.
    Auch das Ende war sehr kurz und vorhersehbar. Ich hätte mir einen ausführlicheren Schluss gewünscht.


    Design:
    Das deutsche Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Auf dem Cover findet man ein Bild von Violet und drumherum sind Blumen mit Zahnräder als Blüten. Diese Blume findet man auch auf jeder Seite neben der Seitenanzahl. Unter dem Papierumschlag findet man den selben violeten Grunge und ein runder Ausschnitt der ein Motor zeigt.
    Das englische Cover ist einfach nur Pfui. Violet, die sich hier als Ashton verkleidet hat, sieht total anders aus als es beschrieben worden ist. Obwohl ich den englischen Titel wirklich mag.

    Fazit:
    Die Erfindung der Violet Adams ist ein hübscher Steampunkroman mit einer interessanten Grundidee. Leider hat das Buch sehr viele zähe Stellen, die mich fast dazu bewegt haben das Buch auf Dauer aus den Händen zu legen. Zum Glück habe ich es nicht getan, den es gab durchaus die eine oder andere Stelle die mir sehr gut gefallen hat. Aus diesem Grund vergebe ich nur 3 von 5 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Handlung:
    London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken

    Meine Meinung:
    Zuerst sollte ich sagen, dass das Buch zum Genre Steampunk gehört und somit nicht für jeden etwas ist, denn wer findet, dass es unlogisch ist, wenn es im 19. Jahrhundert schon Roboter gab, der sollte dieses Buch nicht lesen. Ich persönlich mag Steampunk sehr, denn mich überrascht die Fantasy die dahinter steckt und der Einfallsreichtum der nötig ist, um sich das alles auszudenken.
    Bei diesem Buch muss ich einfach mit dem Inhalt beginnen, da der unter Umständen sehr kompliziert sein kann, den es geht ja um Violet, die an der Illyria aufgenommen werden will uns sich deswegen als Mann verkleidet, leider verliebt sie sich in den Duke von Illyria und er sich in sie als Frau, während die Cousine des Duke sich in Violet als Mann verliebt, was zwischendurch verwirrend sein kann, aber es stört nicht, mich hat es eher dazu angeregt weiter zu lesen, weil ich wissen wollte, wie das Ganze ausgeht. Ansonsten ist die Handlung sehr strukturiert aufgebaut und auch logisch erschlossen, die meiste Zeit spielt die Autorin mit Violets Angst entdeckt zu werden und kreiert eher Szenen in denen sie fast entdeckt wird, den Szenen in denen viel Action herrscht. Ich fand das sehr angenehm. Erst gegen Ende kommt es zu dem großen Eklat und das ist gut aufgebaut und eben auch logisch erklärt. Natürlich stimmen in der ganzen Story technische Details nciht immer, aber mir hat das nichts ausgemacht, den Rosen hat sich viel Mühe gegeben und fantastische Maschinen erschaffen. Außerdem setzte sich Rosen mit dem Thema Schwul und Lesbisch auseinander, auch wenn die Ansichten für die Zeit in der der Roman spielt doch etwas zu locker sind, finde ich es gut, dass das mit eingebaut ist, da viele noch immer vor diesen Themen zurück schrecken.
    Der Schreibstil von Rosen passt nicht immer ins 19. Jahrhundert, was mich aber nicht gestört hat, da er trotzdem sehr flüssig ist und sich angenehm lesen lässt. Das einzige, was manchmal verwirrend ist, ist, dass die Autorin zwischen den Figuren hin und her wechselt, aber immer aus der Er/Sie/Es – Perspektive erzählt. Wenn man dann nicht erkennt, wo sie zu einer anderen Person springt, kann es schwierig werden, gerade wenn sie von Violet, die als Ashton verkleidet ist, zum echten Ashton springt. Aber ich fand das eigentlich gar nicht so schlecht, den ich musste mich endlich mal wieder richtig konzentrieren um den Roman zu lesen.
    Jetzt aber mal zu den Charakteren:
    Violet ist eine nicht sehr damenhafte junge Frau von 17 Jahren, die eindeutig genial ist. Ihr Problem ist, dass im 19. Jahrhundert Frauen nun mal unterdrückt werden und nur an wenigen Universitäten zugelassen sind. Violet weiß sich aber zu helfen: Sie und ihr Bruder hecken einen Plan aus und sie nimmt seine Identität an. So kommt sie nach Illyria. Vilet ist sehr aufgeschlossen und sieht alles in Welt wie ihre Mechanik. So hat ihrer Ansicht nach jeden den perfekten Partner, so wie Zahnräder. Und Blumen sind mathematische Formeln. Violet ist selbstbewusst und weiß was sie will, deshalb kann sie sich auch meistens durchsetzten. Natürlich ist sie mindestens dreimal so genial wie selbstbewusst, was auch fast jeder weiß. Ich mochte Violet, im Laufe des Buches macht sie auch eine Veränderung durch, denn sie lernt es sogar zu schätzen, dass sie eine Frau ist. Violet war für mich eine tolle Hauptperson, denn sie hat Einfallsreichtum, ist klug, und selbstsicher. Sie versteckt sich hinter niemandem und will auch nicht, dass ihr jemand hilft. Sie kann aber auch weich und lieb sein und sie hängt sich in eine Sache voll rein, wenn sie entschieden hat, dass diese Sache es wert ist.
    Ernest, der Duke von Illyria ist auch eine interessante Person. Er steht im Schatten seines genialen Vaters, denn Ernest arbeitet nicht an riesigen Projekten wie sein Vater, stattdessen führt er die Schule sehr gut und überlegt auch die Schulrichtlinien zu ändern, so dass auch Mädchen zugelassen werden. Er ist trotzdem nicht weniger genial, als sein Vater, nur hat er sein Leben besser im Griff und entwickelt keine Machtfantasien, und durch Violet hängt er sich sogar in ein richtiges Projekt rein: Er will ein Raumschiff entwickeln, was er auch mit Violets Hilfe als unverkleidete Violet tut. Der Dukle mag und liebt Violets Genialität und sie gibt ihm auch unverkleidet Impulse in die richtige Richtung, was das ganze Buch praktisch noch verwirrender macht. Aber der Duke sorgt sich auch sehr um Personen, die ihm nahestehen. Insgesamt kann man sagen, dass der Duke eine sehr leidenschaftliche Person ist. Er liebt zudem noch das Gärtnern und zeigt Violet, dass Blumen wunderschön sein können.
    Dann ist da noch Ashton, Violets Zwillingsbruder. Er ist nicht genial, aber schlau und er ist schwul, was mir sehr gefallen hat. Ashton ist eher ein Mann der Künste: Er schreibt Gedichte und Lieder und ist sehr sympathisch. Er unterstützt seine Schwester in ihrem Vorhaben und hilft ihr auch sich wie ein Mann zu benehmen. Auch ist er stolz auf seine Schwester.
    Jake ist ein alter Freund von Ashton und Violet und ebenso genial wie Violet nur eben auf einem anderen Gebiet. Jack verguckt sich in die Cousine des Dukes, die sich ja eigentlich in Ashton verliebt hat. Ihr seht: Es ist sehr kompliziert. Aber Jack ist ein angenehmer Zeitgenosse. Er geht sehr offen mit seinen Gefühlen um, er ist lustig und traurig. Er hat Spaß, kann aber auch ernst sein und auch er ist sehr leidenschaftlich. Dazu ist er auch noch tierlieb, denn obwohl er seine Experimente an Tieren durchführen muss, tut es ihm in der Seele weh, wenn eines dieser Tiere stirbt.
    Cecily ist die Cousine des Dukes und in Violet als Ashton verliebt, sie ist genial und das einzige Mädchen, das auf Illyria leben darf, obwohl sich viele der Jungen Männer in sie verliebt haben. Sie ist noch ein wenig naiv und nicht so abgebrüht wie Violet, außerdem ist sie auch Mädchenhafter, was sie auch “weicher” macht.
    Zu guter Letzt haben wir noch Volio. Er ist der machtbesessene Bösewicht in diesem Buch und ich hege die Vermutung das er eine kleine Persönlichkeitsstörung hat, denn in manchen Momenten ist er normal (abgesehen von seiner Obsession zu Cecily) und in anderen ist er wirklich verrückt und gruselig.
    Insgesamt kann man sagen, dass die Personen wunderbar dreidimensional gestaltet sind und sich alle entwickeln: Sie alle verändern sich im Laufe des Buches, ohne aber ihre Persönlichkeit zu verlieren. Sie entwickeln sich wirklich nur.
    Fazit:
    Einfach nur ein geniales Buch, das für Steampunk – Liebhaber ein absolutes Muss ist. Ich habe es geliebt und werde es bestimmt noch öfter lesen, den Violet ist eine sehr sympathische Hauptfigur und die verwirrende Story fasziniert mich noch immer. Ich vergebe den Platinstatus!

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    his_and_her_bookss avatar
    his_and_her_booksvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Inhalt:

    England, 1884.

    Violet ist eine Tochter aus gutem Hause. Sie lebt zusammen mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder Ashton und Mrs. Wilks auf dem familieneigenen Landsitz der Adams. Violets Passion ist die Wissenschaft im Allgemeinen und im Besonderen die Mechanik. Sie experimentiert in ihrem eigens eingerichteten Labor und versetzt die Dienerschaft in Angst und Schrecken. Violet hat einen größten Wunsch: Sie will in Illyria studieren, der besten Akademie überhaupt. Dumm nur, dass hier nur Jungen angenommen werden. Mädchen halten diese schließlich nur vom wichtigen Studium ab... Doch Violet hat eine Idee. Eine wichtige Rolle darin spielt ihr Zwillingsbruder Ashton. Doch wird der Rollentausch tatsächlich funktionieren...?

    Meine Meinung:

    Die Protagonisten:

    Violet weiß genau, was sie will. Sie lässt sich von nichts und niemandem aufhalten. Alles in allem ein sehr authentischer und liebenswerter Charakter.

    Ashton ist schon außergewöhnlich. So wünscht man sich einen großen Bruder. Er steht Violet jederzeit bei und unterstützt sie.

    Jack ist der absolut zuverlässige und kumpelhafte Typ. Der Charakter verleiht der Geschichte nochmals entsprechende Würze...

    Ernest, Duke von Illyria, ist von Selbstzweifeln geplagt. Bis Violet in sein Leben tritt... Er durchläuft aus meiner Sicht die größte Entwicklung.

    Cecily ist anfangs das kleine zerbrechliche Mädchen, für das sie auch vom Duke gehalten wird. Aber Cecily wird erwachsen und vom kleinen Mädchen spürt man zum Ende hin nichts mehr.

    Urteil:

    Die Idee ist mit Sicherheit nicht neu. Viele Autoren haben versucht, diese mehr oder weniger gut umzusetzen. Hier ist die Umsetzung aus meiner Sicht wirklich hervorragend gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und man fühlt sich in die Geschichte aufgenommen. Man findet einige sehr gute Ideen wieder. Ich müsste lange überlegen, bis mir ein Buch einfallen würde, in dem ein Kaninchen vorkommt, dass einem ordinäre Ausdrücke an den Kopf wirft... Oscar ist wirklich klasse! Oscar würde ich, meine Frau mag es mir nachsehen, sogar "adoptieren"... :-)

    An manchen Stellen fand ich die Geschichte ein bisschen trocken, sagen wir mal zu "wissenschaftlich", aber alles in allem ein Buch, dass es sich lohnt zu lesen. Und deshalb vergebe ich an dieser Stelle 4/5 Bücher.

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    ilovemycatsammyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev A. C. Rosen

    Cover
    Das Cover finde ich im Gegenteil zum Original viel schöner, angefangen bei den Farben, bis hin zu den Verzierungen, sowohl mit und ohne Umschlag. Das Cover passt perfekt zu der Handlung und hat meine Neugierde sofort geweckt gehabt. Hier hat der Verlag mal wieder sein gutes Händchen in Sachen Covergestaltung bewiesen!

    Meine Inhaltsangabe
    Violet Adams lebt im London in dem Jahr 1883 und ist ein Wissenschaftsgenie, welches so gerne an das rennomierte Eliteinternat Illyria gehen möchte, jedoch diese Frauen an der Akademie nicht zulassen. Deshalb beschließt sie, sich als ihren Zwillingsbruder auszugeben und als Mann verkleidet ihr Jahr an der Akademie zu verbringen, und später, wenn sie dann Erfolg in ihren Wissenschaften hatte, sich zu outen. Doch was nicht mit eingeplant war, war, dass es ziemlich verhängnisvoll werden kann, wenn man sich ausgerechnet als falsches Geschlecht verkleidet verliebt und selbst auch angebetet wird. Zudem kommt noch dazu, dass Violet mit ihren Freunden einer mysteriösen Verschwörung auf den Grund kommt, die niemand vorher geahnt hätte....

    Charaktere
    Die Charaktere sind mit viel Liebe und Humor gestaltet worden und der Autor deutet auch vorab darauf hin, dass man sie lieber nicht nacheifern sollte, da alle "im höchsten Grade wahnsinnig" sind, was ihn als Autor auch sehr sympathisch wirken lässt, wie auch der Rest des Vorwortes.
    Violet ist ein wirkliches Genie und hat mir als Charakter super gefallen, sowie auch Jack, den ich wegen seinem Humor sehr gemocht habe und auch seine Erfindungen sehr lustig fand. Alle Charaktere hier aufzulisten würde schlichtweg keinen Sinn ergeben, aber ich kann soviel sagen, dass jeder Einzelne etwas ganz Besonderes an sich hat, seine eigene "Verrücktheit", und mir (außer die Fieslinge natürlich) alle sehr sympathisch waren. Man hat richtig gemerkt, wie sich der Autor Gedanken gemacht hat und somit die Charaktere zum Leben erweckt hat, weshalb allein schon das Buch sehr viel Lesefreude bereitet.

    Meine Meinung
    Wie schon bei den Charakteren erwähnt, fand ich den Schreibstil sehr humorvoll und musste ab und an wirklich schmunzeln. Trotzdem kamen andere Emotionen nicht zu knapp, sodass "Die Erfindung der Violet Adams" zu einer eigenen Welt für sich wurde, in der ich gerne abgetaucht bin und ich leider sagen muss, dass ich wirklich mal enttäuscht bin, dass es von einem Buch keine Fortsetzung geben wird. Obwohl dies das Buch auch nochmal zu etwas Besonderem macht. Mir gefallen Bücher die in London im 19. Jhd. spielen immer sehr gut, weil das irgendwie etwas Märchenhaftes hat und deshalb war ich auch wirklich erfreut, dass das Buch in dieser Zeit spielte. Der Autor verleiht mit seinem Werk Einblicke in die politische Situation, was vor allem die Frauen angeht, in London im 19. Jhd. und stellt mit seinem Buch fast schon provozierend dar, wie Frauen auf ihr Geschlecht reduziert werden, obwohl sie auch zu viel mehr bestimmt sein können. Darüber hinaus lässt sich noch sagen, dass die Kapitel eine angenehme Länge hatten, ich jedoch relativ lange für eine Seite gebraucht habe, so um die Minute. Es war aber dabei nie ermüdend und hat nicht viele theoretische Teile der Physik oder Ähnliches beinhaltet, eigentlich so gut wie gar nicht, was mich positiv überrascht hat, denn so hat mir das Buch auch gefallen, obwohl ich kein großer Wissenschaften-Fan bin.- Also habt nur Mut dieses grandiose und durch seinen Charme bezaubernde Buch zu lesen und teilt auch ruhig eure Meinung mit mir.

    Fazit
    Ich gebe diesem sehr liebevoll geschriebenen Buch 5/5 Sternchen mit einem Plus :)

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