Lev Grossman

 3,2 Sterne bei 206 Bewertungen

Lebenslauf

Lev Grossman ist der Autor der Bestseller-Trilogie The Magicians, die als Fernsehserie adaptiert wurde. Von 2002 bis 2016 arbeitete er für das Time Magazine, für das er zwanzig Titelgeschichten schrieb. Er verfasste Essays und Artikel unter anderem für Vanity Fair, The Believer, das Wall Street Journal, die New York Times und Wired. Er lebt in Brooklyn, New York, hat drei Kinder und eine stetig wachsende Anzahl von Katzen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lev Grossman

Cover des Buches Fillory - Die Zauberer (ISBN: 9783596187256)

Fillory - Die Zauberer

(100)
Erschienen am 21.11.2013
Cover des Buches The Bright Sword (ISBN: 9783596711819)

The Bright Sword

(23)
Erschienen am 23.04.2025
Cover des Buches Fillory - Der König der Zauberer (ISBN: 9783841421036)

Fillory - Der König der Zauberer

(15)
Erschienen am 21.11.2013
Cover des Buches Die Macht des Codex (ISBN: 9783442460632)

Die Macht des Codex

(12)
Erschienen am 20.03.2006
Cover des Buches Der Silberpfeil (ISBN: 9783499007378)

Der Silberpfeil

(5)
Erschienen am 14.09.2021
Cover des Buches Fillory. Die Zauberer (DAISY Edition) (ISBN: 9783839850640)

Fillory. Die Zauberer (DAISY Edition)

(9)
Erschienen am 11.11.2010

Neue Rezensionen zu Lev Grossman

Cover des Buches The Bright Sword (ISBN: 9783596711819)
nymerias avatar

Rezension zu "The Bright Sword" von Lev Grossman

nymeria
700 lange Seiten, in denen viel und irgendwie gleichzeitig wenig passiert.

Vorweg: Geschmäcker sind verschieden. Und ich kann absolut verstehen, dass das Buch manch andere im Gegensatz zu mir sehr begeistert hat. Mich hat es leider nicht erreichen können. Meinem Geschmack hat es nicht entsprochen und daher habe ich mir insbesondere mit der Länge des Buches sehr schwer getan. In meinen Augen hätte man nämlich 200 Seiten auch bestimmt kürzen können. Irgendwie ist viel passiert und gleichzeitig sehr wenig, sodass ich das Gefühl habe, diese Art der Erzählweise ist einfach nicht meins.

In "The Bright Sword" verfolgen wir Collum, der ein Ritter der Tafelrunde werden möchte. Er kommt von einer kleinen Insel bei Britannien, musste als Mündel viel einstecken, und hat kurzerhand die Rüstung seines Herrn einkassiert und ist losgezogen. Als er in Camelot ankommt, ist da nichts so, wie er es erwartet hat. Es ist nur noch die B-Mannschaft der Tafelrunde übrig und der berühmte König Artus ist tot. Und irgendwie plätschert in meinen Augen daraufhin alles nur so hin.

Ja, das ist wohl die korrekte Bezeichnung, wie ich es empfand: Plätschern. Dann ist Collum im Raum der Tafelrunde. Und statt hochkant rausgeworfen zu werden, weil ein Fremder einfach mal da rein stiefelt, wird er mitgenommen, um einen Thronfolger zu suchen. Dabei gibt es allerhand Abenteuer, ohne dass tiefergehend erklärt wird, wie alles zusammenhängt. Sie stolpern halt in das. Und dann in das. Und dann in das. Und ins nächste Etwas. Dabei hat es mich nie wirklich gepackt, weil alles nur so plätschert. Dabei war dann auch vieles mir irgendwie zu heroisch, zu christlich.

Was mir aber gut gefallen hat, waren die Unterbrechungen durch Kapitel zu den einzelnen Rittern. So erhielt man immer die "Entstehungsgeschichte" wie Ritter X eben zum Ritter wurde. Dabei waren die Charaktere sehr divers gestaltet, was mir sehr gut gefallen hat. Zudem fand ich es sehr passend in das zeitliche Setting eingeflochten. (Auch wenn der Autor in seiner Danksagung einräumt, manche zeitlichen Begebenheiten nicht so genau genommen zu haben. Diese künstlicherische Freiheit empfand ich aber als richtig gut umgesetzt und vor allem als sinnvoll eingearbeitet. In diesem Aspekt mochte ich das Buch gern.)

700 Seiten Plätschern hat mich aber nicht überzeugen können. Ich habe mit Collum nicht mitgefiebert, fand das Ende irgendwie komisch, und war daher ziemlich unzufrieden nach dem Lesen.

Cover des Buches The Bright Sword (ISBN: 9783596711819)
Zeus005s avatar

Rezension zu "The Bright Sword" von Lev Grossman

Zeus005
Das Erbe von Camelot in neuem Glanz

Lev Grossman gelingt mit diesem Werk eine erfrischend unkonventionelle Neuerzählung der Artus-Sage, die genau dort ansetzt, wo andere Geschichten enden: nach dem Tod des Königs. Wir begleiten den jungen Collum, der mit großen Idealen nach Camelot kommt, nur um festzustellen, dass die Tafelrunde fast leer ist und die Magie aus Britannien schwindet. Dieser Ansatz, die Welt ohne ihren strahlenden Anführer im Chaos zu zeigen, verleiht der Geschichte eine melancholische und zugleich packende Tiefe.

Besonders hervorzuheben ist, wie Grossman den weniger bekannten Rittern Raum gibt. Durch die detaillierten Rückblenden erhalten Figuren, die sonst oft im Hintergrund bleiben, eine beeindruckende Komplexität und eigene, menschliche Geheimnisse. Trotz der beachtlichen Seitenanzahl bleibt die Handlung dynamisch. Die Parallelen zu Grossmans Magicians-Reihe sind in der Darstellung der Magie deutlich spürbar: Sie wirkt oft eigenwillig und beinahe bürokratisch, was einen spannenden Kontrast zum klassischen, verklärten Mythos bildet.

Ich Schwankte sehr zwischen 4 und 5 Sternen. Da mich das Buch trotz seiner Länge so gefesselt hat und die Verwirrung in der Feenwelt ein klassisches Stilmittel ist, um das Unbegreifliche darzustellen, würde ich zur vollen Punktzahl gehen. Ein Epos, das eine so alte Sage völlig neu und menschlich interpretiert, ohne den Kern zu verlieren, verdient die Höchstwertung. Es ist eine meisterhafte Auseinandersetzung mit dem, was nach dem Heldenepos kommt.

Cover des Buches The Bright Sword (ISBN: 9783596711819)
T

Rezension zu "The Bright Sword" von Lev Grossman

therealmofstories
Zwischen Trümmern und Legenden

The Bright Sword von Lev Grossman erzählt von Collum, einem jungen Ritter, der nach Camelot kommt, um Teil der Tafelrunde zu werden... nur um festzustellen, dass alles anders ist, als er es sich vorgestellt hat. König Artus ist tot, Camelot liegt in Trümmern, und von den bekannten Rittern ist kaum noch jemand da. Collum begegnet keinen bekannten Figuren, sondern Charakteren, die nicht dem klassischen Heldenbild entsprechen.

Der Einstieg ins Buch war angenehm, und ich war neugierig, wie Grossman die Artus Sage erzählt. Statt einer klassischen Rittergeschichte stehen hier die Antihelden im Mittelpunkt, was die Handlung besonders spannend und unerwartet macht.

Der Schreibstil ist klar und bildhaft, und Camelot wird so lebendig beschrieben, dass man sich alles gut vorstellen kann, ohne dass es überladen wirkt.

Am meisten mochte ich, wie Collum sich entwickelt. Vom jungen, unsicheren Ritter wird er nach und nach zu einer reiferen Figur. Die kleinen Details zwischendurch machen ihn dabei richtig greifbar und man kann seine Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.

Am Ende hat mir das Buch richtig gut gefallen. Es ist spannend, anders und voller Figuren, die man so schnell nicht vergisst.

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