Lev Grossman Fillory - Der König der Zauberer

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Inhaltsangabe zu „Fillory - Der König der Zauberer“ von Lev Grossman

Quentin muss die sieben goldenen Schlüssel finden, um nicht nur Fillory sondern alle magischen Welten und damit die Welt selbst zu retten.

Quentin und seine Freunde, Julia, Janet und Eliot, sind nach Fillory zurückgekehrt, um in dieser magischen Welt als Könige und Königinnen zu leben. Aber schon bald wird Quentin dieser so ausgeglichenen und unveränderlichen Welt überdrüssig – er will das Abenteuer und er will sich nützlich machen. Als die Außeninsel ihre Steuern nicht bezahlt, nimmt er das zum Anlass, sich dorthin auf die Reise zu machen. Er hat ein uraltes Segelschiff gefunden, dass er aufwendig restaurieren lässt und sticht schließlich mit Julia und seinen Freunden in See. Doch was sie nicht wissen, ist, dass Julia sich auf einen gefährlichen Handel mit einer Gruppe abtrünniger Magier eingelassen hat. Sie erhält außergewöhnliche Kräfte, büßt dafür aber ihre Menschlichkeit ein. Und diese Magier haben zudem die alten Götter heraufbeschworen, die die magischen Welten zerstören wollen. Nur wenn Quentin und seine Freunde die sieben goldenen Schlüssel finden, können sie die Welt retten. Eine fantastische Suche beginnt, die die Freunde von Fillory über Chesterton, Massachusetts, Venedig und die Jenseitsinsel bis ans Ende der Welt führt.

Fantastischer 2. Band! Neben dem Haupterzählstrang erfahren wir mit Julias Geschichte eine weitere Facette der Magie. Aber das Ende -o weh!

— Gelis

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  • Filloy

    Fillory - Der König der Zauberer

    Heartbooks

    14. April 2014 um 12:12

    Cover: Das Cover zeigt einen sehr hellblauen Hintergrund. Im Vordergrund steht ein Auge, das wie ein Wasserfall Eis am Unterlid hat. Die Wimpern oben bestehen aus Bäumen, in denen Vögel fliegen. Meine Zusammenfassung und Meinung: Quentin, der aus seiner trostlosen Kindheit entkommen konnte und in einer Schule für Magier entdeckte, dass die fiktive Welt Fillory wirklich existiert, sollte als einer der Könige des Landes eigentlich glücklich mit seinem Leben sein. Doch es langweilt ihn und so kommt es ihm gerade recht, dass eine äußere Stadt nicht seine Steuern zahlen. So macht er sich mit seinen Freunden auf die Reise dorthin. Während seiner Reise gibt es viele Rückblicke und so erfährt man viel aus den Charaktern, die schon in Band 1 vorkamen, nämlich Janet, Elliott und Julia. Zunächst einmal möchte ich für alle, die es nicht wussten, aufklären: Dies ist der zweite Band, er schließt direkt an den ersten Band an. Der erste heißt ‘Fillory – Der Zauberer’. Das Buch an sich ist sehr gut geschrieben und der Autor schafft es wirklich, unvorhersehbare Wendungen mit hinein zu bringen. Leider war ich etwas enttäuscht, dass das Buch trotz seiner “Ich”-Perspektive es nicht geschafft hat, mir die Charaktere ein wenig näher zu bringen, da sich das ganze mehr auf die Umgebung fixiert hat auf die Charaktere selbst. Was ich etwas verwirrend fand, war, dass teilweise mehr über Julia erzählt wurde und was sie so alles in der Zeit des ersten Bandes gemacht hat, als über Quentin, der ja nun mal der Hauptprotagonist ist. Man hat sehr wohl gemerkt, dass der Autor eine feste Linie hat, die er in diesem Buch verfolgen möchte, doch ich fand leider, dass dafür anderes auf der Strecke geblieben ist. Da dieser zweite Band zu einer Trilogie gehört, hoffe ich, dass der letzte Teil wieder ein bisschen besser wird und sich wieder mehr an dem ersten Band orientiert. Bewertung: Von mir bekommt das Buch 3 von 5 Sternen.

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  • ohne den ersten Teil ist man aufgeschmissen

    Fillory - Der König der Zauberer

    SandraMaus

    30. March 2014 um 16:34

    Klapptext: Quentin und seine Freunde, Julia, Janet und Eliot, sind ins magische Fillory zurückgekehrt, um dort als Könige und Königinnen zu leben. Aber Quentin muss die sieben goldenen Schlüssel finden, um nicht nur Fillory, sondern alle magische Welten und damit die Welt selbst zu retten.   Meinung: Der Klapptext hatte mein Interesse geweckt. Ich lese gerne Fantasy und diese Geschichte klang einfach vielversprechend. Jedoch habe ich mich bedauerlicherweise getäuscht. Ich hatte viele Erwartungen an das Buch gesetzt, die kaum in Erfüllung gegangen sind. Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil einer Serie. Den ersten Teil kannte ich nicht. Und bei dieser Serie ist es ganz deutlich, dass man ohne die Kenntnis des ersten Teils verloren ist. Und so erging es mir auch leider. Den Zusammenhang der Geschichte habe ich nicht verstanden. Zu den Charakteren fühlte ich eine gewisse Distanz. Die Spannung fehlte. Somit konnte mich auch die Geschichte nicht fesseln. Ich musste mich wirklich dazu drängen, weiterzulesen. Dieses Gefühl hatte ich bei keinem Buch zuvor gehabt. Dieses Buch hat mich so erdrück, dass ich in der Mitte der Geschichte abgebrochen habe. Zuvor hatte ich auch nie ein Buch abgebrochen. Das ist mein erstes abgebrochenes Buch. Fazit: Die Idee der Geschichte ist interessant, aber ohne den ersten Teil zu kennen, ist das Buch nicht empfehlenswert.

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  • Fillory - Der König der Zauberer

    Fillory - Der König der Zauberer

    Themistokeles

    15. January 2014 um 09:58

    Von diesem Buch hatte ich mir, auch wenn ich den Vorgänger nicht kannte, deutlich mehr erwartet, als sich am Ende hinter ihm verbarg. Leider! Allein schon der Stil, in dem die Geschichte geschrieben war, wurde für mich von Seite zu Seite immer etwas unangenehmer. Irgendwie neigt der Autor einfach dazu, die Dinge extrem schnell abzuhandeln und springt arg in seiner Erzählweise, so dass man den Eindruck hat, er versucht sehr viel auf sehr wenig Raum zu erzählen, was oftmals leider dazu führt, dass er vieles nicht ausreichend erklärt, seltsame Sprünge vorkommen und man einfach ein wenig die Lust verliert, weiter zu lesen. Dazu kommt dann auch noch, dass ich extrem den Eindruck hatte, dass der Autor sich gern bei anderen Büchern bedient hat, denn der Anfang des Romans hat mich so enorm an das Ende von "The Lion, the Witch and the Wardrobe", also die Chroniken von Narnia erinnert, dass ich mich ehrlich etwas im falschen Film fühlte. An sich erinnert die Welt, die hier entstanden ist für mich einfach viel zu sehr an Narnia, so dass ich irgendwie keinen rechten Spaß an dem Buch entwickeln konnte. Und auch an vielen anderen Stellen wirkte der Inhalt, soweit denn verständlicher vorhanden war, dieser einfach nur geklaut. Dazu kommt, dass der Autor zwar versucht seine Protagonisten als schon älter darzustellen, indem sie abends immer Whisky trinken und für meine Verhältnisse sehr häufig an Sex denken oder von diesem sprechen, aber trotzdem schafft er es dadurch nicht, sie wirklich älter wirken zu lassen, sondern hat mich immer wieder verwirrt zurückgelassen, da sie sich eigentlich eher alle benehmen, als wären sie höchstens um die 14. Für mich beim Lesen ganz schlimm, weil mir schon allein dadurch, die Charaktere sehr fremd blieben. Außerdem ist es auch noch so, dass mir keiner von ihnen auch nur im Ansatz sympathisch war, sondern sie waren entweder sehr kindisch und angeberisch, so dass sie mir nur auf die Nerven gingen oder so seltsam und verschlossen, dass ich sie auch nicht ganz verstanden habe. Allgemein fehlt der Geschichte auch einfach ein roter Faden, der sich irgendwie durch alles so zieht, dass man es wirklich verstehen könnte und nicht nur das Gefühl hat, man springt von einem seltsamen Ereignis zum nächsten. Eine richtige Logik war für mich oftmals hinter den Handlungen der Charaktere nicht wirklich zu erkennen und auch die Magie, wie sie hier dargestellt wurde, konnte mir nicht ganz klar werden. Insgesamt finde ich die Idee hinter dem Buch weiterhin eigentlich sehr gut, jedoch ist die Umsetzung einfach grausig und ich kann das Buch leider nicht so loben, wie es ein sehr bekannter Fantasy-Autor auf dem Klappentext macht, denn in meinen Augen kommen hier einfach ein seltsamer Erzählungsstil und unsympathische Charaktere zusammen und das ohne schöne Handlung mit einer sehr seltsamen Aufklärung und einem dadurch auch eher komischen Ende. Eindeutig nicht mein Buch.

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  • Eine gute Fortsetzung - Warten auf den Abschluss

    Fillory - Der König der Zauberer

    Lesegenuss

    12. January 2014 um 16:50

    „Fillory – Der König der Zauberer“ ist das zweite Buch  der Trilogie . Wie ich schon bei anderen, vorher gelesenen Trilogien egal welches Genre, feststellen musste, ist der Mittelband teilweise ein Sorgenkind mancher Autoren. Zum einen haben sie das Ende des Abschlussbandes vor Augen, aber nicht zuviel darf davon in den zweiten, es ist irgendwie immer ein Balanceakt. Die magische Welt der Könige und Königinnen, in der sich nichts verändert, auf Dauer wird es wieder mal langweilig für Quentin. Da bietet sich ein Grund für eine neue Reise. Die Außeninsel weigert sich die Steuern zu zahlen und so macht er sich mit einem alten Schiff, der Muntjak, auf den Weg. Was die Gruppe nicht weiß, aber herausfinden wird, dass Fillory und alle anderen Welten in Gefahr sind. Eine Gruppe Magier, die sich untereinander verbündet haben, wollen die magischen Welten zerstören. In diesem zweiten Band, aufgeteilt in Buch I – IV und 25 Kapiteln, erfahren wir die Geschichte von Julia. Ehrlich gesagt, es sind die besten Kapitel, vor allem die Beschreibung der Charaktere ist gut rüber gebracht worden. Was aber hat es nun mit den sieben Schlüsseln auf sich? Sich in das Buch einzulesen, den Faden von der Vorgeschichte wiederzufinden, bedarf schon einer gewissen Zet. Sehr viele Einzelhandlungen stören den Leserythmus, dazu der anfänglich scheinbar komplizierte Schreibstil des Autors. Wobei die gewählte Ich-Erzähl-Perspektive ansich gar nicht schlecht ist, es war nicht ganz einfach für den verwöhnten Fantasieleser. Nicht jeder mag den Schreibstil der Erzählweise. Doch das legt sich spätestens dann, wenn man selbst den „roten Faden“, den jeder Autor für seine Geschichte braucht, findet, aufnimmt.   Fazit: „Fillory – Der König der Zauberer“ ist eine etwas mittelmässige Fortsetzung, aber wie ich schon zuvor schrieb, ein bekanntes Thema. Meine Leseempfehlung gebe ich für junge und auch ältere Leser dieses Genres. Ich denke, wenn wir Band 3 gelesen haben, heißt es: Das passte von A bis Z.  Warten wir also auf den hoffentlich exzellenten Abschluss!

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  • Fillory - Der König der Zauberer

    Fillory - Der König der Zauberer

    buchleserin

    02. January 2014 um 21:05

    „Fillory – Der König der Zauberer“ ist die Fortsetzung von „Fillory – Die Zauberer“. Ich wusste zunächst nicht, dass es sich hierbei um einen Folgeband handelt. Das magische Fillory kannte ich daher noch nicht und auch die Protagonisten waren mir bisher noch unbekannt. Deshalb ist mir der Einstieg in die Geschichte wohl auch ziemlich schwer gefallen. Die Handlung war für mich zunächst etwas verwirrend. Quentin ist auf der Suche nach den sieben goldenen Schlüsseln, um Fillory und die Welt zu retten. Bei der Suche wechseln jedoch auch ständig die Handlungsorte. Mir war das ständige Springen zwischen den Welten etwas zu viel. Auch mit den Charakteren hatte ich anfangs Probleme. Zitat Quentin: "Die Nirgendlande sind zerstört. Jollyby ist tot. Das Königreich schwebt angeblich in Gefahr. Sieben goldene Schlüssel. Ein Drache, der Knöpfe sammelt. Wenn es einen roten Faden gibt, erkenne ich ihn nicht." Den Gedanken hatte ich auch mehrmals. Die erste Hälfte des Romans war für mich teils verwirrend und teilweise auch wieder ziemlich langatmig. Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte hineinzufinden. Lev Grossmans Schreibstil fand ich sehr ungewöhnlich und nicht einfach zu lesen. "Wenn es hier Käfer gab, die Gold s********, dann vielleicht auch wunderhübsche Singvögel, die jeden Morgen literweise sprudelndes Quellwasser kotzten." Mehrmals habe ich das Buch zur Seite gelegt und mich gezwungen dann doch weiterzulesen. Nachdem ich mehr als die Hälfte des Buches gelesen hatte, wurde die Handlung für mich dann plötzlich interessanter und auch spannender. Zum Ende hin wurde die Spannung sogar gesteigert und der letzte Teil hat mir doch noch ganz gut gefallen. Die Protagonisten kannte ich bisher ja noch nicht. Quentin und Julia wurden ganz gut beschrieben. Teilweise waren mir die Kapitel über Julia sogar etwas zu lang. Die anderen Protagonisten blieben für mich jedoch ziemlich blass. So ganz konnte mich „Fillory – Der König der Zauberer“ leider nicht fesseln. Vielleicht lag es daran, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe oder es lag einfach am Schreibstil des Autors oder möglicherweise auch an der Übersetzung.

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  • Sehr enttäuschend

    Fillory - Der König der Zauberer

    seraphina

    12. December 2013 um 19:07

    Ich hatte dieses Buch bei einer (Vorab) Leserunde  auf Wasliestdu.de gewonnen. Ich hatte mich auch riesig gefreut, da mich Cover und Klappentext total angesprochen hatten und auch  sehr interessant klang. Leider muss ich sagen das ich dieses Buch bei Kapitel 22 nur noch durch geblättert habe anstatt weiter zu lesen dadurch hatte ich mich dann entschlossen das Buch ab zubrechen.  Ich  mußte  mich verdammt oft zwingen dieses Buch zulesen dadurch hat das Lesen auch nicht wirklich Spaß gemacht. In die Geschichte des Buches habe ich nie wirklich rein gefunden. Ich muss dazu allerdings sagen das ich nicht wußte das es ein Folgeband war und somit auch den ersten Band nicht gelesen. Vielleicht hätte ich die Geschichte um Quentin  und die anderen dann besser verstanden. In dem Buch ging es sehr rasant vorwärts, man raste regelrecht von der einen Handlung in  die nächste Handlung, was dann doch ziemlich verwirrend war und dadurch konnte man auch nicht wirklich in das Buch abtauchen wie ich es von anderen Fantasybüchern gewohnt bin. Der Schreibstil des Autors ist war sehr gewöhnungsbedürftig was dann noch erschwerte dieses Buch zu lesen bzw. lust daran zu finden dieses Buch zu lesen. Die Charaktere bzw. die Protagonisten des Buches waren nicht wirklich interessant für mich, da ich mich dadurch auch nicht mit ihnen anfreunden konnte beim lesen. Die einzigste  Protagonistin die mir ein bißchen zu sagte war Julia mit ihrer düsteren Vergangenheit. Über das Zauberland Fillory hat man zwar nicht viel erfahren aber die Beschreibung von den magischen Wesen und z.B. dem Uhrenbaum waren doch sehr gut und man konnte es sich doch ziemlich gut vorstellen in der Fantasie.     Mein Fazit: Dieses Buch ist für mich das schlechteste Buch was ich je gelesen habe! 1 1/2 Sterne  bekommt das Buch dennoch für das Cover,Protagonistin Julia und Fillory das Zauberland

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  • solide Fortsetzung

    Fillory - Der König der Zauberer

    mithrandir

    06. December 2013 um 16:48

    Eigentlich sollte Quentin Coldwater mehr als glücklich sein. Nachdem er seiner trostlosen Kindheit entkommen ist, entdeckte er in einer geheimen Schule für Magie, dass die fiktive Welt "Fillory" tatsächlich existiert. Doch jetzt als einer der Könige dieses Landes kommt er einfach nicht zur Ruhe. Ihm fehlt einfach der Nervenkitzel und das Abenteuer. Deshalb ist es ihm ein willkommener Anlass, dass die Außeninsel die Steuern nicht zahlt, so dass er sich mit seinen Freunden unverzüglich auf den Weg dorthin macht. Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht, dass ein Mitglied der Gruppe sich auf einen gefährlichen Handel eingelassen hat. Schnell befinden sich die vier Freunde wieder in einem großen Abenteuer, denn nur, wenn sie die sieben goldenen Schlüssel finden, können sie die Welt noch retten. Meine Meinung: Das Ende des ersten Bandes wirkte auf mich so abgeschlossen, dass ich zunächst gar nicht mit einem Folgeband gerechnet habe. Umso überraschter war ich, dass es ihn doch gab und ich konnte meiner Neugier wieder einmal kein Halten bieten. Also tauchte ich erneut ein in diese fantastische Welt, die der von Narnia nicht unähnlich ist. Und genau mit diesem ursprünglichen Happyend beginnt auch der zweite Band. Das Leben für Quentin und seine Freunde könnte perfekter nicht sein und doch fehlt ihm etwas, denn schnell kann auch das vermeintliche Paradies zu einem langweiligen Ort werden, wenn man sich bereits gewohnheitsmäßig seiner Privilegien erfreut. Deshalb ergreift Quentin bei passender Gelegenheit seine Chance und begibt sich erneut ins Abenteuer. Doch schnell wird aus diesem kleinen Wagnis ein ganz großes. Während der eigentlichen Geschichte gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit und man erfährt auf diese Weise sehr viel mehr über Quentin, Elliott, Janet und Julia. Gerade letztere hat ihr Handwerk ja auf ganz andere Weise als die anderen erlernt. Bei diesen Rückblicken trifft man auf alte Bekannte, aber auch auf neue Charaktere. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber so richtig warmwerden konnte ich dieses Mal mit den vier Abenteurern nicht. Dahingegen gefallen an der Geschichte hat mir, dass man bei Lev Grossman nie weiß, was als nächtes kommt. Manchmal mag ich Vorhersehbarkeit in Büchern, aber ab und an lasse ich mich doch einfach gerne mal wieder überraschen. Fazit: Obwohl mir "Fillory - Der König der Zauberer" nicht ganz so gut gefallen hat wie der erste Band, hinterlässt das ungelöste Ende des zweiten Teils in mir den Wunsch, auch den dritten und vermutlich letzten zu lesen. Solide führt Lev Grossman seine Leser erneut durch die spannende und magische Welt von Fillory, die ich allen Fans von Narnia und Harry Potter empfehlen kann. 3,5  bis 3,75 Sterne

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  • Wo ist der verdammte rote Faden?

    Fillory - Der König der Zauberer

    Bealesen

    05. December 2013 um 23:07

    Inhalt: Achtung Spoiler zu Band 1! Quentin hat den großen Kampf überlebt und lebt nun friedlich und bequem in Fillory, dem Land der Magie. Doch langsam fängt es an komische Dinge zu geschehen, erst stirbt der Jagdmeister und dann gibt es noch viele andere komische Begebenheiten. Um Steuern einzutreiben und aus Abenteuerlust reist Quentin mit dem Schiff zu den Außeninseln. Was er damit in Gang setzt, ist ihm nicht bewusst, die ganze Tragweite dieser Entscheidung wird ihm erst am Schluss bewusst. Mit ihm reist Julia, die nicht über Brakebill zur Magie gekommen ist, sondern über andere, verschlungene, dunkle Wege. Ich denke über das Buch: Das Buch ist über ‚Was liest du?‘ zu mir gekommen, eigentlich fand ich das Cover nur fantastisch und den Klappentext nicht so ansprechend, aber der stellt das Buch auch in einem nicht ganz richtigem Licht dar. Ich wurde mit diesem Buch überrascht, vor allem, weil ich den ersten Teil nicht kenne. Doch ich glaube ich habe mich auch ohne Vorwissen echt gut geschlagen. Was man gleich am Anfang bemerkt ist der gewöhnungsbedürftige Schreibstil. Es ist nicht gerade einfach gehalten und auch die Wortwahl, scheint manchmal ein wenig wirr zu sein. So hatte ich auch das Gefühl, das der Autor die Stile, die Art der Formulierung, vermischt hat, wodurch es sich noch spezieller angefühlt hat. Nach ein paar Hundert Seiten hatte ich dann kein Problem mehr mit dem Schreibstil, hatte mich wohl dran gewöhnt, aber vom Durchfliegen war es noch weit entfernt. Auch hatte ich das Gefühle, dass die Geschichte nicht in die Pötte gekommen ist, weil es bis über die Mitte nur unnötiges hin und her Gerenne gegeben hat, was an dem Punkt der Geschichte noch nicht nachvollziehbar war. Ich kann aber versichern, der Autor HAT seinen roten Faden, nur alle anderen nicht. Auch erwartet man ja auch den Inhalt des Klappentext, wo es um die Schlüssel geht, doch lange wird es nicht angesprochen, auch wenn alles damit zusammengehangen hat, im Endeffekt. Was ich mich lange gefragt habe, war: Es gibt soo viel Handlung, aber worum geht es wirklich, wo IST der rote Faden und wie beeinflusst die ganze Handlung die Charaktere? Der erste Teil wird, wie geschrieben beantwortet, der Letzte bleibt eher unbeantwortet. Man kann dem Autor nicht nehmen, dass er überrascht, denn das tut er, am laufenden Bande und selten geht es so weiter, wie man es selbst erwartet. Das hat natürlich eine gute Seite, aber es kann einen auch sehr verwirren, weil es dadurch immer abstrakter wird. So finde ich das Ende auch überraschend und mit diesem Ende kann auch sehr viel übermittelt werden. Was schade ist, weil es dem Autor nicht gelungen ist, ist, dass trotz der ‚Ich‘-Perspektive, die Gefühle der Protagonisten nicht genug, für mein Gefühl, beschrieben werden. Er belässt es meistens auf Beschreibungen der Umwelt und kleine Gedanken dazu, aber eine wirkliche Reaktion bekommt man eher selten zu lesen. Das ist sehr schade, weil man sich dadurch auch nicht so gut mit den Charakteren verbinden kann, weil die Verbindungsgefühle fehlen. Man weiß zwar gewisse Dinge, aber die reichen nicht aus. Denn ansonsten wird man sehr von den öfters komplett verschiedenen Aussagen der Personen, besonders Quentin, verwirrt. Neben Quentin als Protagonisten hat man Julia, die Verstörte, über deren Vergangenheit man nach und nach aufgeklärt wird. Man erfährt, was sie in der Zeit des ersten Bandes getrieben hat. Viele ihrer Geheimnisse werden offenbart, aber viele auch übersprungen. Doch sie lernt man, als nur 2. Band-Leserin, wesentlich besser kennen als Quentin, doch auch hier bleiben Lücken. Fazit: Ein Buch, das mich überrascht hat, da ich erst etwas viel Kindlicheres erwartet hatte und deswegen für mich ungeeignet abgestempelt hatte. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen nicht so hoch und ich kann nur an dem ungewöhnlichen Schreibstil und der Handlungsdichte Kritik ausüben. Ich erinnere an: „Wo ist den der verdammte rote Faden“? Die Ideen waren gut, doch es war einfach sehr viel, was man als Leser erfassen muss und manchmal war es auch nicht gut ausgeführt. Ich vergebe Gute 2,5 P wie Punkte (gute 2,5 heißt fast 3).

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  • Fantasievolle und ideenreiche Fortsetzung, die leider erneut zu viel Potential verschenkt

    Fillory - Der König der Zauberer

    coala_books

    03. December 2013 um 20:53

    Quentin, ehemaliger Zauberschüler ist nach einigen Abenteuern und Schicksalschlägen endlich in seinem magischen Traumland Fillory angekommen und mittlerweile einer der vier Könige von Fillory. Zusammen mit seinen 3 Freunden regiert er das Land und genießt das schöne Leben. Doch Quentin fühlt sich generell schnell gelangweilt vom Leben und ist daher für jedes Abenteuer froh, welches ihm begegnet. Als sich die ihm die Möglichkeit bietet, eine Schiffsreise an den Rand des Königsreiches zu unternehmen, ist er daher Feuer und Flamme von der Möglichkeit eines neuen Abenteuers. Auf ihrer Reise erfahren Sie auch von der Legende der Sieben Schlüssel. Und genau diese Sieben Schlüssel werden eine bedeutende Rolle spielen, wenn die Welt, die er so liebt, droht unterzugehen. Das Buch schließt thematisch genau an das Ende des ersten Bandes an, auch wenn mittlerweile einige Zeit vergangen ist. Nach anfänglicher Euphorie ist Quentin wieder genauso in seiner konstanten Lethargie und Unlust dem Leben gegenüber gefangen. Mit extremen Stimmungsschwankungen wird man mit der Hauptfigur Quentin kaum warm und auch die anderen Personen bleiben eher blass und kalt. Einzig Julia kann mit einer interessanten Hintergrundgeschichte punkten, die nach und nach enthüllt wird. Der Autor verarbeitet viele sehr gute Ideen in dem Buch, lässt sich jedoch nicht genug Zeit, um diese ausreichend auszubauen. Dadurch hat man leider konstant das Gefühl, durch die Geschichte getrieben zu werden. Die häufigen Ortswechsel der Hauptperson und das teilweise sehr kindliche und unreife Verhalten der Erwachsenen tragen leider nicht dazu bei, dass man sich in der Geschichte allzu wohl fühlt. Eine fantasievolle und ideenreiche Fortsetzung um das magische Land Fillory. Bedauerlicherweise ist der Schreibstil wie im ersten Band noch sehr gewöhnungsbedürftig und gehetzt. Ein Bezug zu den Figuren will nur schwer aufkommen und die Geschichte wirkt teilweise zu unausgearbeitet. Eher ein Buch für ältere Liebhaber von fantastischen Welten, welches leider wieder zu viel Potential verschenkt.

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