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LeveretPale

vor 10 Monaten

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Crackrauchende Hühner ist ein Roman, der genauso abgedreht ist, wie der Titel es vermuten lässt. Ein wildes Herumexperimentieren mit surrealistischen und postmodernen Stilmitteln und Ideen, eine feine Vermischung von Realität und Fiktion und Traum, wie sie August Schlegel zum Sabbern bringen würde, wäre er nicht atemlos geschockt von dem offensichtlichen moralischen Verfall, der sich durch die Seiten frisst. Wer Naked Lunch, Trainspotting, Demian, Russendisko oder der Fänger im Roggen mochte, könnte hier richtig sein.

Zur Feier der Veröffentlichung meines neusten Romans "Crackrauchende Hühner" veranstalte ich eine Leserunde und verlose dabei 10 signierte Printexemplare des Taschenbuches an interessierte Leser. Um sich für die Leserunde zu bewerben, reicht es aus einen Kommentar zu schreiben, warum man das Buch lesen will und was man für Erwartungen hat.

Klapptext:
Romantik. Nihilismus. Drogen. Chaos. Kratom. Karl Marx beim Monopolyspielen. Zwei Hühner auf Crack. Der totale Wahnsinn.
Der 17-jährige Schüler Nathan ist ein psychopathischer Freak mit der exotischen Lieblingsdroge Kratom. Von den meisten seiner Klassenkameraden wird er gemieden, so auch von Daniel, der sogar Angst vor Nathan hat. Doch bei der Berlinklassenfahrt am Ende der zehnten Klasse kommen Nathan und Daniel in dasselbe Hotelzimmer und damit wird die Konfrontation unausweichlich. Bald schlagen Daniels Ängste vor Nathan jedoch in eine morbide Faszination für den exzentrischen Außenseiter, dem eine prophetische Macht innezuwohnen scheint, um. Je länger Daniel aber Nathan folgt, desto mehr beginnt die Realität zu zerbröckeln. Bald vollführt Nathan biblische Wunder und hält nihilistische Predigten. Es tauchen sonderbare Gestalten auf, wie Schwarze in Einhornkostümen, sprechende, cracksüchtige Hühner und suizidale Zombies. Zunehmend beginnen Traum und Realität immer mehr ineinander zu kollabieren. Bald steht Daniel vor der Frage:
Was ist real? Und wen interessiert das eigentlich?


Autor: Leveret Pale
Buch: Crackrauchende Hühner

Tuus_Animus

vor 10 Monaten

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Cool. Erinnert mich an Transpoting, einen sehr coolen Film in dem es um Heroinsucht in den 90 Jahren, Großbritannien geht, glaub ich. Auch dort verschwimmt die Realität.Ich liebe ja sowas. Thematik Drogen, Thema aus Antagonist wird Obsession, toll. Ich habe die Erwartung an das Buch, das ich auch die Realität vergesse, den Protagonisten Nathan kennenzulernen. Mich MITREIßEN zu lassen und das alles einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlässt. Also fasziniert mich vorab schon der Inhalt sehr. Unkonventionell ^^ und experimentierfreudig sage ich auf Wiedersehen 😉🤘

manuk23

vor 10 Monaten

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Hört sich spannend an und ist mal etwas Anderes :D
Da versuche ich gerne mein Glück

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KristinSchoellkopf

vor 8 Monaten

30 - Hitler in Pink

Hmm... Da muss ich einigen anderen Lesern/Leserinnen zustimmen, so langsam habe ich auch das Gefühl, es mit der einen Person und deren Gefühlen zu tun haben, die durch die Erschaffung einer zweiten Person zu Tage treten.

KristinSchoellkopf

vor 8 Monaten

37 - Endlösung der Nathanfrage?

Dieses Kapitel hat mich mit Abstand am meisten beeindruckt. Die NS-Metaphorik im Titel und dann diese zentwicklung der Personen... ich weiß nicht genau, was ich nun denken soll, aber genau dieser Zustand gefällt mir. Ich hinterfrage alles und beschäftige mich mit Themen, die im Alltagsleben immer wieder vergessen werden.

KristinSchoellkopf

vor 8 Monaten

Epilog: Deus Rex

Oh, ich liebe nicht nur Intertextualität, sondern besonders Metabenen.
Der Epilog rückt das, was das Ende ausdrückt in ein vollkommen neues Licht, denn wie soll der Leser jetzt noch mit dem Ende umgehen?
Dich selbst mit einzubeziehen und das noch mit und ohne Pseudonym ist brillant, weil Du dem ganzen neue Akzente setzt und das betonst, was Dein Roman ausdrücken soll. Meiner Interpretation nach, das Geschehen auf der Ebene, die der Leser nur entdecken kann, wenn er zwischen den Zeilen liest.
Auch hat mir der Epilog gezeigt, dass es niemals nur eine Realität gibt und kein absolutes Vertrauen auf etwas, weil alles so schnell in eine andere Richtung gelenkt werden kann. Nichts ist real, aber ist real in Wahrheit nicht auch gar nichts?
Ich bin sehr gespannt, zu erfahren, wie Du den Epilog konzepiert hast und wie Du es Dir wünschtest, dass es der Leser interpretiert. :)

LeveretPale

vor 8 Monaten

Epilog: Deus Rex

KristinSchoellkopf schreibt:
Oh, ich liebe nicht nur Intertextualität, sondern besonders Metabenen. Der Epilog rückt das, was das Ende ausdrückt in ein vollkommen neues Licht, denn wie soll der Leser jetzt noch mit dem Ende umgehen? Dich selbst mit einzubeziehen und das noch mit und ohne Pseudonym ist brillant, weil Du dem ganzen neue Akzente setzt und das betonst, was Dein Roman ausdrücken soll. Meiner Interpretation nach, das Geschehen auf der Ebene, die der Leser nur entdecken kann, wenn er zwischen den Zeilen liest. Auch hat mir der Epilog gezeigt, dass es niemals nur eine Realität gibt und kein absolutes Vertrauen auf etwas, weil alles so schnell in eine andere Richtung gelenkt werden kann. Nichts ist real, aber ist real in Wahrheit nicht auch gar nichts? Ich bin sehr gespannt, zu erfahren, wie Du den Epilog konzepiert hast und wie Du es Dir wünschtest, dass es der Leser interpretiert. :)

Ich will nicht zu viel über meine Intentionen verraten und den Lesern den Raum zu interpretieren lassen. Die Intention des Epilogs ist es aber, alles nochmal auf den Kopf zu stellen und den Leser darauf aufmerksam zu machen, dass Nathan(&Daniel) aus einer objektiven Perspektive betrachtet, keine echten, lebenden Gestalten sind. Sie sind nur Illusionen von Figuren, die nur in den Köpfen der Leser existieren. Und damit waren sie niemals in diesem Buch frei, schließlich wurde jeder ihrer Schritte von einem Autor geschrieben - auch wenn sowohl Leser als auch Autor oft beim schreiben und lesen das Gefühl haben, die Charaktere wären lebendig. Sind sie aber nicht. Nihilismus aus einer neuen Perspektive; und um Nihilismus geht es in diesem Buch.

LeveretPale

vor 8 Monaten

30 - Hitler in Pink

KristinSchoellkopf schreibt:
Hmm... Da muss ich einigen anderen Lesern/Leserinnen zustimmen, so langsam habe ich auch das Gefühl, es mit der einen Person und deren Gefühlen zu tun haben, die durch die Erschaffung einer zweiten Person zu Tage treten.

Wer sind die beiden Personen?
Daniel & Nathan, dann ja.
Die Traumsequenzen sollen einen Einblick in Nathan/Daniels perverses Unterbewusstserin erlauben und das Buch um einige Metaebenen erweitern und auflösen.

Falls Ich & Nathan, dann jein, aber eher nein.

Relevante Dinge, die mich von Nathan unterscheiden:

- ich habe eine Freundin, ja ein Mädchen
- ich bin an meiner Schule kein Außenseiter, sondern eher ein Lokalpromi. Meine Lehrer und Mitschüler lesen meine Bücher
- ich trage schwarze Mäntel und Trenchcoats; Nathan läuft wie ein vernachlässigter Junk rum
- ich bin ein Existentialist / aktiver Nihilist, während Nathan in einem destruktiven, passivem Nihilismus versinkt
- ich nehme kein Kratom (mehr)
- ich habe Fans, aber keinen Kult hinter mir stehend^^
- ich betreibe recht viel Sport, während Nathan nur liest und Drogen nimmt
- ich konsumiere Alkohol, wenn auch nur selten
- ich habe Geschwister
- ich bin bei weitem nicht so dissozial

LeveretPale

vor 8 Monaten

Plauderecke

Ich wurde vor kurzem von der Plattform leserkanone.de zu Crackrauchende Hühner und meinem Autorenleben interviewt. Das Interview findet ihr hier: https://www.leserkanone.de/index.php?befehl=autoren&autor=5755&interview=463

Gwennilein

vor 4 Monaten

Fazit

https://www.lovelybooks.de/autor/Leveret-Pale/Crackrauchende-H%C3%BChner-1435926326-w/rezension/1478246378/

Was für ein durchgeknallter Brainfuck! =)

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