Das Erwachen des letzten Menschen

von Leveret Pale und Nikodem Skrobisz
4,4 Sterne bei26 Bewertungen
Das Erwachen des letzten Menschen
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Eine nachdenklich stimmende Dystopie mit Luft nach oben

Frollein_von_Kunterbunts avatar

Tolle dystopische Novelle!

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Inhaltsangabe zu "Das Erwachen des letzten Menschen"

*Eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer sinnbefreiten, perfekten Welt*

Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten und Videospielen zu unterhalten. Abgesehen davon, dass die Gesellschaft in genetischmodifizierte Bürger der Klasse A und normale Bürger der Klasse B gespalten ist, scheint die Welt endlich in einer Utopie angekommen zu sein, inklusive Bedingungsloses Grundeinkommen und einer scheinbar wohlgesinnten K.I..
Zumindest sehen das so die meisten.
Edgar jedoch wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln und seine Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine oder einem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741298455
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:56 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:31.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Daninivor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Eine nachdenklich stimmende Dystopie mit Luft nach oben
    Sinnsuche in Zukunft und Gegenwart

    Inhalt:
    Nikodem Skrobisz schreibt in seiner Novelle über das Jahr 2137. Durch die Tagebucheinträge des Protagonisten taucht der Leser in diese dystopische Welt ein und beginnt den Sinn des Lebens zu hinterfragen in einer Welt, in der das Leben des Menschens zu einem sinnentleerten Fortleben ohne Arbeit oder anderen Nutzen geworden ist.

    Meinung:
    Die Novelle ist durchaus interessant geschrieben und hat mich eine Weile nachdenklich werden lassen. Ist das wirklich unsere Zukunftsmusik? Steuern wir nicht geradewegs in eine solche Welt zu? Gerade dieses nichts mehr zu zun haben, nicht mehr arbeiten zu müssen bzw. zu dürfen und daraufhin mehr oder weniger vor uns hinzuvegitieren bereitet mir persönlich große Sorgen.
    Dennoch konnte mich das Buch leider nicht vollkommen überzeugen. In gerade mal 7 Tagen wird das komplette Weltbild des Protagonisten auf den Kopf gestellt und er kommt zu Erkenntnissen, für die andere ihr Leben lang brauchen. Gerade für jemanden, der nie über diese Probleme nachgedacht hat, stelle ich mir das sehr unrealistisch vor. Ich glaube, dass eine etwas längere Fassung diesem Werk gut getan hätte.
    Auch Verweise auf andere Autoren, Bücher und Dystopien hätten dadurch besser ausgearbeitet werden. Wenn jemand bislang keine Ahnung von dieser Materie hat, ist dieses Werk leider nicht wirklich zu empfehlen.

    Allerdings muss auch bemerkt werden, dass der Autor erst 17 Jahre alt war, als er diese Novelle geschrieben hat. Sein Stil, seine Fremdwortkenntnis und sprachliche Ausdrucksweise ist für dieses Alter wahrlich bemerkenswert.

    Ich bin auf alle Fälle gespannt wie sich der Autor in Zukunft weiter entwickeln wird und bin gespannt weitere Werke von ihm zu lesen.

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    Frollein_von_Kunterbunts avatar
    Frollein_von_Kunterbuntvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle dystopische Novelle!
    Tolle dystopische Novelle!

    Seit dem Deutsch LK vor vielen Jahren habe ich keine Novelle mehr gelesen, umso gespannter war ich auf „Das Erwachen des letzten Menschen“, einem kleinen philosophisch geprägtem Werk des Jungautoren Nikodem Skrobisz, der beim Verfassen dieses Werkes gerade einmal 17 Jahre jung war. Umso beeindruckendes ist dieses gerade einmal 53 Seiten umfassende Werk. 


    Worum geht es?

    Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten und Videospielen zu unterhalten. Abgesehen davon, dass die Gesellschaft in genetischmodifizierte Bürger der Klasse A und normale Bürger der Klasse B gespalten ist, scheint die Welt endlich in einer Utopie angekommen zu sein, inklusive Bedingungslosem Grundeinkommen und einer scheinbar wohlgesinnten K.I..
    Zumindest sehen das so die meisten.
    Edgar jedoch wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln und seine Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine oder einem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist. 


    Dieses kleine Buch erfüllt alle Charakteristika einer Novelle: es ist kurz, in einem Rutsch zu lesen, es gibt einen zentralen Konflikt und einen leidenden Protagonisten.
    Dieser zentrale Konflikt ist jedoch vielfältig interpretierbar: Existenzialismus spielt hier mit rein, die Frage nach dem Sinn des Lebens, die fortschreitende Digitalisierung und die daraus resultierende Einsamkeit des Menschen. Viele dieser Themen sind bereits heute Teil unseres Alltags und lassen die Gedanken und Gefühle des Protagonisten somit nur noch bedrohlicher entscheiden. 


    Edgars Gedankenwelt kommt leider etwas sprunghaft daher, vergeht doch zwischen Grübelei und vermeintlicher Problemlösung nicht mehr als wenige Zeilen oder Seiten. Auch wenn es in einer Gedankenentwicklung wichtig ist, dass man selbst seine eigenen Ideen auch mal wieder verwirft und sie neu denkt, so lässt die Knappheit des Buches leider keinen Spielraum für einen langfristigen Aufbau von Lösungsansätzen. 
    Auch die wechselhaften Abfolgen zwischen depressiven Phasen und plötzlicher Motivation treten bei Erkrankten so nicht auf und lassen, auch hier der knappen Seitenzahl des Buches geschuldet, die Entwicklung nicht ganz realistisch wirken. 


    Die Handlung jedoch überzeugt, regt zum Nach- und Selbstdenken an und bietet einige äußerst interessante Gedankengänge dar. Der Protagonist steht nicht still, denkt vorwärts, fällt zurück und wirkt auf Grund seiner Unperfektheit und seines Erfahrungsdurstes herrlich sympathisch.


    Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass aus der Novelle ein Roman gemacht würde. Die Geschichte bietet Potential für „mehr“, für ausgereiftere, sich aufbauende Gedankengänge des Protagonisten, für mehr Einblick in die Alltagswelt im Jahr 2137 und ein nicht so abruptes Ende. Der fabelhafte Schreibstil des Autoren und die wunderbaren, langen Schachtelsätze hätten es durchaus zugelassen. 

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    Fortis avatar
    Fortivor 22 Tagen
    Kurze, gehaltvolle Geschichte

    Vom Seitenumfang her ist diese Novelle ja durchaus überschaubar, aber sprachlich und inhaltlich hat sie es in sich und deshalb habe ich mehr Zeit für die Lektüre gebraucht, als ich zunächst bei den 46 Textseiten von "Das Erwachen des letzten Menschen" gedacht hätte.
    Edgars Geschichte wird als Entwicklung über 10 Tage von ihm selbst in Tagebuchform erzählt - hier finde ich die ambitionierte Sprache nicht immer ganz passend bzw glaubwürdig. Allerdings führt Edgar auch nicht ein ganz so abgestumpftes Leben, wie man vielleicht denken könnte. Die utopisch-dystopische Welt im Jahr 2137, in der er lebt, wird in einem guten Maß beschrieben, das wesentliche Merkmale nennt, sich aber nicht in Details oder Wiederholungen verliert.
    Die Wendungen am Ende fand ich überraschend.
    Eine kurze, gehaltvolle Geschichte, die zum Nachdenken angeregt.

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    Grisis avatar
    Grisivor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine gute Idee, die mehr ausgearbeitet hätte werden können, aber auf 52 Seiten leider nicht zündet.
    Nicht ganz überzeugend

    Inhalt:

    Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten und Videospielen zu unterhalten. Abgesehen davon, dass die Gesellschaft in genetischmodifizierte Bürger der Klasse A und normale Bürger der Klasse B gespalten ist, scheint die Welt endlich in einer Utopie angekommen zu sein, inklusive Bedingungsloses Grundeinkommen und einer scheinbar wohlgesinnten K.I..
    Zumindest sehen das so die meisten.
    Edgar jedoch wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln und seine Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine oder einem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist.

    Meinung:

    Die Idee der Novelle ist spannend, sie konnte micht aber nicht richtig überzeugen. Die vom Autor geschaffene Welt hat mich zwar fasziniert und nachdenklich zurückgelassen. Allerdings fehlten meines Erachtens viele Aspekte, um sich richtig in den Hauptcharakter hineinversetzen zu können. Es war nicht ersichtlich, wieso er sich plötzlich von dieser Welt abwendet und "mehr" will und wieso er der Einzige ist, der das tut. Auch ist er meiner Meinung nach viel zu schnell darauf gekommen, dass es der Sinn des Lebens ist, der ihm fehlt. Dadurch, dass er die Lösung so schnell gefunden hat, entwickeln sich seine Gedanken auch nicht mehr, sie scheinen sich in den Tagebucheinträgen vielmehr zu wiederholen. Aus seinem Rückfall, der in einem Drogenrausch ausartet, findet er viel zu schnell wieder heraus...
    Insgesamt eine gute Idee, die aber einer tieferen Ausarbeitung bedurft hätte und auf 53 Seiten einfach nicht zündet.

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    Alexa_Kosers avatar
    Alexa_Koservor einem Monat
    Kurzmeinung: Beängstigendes Zukunfts-Szenario...
    Traurige Zukunftsperspektive

    Das kleine Büchlein ist eine erschreckende Zukunftsperspektive ins Jahr 2137. Es gibt mehr Maschinen und Roboter als Menschen und diese sind auch noch in zwei Klassen untereilt. Die Oberschicht wurde genmodifiziert und darf deshalb ÜBER den Menschen der Klasse B wohnen, die mit Hilfe von Computerprogrammen und Drogen quasi stillgelegt sind und ihrem Ende entgegensiechen... Ein Mensch aus der unteren Klasse fragt sich plötzlich nach dem Sinn des Lebens....

    Meine Meinung: Das Buch liest sich relativ gut weg, es ist in Tagebuch-Form geschrieben. Mich konnte zwar die Zukunftsversion erschrecken, da das durchaus einmal Realität sein könnte, aber das Buch plätschert so dahin... mich konnte es einfach nicht richtig fesseln. Aber sicherlich fragt man sich hinterher schon noch einmal, wo man selbst seinen Sinn im Leben sieht.

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    MK262vor einem Monat
    Kurzmeinung: Mich hat das Buch total gefesselt, regt echt zum Nachdenken an.
    Macht Nachdenklich

    Was für ein Buch! Hier kommt man sich echt wie in einer anderen Welt so kurz es auch ist so viel Knall hat es aber auch. Habe es gleich in einem Rusch durchgelesen und mir sehr viele Gedanken gemacht. Wir werden das Jahr 2137 nicht mehr erleben und wenn ich das so lese wahrscheinlich auch besser so. Keine Ahnung ob uns was nicht schon früher einholen wird. Könnte sein? Mache mich gleich auf die Suche nach weiteren Werken vom  Autor echt toller Schreibstill. Danke!

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    stefanbs avatar
    stefanbvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Novelle transportiert die Grundidee von Sartre und Camus in die Zukunft. Liest sich prima
    Sinnfrage nach dem Sein

    „Was mir fehlt, sind ein Sinn und ein Zweck für meine Existenz!“ [22]

    Bereits am Anfang der Novelle „Das Erwachen des letzten Menschen“ steigt der Autor Nikodem Skrobisz mit einem großen philosophischen Zitat ein und schon hier wird klar, dass es um den Existentialismus geht. Hierbei steht der existente Mensch im Mittelpunkt. Sartre lässt grüßen. Es ist eine Sinnfrage nach dem Sein.

    Das Buch spielt im Jahr 2137 und handelt von Edgar, dem Protagonisten, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten.

    „Ein Spiel, das man nicht gewinnen kann, ist es nicht die Mühe gespielt zu werden.“ [44]
    Dies hat mich sehr an das Buch „Der Mythos des Sisyphos“ von Camus erinnert. Aber auch Orwells Roman 1984 wird kurz angesprochen und perfekt mit in die Geschichte integriert.

    Die Novelle transportiert die Grundidee von Sartre und Camus in die Zukunft, hebt sie auf ein aktuelles Level und erörtert die Frage weiter. Weiter sieht der Leser, dass die eigentlich allzu ferne Zukunft gar nicht mehr so weit weg ist. Trotz des Überschaubaren Umfangs der Novelle liefert diese genügend Denkanstöße für weitere, philosophische Folgerungen.

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    Hexxes avatar
    Hexxevor einem Monat
    Kurzmeinung: Zunkunft in der ich heute schon nicht leben mag. Aber viele tun es schon jetzt... Auf jeden Fall ein MUSS
    Eine Novelle aus einer Zunkunft in der ich heute schon nicht leben mag.

    Im Jahr 2137 scheint die Menschheit all das erreicht zu haben, was sie sich bislang als Ziel gesetzt hat. Und nun leben - in einer Zweiklassengesellschaft - alle Menschen glücklich und zufrieden, bar jeglichen Änderungswunsch. Alle Menschen?
    Und nun leben alle Menschen bis auf Edgar glücklich und zufrieden ohne jeglichen Wunsch nach Veränderung.
    Mein Lieblingszitat ist ein (von mir gekürztes) Gespräch unseres Helden mit seiner weiblichen Androidin:
    " "Kein Mensch muss heutzutage ein unglückliches und damit sinnloses Leben führen."
    "Aber ich bin nicht glücklich", sagte ich.
    "Sie haben das Angebot an Antidepressiva nicht in Anspruch genommen", stellte Gina fest."
    (das o.g. Zitat wurde übrigens vom Autor ausdrücklich genehmigt!)

    Doch genug gespoilert, den Rest der 53 Seiten kann man im eigenen Buch nachlesen. Da ist alles drin und es sind wirklich viele Zeilen die sich lohnen.

    Nikodem Skrobisz zählt zu den großen Nachwuchstalenten unserer Zeit, beweist er doch in jungen Jahren bereits so viel philosophischen Tiefgang incl. Humor, wie manch Professor nach 30 Jahren Berufserfahrung nicht mehr.  Und wenn man es genau liest sind wir dem Jahr 2137 gar nicht mehr so fern...

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    Aischas avatar
    Aischavor einem Monat
    Kurzmeinung: dystopische Novelle über den Sinn des Lebens, sehr lesenswert!
    Was ist der Sinn des Lebens?

    Das Buch hat mich gleich zwei Mal zum Erstaunen gebracht: Zum einen hatte ich aufgrund des Klappentextes einen deutlich größeren Umfang erwartet und war zunächst (aber nur ganz kurz) enttäuscht, dass die Geschichte in gerade mal 53 Seiten erzählt wird. Aber keine Sorge, mehr braucht der Autor auch gar nicht, die Story ist gut, so wie sie ist.
    Meine zweite Überraschung betrifft den Autor: Nikodem Skrobisz ist gerade einmal 19 Jahre alt. Die wichtigsten Fragen für manche seiner Altersgenossen sind da, in welchen Club man am Samstagabend geht, oder wie man die Eltern am geschicktesten anpumpt, weil das  bewilligte Taschengeld für das luxuriöse Studentenleben einfach nicht reichen will.
    Skrobisz hingegen legt mit "Das Erwachen des letzten Menschen" eine dystopische Novelle vor, die sich einer der ganz großen existenziellen Fragen widmet: der Frage nach dem Sinn des Lebens.
    Sein Protagonist Edgar findet unterschiedliche Antworten, mal in der Kreativität, im Erschaffen von Neuem, mal in der Zerstörung, in der Machtausübung, doch dann ...
    Keine Sorge, ich werde hier nicht spoilern, sondern möchte nur neugierig machen.
    Auf ein erstaunliches Buch, das absolut lesenswert ist und trotz seines knappen Umfangs viel Anregung zum Nachdenken und Stoff für Diskussionen bietet.
    Über einige kleine Grammatik- oder Logikfehler habe ich daher gerne hinweggesehen.

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    felice_sianas avatar
    felice_sianavor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich lese diese Zukunft als Allegorie meiner Gegenwart.
    2137 oder doch schon heute

    Die Erzählung spielt im Jahr 2137. Da existieren zwei Klassen, die buchstäblich obere der Götter und die untere, in der die Realität virtuell ist, Arbeit, Kreativität und soziale Kontakte längst ihre Bedeutung verloren haben. Über einen Zeitraum von zehn Tagen führt der Ich-Erzähler Edgar ein Tagebuch, dessen zentrale Frage so alt ist, wie die Philosophie selbst: Was ist der Sinn des Lebens? Dank dieser stets aktuellen Frage, komme ich auch als Nicht-SciFi-Leser problemlos mit dem Buch zurecht. Und auch die Probleme scheinen mir gar nicht so zukünftlich. Vieles, was da beschrieben wird, fühlt man aktuell mit der Zunehmenden Bedeutung von Virtual Reality und Social Identity bereits.

    Das Buch liest sich flüssig, verständlich und regt immer wieder zum Nachdenken an. Das Cover mag ich wirklich sehr, nach der Lektüre noch ein bisschen mehr, es spiegelt die Grundstimmung sehr gut wieder.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LeveretPales avatar
    Bedingungsloses Grundeinkommen. Künstliche Intelligenz. Singularität. Automatisierung und Digitalisierung. Gentechnik. Transhumanismus. Verlust des Lebenssinns und Depressionen in einer immer mehr auf materielle Werte und Leistung getrimmten Welt. Themen, die in den letzten Jahren immer häufiger diskutiert werden und mit der zunehmend vorranschreitenden technologischen Entwicklung auch immer mehr Teil unserer Gegenwart werden.

    Wohin führt das allerdings und wie würde eine Welt aussehen, in der man diese technologischen Entwicklungen zuende denkt? Wie würde sich das auf die Psyche eines Menschen auswirken? Wie soll ein Mensch in so einer eine Tätigkeit finden, die sein Leben mit Sinn und Glück erfüllt?

    Diesen Themen und Fragen ging ich vor zwei Jahren in meiner Novelle "Das Erwachen des letzten Menschen" nach. Da die Aktualität nicht abgenommen hat und die Novelle zunehmend beliebter wird, ist nun eine neue Auflage des Buches erschienen, die ein neues, etwas schöneres Cover ziert. (Man kann das alte Cover zurzeit noch bei Amazon sehen: https://amzn.to/2nywpA4 Lovelbyooks hat das Cover zum Glück bereits angepasst auf die neue Ausgabe, wobei ihr es noch bei den alten Rezensionen und Leserunden sehen könnt.) Um diese Neuauflage zu zelebrieren, verschenke ich auf Lovelybooks nun 20 Exemplare dieses Buches im Taschenbuchformat. Ich freue mich auf alle Bewerber :)

    Klapptext des Buches:
    *Eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer sinnbefreiten, perfekten Welt*

    Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten und Videospielen zu unterhalten. Abgesehen davon, dass die Gesellschaft in genetischmodifizierte Bürger der Klasse A und normale Bürger der Klasse B gespalten ist, scheint die Welt endlich in einer Utopie angekommen zu sein, inklusive Bedingungsloses Grundeinkommen und einer scheinbar wohlgesinnten K.I..
    Zumindest sehen das so die meisten.
    Edgar jedoch wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln und seine Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine oder einem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist.

    Mehr zum Autor:
    https://leveret-pale.de
    https://www.instagram.com/leveret_pale/
    Zur Buchverlosung
    LeveretPales avatar
    Vor eineinhalb Jahren erschien meine Novelle "Das Erwachen des letzten Menschen", die die Sinnfindung des Menschen in einer durchdigitalisierten und perfektionisierten Zukunfts-Welt beschreibt. Da das Buch sich auch stark mit technologischer Entwicklung auseinandersetzt, die ja auch in unserer realen Welt sich immer rasanter weiterentwickelt, frage ich mich, wie wohl das Buch jetzt ankommt, da wir uns doch wieder ein Stückchen weiter in die Zukunft bewegt haben. Dafür veranstalte ich wieder eine Leserunde, bei der ich vier signierte Print-Exemplare der Novelle verlose. Ich freue mich auf eure Teilnahme :)

    Klapptext:
    *Eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer sinnfreien Welt*

    Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten, Drogen und Videospielen zu unterhalten. Die Welt scheint endlich in einer Utopie angekommen zu sein. Zumindest für die meisten.
    Edgar wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln, bald führt er Tagebuch, um seine Gedankengänge festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine und keinem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist.


    Mehr Informationen zu mir findet ihr in einem meiner letzten Interviews, z.B. hier https://frauenpanorama.de/ein-brillantes-ausnahmetalent-leveret-pale/ oder auf meiner Webseite https://leveret-pale.de

    Um teilzunehmen, schreibt in eure Bewerbung, was ihr euch von der Geschichte erhofft und was euch sonst bei dem Titel und Klapptext so durch den Kopf geht. Viel Glück!
    LeveretPales avatar
    Letzter Beitrag von  LeveretPalevor 5 Monaten
    Vielen Dank :) Sind noch ein paar, aber es läuft bisher sehr gut.
    Zur Leserunde
    LeveretPales avatar
    Hallo! Zur Veröffentlichung der Printausgabe der Geschichte "Das Erwachen des letzten Menschen" veranstalte ich eine Leserunde. Es werden 5 Printexemplare verlost.

    Klapptext:
    *Eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer sinnfreien Welt*

    Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten, Drogen und Videospielen zu unterhalten. Die Welt scheint endlich in einer Utopie angekommen zu sein. Zumindest für die meisten.
    Edgar wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln, bald führt er Tagebuch, um seine Gedankengänge festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine und keinem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist.

    Mehr Infos gibt es auf meiner Website http://leveret-pale.de beziehungsweise auf der entsprechenden Unterseite:
    http://leveret-pale.de/veroeffentlichungen/kurzgeschichten-novellen-und-anthologien/das-erwachen-des-letzten-menschen

    Um teilzunehmen, schreibt in eure Bewerbung, was ihr euch von der Geschichte erhofft und was euch sonst bei dem Titel und Klapptext so durch den Kopf geht. Viel Glück!
    Zur Leserunde

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