Levi Pinfold Grünling

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Inhaltsangabe zu „Grünling“ von Levi Pinfold

Ein recht wundersames Geschöpf, das Herr Hafermann da auf seinem Land entdeckt: einen Säugling – und er ist grün! Da er das Kind nicht sich selbst überlassen mag, nimmt er es mit nach Hause. Und staunt am nächsten Morgen nicht schlecht, denn über Nacht sind überall Früchte und Gemüse gewachsen und ergreifen zusehends Besitz von Haus und Hof. Nur langsam wird den Hafermanns klar, dass diese vermeintliche Plage ein Segen ist. Levi Pinfold feiert in diesem gereimten Buch die Wunder der Natur.

Ein wunderschönes, bildgewaltiges Buch, eine Hommage an die Natur

— milkshakee
milkshakee

Einmalige Illustrationen und eine Geschichte die dazu auffordert das eigene Verhalten im Umgang mit der Natur zu überdenken.

— EmmyL
EmmyL

Levi Pinfold überzeugt auch dieses Mal. Ein kleines Meisterwerk, diese Bilderpracht. Der Text ist in einer Art Reimform geschrieben.

— LisbethTjorven
LisbethTjorven

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  • Eine Geschichte über das Geben und Nehmen im natürlichen Kreislauf

    Grünling
    EmmyL

    EmmyL

    01. January 2017 um 20:04

    Es ist Frühling. Bei einem Spaziergang entdeckt Herr Hafermann auf seinem Land ein grünes Baby. Besorgt nimmt er es mit nach Hause und zeigt es seiner Frau. Das Baby ist anders als alles was die beiden Menschen je gesehen haben. Es ernährt sich genau wie die Pflanzen. Herr Hafermann bringt zum Entsetzen seiner Frau bergeweise Erde ins Haus und pflanzt das Kind zum Schlafen ein. Am nächsten Morgen trifft Frau Hafermann der Schlag, denn das ganze Haus hat sich in ein riesiges Gewächshaus verwandelt. Ihr Mann ist begeistert, denn die Melonen sind schon reif, sie schmecken fantastisch. Frau Hafermann ist mit der Situation überfordert. Sie kann zum Einkaufen nicht in die Stadt fahren, da das Auto eingewachsen ist. Hilfe über das Telefon bekommt sie auch nicht, darin wächst saftig grünes Gras. Obst und Gemüse ergreift Besitz vom Haus und seiner Umgebung, bis schließlich sogar der Zug anhalten muss, da die Bahnstrecke hinter dem Haus zugewuchert ist. Nun stellt sich nicht nur für die Hafermanns, sondern auch für alle Menschen im Zug die Frage: Ist das reiche Angebot natürlicher Nahrungsmittel ein Segen oder eine Plage? In diesem Bilderbuch sprechen die Bilder tatsächlich zum Betrachter. Der Text ist als Kreuzreim geschrieben und steht neben oder unter den kräftigen, aussagestarken Illustrationen. Die Illustrationen erinnern an Fotografien und wurden am Computer erstellt bzw. bearbeitet. Unglaublich detaillierte Szenen ziehen den Betrachter in ihren Bann. Zu Beginn ist die Landschaft öde und grau. Es ist Frühling, doch auf der Wiese blühen keine Blumen, das Gras scheint verdorrt. Dann tritt der Grünling ins Leben der Menschen. Für die Liebevolle Pflege, bedankt er sich reich mit den Früchten der Natur. In den Bildern ergrünt alles, ein intensives Farbspiel explodiert. Beim Betrachten der Bilder hört man die Insekten summen, die Vögel zwitschern und kann den aromatischen Geschmack reifer Früchte auf der Zunge spüren. Die Illustrationen beziehen sich metaphorisch auf das Geben und Nehmen im natürlichen Kreislauf. Sie regen dazu an über das eigene Verhalten nachzudenken. Wieviel gebe ich der Natur eigentlich zurück? Oder nehme ich nur? Nach anfänglichem Zögern findet sich auch Frau Habermann mit der veränderten Situation ab. Sie arrangiert sich sogar mit veganer Ernährung. Am Ende des Buches ist wieder Frühling, doch nun blühen Blumen und grünes Gras wiegt sich sanft im Wind Dieses fantastische Werk ist nicht nur für Kinder, sondern für alle Altersgruppen. Es eignet sich dazu im Unterricht Diskussionen zum Umgang mit der Natur oder die Ernährung anzustoßen. Wiederholtes Lesen macht es nicht langweiliger, sondern durch die unzähligen winzigen Details zum erneuten Vergnügen. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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