Levi Wiedemann Homeless

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Inhaltsangabe zu „Homeless“ von Levi Wiedemann

»Homeless« spielt in der fiktiven Kleinstadt Braxton in der Nähe von London. Der 16-jährige John, der vor etwas über einem Jahr sein Zuhause verlassen hat, lebt mit einer Gruppe von obdachlosen Jugendlichen im „Betonklotz“ - ein riesiges Parkhaus, das nie wirklich benutzt wird. Trotz diversen Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen versuchen die Straßenkids zusammenzuhalten und gemeinsam ums Überleben zu kämpfen. Im Verlauf der Geschichte erfährst Du immer mehr von der erschreckenden Wahrheit über das Leben auf der Straße, wo John und seine Clique tagtäglich verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind und nie wissen, was sie als nächstes erwartet. Einsamkeit, Gewalt, ständiger Hunger, beißende Kälte und schlaflose Nächte gehören zum Alltag der Teenager. Zudem scheint ihnen Gefahr auf der anderen Seite der Stadt zu drohen - Denn dort haust in einer alten Fabrik eine weitere Gruppe von Obdachlosen, die ihrem Ruf zufolge gefährliche und gewalttätige Kriminelle sind. Doch bestimmte Vorfälle zwischen den beiden Cliquen lassen Zweifel aufkommen und John weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann - Dem Anführer seiner eigenen Gruppe oder seinem geheimnisvollen Gegner Cain aus der Fabrik? (Quelle:'E-Buch Text/12.06.2015')

Der erste Band einer mitreißenden Geschichte über das Leben auf der Straße – über Liebe, Verrat, Freundschaft und Misstrauen…

— ricysreadingcorner

Ich will mehr, mehr, mehr .. wo bleibt die Fortsetzung? Bitte.

— leeena_buecherchaos

Ein schönes Buch, das man gelesen haben sollte.

— Jen_loves_reading_books

John ist einfach ein toller Kerl den jeder kennen lernen sollte!

— diekleineraupe27

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  • "Homeless" - Spannend und gefühlvoll!

    Homeless

    ricysreadingcorner

    27. August 2017 um 18:15

    InhaltHomeless erzählt die Geschichte des 16-jährigen John Hartwell, der seine Familie im wohlhabenden Londoner Stadtteil Notting Hill zurückgelassen hat und nun versucht, sich auf den Straßen der fiktiven Kleinstadt Braxton durchzukämpfen. Gemeinsam mit ein paar anderen Straßenkids findet er Unterschlupf im Betonklotz, einem heruntergekommenen und kaum genutzten Parkhaus. Doch kurz bevor der Herbst richtig Einzug erhält und die Nächte unerträglich kalt werden, geht ihre Bleibe eines Nachts unter mysteriösen Umständen in Flammen auf.Mehr schlecht als recht versucht sich die Gruppe weiter durchzuschlagen und eine neue Unterkunft zu finden. Der nasskalte englische Winter macht dies natürlich nicht einfacher. Es gibt auch andere obdachlose Jugendliche in Braxton, die in einer alten Fabrik hausen…mit Heizung und fließend Wasser. Doch kann John ihnen und vor allem ihrem zwielichtigen Anführer Cain trauen und warum ist Patrick, das selbsternannte Oberhaupt seiner eigenen Gruppe, ihm gegenüber so feindselig gestimmt? Als wäre das nicht alles schon genug, gibt es da auch noch ein Mädchen in der Gruppe – Carrie – die John gehörig den Kopf verdreht.Meine MeinungIch war von der ersten Seite an gefesselt. Der Autor fackelt nicht lange und lässt den Leser direkt in das Geschehen und die Straßenatmosphäre eintauchen. Flüssig folgt ein Ereignis aufs andere, sodass es nie langweilig wird. Während meines Studiums der Sozialen Arbeit hatte ich häufiger mit dem Thema Obdachlosigkeit zu tun. Mir ist klar, dass es unglaublich viele verschiedene Gründe geben kann, auf der Straße zu landen und dass viele die Freiheit auf der Straße einem Leben in Zwängen vorziehen, aber auch, wie gefährlich und traumatisch dies sein kann. Dennoch war es für mich unglaublich interessant, dieses Leben intensiv aus der Sicht eines nicht mal volljährigen Jungen zu erleben und ich kann sagen, dass dieses Buch es keinesfalls verherrlicht oder in irgendeiner Form romantisiert, was ich vorher etwas befürchtet hatte. Keiner der Jugendlichen würde auf der Straße leben, wenn er die Wahl hätte.Auch John als Protagonist hat mir ganz gut gefallen. Ich konnte seinen Hass auf seine Familie und seine Verzweiflung sehr gut nachvollziehen, allerdings war er mir genau, wie viele andere Charaktere in dem Roman etwas zu sprunghaft, was seine Entscheidungen und Einstellungen anging. Im einen Moment kann er Patrick nicht leiden, hält ihn für ungerecht, aggressiv und unberechenbar und im nächsten ist er für ihn plötzlich der geborene Anführer, auf den er sich jederzeit verlassen kann. Diese veränderten Ansichten sind ja durchaus realistisch passieren aber viel zu schnell. Ähnlich verhält es sich in seiner Beziehung zu Carrie. Obwohl die beiden sich ja schon lange kennen müssen, entwickelt sich so plötzlich eine unsterbliche Liebe, die aber auch genauso schnell wieder in Frage gestellt werden kann?Ähnlich ist es mit den Handlungen und Ereignissen. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sich der Autor sich etwas mehr Zeit bei einigen Erzählsträngen gelassen hätte. Stattdessen folgte eins aufs andere, was zwar zur Spannung und zum Lesefluss beitrug, manche Entscheidungen der Charaktere aber als etwas unüberlegt und überstürzt und zudem wenig glaubwürdig erscheinen ließ. Vielleicht trägt das Leben auf der Straße aber auch dazu bei, sich schnell an kleinste Hoffnungsschimmer zu klammern, Angebote anzunehmen und genauso schnell Dinge und Menschen hinter sich zu lassen…Die Liebesgeschichte zwischen John und Carrie stand für mich oft ein wenig zu sehr im Vordergrund – vielleicht, weil ich eigentlich keine Liebesgeschichte erwartet hatte – und war auch vor allem durch die genannte Sprunghaftigkeit für mich ziemlich überladen. Aus etwas anfänglich so Unschuldigem wurde ziemlich sehr schnell großer Ernst, das hat mich etwas genervt. Andererseits passt es vielleicht wie schon gesagt auch zu dieser Situation der Einsamkeit, sich sehr schnell an etwas zu klammern.Johns innere Monologe haben mir zudem sehr gut gefallen, sie waren tiefgründig und oftmals weise.Der Schreibstil hat mir aber im Gegenteil zum für meinen Geschmack etwas etwas zu rasanten und holprigen Erzählaufbau sehr gut gefallen. Der Autor nutzte an den richtigen Stellen einen direkten, einfachen und sehr nüchternen Schreibstil, in anderen Situationen z.B. in Johns Gedanken und inneren Monologen, war dieser jedoch viel bildhafter und spielerischer, sodass man sich einzelne Passagen sogar als eigenständiges Gedicht vorstellen könnte.Die Aussage bzw. Relevanz des Buches fand ich ebenfalls toll bzw. wichtig. Nur selten gibt es Romane über jugendliche Obdachlose, obwohl alleine in Deutschland laut der Offroad Kids Stiftung jährlich ca. 2500 Jugendliche ab 12 Jahren wenigstens zeitweise auf der Straße landen. Zudem werden die Jugendlichen in Wiedemanns Roman nicht in eine Schublade gesteckt. Es sind keine verzogenen Ausreißer, auf der Suche nach Freiheit und Anarchie, die betteln und stehlen, Drogen nehmen und in den Innenstädten herumlungern. Es sind auch nicht nur Jugendliche, die durch ein sozial benachteiligtes oder nicht vorhandenes Elternhaus schon irgendwie in dieses Leben hineingeboren wurden. Zudem wird das Leben auf der Straße keineswegs durch Freiheit, Zusammenleben mit anderen Jugendlichen und Lagerfeuerromantik verherrlicht. Eher wird dem Leser hier die harte Realität von Kälte, Hunger, Misstrauen und Einsamkeit, trotz vieler Mitstreiter vor Augen geführt.Obdachlosigkeit ist ein wichtiges Thema, das bei ca. 335.000 (Stand 2016) wohnungslosen Menschen in Deutschland und einer steigenden Wohnungsknappheit keineswegs unter den Teppich gekehrt werden darf. Es gibt so viele Gründe die dazu führen können…Und der Weg aus der Obdachlosigkeit heraus ist auch nicht einfach, obwohl man in Deutschland durchaus mehr Hilfe bekommen kann als in vielen anderen Ländern. Als Mensch „ohne festen Wohnsitz“ einen Job oder eine neue Wohnung zu finden ist aber auch hier nicht so leicht, gerade beim derzeitigen Wohnungsangebot….Das sind alles Dinge die man im Hinterkopf behalten sollte. Und es sind Themen die in diesem Buch gut aufgefangen werden. Hinzu kommt speziell die Problematik der Jugendlichen, die sich an keine richtige Hilfe, ja nicht mal an das Krankenhaus wenden können, aus Angst, in ein Heim gesteckt oder zu ihren Eltern zurückgebracht zu werden, vor denen ja viele gerade erst geflohen sind.Ich finde, dass man in diesem Roman einen guten Einblick in die Probleme, die Gefühlswelt und das Leben obdachloser Jugendlicher bekommt. Durch die Liebesgeschichte zwischen John und Carrie wird aber auch deutlich, dass es andererseits ganz normale Jugendliche mit „alltäglichen“ Problemchen sind.Das Cover-Design finde ich ziemlich passend und auch der einfache Titel fasst gut zusammen, worum es grundlegend in diesem Buch geht.FazitInsgesamt ist es ein schöner und leicht zu lesender Roman, der mich vor allem durch seine Thematik überzeugte. Die schnelle und lockere Erzählweise war mir zwar oftmals zu holperig und sprunghaft, trug aber sehr stark zum Lesefluss und Spannungsaufbau bei – sonst hätte ich nicht beide Bände an einem Wochenende gelesen.Ein spannender Debütroman von einem jungen und vielversprechenden Autor!

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  • So lebt es sich wirklich auf der Straße:

    Homeless

    love_books_2261

    04. September 2016 um 10:50

    Meinung: Auf dieses Buch bin ich vor einer Weile auf Instagram gestoßen. Levi war so freundlich, mir das Buch signiert zuzusenden und ich war einfach überglücklich!Auch wenn der Schreibstil recht flüssig war, dauerte es ein bisschen, bis ich in der Geschichte drin war und mich in John hineinversetzen konnte. Es war mal etwas anderes, ein Buch aus der Sicht und vor allem auch über Obdachlose zu lesen. Man bekam einen sehr guten Einblick in das Leben von John und seinen Freunden. Für mich ist es aber nach wie vor eigenartig, sich vorzustellen, dass Menschen die Straße wirklich zuhause nennen können. Ich glaube, gerade auch aus diesem Grund war es für mich schwierig, in das Buch hinein zukommen. John gefiel mir als Protagonist eigentlich ganz gut. Doch die Betonung liegt hier auf eigentlich. Manchmal störte es mich ein wenig, dass er sich einfach zu sehr an manche Menschen klammerte. Er war enttäuscht, wenn diese Menschen ihm nicht die gleiche Zuneigung zurück gaben und wollte dann mit einem Mal wieder alles hinwerfen und abhauen. Andererseits konnte ich auch ganz gut verstehen, dass er sich so auf seine kleine Gruppe fixierte, denn diese Gruppe war eine Gemeinschaft, die zusammen hielt. Und auf eine Weise, war diese Gruppe auch eine kleine Familie, die sich ihr Leben so schön wie möglich gemacht hatte. Gut fand ich es aber auch, dass man einen Einblick in das Leben seiner richtigen Familie bekam. Ich konnte Johns Entscheidung, abzuhauen und dafür das Leben auf der Straße vorzuziehen um einiges besser verstehen. Ich glaube auch, dass er das Leben auf der Straße vorzog, weil er einfach Menschen um sich hatte, die sich um einander sorgte und auf einander aufpassten. Was ich am Anfang aber etwas verwirrend fand, war dass es so aussah, als würden sie sich gar nicht ausstehen können.Jeder von ihnen war glücklich für die kleinen Dinge im Leben, auch wenn es nur um eine kleine Portion Pommes Frites ging. Sie waren glücklich, weil sie ein zuhause gefunden hatten, wo es nicht hinein regnen konnte und vor allem waren sie glücklich, dass sie einander hatten. Die Liebesgeschichte im Buch fand ich ein bisschen seltsam. Man merkte zwar, dass John schon die ganze Zeit in Carrie verliebt war, doch für meinen Geschmack, kamen sie zu plötzlich zusammen. Erst spielt sie ihm etwas vor und dann liebt sie ihn auf einmal?Dennoch gefiel mir das Buch echt gut, denn er regt definitiv zum Denken an. Ich glaube, dass das Buch das Leben auf der Straße ziemlich gut wiederspiegelt und deshalb fand ich es einfach interessant, mal einen Einblick in das Leben eines Obdachlosen zu bekommen. Das Cover gefiel mir echt gut, auch wenn es für mich den Eindruck erweckt hatte, dass das Leben, wie sie es im Buch führten nur düster wäre, aber das war es nicht. Das Buch endet mit einem ziemlich offenem und vor allem unerwarteten Ende und es hätte auf jeden Fall noch Potential für ein weiteres Buch. Toll fand ich vom Autor übrigens auch, dass es hinten im Buch noch einige Adressen für Hilfsbedürftige in Städten gab. Fazit: Ich möchte jetzt auf keinen Fall sagen, dass das Lebe auf der Straße besser ist, doch ich glaube für John war es die beste Entscheidung, die er treffen konnte. Außerdem denke ich jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, dass es viel weniger schlimm ist obdachlos zu sein, wenn man Freunde um sich herum hat, die dich so mögen, wie du bist und einfach ein guter Familienersatz sind. Für mich hatte das Buch Höhepunkte, es gab aber auch immer wieder Stellen, die ich ein wenig langweilig zu lesen fand. Deshalb habe ich zwischen drei und fünf Sternen geschwankt und mich am Ende für die Mitte entschieden.

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  • Ein Buch, welches alle Emotionen aufweist.

    Homeless

    leeena_buecherchaos

    11. July 2016 um 20:10

    Zum Anfang .. ich liebe es, wie sich dieses Buch anfühlt. Es ist richtig schön matt und man will immer wieder darüber streicheln. Selten hat mich ein Buch so gefesselt und schwups waren wieder 100 Seiten gelesen. Die Geschichte wirkt auf mich sehr realistisch dargestellt und ich konnte mich in jede Situation richtig gut hineinversetzen. Und auch das Ende des Buches hat mir gefallen, aber dazu will ich gar nicht so viel verraten. Auf jeden Fall nur so viel : ich kann die Fortsetzung kaum erwarten! Ich habe das Buch mit vielen Tränen in den Augen weggelegt und erinnere mich noch zu gerne an die vielen Schmunzeleien. Lieber Levi, wenn du dies liest, bleibe bitte deinem Stil treu. Deine Schreibweise lässt einen in eine andere Welt eintauchen, man lebt mit den Charakteren und fühlt sich zu ihnen verbunden, so als wären es Freunde. Danke für die tollen Lesestunden und ich bitte um meeeehr!

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  • Sehr lesenswert !!!!

    Homeless

    Jen_loves_reading_books

    01. April 2016 um 15:50

    HomelessvonLevi WiedemannVom Buchrücken:»Homeless« spielt in der fiktiven Kleinstadt Braxton in der Nähe von London. Der 16-jährige John, der vor etwas über einem Jahr sein Zuhause verlassen hat, lebt mit einer Gruppe von obdachlosen Jugendlichen im „Betonklotz“ - ein riesiges Parkhaus, das nie wirklich benutzt wird. Trotz diversen Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen versuchen die Straßenkids zusammenzuhalten und gemeinsam ums Überleben zu kämpfen. Im Verlauf der Geschichte erfährst Du immer mehr von der erschreckenden Wahrheit über das Leben auf der Straße, wo John und seine Clique tagtäglich verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind und nie wissen, was sie als nächstes erwartet. Einsamkeit, Gewalt, ständiger Hunger, beißende Kälte und schlaflose Nächte gehören zum Alltag der Teenager. Zudem scheint ihnen Gefahr auf der anderen Seite der Stadt zu drohen - Denn dort haust in einer alten Fabrik eine weitere Gruppe von Obdachlosen, die ihrem Ruf zufolge gefährliche und gewalttätige Kriminelle sind. Doch bestimmte Vorfälle zwischen den beiden Cliquen lassen Zweifel aufkommen und John weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann - Dem Anführer seiner eigenen Gruppe oder seinem geheimnisvollen Gegner Cain aus der Fabrik.Zum Cover:Das Cover fand ich es durch seine Schlichtheit sehr auffällig und daher auch recht ansprechend. Als ich es zum ersten mal bei Instagram sah, hab ich mich gleich kundig gemacht, wer der Autor ist und worum es in diesem Buch geht. Aufmerksamkeit erreicht, würde ich sagen. :-)Die Story und ihre Charaktere:Ich wusste von der Story eigentlich nur, dass es um obdachlose Jugendliche in einer fiktiven Stadt in Großbritannien ging. Da ich bisher keine Bücher mit dieser Thematik gelesen hatte ( bin eher der Fantasy/ Dark-Fantasy/ Steampunk-Typ), konnte ich relativ vorurteilsfrei an die Geschichte herangehen und wurde wirklich überrascht. Eine tolle Geschichte um den obdachlosen Jungen John und seine Freunde, die einem wirklich zu Herzen geht, so einfühlsam ist sie erzählt. Es gab Passagen in dem Buch, bei denen ich wirklich schwer schlucken musste. Vor allem in dem Teil, in dem man mehr aus Johns Vergangenheit erfährt.Die Charaktere sind allesamt gut durchdacht , auch die Unsympathischen. Da steckte sehr viel Herzblut drin. Man bekommt sehr schnell das Gefühl, die Charaktere in dem Buch persönlich zu kennen.Die Story ist frisch, jung, sehr unterhaltsam ,sehr einfühlsam beschrieben und sehr flüssig zu lesen. Ich hatte es kurzer Zeit gelesen, weil man nur so durch die Seiten fliegt.Fazit:Ein sehr ernstes Thema, gut verpackt, mit sympathischen Protagonisten, die man richtig lieb gewinnt und mit denen man auch leidet. Ich freue mich schon auf den 2. Teil :-)Empfehlung:Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Also, jaaaaa. Kauft es Euch. Los, jetzt und ab dafür.Von mir gibt's:5 von 5 Sternen 

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  • John mit einem sehr bewegenden Schicksal

    Homeless

    diekleineraupe27

    25. February 2016 um 21:38

    "ich würde dir gerne eine mutige, tapfere und aufopfernde Geschichte anvertrauen, doch dann würde diese Geschichte nicht von mir erzählen. Also werden die hier keine Ritter, keine Könige und auch keine Zauberer begegenen. Ich bin John, und lebe auf der Strasse und du wirst mich kennen lernen, besser gesagt meinen Weg in den tiefen Abgrund" Mit diesen Klappentext hat mich Levi Wiedemann sofort gepackt und ich wollte John einfach kennen lernen. Als ich angefangen habe zu lesen war ich sofort drin und war einfach gespannt drarauf zu erfahren was John mit seinen jungen Jahren miterlebt hat und welches Schicksal er erleiden musste um auf der Strasse zu landen, Auch wenn wirklich keine Ritter, keine Könige und auch keine Zauberer vorkommen ist John genau der mutige und tapfere Kerl der sich auch für andere aufopfert. Er ist der Ritter den sich manche Menschen wünschen, König der Herzen und ein kleiner Zauberer der anderen ein Lächeln in Gesicht zaubert.

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  • Die etwas andere Geschichte

    Homeless

    Janinezachariae

    18. February 2016 um 20:50

    Heimatlos. Ja, das sind die Jugendlichen in dieser Geschichte. Sie leben in einem Betonklotz, aber nur bis das Schicksal zuschlägt. Dann leben sie woanders. Aber eigentlich ist es kein richtiges Leben. Denn sie leben auf der Straße, wenngleich sie gelegentlich etwas finden, was ihnen etwas Schutz bietet. In dieser Gruppe lebt John. Es ist aus seiner Sicht geschrieben, auch wenn diese Geschichte fiktiv ist. Aber es gibt viele Kids, die in einer ähnlichen Situation auch im realen Leben sind. Die Eindrücke, die John uns Lesern, übermittelt, sind sehr beeindruckend, teilweise finster, aber trotzdem nie abschreckend. Seine Sprache hat jedenfalls nicht darunter gelitten und seine Sozialkompetenz auch nicht. Aber John flieht gerne, sobald etwas nicht so läuft, wie er es sich vorstellt. Es begann, als etwas schreckliches in Johns Leben geschieht. Doch hält er noch etwas durch, bevor er eines Tages von zu Hause abhaut. Nun ist er 16 Jahre alt und ist immer noch irgendwie auf der Flucht und auf der Suche, die mit Carrie für eine Weile zum Stillstand kommt. Doch hat auch Carrie viele Geheimnisse und ist sehr verschlossen. Eines Tages aber landet er bei Cain und all seine Probleme scheinen  nun eine andere Richtung eingeschlagen zu haben. Doch was genau will Cain eigentlich von John? Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben. Sie hat mich von der ersten Zeile an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Hoffentlich wird es einen zweiten Teil geben, was ich aber vermute. Denn das Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen. Kurzbeschreibung »Homeless« spielt in der fiktiven Kleinstadt Braxton in der Nähe von London. Der 16-jährige John, der vor etwas über einem Jahr sein Zuhause verlassen hat, lebt mit einer Gruppe von obdachlosen Jugendlichen im „Betonklotz“ - ein riesiges Parkhaus, das nie wirklich benutzt wird. Trotz diversen Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen versuchen die Straßenkids zusammenzuhalten und gemeinsam ums Überleben zu kämpfen. Im Verlauf der Geschichte erfährst Du immer mehr von der erschreckenden Wahrheit über das Leben auf der Straße, wo John und seine Clique tagtäglich verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind und nie wissen, was sie als nächstes erwartet. Einsamkeit, Gewalt, ständiger Hunger, beißende Kälte und schlaflose Nächte gehören zum Alltag der Teenager. Zudem scheint ihnen Gefahr auf der anderen Seite der Stadt zu drohen - Denn dort haust in einer alten Fabrik eine weitere Gruppe von Obdachlosen, die ihrem Ruf zufolge gefährliche und gewalttätige Kriminelle sind. Doch bestimmte Vorfälle zwischen den beiden Cliquen lassen Zweifel aufkommen und John weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann - Dem Anführer seiner eigenen Gruppe oder seinem geheimnisvollen Gegner Cain aus der Fabrik?

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  • Sehr besonders, authentisch geschrieben und verliert dabei nicht den Bezug zur Realität.

    Homeless

    smartgirl-93

    09. February 2016 um 19:47

    Ich habe das Buch in nur zwei Tagen gelesen und das obwohl meine Prüfungen anstanden, aber ein Kapitel nach dem Anderen wurde immer spannenderer und ließ mich einfach nicht mehr los. Aufhören stand nicht zur Debatte. Wie bereits in der Überschrift geschrieben: Es ist sehr besonders, authentisch geschrieben und verliert dabei nicht den Bezug zur Realität. Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch und man kann ihre Gefühlswelten absolut nachvollziehen. Ich neige dazu mich stark in Situationen hineinzufühlen, daher habe ich besonders am Ende sehr mitgefühlt.  Dieses Buch eröffnet einem neue Sichtweisen auf kritische Themen und verändert einen im Laufe des Buches irgendwie. Sehr emotional, denn es sind einige Tränen geflossen. Ich werde dieses Buch mit guten Gewissen an meine Freunde weiterempfehlen, da es keine simple Alltagslektüre ist. 

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  • Homeless

    Homeless

    Sternenjunge

    23. January 2016 um 09:30

    Inhalt (Lovelybooks) Homeless spielt in der fiktiven Kleinstadt Braxton, in der Nähe von London. Der 16-jährige John Hartwell, der vor etwa über einem Jahr sein Zuhause verlassen hat, lebt mir einer Gruppe von obdachlosen Jugendlichen im „Betonklotz“ ein riesiges Parkhaus, das nie wirklich benutzt wird. Trotz diversen Auseinandersetzungen versuchen die Straßenkids zusammen zuhalten und gemeinsam ums Überleben zu kämpfen. Meine Meinung: Wow, ein sehr fesselndes Buch, diese Story hat unterschiedliche Handlungszweige die einen fesseln: Die Beziehung zwischen John(yboy) und Carrie, Die Feindseligkeit zwischen der Blogcrew und der Bewohner der Fabrik, der Grund warum John sich aufgegeben hat, sowie die Gründe der anderen und die einzelnen Beziehungen innerhalb der „Crew“. Doch nicht nur das die Geschichte fühlt sich so realistisch an. Während dem Lesen fiebert man mit der Betonklotzcrew, die täglich um ihr Überleben kämpfen müssen. Jeder dieser Charaktere ist eigentlich einzigartig, diese bunte Mischung findet man eigentlich sonst nur in High Schoolgeschichten, aber ich hätte diese Mischung nicht in Homeless erwartet.Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass man schnell wieder in das Buch hineinfinden kann, die Charaktere kommen sehr authentisch rüber, sie sind nicht rein künstlich, man kann mit ihnen fühlen. Genau diese Eigenschaft habe ich in letzter Zeit bei anderen Büchern vermisst. Die Gedanken von John sind sehr interessant, man erfährt viel mehr über ihn, als er nach außen hin zeigt.Laura Wiedemann hat es geschafft, ein solches Thema in einen fantastischen Roman zu bringen. Ich ziehe meinen Hut.Das Ende deutet auf Redrum hin, ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil in den Händen zu halten.Das Cover passt zum Buch, die ganzen Grautöne einer alten Mauer und das angedeutete Grafiti sieht wirklich sehr realistisch aus. Allgemeine Bewertung:Inhalt: ******Stil: *****Cover: *****Gesamt: 16/15 Punkten = 107%= 5,25* von 5 *

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  • Spontan gekauft, glücklich und neugierig zurückgelassen wurden.

    Homeless

    Meine_kunterbunte_Welt

    17. December 2015 um 19:00

    Oh man! Ich schreibe diese Rezension direkt nach Abschluss des Buches und frage mich, wieso ausgerechnet ich als eigentlich standhafte Nicht-Roman-Leserin dieses Buch bestellen musste. Es wurde oft auf Instagram angepriesen und letztendlich habe ich einfach auf den 'Kaufen'-Button geklickt. Viele Infos hatte ich mir übers Buch nicht eingeholt. Und dann das .. ich bin vom ersten bis zum letzten Satz von diesem Buch begeistert! So real, mitreißend, traurig .. ich bin wirklich keine Heulsuse und ich habe es bisher auch nur meine Mutter erzählt, aber dieses Buch hat mich an einigen Stellen derartig mitgenommen, dass mir die Tränen nur so dahin flossen. Wann darf ich endlich mit der Fortsetzung rechnen, liebe Laura? Du kannst mich doch nicht so zurücklassen .. 

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  • Für jeden Bücherwurm sollte das ein Must-Have im Regal sein.

    Homeless

    zeilentuetchen

    16. December 2015 um 23:18

    Ich habe viele Rezensionen zu diesem Buch gelesen und eigentlich wurde auch bereits alles schon gesagt, was es zu sagen gab. Dieses Buch hat meine Seele berührt. Es hat mich dazu angeregt über mein Leben nachzudenken, vor allem darüber, wie ich mit einigen Dingen umgehe. Obwohl es ein Thema ist, welches doch gerne von unserer Gesellschaft gemieden wird. Wer versetzt sich schon gerne in die Lage eines obdachlosen Teenagers? Die Schriftstellerin erzählt die Geschichte von John so einfach und locker, aber doch tiefgründig und poetisch. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und man wird direkt gefesselt. Besonders bei den letzten Kapitel musste ich meine Taschentücher auspacken, denn ich habe geweint wie ein Schlosshund. Es ist einfach eine wunderbare Geschichte mit so vielen Facetten.  Der Autorin ist es gelungen eine traurig-schöne Geschichte zu erzählen. Ein Leseerlebnis erster Güte! Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und weitere Werke. 

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  • Leserunde zu "Homeless" von Laura Wiedemann

    Homeless

    leviwiedemann

    Ich würde dir gern eine mutige, tapfere und aufopfernde Geschichte anvertrauen, doch dann würde diese Geschichte nicht von mir erzählen. Also werden dir hier keine Ritter, keine Könige und auch keine Zauberer begegnen. Ich bin John, lebe auf der Straße und mich wirst du kennen lernen, besser gesagt, meinen Weg in den tiefen Abgrund. Hallo LovelyBooks, endlich ist es soweit. Eine "Homeless" Leserunde steht an. Pack deinen Schlafsack ein und mach dich auf den Weg nach Braxton, denn die Betonklotz Crew wartet auf dich. Das Leben auf der Straße ist hart und gewiss nichts für schwache Gemüter, also solltest du stets Taschentücher bei dir tragen und dich auf packende Wochen einstellen. Natürlich wirst du auch ein paar schöne Tage erleben, wenn du bereit bist, etwas zu riskieren. So ganz ohne Starthilfe möchte ich dich nicht in die Arme von Cain, dem Anführer einer weiteren Horde Jugendlicher, schicken. Ich verlose sechs "Homeless" Taschenbücher. Verrate mir, warum ich grade dich an Johns Seite stellen sollte. Wie würdest du ihm helfen? Wie würdest du vorgehen, um den kalten Winter in England zu überstehen?  Zur Leserunde sind selbstverständlich auch die alteingesessnen Crewmitglieder eingeladen, die Johns Abenteuer bereits erlebt haben und es nochmal erleben möchten. Wenn du "Homeless" schon besitzt, es aber noch nicht gelesen hast, spring in die U-Bahn nach Braxton und mach mit! Zur "Homeless" Leseprobe »Homeless« spielt in der fiktiven Kleinstadt Braxton in der Nähe von London. Der 16-jährige John, der vor etwa über einem Jahr sein Zuhause verlassen hat, lebt mit einer Gruppe von obdachlosen Jugendlichen im „Betonklotz“ - ein riesiges Parkhaus, das nie wirklich benutzt wird. Trotz diversen Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen versuchen die Straßenkids zusammenzuhalten und gemeinsam ums Überleben zu kämpfen. Im Verlauf der Geschichte erfährst Du immer mehr von der erschreckenden Wahrheit über das Leben auf der Straße, wo John und seine Clique tagtäglich verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind und nie wissen, was sie als nächstes erwartet. Einsamkeit, Gewalt, ständiger Hunger, beißende Kälte und schlaflose Nächte gehören zum Alltag der Teenager. Zudem scheint ihnen Gefahr auf der anderen Seite der Stadt zu drohen - Denn dort haust in einer alten Fabrik eine weitere Gruppe von Obdachlosen, die ihrem Ruf zufolge gefährliche und gewalttätige Kriminelle sind. Doch bestimmte Vorfälle zwischen den beiden Cliquen lassen Zweifel aufkommen und John weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann - Dem Anführer seiner eigenen Gruppe oder seinem geheimnisvollen Gegner Cain aus der Fabrik? * Im Falle eines Gewinnes verpflichtest du dich zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der "Homeless" - Leserunde und dem Schreiben einer Rezension ggf. auch auf Amazon. Beteilige dich innerhalb der ersten vier Wochen nach Erhalt des Buches und tausche dich mit anderen Lesern aus.  Ich wünsche euch ganz viel Spaß!

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    • 145
  • Ein Thema, das uns alle angeht!

    Homeless

    tomatenjohnny91

    05. December 2015 um 19:26

    John und Carrie, zwei Jugendliche, die mit vielen weiteren jungen Menschen auf den Straßen von Braxton leben. Ihre Schicksalsschläge haben sie aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und sie zusammen geführt. Zusammen versuchen sie nun das alltägliche Leben zu meistern. Ich hab dieses Buch bei einer Leserunde der Autorin gewonnen und bedanke mich auf diesem Wege dafür. Die Thematik des Buches fand ich sehr spannend und ich habe viele Eindrücke, wenn auch keine neuen, sammeln können. Obdachlosigkeit ist ein Thema, das uns alle angehen sollte und ich bin froh, dass Laura Wiedemann ein so sachliches und schonungsloses Buch darüber geschrieben hat. Die Situation der Straßenkids wird mehr als deutlich und lässt den Leser mit vielen offenen Fragen und Zeit für eigene Gedankengänge zurück. Schade fand ich es allerdings, dass einige Abschnitte sehr sprunghaft beschrieben wurden, zum Beispiel die Liebesgeschichte zwischen Carrie und John oder eben auch das Ende, das sehr plötzlich kam. Das Buch konnte mich daher zwar fesseln, aber dennoch leider nicht vollends berühren. Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Teil und bin schon ganz gespannt, ob all meine offenen Fragen dort beantwortet werden können.

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  • Packend, emotional und schonungslos ehrlich

    Homeless

    Mina1705

    04. December 2015 um 08:41

    Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und bedanke mich dafür bei Autorin Laura Wiedemann. Inhalt: »Homeless« spielt in der fiktiven Kleinstadt Braxton in der Nähe von London. Der 16-jährige John, der vor etwa über einem Jahr sein Zuhause verlassen hat, lebt mit einer Gruppe von obdachlosen Jugendlichen im „Betonklotz“ - ein riesiges Parkhaus, das nie wirklich benutzt wird. Trotz diversen Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen versuchen die Straßenkids zusammenzuhalten und gemeinsam ums Überleben zu kämpfen. Zudem scheint ihnen Gefahr auf der anderen Seite der Stadt zu drohen - Denn dort haust in einer alten Fabrik eine weitere Gruppe von Obdachlosen, die ihrem Ruf zufolge gefährliche und gewalttätige Kriminelle sind. Doch bestimmte Vorfälle zwischen den beiden Cliquen lassen Zweifel aufkommen und John weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann - Dem Anführer seiner eigenen Gruppe oder seinem geheimnisvollen Gegner Cain aus der Fabrik? (Quelle: LB) Meinung: Kurz und knapp: Dieses Buch ist einfach klasse. Es hat mich emotional sehr berührt, was ich im Vorfeld so nicht erwartet habe. Es ist eine packende, traurige und auch irgendwie schöne Geschichte, bei der man nie weiß, soll man sich jetzt freuen oder traurig sein. Im Verlauf der Geschichte erfährt man immer mehr von der erschreckenden Wahrheit über das Leben auf der Straße, wo John und seine Clique tagtäglich verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind und nie wissen, was sie als nächstes erwartet. Einsamkeit, Gewalt, ständiger Hunger, beißende Kälte und schlaflose Nächte gehören zum Alltag der Teenager. Alles Dinge, die man im Prinzip weiß und sich doch noch zu wenig Gedanken darum macht. Diese Menschen werden mit Vorurteilen überhäuft, ohne dass man ihre Geschichte überhaupt kennt. Das Buch von Laura Wiedemann öffnet Augen und spricht das aus, was man immer so erfolgreich verdrängt. Man lernt, dass nicht alle Dinge selbstverständlich sind, wie zum Beispiel ein Dach über dem Kopf oder aber auch nur mal ein Pommes zwischendurch, und das genau diese Dinge das Leben anderer Menschen verändern oder positiv beeinflussen können. Die Charaktere finde ich alle ganz toll ausgearbeitet, es gab keinen der mir zu blass dargestellt war. Die Clique lernt man direkt zu Anfang kennen und jeder bekommt einen bestimmten Charakterzug mit auf den Weg. Natürlich kommt auch dieses Buch nicht ohne Liebesgeschichte aus, und ich finde sie absolut authentisch und schön. Zum Ende hin passieren viele Dinge auf einmal, da möchte ich nicht zu viel verraten, aber es ist absolut packend und lässt kein Auge trocken. Es endet mit einem kleinen, gemeinen Cliffhanger, der Lust auf den zweiten Teil macht. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen. Das Thema Obdachlosigkeit sollte viel öfter so ehrlich und schonungslos thematisiert werden. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Einblick bekommen durfte und auch meine Sicht auf die Dinge haben sich verändert.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Es ging mir unter die Haut.

    Homeless

    Steffi-B

    02. December 2015 um 14:43

    Keine Ahnung, warum ich das Buch gekauft habe. Vielleicht hat es MICH gesucht, statt umgekehrt? Jedenfalls erwartete ich leichte Unterhaltung, was es natürlich auch war - irgendwie. Aber ich hätte niemals gedacht, dass es mir so unter die Haut gehen würde. Ich war selbst schon öfters in einer solchen Lage gewesen. Ich habe bitterlich geweint bei diesem wunderbaren Buch und ich danke der Autorin, dass sie ein so schönes Buch zu einem derart heiklen Thema geschrieben hat. Ich bin wirklich begeistert von dieser Lektüre. Es sollte allen, die sich abwertend gegenüber Obdachlosen äußern öde benehmen, auf den Nachttisch gelegt werden. Aber es ist auch losgelöst von der ganzen schweren Problematik einfach lesenswert, unterhaltsam, spannend und eben - berührend.

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