Levke Winter Butter bei die Fische

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Inhaltsangabe zu „Butter bei die Fische“ von Levke Winter

Kommissar Elias Schröder wurde von der Großstadt in die ostfriesische Einöde versetzt. Alle sprechen Platt, trinken Tee, und Elias fühlt sich so fehl am Platz, wie es nur geht. Doch als eine offenbar geistig verwirrte Frau meldet, ihre Tochter sei von einem buckligen Männlein entführt worden, kommt Leben in das beschauliche Polizeirevier. Denn es stellt sich heraus, dass Steffi tatsächlich verschwunden ist…

Wirklich ein schöner, leichter Ostfriesland-Krimi, der an vielen Stellen seinen Leser zum Lachen bringt.

— samea

Ein tolles Buch - spannend und flüssig zu lesen. Ich freue mich schon sehr auf den 2. Teil.

— Psychodelia

Von Fallanalytiker Elias Schröder würde ich gerne mehr lesen. Skurrile Figuren in einem verworrenem Fall. Klasse!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Erfrischend anderer Krimi. Mit Humor geschrieben, lässt er einen miträtseln bis zum Schluss. Hoffentlich ermittelt Elias bald wieder!

— Ladykopper

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  • Leserunde zu "Butter bei die Fische" von Levke Winter

    Butter bei die Fische

    LevkeWinter

    Liebe Krimifreunde, in "Butter bei die Fische" habe ich einen  Fallanalaytiker aus Hannover nach Ostfriesland geschickt.  Elias kann nicht "auf Gruppe" und kommuniziert am liebsten über Haftklebezettel. Seine ostfriesischen Kollegen haben dafür aber leider keinen Sinn und schließen ihn beherzt in die Arme. Kein Wunder, dass es knirscht. Aber als ein kleines Mädchen von einem buckligen Männlein aus seinem  Kinderzimmer entführt wird, muss man sich zusammenraufen ... Der Piper-Verlag hat für diese Leserunde 15 Freiexemplare zur Verfügung gestellt, für die ihr euch bis einschließlich 5. Mai - das ist ein Sonntag - bewerben könnt. Die Gewinner werden von mir benachrichtigt. Aber natürlich sind auch alle anderen Leser bei der Leserunde herzlich willkommen. Ich freue mich auf Gespräche mit euch und werde etwa alle zwei Tage in der Leserunde vorbeischauen und auf Fragen antworten.

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    • 331
  • Butter bei die Fische

    Butter bei die Fische

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2013 um 11:13

    "Butter bei die Fische" von der Autorin Levke Winter ist ein dramatischer Krimi, der in Ostfriesland spielt. Kommissar Elias Kröger wurde in die ostfriesische Einöde (straf-)versetzt und muss sich nun statt mit Großstadtproblemen, mit dem Leben in einem Provinznest befassen. Doch sein erster Fall fordert ihn schnell heraus: ein Mädchen ist verschwunden. Die scheinbar verwirrte Mutter behauptet, ihre Tochter Steffi wurde von einem buckligen Männlein entführt. Ein pädophiler Nachbar rückt als erstes ins Fadenkreuz der Ermittler, doch tatsächlich steckt viel mehrhinter diesem Fall, als Elias Winter zuerst vermutet. Der Roman ist ein dramatischer Krimi der in Ostfriesland spielt. Anfangs muss man sich mit den Figuren erst anfreunden, aber dann nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Das Thema ist spannend und traurig, doch es gibt auch unterhaltsame Szenen, die den Leser zwischendurch aufheitern. Fazit: ein guter lesenswerter Krimi!

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  • Leserunde zu "Butter bei die Fische" von Levke Winter

    Butter bei die Fische

    LevkeWinter

    Danke für die nette Leserundenteilnehmerin (tigerbea?) , die mich drauf aufmerksam gemacht hat, dass auch Rezensionen möglich sind. Ich würde mich natürlich darüber freuen, wenn ihr welche schreibt.  Die Leserunde hat mir bis jetzt schon viel Spaß gemacht. Humor ist ein schwieriges Ding. Ich habe mich während des ganzes Schreibvorgangs gefragt, ob ich nun total daneben liege oder ob es genügend Menschen gibt, die über Ähnliches lachen wie ich. Freut mich, dass es sie gibt. :-)   eure Levke

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  • Von buckligen Männlein und Teetrinkern...

    Butter bei die Fische

    Cappuccino-Mama

    15. August 2013 um 21:20

    Der Buchtitel besteht aus einer (nord)deutschen Redensart, die wohl jeder schon einmal gehört hat. Butter bei die Fische – was ja soviel bedeutet, wie : Jetzt mal die Karten auf den Tisch, jetzt wird Klartext gesprochen – dachte ich zumindest. Tatsächlich aber bedeutet es, laut Wikipedia, soviel wie: Sich nicht mit halben Sachen zufrieden geben, nach mehr Informationen verlangen. Und wo wir bei den Redensarten sind – beim Namen Bartel (der im Buch vorkommt) musste ich sofort an die Redensart „...wo der Bartel seinen/den Most holt...“ denken. Zu einem Ostfriesen-Krimi passt dieser Buchtitel so gesehen ganz gut. Und wer jetzt an einen bestimmten Ostfriesen denkt, dessen Name mit einem O beginnt und der die Gegend um Emden vertritt, dem kann ich sagen: Dieser Krimi beinhaltet in der Tat einige heitere Episoden, aber wer jetzt Gags am laufenden Band erwartet, ist hier doch eher falsch. Das Cover: Der Hintergrund des Buchcovers besteht aus einer Holztischplatte, darauf befinden sich einige Flecken. Auf dem Tisch liegt ein Geschirrtuch, wie ich vermute, weiß mit blauem Karomuster. Auf diesem steht wiederum eine Fischdose, deren Deckel, mittels dem dazugehörigen Schlüssel, halb geöffnet ist. Auf dem Dosendeckel selbst befindet sich der Buchtitel, geschrieben in roten und grünen Buchstaben. In der Dose selbst liegt ein Goldfisch, genauer gesagt ein Schleierschwanz. Etwas makaber mutet das Ganze schon an, ist doch ein Goldfisch nicht gerade für den Verzehr gedacht – bei uns schwimmen diese recht zutraulichen Tierchen im Gartenteich und nicht im Pflanzenöl oder sonstigen Fischtunken. Was uns das Cover mitteilen soll? Vielleicht, dass sich hinter manch alltäglichen Dingen eine Überraschung verbirgt? Die Handlung: Elias Schröder ist neu in Ostfriesland – er wurde von der Großstadt Hannover in die ostfriesische Provinz, nach Leer, strafversetzt. Zu allem Übel spricht man dort Platt, trinkt sonderbaren Tee, den Elias nicht ausstehen kann, und so richtig wohl fühlt sich Elias dort auch nicht. Doch kaum hat Elias seinen Dienst angetreten, taucht eine verwirrt wirkende Frau auf der Polizeiinspektion auf und berichtet, ihre Tochter wäre von einem buckligen Männlein entführt worden. So richtig ernst nimmt man diese Frau Coordes jedoch nicht, taucht sie doch regelmäßig auf dem Revier auf. Doch dann stellt sich heraus, Bärbel Coordes Tochter ist wirklich spurlos verschwunden. Brisant wird der ganze Fall, weil Steffi sowohl geistig, als auch körperlich behindert ist und deshalb im Rollstuhl sitzt. Aber auch Bärbel, Steffis Mutter, die mit ih­ren beiden Kindern Boris und Steffi bei ihrer Schwester Gitta und ihren Eltern auf dem Bauernhof lebt, ist geistig zurückgeblieben. Keine einfache Situation für die Ermittler. Wo ist das Mädchen? Und wird man Steffi lebend wiederfinden?... Meine Meinung: Die Mühlen mahlen langsam in Ostfriesland – gemäß dem Motto - „Abwarten und Teetrinken“, so scheint es bei den Ermittlungen zu laufen. Man hat stets Zeit für ein Tässchen Tee, der in diesem Buch auch reichlich genossen wird – sehr zum Leidwesen von Elias Schröder, dem strafversetzten Kommissar aus den Norden – und Teehasser, wurde er doch als Kind mit Pfefferminztee „gequält“. Doch statt seine Stimme zu verwenden, bevorzugt Elias die Kommunikation per Haftnotiz-Zettel, was seine neuen Kollegen kolossal nervt. Überall kleben sie, diese Zettel und keiner bleibt von Elias' Botschaften verschont. So mancher Leser mag bei einem „buckligen Männlein“ automatisch an den Glöckner von Notre-Dame denken. Mein erster Gedanke, den ich hatte, als ich las, ein buckliges Männlein hätte ein Kind entführt, war meine Erinnerung an eine Märchenfigur - Rumpelstilzchen, das Männlein, das das Kind der Königstochter forderte. Elias mochte ich sehr gerne. Der Kommissar ist ein Fallanalytiker und er hasst es, wenn er als Profiler bezeichnet wird. Aber er hasst auch das ostfriesische Nationalgetränk, den Tee. Und so versucht er immer wieder, dieses ungeliebte Getränk loszuwerden. Da musste so manche Pflanze darunter leiden. Blöd nur, wenn der Kandis, in Ostfriesland „Kluntjes“ genannt, nicht in der Blumenerde verschwindet, sondern als sichtbares Zeichen darauf zurückbleibt. Und wenn der Tee im Futternapf der Katze für Gift gehalten wird. Ja, es gab immer wieder Situationen im Buch, die mich zum Schmunzeln brachten. Jedenfalls war mir Elias sehr sympathisch, auch wenn er kein Mann großer Worte war. Wobei ich aber verstehe, dass Elias' Mitmenschen doch ab und an etwas genervt von seinem Verhalten waren. So auch der Hahn der Staatsanwältin. King Kong, so sein Name, sah in Elias wohl eine unwillkommene Konkurrenz. Und dagegen wehrte er sich mit Schnabel und Klauen. Ich fragte mich mitunter, ob es wohl irgendwann Hähnchen zum Essen geben würde. Und in der Tat juckte es Elias mitunter doch etwas in den Fingern, wenn er mal wieder attackiert worden war. Olthild „Olly“ Kellermann, die Staatsanwältin, ist eine Singlefrau und liebt ihre Unabhängigkeit. Beschrieben wird sie als rothaarig und mit Pferdegesicht, sie besitzt aber dennoch einen spröden Charme. Zwar nimmt sie Elias auf, da dieser noch keine Bleibe hat, doch sie stellt rasch klar, dass sie ihm nur übergangsweise ein Obdach bietet. Doch Elias findet rasch Gefallen an seiner Gastgeberin, deren Reize ihn nicht kalt lassen. Doch wie sieht es in dieser Hinsicht bei Olly aus? Findet sie ebenfalls Gefallen an ihrem Mitbewohner? Und hat Elias eine Chance bei ihr (obwohl er mit ihrem Gockel auf Kriegsfuß steht)? Die vermisste Stefanie „Steffi“ Coordes ist, so stellt sich schnell heraus, kein gewöhnliches Mädchen, vielmehr ist das zwölfjährige Mädchen geistig behindert und sitzt zudem im Rollstuhl. Ihr Bruder Boris verhält sich, zumindest in meinen Augen, sehr auffällig. Selten ist er zuhause anzutreffen, oft heißt es, er würde „stromern“. Doch wo hält der intelligent wirkende Junge sich stundenlang auf, wenn er unterwegs ist? Eines ist klar, leicht hatte er es nie mit seiner Mutter und der Schwester, auf die er oft aufpassen musste und die ihm mitunter auch etwas lästig war. Bärbel, die Mutter von Steffi und Boris, ist geistig zurückgeblieben. Kein Wunder, dass keiner ihr so recht glauben mag, dass Steffi von einem buckligen Männlein entführt wurde. Und dann stellt sich immer wieder die Frage, wer die Väter von Bärbels Kindern sind – es wird dahingehend viel spekuliert. Bärbels Schwester Gitta hat keine eigene Familie. Sie trägt eine riesige Last auf ihren schmalen Schultern. Ihre Schwester braucht bei ihren Kindern und im Alltag ihre ganze Unterstützung. Doch weshalb hängt Gitta sich so in ihre Aufgaben hinein? Ist es der familiäre Zusammenhalt, oder will sie sich gar die Kinder ihrer Schwester „aneignen“? Bislang blieben ihr ja eigene Kinder verwehrt. Aber nun hat Bärbel einen Freund. Doch dieser Freund war mir sehr unsympathisch, schon aufgrund seines Charakters und seines Verhaltens. Oma Inse ist eine echte Powerfrau. Nicht nur, dass sie ihren Mann pflegt, nein, sie kümmert sich auch um den Hof und die Familie. Doch manchmal scheint ihr die Situation auch über den Kopf zu wachsen. Oma Inses Zuneigung gilt besonders Katze Murmeli und den Hühnern. Opa Bartel fand ich als Person sehr interessant. Der alte Mann ist bettlägerig aufgrund eines Schlaganfalls, der ihm zum Pflegefall machte. Keine leichte Angelegenheit für die Angehörigen – ein verschwundenes Kind, eine geistig zurückgebliebene Frau und ein pflegebedürftiger, alter Mann. Da kann man schon mal leicht überfordert sein. Was ich mich allerdings fragte, was bekommt Bartel von seinem Umfeld mit. Seit dem Schlaganfall kann er sich verbal nicht mehr äußern, verbringt den Tag im Bett, sieht fern, schaut aus dem Fenster. Hat er vielleicht sogar etwas von Steffis Verschwinden mitbekommen, was für die Ermittler interessant sein könnte? Und dann wären da noch: Die Mutter von Elias, die ich als sehr anstrengend beschreiben würde. Nicht nur, dass Elias bei Telefonaten mit ihr nur selten zu Wort kommt, nein, sie hatte das Leben ihres Sohnes so ganz anders geplant. Ihrer Meinung nach hätte Elias nicht zur Polizei gehen sollen, sondern beruflich einen anderen Weg einschlagen sollen – eine musische Karriere, das wäre nach ihrem Geschmack gewesen, war sie doch in jungen Jahren selbst Sängerin. Ich verstehe es, wenn Elias Verhältnis zu seiner Mutter eher angespannt, als herzlich ist, setzt(e) sie ihn doch mit ihren Erwartungen, die sie an ihn stellt, (noch immer) unter Druck. Sven, eine Kollege von Elias ist Vater von Drillingstöchtern. Kein Wunder, wenn er oft völlig übermüdet zum Dienst erscheint. Und so nutzt er während seiner Arbeitszeit jede freie Minute, den fehlenden Schlaf nachzuholen. Und so beherrscht der dauermüde Sven es inzwischen, immer und überall zu schlafen. Ulf, ist ein eher unbeliebter Kollege, ist er doch sehr jähzornig und nachtragend. Blöd nur, dass Elias mit beiden Füßen in ein Fettnäpfchen tritt, indem er ein Gemälde an der Wand der Polizeistation als hässlich bezeichnet, unwissentlich, dass der Choleriker Ulf dieses Bild gemalt hatte. Harm, ebenfalls ein Kollege von Elias. Natürlich leidenschaftlicher Teetrinker. Auch er ist mitunter irritiert vom Verhalten des neuen Kollegen, weiß aber dennoch mit Elias umzugehen. ...und letztendlich lebt in der Nachbarschaft der Bauernfamilie ein Mann, der wegen Pädophilie vorbestraft ist. Hat er etwas mit Steffis Verschwinden zu tun? Sönke wirkte auf mich recht undurchschaubar und ich konnte ihn nicht so recht einschätzen. Zudem ging auf seinem Hof nicht alles mit rechten Dingen zu, soviel stand fest. Lange Zeit hat man sich gefragt, weshalb Elias nun eigentlich strafversetzt wurde, doch mit der Zeit lichtete sich der Nebel. Der Schluss war etwas anders als erwartet, doch er gefiel mir sehr gut - alles wurde plausibel erklärt. Und so wortkarg fand ich Elias gar nicht, wobei sein Zwang, sich alles auf Haftklebezetteln zu notieren, schon (fast) krankhaft war. Doch gerade solche „Macken“ lassen die Protagonisten menschlich erscheinen. Ermittler ohne Ecken und Kanten wären doch ehrlich gesagt einfach nur farblos und langweilig. Kleine Anmerkung am Rande: Wer sich über die Buchbeschreibung oder den Klappentext wundert – der Kommissar heißt Elias Schröder, auch wenn auf dem Buch der Name Kröger vermerkt wurde. Das liegt allerdings daran, dass die Autorin ihren Protagonisten kurzerhand noch umbenannt hatte. Der Schreibstil der Autorin, die mit BUTTER BEI DIE FISCHE ihr Debüt vorlegte, gefiel mir sehr gut, an vielen Stellen musste ich schmunzeln, so zum Beispiel bei den Begegnungen von Elias und dem Hahn King Kong – Mann gegen Hahn – einfach brillant und humorvoll geschildert, ebenso wie die Tee-Entsorgungs-Aktionen von Elias oder seine aufschlussreichen Telefonate mit seiner nervtötenden Mutter. Lokalkolorit ist in diesem Buch reichlich vorhanden und natürlich wird auch nicht mit den ostfriesischen Teezeremonien gespart – sehr zum Leidwesen von Elias. Eine gelungene Liebeserklärung der Autorin Levke Winter an ihre Wahlheimat Ostfriesland, wo sie viele Jahre lang lebte. Fazit: Ein kurzweiliger Regionalkrimi mit einem ernsthaften Thema, der auch zum Nachdenken anregt. Gewürzt wurde das Ganze mit einer Portion Humor. Alles in allem ein unterhaltsamer Krimi mit interessanten Protagonisten, den ich gerne weiterempfehlen möchte. Von mir erhält dieser Krimi 5 Sterne.

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  • Ostfriesland gegen den Rest der Welt

    Butter bei die Fische

    JuliasBlog

    24. June 2013 um 11:40

    Elias , ein Komissar aus der Grossstadt wird nach Ostfriesland versetzt ...unfreiwillig ! Als Teehasser hat er es in dem neuen "Land" ziemlich schwer . Seine Kommunikation beschraenkt sich auf Post-It Zettel , die er gerne an seine Mitmenschen verteilt und diese zur Weissglut treibt . Als ein behindertes Maedchen verschwindet muss Elias sich mit den Ostfriesischen Sitten auseinandersetzen um in Zusammenarbeit mit seinen Arbeitskollegen den Fall zu loesen .  Ein herrlicher Regionalkrimi mit viel Humor und "Ostfriesischer Landeskunde" dem es an Spannung nicht fehlt .  Sehr fluessig geschrieben und auf jeden Fall empfehlenswert . 

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  • Herrlich nordisch

    Butter bei die Fische

    kampfsenf

    19. June 2013 um 12:13

    Kann es gutgehen, wenn ein Kommissar aus der Großstadt mitten in die ostfriesische Provinz versetzt wird? Ja es kann. Levke Winter hat mit "Butter bei die Fische" den Beweis erbracht. In ihrem tollen Debütkrimi lernt der Leser den eigenwilligen Elias kennen, der mit seiner sonderbaren Art das ostfriesische Polizeirevier "aufmischt". Er passt irgendwie gar nicht hierher und fühlt sich auch als Außenseiter (er mag z.B. keinen Tee, was in Ostfriesland ja eigentlich gar nicht geht). Auch in der Kommunikation verhält er sich nicht ganz normal, da er es vorzieht mit seinen Mitmenschen per Post-Its zu kommunizieren. Aber gerade diese Macken sind es, die ihn dem Leser gegenüber sympatisch machen. Er beweist auch noch eine sehr gute Beobachtungsgabe und ist somit gleich am ersten Arbeitstag in einen Fall involviert. Mehr Details will ich auch gar nicht verraten. Das Buch ist ein richtig toller Reginalkrimi dem es nicht an Humor fehlt und das viel Lokalkolorit aufweist und somit absolut lesenswert macht.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. 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Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. 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September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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  • Ostfriesische Impressionen.

    Butter bei die Fische

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2013 um 16:14

    Mit einer Tasse Tee regelt der Ostfriese alles - ob man ihn nun vor einer Sache, dabei oder danach zu sich nimmt - Tee muss sein! Was für eine leidvolle Erfahrung für Fallanalytiker Elias, der von Hannover ins wilde Ostfriesland versetzt wird, um bei der Aufklärung einer Entführung zu helfen. Tee ist ihm nämlich zuwider, und er muss sich ständig dieses freundschaftlich angebotenen Gebräus entledigen, ohne dass es die "Eingeborenen" vor den Kopf stößt. Und dazu noch dieser mysteriöse Fall, bei dem eine anscheinend recht verwirrte Frau auf der Polizeistation meldet, dass ihre Tochter von einem buckligen Männlein entführt worden sei. Vorbei ist's natürlich jetzt mit der Beschaulichkeit, die normalerweise auf einer ostfriesischen Polizeistation an der Tagesordnung ist. In alle Richtungen muss ermittelt werden, Befragungen werden durchgeführt, Verdachtsmomente zusammengetragen, und die überall reichlich angebrachten gelben Haftzettel mit Stichpunkten, die Elias großzügig verteilt, tragen nicht nur dazu bei, dass kein Hinweis verloren geht sondern nerven auch auf Dauer die Ermittler-Crew. Hier lädt Levke Winter mit ihrem Debüt zu einem amüsanten, ostfriesischen Leseerlebnis ein. Getreu dem Motto, das im Titel "Butter bei die Fische" liegt, nimmt sie Stellung zu einer Lebenssituation, die von Hause aus schon viel Humorpotential hat - so ein Hannoveraner in Ostfriesland - das hat was. Wenn es dann auch noch ein solch' kauziger Typ ist wie Elias, kann man Wetten darauf abschließen! Man kann vorausahnen, dass sich drollige Situationen ergeben werden, wenn da die Mentalitäten aufeinander stoßen. Und wie erwartet, so trifft es ein. Mit flüssiger, leichter Feder zeichnet Frau Winter ihre Protagonisten, die dem Leser mit ihren kantigen Eigenarten schnell ans Herz wachsen - allen voran natürlich Elias und Olly. Eingefügt in eine liebevoll beschriebene Milieustudie tragen die Romanfiguren den langsam ansteigenden Spannungsbogen, der dann noch unvermittelt einen bedeutsam tiefgründigen Aspekt bekommt, der sich vom kurzweiligen Geplänkel entfernt - so wie das Leben es meist bietet, wo auch die Ernsthaftigkeit ihren Platz neben den heiteren Dingen behauptet. Ganz nah beim Leser hält sich dieses Debüt auf, es ist menschlich und liebenswert, spielt mit humorvollen Details und vergisst dabei die Dinge nicht, die uns nachdenklich machen.   Eine recht gelungene Krimi-Lektüre und eine Hommage an Ostfriesland, die ich den Lesern gerne empfehle.

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  • Gelungenes Krimi-Debüt

    Butter bei die Fische

    guybrush

    Der Fallanalytiker Elias Kröger muss in Hannover ganz übel was verbockt haben, denn er wird in die ostfriesische Einöde strafversetz. Er kommt mit der ländlichen Idylle nicht so gut klar, und die neuen Kollegen nicht mit ihm. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Ein behindertes Kind wird vermisst und die Ermittlungen kommen nicht so gut voran, wie sie sollten. Mit Butter bei die Fische hat Levke Winter ein gut gelungenes Krimi-Debüt vorgelegt. Man kann sich momentan vor Regional-Krimis kaum noch retten. Umso erfreulicher ist es, dass dieser sich von der Masse absetzt. Mit Elias Kröger hat die Autorin einen wirklich liebenswerten Querkopf erfunden. Kommunikation ist nicht sein Ding, Takt übrigens auch nicht und in Gruppen kommt er überhaupt nicht klar. Jede freie Stelle pappt er mit Klebezetteln zu, was die Kollegen nicht wirklich goutieren. Aber Elias braucht diese Zettel, damit er kein Detail aus dem Auge verliert, an denen er sich dann sehr beharrlich festbeißt. Wobei er mit den Kollegen gut klar kommt, nur mit King Kong dem Hahn der Staatsanwältin, hat er so seine Probleme. Man merkt schnell, in diesem Buch geht es sehr humorvoll zu. Die wirkliche Stärke aber liegt in den feinen zwischenmenschlichen Tönen und in den bodenständigen Charakteren. Man gewinnt die Leute schnell lieb und traut keinem ein Verbrechen zu. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Eine gelungene Mischung aus Lokalkolorit, Humor und Krimi.

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  • Goldfisch in Ostfriesland

    Butter bei die Fische

    schmoeker-rike

    10. June 2013 um 22:12

    Das Cover hat mir sofort gefallen. Erst später merkte ich, daß es nicht viel mit dem Inhalt zu tun hat. Da sieht man nämlich einen Goldfisch, der leuchtend aus einer Sardinenbüchse hervorlugt. Und wäre nicht der Untertitel „ein Ostfriesenkrimi“, würde man eher  ein Humorbuch vermuten. Wenn man einen Zusammenhang zum Inhalt finden wollte, könnte man höchstens sagen, daß der Goldfisch in der Sardinenbüchse genauso fehl am Platz  ist wie Elias in Ostfriesland. Dorthin hat man den Helden des Buches nämlich versetzt, ihn, den Fallanalytiker aus Hannover, zur Kripo nach Leer. Und dort eckt er ständig an. Schuld sind aber nicht die Ostfriesen, wie man vermuten könnte, sondern der eigenwillige Elias selbst, der diverse Macken hat und kein Talent zur Kommunikation. Der Kriminalfall, ein verschwundenes Mädchen, steht zunächst nicht im Mittelpunkt, sondern eher der Kampf des Eigenbrötlers Elias mit den Widrigkeiten und Sitten der Umgebung. Es gibt etliche nette und komische Momente mit Lokalkolorit und als running gag startet  ein Hahn ständig Angriffe aus dem Hinterhalt. Auch die handelnden Personen sind stimmig und interessant. Am Schluss gewinnt auch der Kriminalfall an Fahrt und findet eine fast dramatische Auflösung. Und dann erinnert nichts mehr an ein Humorbuch. Fazit: gelungener Ostfriesenkrimi mit Lokalkolorit, Humor und einem eigenwilligen Ermittler

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  • Tee mit Post-its

    Butter bei die Fische

    SmilingKatinka

    08. June 2013 um 23:51

    Butter bei die Fische   Elias Kröger ist Fallanalytiker bei der Polizei. Was das ist? Sagt Ihnen Profiler was? Ja, genau das ist ein Fallanalytiker. Das klingt wirklich sehr interessant, zumal Elias in Hannover arbeitete. Ja, Vergangenheit. Er hat irgendetwas angestellt und wurde nach Ostfriesland strafversetzt.  Nun sind die Ostfriesen ein ganz eigener Menschenschlag und ei n Mensch wie Elias, der noch nicht einmal gerne Tee trinkt, fühlt sich da ersteinmal fehl am Platze. Seine ganz besondere Art der Kommunikation, das Schreiben und verteilen von Post-ist, trägt nicht gerade dazu bei, dass er sich schnell einlebt. Direkt an seinem ersten Arbeitstag verschwindet Stefanie Coordes. Ein behindertes Mädchen. Brisant an dem Fall ist nicht nur die Behinderung sondern auch, dass die Polizei die Vermisstenanzeige ersteinmal ignoriert. Denn Stefanies Mutter ist wohl bekannt. Sie erscheint regelmäßig auf dem Revier, um jemanden anzuzeigen. Leider ist ihre Tochter aber wirklich verschwunden und Elias kann zeigen, was in ihm steckt.   Butter bei die Fische ist ein herrliches Debüt. Elias ist ein gut gezeichneter Charakter mit Ecken und Kanten, der sich schnell in die Herzen der Leser schleicht. Eine Kunst, die er im Roman mit seinen Mitmenschen leider nicht beherrscht. Seine Art bringt unglaublich viel Witz in die Geschichte und wertet sie wahnsinnig auf.   Die Handlung an sich ist spannend und schlüssig. Das Buch war für mich nicht unbedingt ein Pageturner, was die Handlung betrifft. Ich war vielmehr an Elias Leben interessiert. Daher einen Punkt Abzug. Es ist aber nur ein kleiner Punkt, da ich das Buch wirklich gern gelesen habe.   Ein wirklich netter Krimi der zeigt, dass Regionalkrimis nicht immer nur in Bayern spielen müssen, um den Leser gut zu unterhalten.

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  • Rezension Butter Bei Die Fische

    Butter bei die Fische

    Linny

    08. June 2013 um 16:29

    Butter bei die Fische   Levke Winter   Das Cover zeigt ein Blau-Weißes Küchentuch, typisch für die Küste. Und darauf eine halb geöffnete Fischdose. Und was schaut raus, ein Goldfisch. Was man erwartet und was man bekommt kann manchmal nicht unterschiedlicher sein. Wo bin ich hier gelandet? . Von Hannover aus wird Kriminalhauptkommissar Elias Kröger nach Ostfriesland, wo Fuchs und Hase Gute Nacht sagen versetzt. Die neuen Kollegen sprechen Platt und Elias versteht nur Bahnhof. Und bei jeder Gelegenheit wird Tee getrunken. So viel Tee kann es für Elias gar nicht geben um hier heimisch zu werden. Und doch mit der Zeit findet Elias seinen Weg und grade da passiert es. Ein Mädchen verschwindet, ihre Mutter meldet es, doch keiner glaubt ihr so richtig, den sie macht einen Verwirrten Eindruck. Hauptkommissar Kröger, merkt hier stimmt was nicht. Und wenn er erst eine Spur hat, läst ihn der Fall nicht mehr los. Levke Winter schafft mit einer guten Spur Humor den Leser zu fesseln und Elias Kröger mit seinen Macken und der Mutter im Gepäck einen so manches mal beim Lesen so zum Lachen zu bringen das einen die Tränen kommen.

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  • Tolles Debüt

    Butter bei die Fische

    unclethom

    04. June 2013 um 12:46

    Der Klappentext: Kommissar Elias Kröger wurde von der Großstadt in die ostfriesische Einöde versetzt. Alle sprechen Platt, trinken Tee, und Elias fühlt sich so fehl am Platz, wie es nur geht. Doch als eine offenbar geistig verwirrte Frau meldet, ihre Tochter sei von einem buckligen Männlein entführt worden, kommt Leben in das beschauliche Polizeirevier. Denn es stellt sich heraus, dass Steffi tatsächlich verschwunden ist… Die Autorin: Levke Winter lebte viele Jahre in Ostfriesland, wo sie nicht nur den Snirtjebraten, den bissigen Wind und den Blick bis zum Horizont zu schätzen lernte, sondern auch den knochentrockenen Humor der Ostfriesen. Butter bei die Fischeist ihr Debüt und gleichzeitig eine Liebeserklärung an ihre Wahlheimat. Meine Rezension: Butter bei die Fische ist ein Krimi der neben der Ermittlungsarbeit der Kommissare auch durch den trockenen Humor besticht. Die schöne flüssige Schreibweise der Autorin machte einem den Einstieg in das Buch sehr leicht. Bildhaft werden von ihr die Landschaft und auch die Protagonisten beschrieben so dass man schnell mittendrin in der Story stand und nicht nur dabei war. Mir kam es vor als würde ich durch Ostfriesland wandern, vor den Höfen stehen und den Bewohnern dieser bei ihrem Tagwerk zusehen. Insgesamt ist dieses Buch eine runde Sache und ich kann dieses Buch jedem, der neben einer Kriminalgeschichte auch etwas zum Lachen haben möchte nur ans Herz legen. Ein tolles Debüt und man kann gespannt sein auf weitere Titel der Autorin. Von mir neben der Leseempfehlung, 5 von 5 Sternen. Quellen: Ich weise darauf hin, dass der Klappentext, sowie die Informationen über die Autorin von Amazon übernommen wurden.

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  • Querkopf in Friesland - ein sehr menschlicher Regionalkrimi

    Butter bei die Fische

    Dreamworx

    02. June 2013 um 11:18

    Kommissar Elias Schröder landet nach einer Strafversetzung von Hannover in einer Dienststelle im beschaulichen Ostfriesland. Elias, ein eher eigenwilliger Charakter, wortkarg und nicht gerade mit Extrovertiertheit gegenüber seinen neuen Kollegen gesegnet, kommuniziert lieber per Post-it und macht sich damit nicht unbedingt Freunde in seiner neuen Dienststelle. Noch schlimmer, Elias verabscheut Tee und macht sich damit noch mehr zum Außenseiter. Allerdings hat Elias auch gute Eigenschaften, denn er ist ein hervorragender Beobachter und mit seiner taktlosen Art frisch und unverbraucht, was ihn mit seinen Macken dem Leser absolut sympathisch macht. Gleich am ersten Arbeitstag macht er Bekanntschaft mit der Familie Coordes, die bekannt dafür ist, ständig auf der Polizeidienststelle zu erscheinen und die Beamten mit allen nur möglichen Nichtigkeiten auf Trab zu halten. Deshalb wird auch die Vermisstenmeldung der 12jährigen behinderten Tochter Steffi auch erst einmal nicht ernst genommen, bis sich Elias einschaltet. Levke Winters Regionalkrimidebüt „Butter bei die Fische“ ist wirklich gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und gut zu lesen. Das Einfließen des friesischen Plattdeutsch und die Lebensart machen das Ganze aber nur umso authentischer. Hauptprotagonist Elias sowie auch die anderen Charaktere sind so gut beschrieben, dass man sie direkt vor sich sehen kann. Gleich von der ersten Seite fühlt man sich als Beobachter der Szenerie und folgt dem Geschehen, dass sehr humorig, aber teilweise auch liebevoll und sehr menschlich beschrieben wird. Die Spannung baut sich langsam auf und zieht sich bis zum doch sehr überraschenden Ende durch das Buch. Levke Winter ist hier ein wirklich gutes Debüt gelungen, was sowohl Heimweh nach Ostfriesland und der Küste hervorruft als auch einen wunderbaren Urlaubsroman abgibt. Dieser Krimi ist für alle, die eine gute Geschichte, schräge Charaktere und Witz mögen und ein Buch wie im „richtigen Leben“ zu schätzen wissen. Wirklich lesenswert!

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  • Rezension zu "Butter bei die Fische" von Levke Winter

    Butter bei die Fische

    tigerbea

    29. May 2013 um 20:53

    Kommissar Elias Schröder wird von Hannover nach Leer in Ostfriesland strafversetzt. Ausgerechnet ins tiefste Ostfriesland! Er braucht fast einen Dolmetscher, verständigt sich mit seinen Kollegen per Klebezettel anstatt persönlichem Kontakt und schlimmer noch - er mag keinen Tee. Beste Voraussetzungen für ein harmonisches Leben mit seinen neuen Kollegen. Direkt am ersten Tag wird er Zeuge, wie die verwirrte Fr. Coordes das Verschwinden ihrer Tochter Steffi zur Anzeige bringt. Entführt von einem unheimlichen buckligen Männchen. Keiner außer Elias nimmt sie ernst. Als sich die Ereignisse zuspitzen, kann Elias sich endlich in seiner neuen Dienststelle einbringen. "Butter bei die Fische" ist einfach wunderbar! Sehr schön fließend geschrieben mit ein wenig Dialekt, der jedoch leicht zu verstehen ist. Die Spannung wird von Anfang bis Ende sehr gut gehalten, man fiebert richtiggehend mit. Die Charaktere sind toll beschrieben, richtige Sympathieträger. Man freundet sich richtiggehend mit ihnen an. Auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten und Lebensgewohnheiten der ostfriesischen Bevölkerung sind sehr detailgetreu beschrieben. Man merkt, die Autorin liebt Ostfriesland und kennt sich aus! Einfach wunderbar humorvoll geschrieben sind die Situationen, in denen Elias voll ins Fettnäpfchen tritt und sich mit den ostfriesischen Gepflogenheiten schwer tut. Der Kampf gegen den typischen Tee - einfach herrlich. Kurz gesagt: Ein phantastischer Ostfriesen-Krimi mit Spannung, Humor und jede Menge Lokalkolorit! Als Urlaubslektüre für den Strandkorb an der ostfriesischen Küste oder als Fernwehbuch für zu Hause unbedingt zu empfehlen!

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